DTB German

von tsenko
GeschichteFantasy / P12
05.04.2013
16.04.2013
6
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Prolog

“Es ist dunkel, so richtig dunkel, meine ich.” Rebekka rief mich mitten in der Nacht an und fragte mich, ob ich sie abholen könnte. “Okay, ich komme, bin in 2 Minuten bei dir, Schatz”, rief ich durchs Handy und quälte mich aus dem Bett. Schnell zog ich mir etwas über: Irgendeinen Pullover, eine Hose. Darauf  ging ich zum Auto. Als ich den Schlüssel einsteckte und losfahren wollte, röhrte der Wagen nur und bewegte sich kein Stück. So beschloss ich das Motorrad zu nehmen. “Scheiß Kiste”, murmelte ich, “Springt nie an, wenn ich sie brauche.” Ich raste mit fast 90 km/h die Hauptstraße entlang. “Hallo”, kam als frostige Begrüßung von meiner Freundin. “Weißt du vielleicht wie spät es ist?” “Nein”, antwortete ich ehrlicherweise. Sie zeigte auf die große Bahnhofsuhr: Viertel nach Eins. “Sorry, das Auto wollte…”, begann ich, doch sie unterbrach mich, indem sie mir ihren Finge auf die Lippen legte. “Ist schon gut. Bin halt ein wenig gestresst vom Tag. Lass und heimfahren”, sagte sie weich und stieg hinter mir aufs Motorrad. Als ich den Rückspiegel korrigierte, sah ich einen schwarzen Mercedes hinter uns mit getönten Scheiben. Schnell rief ich: “Halt dich fest!”, und brauste los. Fünf Minuten später stellte ich das Motorrad vor unserem Haus ab und  verstaute unsere Helme im Motorrad. “Gib mir mal die Schlüssel”, bat Rebekka mich und eilte zur Haustür. Von Außen konnte ich sehen, dass noch Licht im Wohnzimmer brannte. “Komm schon!”, rief Rebekka.
Als sie auf Toilette ging, begab ich mich vorsichtig ins Wohnzimmer. Dort saß überraschender Weise Kristian und starrte mich seltsam an: “Hi Kevin….” Diese Art wie er dort saß war mir neu. “Es… Es tut mir leid…”, flüsterte er kaum hörbar und etwas fiel mich von hinten an. Ich erhaschte einen letzten Blick auf Kristian, der wie in schwarzen Rauch eingehüllt war, und sah in seinen Augen Angst. Angst vor etwas, das ich nicht sehen konnte, Angst, einfach nur Angst. Als ich ins Nichts fiel, hörte ich wie aus weiter Ferne einen Schrei.
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