Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

(k)ein Fußballfan

KurzgeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 Slash
Shinobu Takatsuki Yō Miyagi
01.04.2013
01.04.2013
1
2.730
3
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
 
01.04.2013 2.730
 
Aloha =DDD Aaaalso, ich wollt mal einen Lemon ausprobieren und aus den einfachen Gründen, dass ich a) ein begeisterter Slash-Fan bin
     b) Junjou Romantica (und von den drei Pairings Shinobu/Miyagi am meisten) liebe
     c) für mein Leben gern Fußball spiele (mir is die Idee zu dem OS während nem Spiel gekommen^^)
ist diiiiiieser kleine Text entstanden XD

______________________________________________________________________________

Langsam lief Miyagi den Fußweg entlang. Der Tag war relativ warm, deshalb hatte er seinen Mantel  nicht angezogen, sondern ihn nur locker über den Arm gelegt. Gerade schmiss er seufzend eine eben erst angezündete Zigarette auf den Boden und trat sie achtlos mit dem Schuh aus, bevor er weiter ging.

Sein Tag war echt stressig gewesen und obwohl es gerade einmal früher Nachmittag war, fühlte er sich schon müde und matt. Sein schwarzes Haar hing ihm wirr vom Kopf ab, weil er so oft mit der Hand hindurchgefahren war. Er wollte nur noch nach Hause.

Plötzlich hielt er inne, als Lärm an seine Ohren drang. Er schaute nach links durch den Maschendrahtzaun, der am Fußgängerweg entlang verlief und hinter dem ein großer Sportplatz lag, auf dem offenbar gerade ein Fußballspiel stattfand. Normalerweise hätte Miyagi das nicht interessiert, doch…

"Mitsume! Hierher! Ich steh frei!“

Schon wieder! Das war eindeutig Shinobus Stimme!

Miyagi trat überrascht näher an den Zaun und tatsächlich- nachdem er seinen Blick über das Feld hatte gleiten lassen, erspähte er den jungen Japaner  ganz in der Nähe eines Tores, wahrscheinlich das der gegnerischen Mannschaft.  

Er trug dasselbe Trikot wie seine anderen Teamkameraden (A/N: wow hätt ich jetzt echt nich gedacht! Sry aber ich find den Satz von mir selbst doof ^^) bestehend aus einer dunkelblauen, kurzen Hose, Stulpen in derselben Farbe und einem himmelblauen T-Shirt.
Seltsamerweise trug er neongelbe Schuhe weshalb seine Füße ziemlich herausstachen.

Der Junge sah ziemlich konzentriert aus und in seinen Augen stand eiserne Entschlossenheit. Auch seine Haare waren verstrubbelt, allerdings rührte das nicht, wie bei Miyagi, vom Stress, sondern von der Anstrengung die ganze Zeit auf dem Feld hin und her laufen zu müssen.
Schweiß rann ihm in Strömen vom Gesicht, doch es schien ihm nichts auszumachen. Seine Brust hob und senkte sich rasch aufgrund seines Keuchens.

Miyagi konnte ein Lächeln nicht unterdrücken und schlagartig war alle Müdigkeit vergessen.
Er folgte dem Verlauf des Maschendrahtzauns, bis er zu einem rostigen Eingangstor kam und betrat den Sportplatz, um sich auf der Zuschauertribüne einen der hintersten Plätze auszusuchen und sich hinzusetzen.  

Zugegeben, es war nicht sehr bequem auf dem roten, fest im Boden verankerten, kleinen Plastikstuhl und vor ihm saß ein nerviges Paar das ständig lautstark in Anfeuerungsrufe ausbrach und dennoch, eine halbe Stunde, ein (wahrscheinlich) geplatztes Trommelfell und ein schmerzender Hintern später, war er der festen Überzeugung das es das definitiv wert gewesen war….







Polternd kam Shinobu in die Wohnung gestürmt. Überrascht schaute Miyagi von seinem Buch auf und hob den Kopf, der eben noch auf der Sofalehne geruht hatte.

„Was ist denn los?“

Ohne in seinem Marsch zum Arbeitszimmer inne zu halten, beantwortete Shinobu seine Frage bloß mit einer Gegenfrage: „Sag mal, hab ich zufälligerweise meinen Aufsatz bei dir auf dem Schreibtisch liegen lassen? Ich brauch den Morgen und kann ihn einfach nicht finden!“

„Kann schon sein.“, meinte Miyagi und stand auf, um Shinobu ins Arbeitszimmer zu folgen. „Ich glaub ich hab ihn nachdem du schon weg warst gefunden und ihn auf das Nachtschränkchen im Schlafzimmer gelegt, damit ich nicht vergesse ihn dir zu geben.“

Stöhnend änderte Shinobu die Richtung und machte sich auf den Weg ins Schlafzimmer.

„Und wieso kommst du auf die Idee, dir würde mein Aufsatz im Schlafzimmer eher wieder einfallen als im Arbeitszimmer?“

Seine Betonung lag auf dem Wort „mein“. Miyagi grinste nur und nachdem Shinobu kurz einmal nachgedacht, wurde er schlagartig rot. Stammelnd langte er zu dem Nachtschränkchen und ergriff seinen Aufsatz.

Das Schränkchen stand in der hintersten Ecke des Zimmers, man kam nur daran wenn man das Bett umrundete.
Dementsprechend hatte er keinerlei Fluchtmöglichkeiten als Miyagi an ihn heran trat und die Arme um seine Taille legte, sich ganz eng an ihn schmiegte.  

„Ich denke hier gerne an dich.“, meinte er murmelnd und während er mit der linken Hand Shinobu weiter an der Hüfte hielt, wanderte seine rechte über Shinobus Bauch und zum Bund von dessen Hose.

„Nicht!“ Shinobu wand sich, doch er konnte Miyagis Griff nicht entkommen.

Urplötzlich ließ Miyagi von Shinobus nun geöffneter Hose ab und drückte Shinobu mit dem Rücken nach rechts gegen die Wand.

„Übrigens“, begann er und blickte in Shinobus geweitete Augen. „Herzlichen Glückwunsch zu dem Sieg. Dein Tor in den letzten fünf Minuten war wirklich grandios.“

Und schon legte er seine Lippen auf die Shinobus.

Wie konnte er auch bei diesem Gesichtsausdruck widerstehen? Oder bei diesen herrlichen Lippen, die Shinobu eben noch so zusammengekniffen hatte.

Überrascht musste der junge Japaner keuchen, was sich Miyagi natürlich zunutze machte, um mit der Zunge in den Mund des anderen einzudringen. Shinobu schmeckte herrlich, der Geschmack erinnerte ihn immer ein wenig an Zimt- unnötig zu erwähnen, dass er Zimt liebte oder?
Er presste sich fest an Shinobu und spürte, wie der sich mit den Händen in seine Haare krallte. Es ziepte zwar ein wenig, war aber definitiv kein unangenehmes Gefühl.

Wie immer schienen kleine Blitze durch seine Haut zu schießen, überall dort, wo er Shinobu spürte und sie schossen alle durch seinen Körper, ließen ihn erschaudern, erzittern vor Erregung und Leidenschaft. Wie sehr er seinen Kleinen doch liebte…

Schließlich löste er sich- so schwer es ihm auch fiel- von Shinobu und wartete erst einmal, bis sie beide wieder einigermaßen zu Atem gekommen waren, bevor er fragte:„Wieso hast du es mir nicht gesagt?“

Langsam löste sich der lustverhangene Schleier vor Shinobus Augen und seine Wangen wurden noch dunkler. Miyagi konnte sich gerade noch so zurück halten, um nicht schon wieder über Shinobu herzufallen.

„Ich...du…du weißt es?“

Miyagi nickte.

„Ich kam heute zufällig vorbei, als ihr gespielt habt und hab dich erkannt…dann hab ich mich hingesetzt und noch die letzte halbe Stunde zugeguckt.“

Shinobu schaffte es nicht sein Lächeln zu verbergen.
Ihm gefiel der Gedanke, dass Miyagi ihn gesehen, ihn möglicherweise sogar angefeuert hatte.

„Weißt du, ich hab in Australien damit angefangen Fußball zu spielen…ein paar Freunde von mir haben mich da drauf gebracht und es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich hier unbedingt weiter spielen wollte…“, sagte Shinobu leise.

Sanft strich Miyagi ihm über die Wange.

„Und warum hast du es mir nicht erzählt?“

Seine Stimme klang so unheimlich sanft. Er machte sich ernsthaft Sorgen, weshalb Shinobu ihm so einen wichtigen Teil seines Lebens verschwiegen hatte- und er war definitiv wichtig. Ein einziger Blick auf das Gesicht des Japaners heute während des Spiels hatte genügt, um Miyagi das klar zu machen. Nervös biss sich Shinobu auf die Unterlippe.

„Na ja…“


FLASHBACK


Gelangweilt zappte Shinobu durch die Kanäle, Miyagi war gerade dabei, gelangweilt Gemüse für das Abendessen klein zu schneiden.

„Hey! Guck mal! Ein Fußballspiel!“, rief Shinobu plötzlich begeistert und zeigte auf den Fernseher. Miyagi schien seine Begeisterung (das Funkeln in seinen Augen, das plötzliche Erwachen aus der nachmittäglichen Lethargie) nicht mitzubekommen und meinte nur: „Ach, wie öde…Kannst du nicht auf was anderes schalten?“

„Wieso denn?“

Shinobu versuchte, sich seine Enttäuschung nicht anmerken zu lassen, doch er drückte die Fernbedienung ziemlich fest gegen seine Brust und das Leuchten in seinen Augen war zu einem matten Glimmen erloschen.  

„Ich find Fußball so langweilig! Zweiundzwanzig Kerle die einem Ball hinter her jagen- nicht sonderlich spannend.“

„Aber…es- es ist manchmal doch auch ganz witzig.“

Zögernd blickte Shinobu Miyagi an.

„Witzig? Garantiert nicht! Das ist idiotisch, ich tu mir so was nicht an.“ Wie um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, hackte er das nächste Stück Möhre besonders laut ab. Nachdenklich kaute Shinobu auf seiner Lippe und schaltete dann um.

Schweigen senkte sich über den Raum, nur durchbrochen vom Klappern des Messers und den Geräuschen die aus dem Fernseher drangen...

FLASHBACK ENDE

(A/N: man war das ein spannender Flashback ^^ *auf Sarkasmus ausrutsch*)


Betrübt schaute Miyagi Shinobu nun an.

„Ich wollte nicht dass du mich langweilig o-oder idiotisch findest.“, erklärte Shinobu, den Blick nach unten gerichtet.

Es war zum Verzweifeln! Wie oft hatte er Shinobu schon gesagt, dass er ihn liebte, egal was passieren würde und nun verheimlichte Shinobu ihm sein liebstes Hobby, nur weil er dachte, Miyagi würde ihn deswegen verachten.

Miyagi legte eine Hand unter Shinobus Kinn, zwang ihn, ihm in die Augen zu sehen.

„Ich könnte dich niemals langweilig oder idiotisch finden…nun zugegeben, manchmal handelst du zwar ganz schön wie ein Idiot-“ Ein verschmitztes Lächeln legte sich auf seine Lippen (er fand diese Situation war ein ziemlich gutes Beispiel dafür) „-aber du bist keiner! Und ganz ehrlich…es hat mir Spaß gemacht dir heute zuzuschauen.“

Shinobu zwinkerte ungläubig.

„Tatsächlich?“

Nein, natürlich nicht! Er sagte das nur so zum Spaß!
Es war nicht ganz leicht für Miyagi ein Seufzen zu unterdrücken.

„Ja natürlich! Du…du sahst so entschlossen und enthusiastisch aus. Du warst mit vollem Herzen dabei und man hat gemerkt dass es dir viel Spaß gemacht hat. Ich muss zugeben, du warst richtig gut, die Gegner hatten keine Chance gegen dich…und in dem Trikot sahst du auch ganz schön süß aus.“

Shinobu schlug ihm gegen die Brust (es tat nicht wirklich weh aber ihm zuliebe verzog Miyagi kurz das Gesicht).

„Hey! Ich bin nicht süß!“

Spätestens jetzt war Miyagis Zurückhaltung dahin.

Er lachte bevor er Shinobu in einer ruckartigen Bewegung herumdrehte und auf das Bett warf.  Shinobu war verwirrt, versuchte weg zu  krabbeln, doch Miyagi war schneller und drückte den (viel…oh Gott nicht schon wieder darüber nachdenken Miyagi!) Jüngeren mit seinem Gewicht in die weichen Laken.

„Also ich fand dich heute ziemlich süß…und ich hab mich schon den ganzen Nachmittag auf deine Rückkehr gefreut.“

Er erstickte Shinobus Protest mit einem Kuss.

Shinobu hatte seine Schuluniform an- perfekt! Geschickt band er Shinobu die Krawatte ab und drückte dessen Hände nach oben, um sie damit zu fesseln. Allein schon der Anblick von Shinobu, der sich ihm nun bot, ließ Miyagi hart werden.
Shinobu wollte ihm die Arme protestierend entziehen, doch wieder einmal bewies Miyagi, dass er der Stärkere war. Er drückte die nun zusammengebundenen Hände mit seiner Rechten über Shinobus Kopf und zog dem Kleinen mit der Linken die vorhin bereits geöffnete Hose und kurz darauf auch die Unterhose nach unten.
Er knöpfte Shinobu schnell das Hemd auf und bewies dabei ziemlich  viel Geschick- immerhin machte er das mit nur einer Hand.

Stöhnend löste er sich aus dem Kuss und begann, sich mit Liebkosungen langsam nach unten zu arbeiten. Sanft knabberte er an Shinobus Schulter und grinste unwillkürlich als dem Schüler ein kleiner Seufzer entwich.

Hach, Musik in seinen Ohren!

Shinobus Haut fühlte sich unter seinem Mund so weich, so verführerisch an- er musste einfach davon kosten. Frech schoss seine Zunge hervor und strich über Shinobus Hals, direkt über einer pochenden Vene, bevor er kurz hinein biss. Noch mehr Blitze zuckten durch seinen Körper und irgendwie hatte er das Gefühl, dass sie sich alle in seiner unteren Region sammelten.

Damit er nicht die ganze Zeit Shinobus Arme festhalten musste, befreite er sie und ehe Shinobu es schaffen konnte sich zu befreien, hatte er sie wieder am Bettpfosten zusammen gebunden.

„W-was machst du da?“, fragte Shinobu entsetzt.

Miyagis einzige Antwort war ein wölfisches Grinsen und ein kurzes Knabbern an Shinobus Ohr.

Während er nun mit einer Hand Shinobus Nippel reizte, legte er die andere zielsicher an dessen Glied und fuhr einmal der Länge nach darüber. Allerdings verweilte er dort nicht lange, denn schon bald glitt er mit der Hand zwischen Shinobus Beine und drang mit einem Finger in ihn ein.

„Ngh…n…ni-nicht!“ Shinobu hatte die Augen fest zusammengepresst und wahrscheinlich würde eine Tomate vor Neid erblassen, sähe sie seine Wangen.

Ein Bild für die Götter…oder nur für Miyagi, denn er würde einen solch wunderbaren Anblick seines Shinobus nicht einmal mit einem Gott teilen.

Miyagi nahm noch einen weiteren Finger und fing an Shinobu vorsichtig zu weiten. Dem entkam ein nach einer Weil ein tiefes Stöhnen- ein Laut der Miyagi ziemlich gefiel, ein Laut, der Gänsehaut auf seinen Armen verursachte und ein Laut, der ihn wünschen ließ, eben genau diesen Ton seinem Shinobu noch öfter zu entlocken. Er nahm ihn als Ermutigung noch einen dritten Finger zu benutzen und unwillkürlich hob Shinobu sein Becken etwas an, damit der Ältere besser an seinen (wie Miyagi fand anbetungswürdigen) Hintern kam.

Natürlich würde Shinobu eine solche Reaktion vehement abstreiten, sollte Miyagi ihn einmal darauf ansprechen- und es würde sofort Blut in seine Wangen schießen. So hitzköpfig und draufgängerisch Shinobu auch war, wenn es um Sex ging war er unglaublich schüchtern.

Nachdem ebenjener Japaner zu Miyagis Genüge vorbereitet war, begann er, seine eigene Hose, die ihm dank seiner Erektion viel zu eng vorkam, nach unten zu ziehen. Die Unterhose folgte auch gleich, bevor er Shinobus Hose und Unterhose gänzlich entfernte  und er sich bald schon vor Shinobus Eingang positionierte.  

Er drang nur langsam in Shinobu ein, umfasste seine Hüften dabei fest und sobald der Jüngere erstarrte, wartete er, bis er sich wieder entspannt hatte, um tiefer einzudringen.

„Bleib ruhig!“, hauchte er, dabei musste er sich selbst zwingen ruhig zu bleiben. Die Blitze waren zu einem Gewitter ausgeartet, es schien als loderte ein Feuer in ihm- und er war sich ziemlich sicher, dass es Shinobu  genauso ging. Verdammt, sein Kleiner war so eng, so unglaublich verführerisch eng und er liebte es sich in ihm zu versenken, von ihm umschlossen zu werden…

Schließlich hatte Shinobu ihn vollends aufgenommen und er begann sich langsam zu bewegen.

Seine Stöße waren erst sanft, wurden dann aber immer rauer, härter und die Stille wurde durchbrochen von Shinobus Keuchen und Stöhnen.

Gott, wie Miyagi es liebte diese Geräusche aus dem Mund des jungen Japaners zu hören.
Immer mehr versanken beide in ihrer Ekstase, Hitze wallte auf und beide verbrannten schlussendlich in den Flammen ihrer Lust…







„Hah! Fünf zu eins gewonnen- das war doch schon fast zu leicht, oder? Vor allem ab dem Eigentor wurde es lächerlich…“

Euphorisch lächelnd, lief Shinobu den Weg entlang, Miyagi an seiner Seite. Die Sporttasche hatte er über die Schulter geschwungen und seine Haarspitzen waren noch leicht feucht von der Dusche, die er nach dem Spiel genommen hatte.

Sein strahlendes Erscheinungsbild war praktisch das Gegenteil von Miyagis…der schlurfte deprimiert weiter.
Man konnte fast schon die dunkle Aura sehen, die ihn umgab.

Shinobu zog eine Schnute und er sah damit so herrlich süß aus, dass allein dieser Gesichtsausdruck Miyagi fast aus seiner miesen Stimmung riss…aber auch nur fast.

„Hey!“ Shinobu boxte dem Älteren spielerisch gegen den Arm. „Was ist denn los mit dir?“

Miyagi ließ seinen Kopf noch ein wenig mehr hängen. „Vor mir saß so eine Frau-ich glaube es war die Mutter von dem Torwart aus eurer Mannschaft...als ich dich einmal angefeuert habe hat sie sich umgedreht und mich gefragt ob ich dein Vater sei!“

Erstaunt sah Shinobu ihn an. „Und? Ich dachte das mit dem Altersunterschied zwischen uns hätten wir geklärt! Ich dachte das stört dich nicht mehr!“

„Haben wir auch und mittlerweile macht mir das nichts mehr aus- nun ja fast nichts mehr, nur…sehe ich wirklich so alt aus?“

Und Shinobu lachte.

Er lachte aus vollem Hals und das was er als nächstes tat konnte er sich nur durch das Adrenalin erklären, das wahrscheinlich immer noch durch seinen Körper schoss.

Er küsste Miyagi. Jetzt. Sofort. Hier.
Mitten auf der Straße, wo jeder sie sehen konnte!

Sobald er sich seines Fehlers bewusst wurde, löste er sich sofort von ihm und errötete heftigst.

Aber es hatte geholfen- nachdem Miyagi sich vom ersten (allerdings äußerst positiven!) Schreck erholt hatte, breitete sich auf seinem Gesicht ein strahlendes Lächeln aus.

Er zog den über sich selbst verdutzten Shinobu mit sich in eine nur wenige Meter entfernte, zum Glück verlassene, Seitenstraße und drückte ihn gegen die Wand. Nun war er es, der dem anderen einen Kuss aufdrückte, allerdings dauerte dieser hier eeeeetwas länger als der vorherige.

Auf dem restlichen Heimweg war Miyagi definitiv besserer Stimmung…

_______________________________________________________________________________

Na? Wie fandet ihrs? Ich würd eure Meinung wirklich gern hören da das mein erster Lemon war und ich mir voll unsicher deswegen bin. Jegliche Kritik ist willkommen- ich wills ja beim nächsten Mal besser machen ;)
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast