Durarara!! Chronicles: Origin of the little Flower

von -Misfit-
GeschichteAllgemein / P16
Izaya Orihara OC (Own Character) Shizuo Heiwajima
03.04.2013
10.08.2017
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Mein Name ist Yamamoto Reika, 15 Jahre alt.
Meine dunklenroten Haare und die hellgrauen Augen, lassen mich allerdings ganz schnell aus der Masse hervorstechen, obwohl ich das gar nicht möchte.
Dies ist mein Erstes Jahr auf der Raira Akademie.
Ich muss ehrlich sagen, ich hätte nicht gedacht das sie mich nehmen würden, immerhin fehlen mir ganze drei Jahre Grundschule.
Ich habe erst mit 9 Jahren lesen, schreiben und rechnen gelernt, noch dazu hat man mich gezwungen sofort in die dritte Klasse zu gehen.

Es war nicht nur peinlich, ich wurde deswegen auch gemobbt…
Aber andererseits, habe ich so auch meinen Helden kennen gelernt, Heiwajima Shizuo-san.
Ich kann euch nicht meine ganze Geschichte erzählen aber die Kurzfassung dürfte auch genügen…

Ich kenne meine leiblichen Eltern nicht, aufgewachsen bin ich bei Pflegeeltern, doch sie schienen nach der Grundschule die Lust an mir verloren zu haben, erklärten mich mündig und warfen mich aus dem Haus.
Dennoch, haben sie mich nie geschlagen oder beschimpft, darum kann ich ihnen nicht böse sein das ich gehen musste.

Ich war eigentlich sogar etwas glücklich endlich auf eigenen Beinen zu stehen.

Oh, ich habe etwas wichtiges übersprungen. Warum Heiwajima Shizuo-san mein Held ist, nicht wahr?

Die Geschichte ist auch schnell erzählt aber noch lange nicht zu Ende:

Vor 6 Jahren


Es war Schulschluss und ich wollte gerade gehen als mich ein paar Jungen aus meiner Klasse aufhielten und sie mich mit sich zerrten.
„Hey, wie kommt es eigentlich das du so dumm wie Stroh bist?“,fragte einer von ihnen und schubste mich an die Wand.

„Du kannst nicht mal richtig lesen!“
„Du bist richtig dumm!“
„Nein, noch schlimmer! Zurückgeblieben!“
„Zurückgebliebene Leute brauchen auch keine Schulsachen! Denn sie sind zu dumm dafür!“,die Jungen zogen mich an den Haaren, während einer von ihnen meinen Schulranzen nahm und damit wegrannte.

„Hey! Bitte gebt mir meinen Schulranzen zurück!“,rief ich und rannte ihnen nach, als ich sie eingeholt hatte warfen sie meine Tasche untereinander immer hin und her, keine Chance das ich meine Sachen zurückbekomme dachte ich zumindest bis er kam…

„Findet ihr das witzig?!“,mit verschränkten Armen stand Shizuo vor ihnen, sofort ließen sie den Ranzen fallen.
„Hallo, Shizuo-kun. W-Wir haben nur miteinander gespielt.“,logen sie.
„Gespielt, huh? Und warum weint sie dann?!“

„Ähhh…wir…wir“,war das einzige was diese Jungs noch rausbrachten bevor Shizuo sie verprügelte.
So viel Stärke überraschte mich aber es machte mir keine Angst. Denn Shizuo-san rettete mich mit seiner Kraft, er gab mir meine Sachen zurück und ein Taschentuch um meine Tränen wegzuwischen.

Dann verabschiedete er sich und ging mit seinem kleinen Bruder Kasuka-chan nach Hause.

Ja, das war mein erstes Treffen mit Shizuo-san. Viele haben Angst vor ihm, dabei wissen sie gar nicht das er auch eine andere Seite hat. Hinter all der Wut steckt ein friedvoller und ruhiger Junge, man muss ihm nur eine Chance geben sich zu zeigen.

Das ist auch mein Motto:“Gib jedem eine Chance um dir sein wahres Ich zu zeigen.“

Shizuo-san hat das an diesem Tag getan, mehr oder weniger… Zumindest hat er mich gerettet.

Es ist schon lange her, Shizuo und ich haben seitdem eigentlich gar nicht mehr miteinander gesprochen, aber hin und wieder konnte ich ihn  beobachten. Dabei würde ich so gerne Freundschaft mit ihm schließen. Zumindest in der Oberstufe muss ich es schaffen Freunde zu finden.

Ich achtete nicht darauf wo ich lang lief, so kam es das ich in der selben Straße landete  die auch Shizuo-san und Shinra-kun gingen. Aber da war noch jemand, ein Motorradfahrer mit einem Katzenhelm. Sah eigentlich ganz süß aus, mit den Ohren und so.

Ich wollte nicht lauschen aber Shinra-kun stellte den Motorradfahrer als Celty vor.
Es war also eine Frau. Shizuo-san stand etwas Abseits von ihnen, also nahm ich all meinen Mut zusammen. Lief zwischen Shizuo-san und Shinra-kun vorbei und sagte in einem angenehmen Tonfall,“Guten Morgen.“

Hastig lief ich weiter, ich weiß nicht ob es so war aber mein Gesicht fühlte sich sehr heiß an und war vermutlich Feuerrot.

„Guten Morgen, Reika-san.“,entgenete Shizuo.
Ich fiepte erschrocken und rannte fast davon. Er hat mich gegrüßt! Shizuo-san hat mich tatsächlich gegrüßt! MICH!

Die Begrüßungsrede für die neuen Klassen war recht lang und zudem ermüdend. Ich freute mich einfach nur zu erfahren mit wem ich in einer Klasse sein würde. Auf dem Weg dorthin schien ich mich mal wieder verlaufen zu haben.

Menno! Ich bin einfach ein hoffnungsloser Fall wenn es um Orientierung geht. Verzweifelt suchte ich nach meinem Klassenzimmer, aber die Akademie hatte auch noch mehrer Stockwerke und alles war so verwirrend. Noch dazu machte ich mir Sorgen ob ich überhaupt noch pünktlich kommen zum Unterricht kommen würde.

Plötzlich knallte ich gegen jemanden und fiel auf den Boden, um ehrlich zu sein ich hatte mich schon gefragt wann ich heute meine Bekanntschaft mit dem Boden machen würde…dieses Rätsel hat sich wohl aufgeklärt.

„E-Entschuldigung, ich habe nicht aufgepasst. Tut mir Leid, ich war in Eile und habe nicht auf den Weg geachtet. Verzeihung.“,verschüchtert stand ich auf und sah der Person vor mir in die Augen, ich musste erstmal schlucken.

„Kein Grund sich dreimal zu entschuldigen, hat mir nichts ausgemacht.“,sagte der Junge lächelnd, schwarze Haare und rotbraune Augen. Aber er trug nicht die Reira Uniform, seine Jacke war schwarz mit einem roten T-Shirt darunter. Ging er hier überhaupt zur Schule?

„Nochmals, es tut mir außerordentlich Leid. Mein Name ist Yamamoto Reika.“

„Sag mal Yamamoto Reika…“

„Huh?“

„Musst du nicht zum Unterricht?“

„Oh! Ja, ja! A-Aber ich habe mich verlaufen. Du weißt nicht zufällig wo Klassenraum 1-A ist?“

„Ich schätze in der Nähe von 1-B und C?“,das war doch hoffentlich nur ein kleiner Scherz. Und kein böser Sarkasmus, ich tu mir ganz schwer das immer herauszuhören.

„J-Ja, das ist schon klar. A-Aber ich finde keinen von den Dreien.“

„Du brauchst also Hilfe?“

„N-Nur wenn es dir keine Umstände macht.“,ich verbeugte mich, man kann nie höflich genug sein. Vor allem bei Leuten wie diesem Jungen, er machte mir auf irgendeine Art Angst, nun Angst wäre vielleicht doch etwas übertrieben, aber mein Bauch verkrampfte sich in seiner Gegenwart.

„Folg mir.“,er ging an mir vorbei. Unsicher schluckte ich und folgte ihm.

„Hier sind wir, Klassenraum 1-A.“,lächelte er.
Mit offnem Mund sah ich auf das Schild über der Tür, da stand wirklich 1-A.

Ich hätte einfach nur um die nächste Ecke biegen müssen! Enttäuscht über meine eigene Kompetenz, vergaß ich fast mich zu bedanken.

„V-Vielen Dank!“,rief ich freundlich doch der Junge war längst weg.

„War das etwa der Schulgeist? Ah! Oh Gott, wie unheimlich!“,ängstlich öffnete ich die Tür und ging in das Klassenzimmer.
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