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Gargoyles - Auf den Schwingen der Gerechtigkeit - How it went on

GeschichteFamilie, Freundschaft / P16 / Gen
03.04.2013
03.04.2013
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Hey, Leute!
Ich hab vor Kurzem einen kleinen Ausflug in meine Kindheit unternommen und bin dabei wieder auf die Serie „ Gargoyles – Auf den Schwingen der Gerechtigkeit“ gestoßen. Nachdem ich einige Zeit darüber nachgedacht und festgestellt habe, dass ich immer noch der totale Fan davon bin, hab ich beschlossen eine FF dazu zu starten. Vor Allem, weil’s bis jetzt nur zwei davon gibt, die leider abgebrochen wurden.
Aber was soll’s!
Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann bring ich das so lange nicht weg, bis es niedergeschrieben ist, also wünsche ich viel Spaß bei der FF, bei der’s in luftige Höhen gehen wird. Natürlich wird ne Menge Humor und ein bisschen Drama dabei sein, sowie eine kleine Romanze für zwischendurch :P * Also dafür, dass ich solche Kitschgeschichten überhaupt nicht leiden kann, schreib ich so was recht gern?*
Whatever…Ich hab einfach mal beim Prolog, der im Prinzip nur aus dem Ablauf des zweiten Staffelfinales besteht, drauf losgeschrieben. Deshalb ist es auch so kurz, extrem zusammengefasst und unflexibel geworden. Meine eigenen Kapis werden dann ein wenig im Stil wechseln, also nicht wundern.
Hoffe, es wird euch trotzdem gefallen!



Die Nacht des Jägers war angebrochen.
„ Nach all den Jahrhunderten des Planens, des Suchens und des Wartens. Endlich werden wir Gargoyles unseren rechtmäßigen Platz einnehmen und die Menschen werden zu Grunde gehen!, waren Dämona’s erste Gedanken, als sie über den Drahtzaun der St. Damian’s Kathedrale flog und so leise als möglich den Eingang öffnete.
Ein schlichtes Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie die leere Kathedrale betrat und sich ihrem Ziel bereits zum Greifen nah glaubte. Alles verlief genau nach Plan, bis sie plötzlich das sich nähernde Geräusch eines Propellers hinter sich wahrnahm. Ein lauter steinerner Knall durchzuckte nur wenige Sekunden danach die mondbeschienene windige Nacht. Sehr schnell hatte sich eine gewaltige Ansammlung von Menschen rund um die beschädigte St. Damian’s Kathedrale versammelt, um zu überprüfen, was denn wieder vorginge.
Gerade noch so konnte Dämona dem Zusammenstoß zwischen dem Flieger der Jäger und der alten Steinmauer ausweichen, ohne größeren Schaden zu nehmen, doch nun bliebe ihr nicht mehr viel Zeit. Sich nur kurz den Kopf reibend kam sie zumindest wieder auf ihre Knie, während sich hinter ihr durch zwei Stahltüren ein gleißendes Licht auftat, aus dem John und Robyn Canmore in schwerbewaffneten Panzerrüstungen hervortraten.
„ Dein böser Traum ist ausgeträumt, Dämon!“, rief John seiner Gegnerin entgegen und machte sich bereit zum Feuern.
Im selben Moment hatten Goliath und die Anderen die Kathedrale ebenfalls erreicht und stürzten sich ohne lange zu überlegen in den Kampf. Broadway war gleich der Erste, der sogleich den männlichen Jäger zu Boden rang, noch bevor dieser schießen konnte. Sofort ergriff Dämona die Gelegenheit, packte den gelben Container und verschwand in den kalten Schatten, indessen der Jäger den Angriff des dickeren Gargoyles parierte und ihn locker zur Seite warf.
An Robyn gewandt, die gerade Bronx einen Hieb verpasst hatte, sagte er: „ Ich kümmere mich um die Monster, du schnappst dir den Dämon!“
In der Zwischenzeit war die Menge der Menschen vor der Kirche beträchtlich gestiegen. Sie alle lauschten dem furchtbaren Geräuschdebakel, welches sich zweifellos im Inneren abspielen musste. Aber die Lage draußen schien auch nicht viel besser. Die Leute waren verängstigt, wütend und nervös. Hätte Matt Bluestone die Situation mit einem Wort beschreiben müssen, so hätte er es sicherlich „ Pulverfass“ genannt.
„ Selbst von hier aus können wir noch hören, dass dort drinnen ein gnadenloser Kampf stattfinden muss“, hörte der Detective von einem der Nachrichtensprecher und hätte ihn am liebsten sein Mikrofon in den Rachen gestopft.
Die übrigen Polizisten konnten die aufgescheuchte Menge nur unter großem Kraftaufwand hinter der Absperrung halten, was sich aber auch von Minute zu Minute als schwieriger erwies. Bereits jetzt kam es zu kleineren Gewalttaten gegen die uniformierten Beamten, die tapfer ihre Stellung hielten, doch es wurde noch schlimmer, als Lexington über die Meute hinwegschwebte und auf der anderen Seite des Zauns landete, um seinen Freunden zur Hilfe zu kommen.
Hysterisch hatte eine Frau gerufen: „ Da! Da fliegt einer! Da oben fliegt ein Gargoyle!“
„ Warum unternimmt denn die Polizei nichts?!“
Beinahe als ob Matt es geahnt hätte, kam einer der Kollegen, Detective Morgan auf ihn zugerannt: „ Sie müssen sich entscheiden, Matt. Wenn wir hier nicht bald was tun, proben die Leute den Aufstand.“
„ Ich weiß. Ich weiß!“, gab Matt nur ungeduldig zurück. „ Langsam wird die Sache unangenehm, für sämtliche Seiten.“
In der Kathedrale lief es nicht viel besser. Dämona war kurz davor ihren Zauber, von dem sie sich eine Art „ Erschaffung des Paradieses“ erhoffte, sprechen zu können. Der Auftritt Brooklyn’s schien sie dabei nicht großartig zu stören, da er kein schwieriger Gegner war, was sie ihn deutlich spüren ließ, als sie ihn mit Leichtigkeit ein, zwei Mal gegen eine Wand warf, um ihn nur ein paar Sekunden danach mit einem Laserstrahl zu malträtieren und kampfunfähig zu machen.
Die anderen Gargoyles kamen langsam gegen die Jäger an und hätten den Kampf sicherlich auch für sich entscheiden können, doch als Elisa und Jason in der Kirche auftauchten, schlug alles in eine andere Richtung. Goliath hatte seinen Ärger sehr schnell vergessen und war überglücklich die Menschenfrau lebendig wiederzusehen. Sie hatte ihm erklärt, dass Jason Canmore sie gerettet hatte, der nun versuchte seinen jüngeren Bruder davon abzuhalten, den Kampf gegen den Klan fortzuführen.
Dieser weigerte sich jedoch nun zu akzeptieren, dass einzig und allein Dämona für den Tod von Charles Canmore verantwortlich war: „ Nein, ich hab mich geirrt! Sie haben Dad umgebracht, dich beinahe auch.“
Schützend stellte sich der ältere Bruder vor Goliath und betonte die Wichtigkeit seines Beschlusses, nämlich mit der Fehde Schluss zu machen, bevor es zu spät sein würde. John verneinte ein weiteres Mal und bekräftigte, dass der Dämon sie alle vernichten wolle. Sofort darauf hörten sie alle den Aufschrei des getroffenen Brooklyn, dem Goliath sogleich zur Hilfe kommen wollte.
In der gleichen Sekunde schoss der Mann in der schweren Rüstung auf den Gargoyle, da er einen weiteren Angriff fürchtete. Doch dabei traf er seinen eigenen Bruder, wofür er abermals den Gargoyles die Schuld gab. Obwohl seine Schwester ihn anflehte, ihr zu helfen, schwor John Canmore erneut Rache und verschwand. Elisa und Robyn wollten sich um den verletzten Jäger kümmern, sodass die Anderen nun freie Bahn hatten Dämona aufzuhalten.
„ Eines Tages bist du mir dafür dankbar“, sprach diese aus und war sich ihrer guten Absicht sicher, nachdem sie die Chemikalie mit dem Virus verbunden hatte, aber ihr verwundeter Gegner erwiderte nur spöttisch: „ Wer’s glaubt, wird selig.“
„ Dämona, was für Zauberei ist das?!“, verlangte der Anführer zu erfahren, der gerade mit dem Rest seines Klans den Raum betreten hatte.
„ Sie hat ihr Sprüchlein schon aufgesagt! Mein Latein ist nicht das Beste, aber es verheißt nichts Gutes.“
Mit einem leisen Lachen wandte sie sich um und hielt das Gefäß mit der violetten Flüssigkeit in die Luft: „ Aber genau das bedeutet es. Ich muss nur noch das Gefäß zertrümmern und dann wird die gesamte Menschheit ausgelöscht! Nur wir Gargoyles werden überleben. Dank der Macht des bettenden Gargoyle.“
Noch bevor er über eine andere Taktik nachsonnen konnte, beförderte sich Goliath mit einem Satz über seine Gegnerin und den Altar hinweg und packte die kleine Staue, die er kurzerhand in kleiner Stücke zertrümmerte, wodurch sie augenblicklich ihren Zauber verlor.
Noch während die Trümmer zu Boden fielen, fauchte er: „ Öffne die Büchse der Pandora, wenn du dich traust! Dann sterben wir alle gemeinsam. Du und ich, der ganze Klan und unsere Tochter.“
Bei dem Bild, welches sich ihr nun bot, brüllte sie laut auf und öffnete ihre Schwingen. Es war für sie offensichtlich, dass dieser Kampf nicht mehr zu gewinnen war. Menschen zu vernichten, war eine Sache, aber ihrer eigenen Tochter konnte selbst Dämona nicht schaden.
Mit einem verachtenswerten Blick auf die Flüssigkeit in ihrer Hand, warf sie das Gefäß in die Luft: „ Fang!“
Die paar Sekunden, die Goliath benötigte, um den Gegenstand vor dem Zerbrechen zu bewahren, indessen die restlichen Gargoyles nur geschockt dastehen konnten, nutzte Dämona, um zu verschwinden, aber die Anderen hatten nicht vor sie entkommen zu lassen. Nachdem er es gefangen hatte, drückte der große Gargoyle Hudson das Gefäß in die Hand und schwang sich an die Außenwand der Kathedrale.
Schnellstmöglich eilte Elisa, gefolgt von Robyn, die ihren verwundeten Bruder trug, zu den Anderen und riet ihnen zu verschwinden, bevor das NYPD stürmen würde, was sie auch beherzigten. Dämona hatte inzwischen das Dach der Kirche erreicht und sich in die Luft geschwungen. Dort wurde sie von einigen Leuten gesehen, die verzweifelt versuchten, die Barrikade zu überwinden und selbst zu handeln, da die Polizei scheinbar unfähig war, dies zu tun.
„ Jetzt oder nie, Detective“, rief Morgan seinem Kollegen zu, der nun endgültig gezwungen war etwas zu tun: „ Sagen Sie den Hubschraubern Bescheid. Wir stürmen. Aber ich will sie lebendig!“
Mit einem stummen Nicken rannte der Beamte zu seinem Dienstwagen und fing durch das heruntergelassene Fenster ein Funkgerät hervor, durch das er den Befehl für den Zugriff gab. Kurz darauf tauchten über dem Dach der St. Damian’s Kathedrale zwei bewaffnete Helikopter auf, die den Gargoyles jegliche Fluchtmöglichkeit versperrten.
„ Wir sind umzingelt!“, brüllte Lexington und ahnte bereits den Untergang voraus, als plötzlich die Tür des zweiten Helikopters von Xanatos geöffnet wurde, der selbstzufrieden grinste: „ Kleiner Rundflug gefällig?!“
Der Hubschrauber der Polizisten begann, noch bevor einer der Gargoyles anders handeln konnte, auf diese zu schießen und verfehlte nur knapp den Großen mit der lavendelfarbenen Haut, der noch abzuwägen schien.
„ Wir haben wohl keine andere Wahl“, erklärte dieser zwar unwillig, doch bedeutete er den Anderen in den Hubschrauber zu klettern.
Schnellstmöglich sprang einer nach dem Anderen hinein und sogleich drehte der Helikopter in Richtung Eryie – Building ab, doch schlagartig fingen die unten postierten Polizisten an, auf die Flüchtenden zu schießen. Angela konnte von Glück reden, nicht getroffen worden zu sein, als sie kurz den Kopf hinausstreckte.
„ Feuer einstellen! Das ist ein Befehl!“, rief Matt Bluestone und entwendete einem sogar seine Waffe.
Travis Marshall hatte das gesamte Szenario mitverfolgt und war sowohl entsetzt, als auch begeistert: „ Haben wir das Alles drauf?!“
„ Ja, natürlich, Mr. Marshall.“
„ Gut, dann bringen Sie das sofort zum Chef und so schnell wie möglich an die Öffentlichkeit!“

* Inzwischen auf Burg Wyvern*

„ Verdammt noch mal, ihr könnt alle miteinander froh sein, dass ihr mit dem Leben davongekommen seid!“, brüllte David Xanatos völlig aufgeregt.
„ Was bildet sich dieser Kerl eigentlich ein?!“, fauchte Brooklyn und Lexington pflichtete ihm sofort bei: „ Ja, nur weil er uns das Leben gerettet hat?!“
Auch Goliath schritt in das Gespräch ein: „ Dennoch, Xanatos hat Recht. Diese Nacht wird Folgen haben.“



So, Leute, damit hätten wir schon mal den Prolog zur neuen Handlung, von der demnächst erst wirklich was erzählt werden wird.
Danke fürs Durchlesen und wie gesagt, das hier war ein bisschen „ steif“ geschrieben, also freut euch eher auf das nächste Kapitel „ Begegnung“, wo’s ein wenig musikalischer zugehen wird.
Viva la Musica!
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