Die Rebellin

GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P12
Craig "Simmo" Simmons Joe Sanderson
01.04.2013
06.10.2013
4
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Hey Leute,
komisch, dass ihr euch zu meiner FF verirrt habt.
Ich hatte die Idee schon seit Jahren, aber konnte sie nie wirklich umsetzten. Jetzt habe ich es endlich geschafft.
Ich hoffe ihr nehmt es ihr nicht übel, dass ich aus dem Prolog zwei Teile machen musste, aber sonst wäre es zu lange geworden.

Viel Spaß beim Lesen.

LG
Freaking Out

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Wir waren auf dem größten Surfwettbewerb des Landes. Ich war so stolz auf meinen Bruder. Er hat es retlich verdient hier mitsurfen zu dürfen. Ich bin so stolz auf ihn. Er ist einfach nur toll.
Gerade hatte er wieder einen perfekten Surf hingelegt und lief auf mich zu. Er steckte das Board in den Sand, hob mich hoch und wirbelte mich durch die Luft. Ich drückte mich ganz fest an ihn. „Na kleines. Und wie war ich?“ fragte er mich, als er mich runtergelassen hatte. „Super. Einfach nur großartig. Und ich bin nicht klein.“ lobte ich ihn mit einem beleidigtem Blick und verschrenkte die Arme vor der Brust.
„Naja. Schon, aber du wirst immer meine kleine Schwester bleiben. Die ich über alles liebe.“ sagte er während er sich vor mich kniete. „Ich hab dich auch lieb, Michael. Aber immerhin bin ich schon neun.“ beschwerte ich mich mit einer verzeihenden Stimme, als ich ihn umarmte. „Aber für dein Alter, bist du ein absolutes Naturtalent beim Surfen.“ meinte er, als ich ihn wieder los ließ.

„Das war ziehmlich gut, Michael. Respekt.“ sagte ein Mann der gerade auf uns zu kam. „Simmo.“ begrüßte mein Bruder ihn. „Habe ich eine Chance in die Surf-Academy zu kommen?“ fragte er ihn. Der Mann aber schaute aufs Meer hinaus. Die Wellen wurden immer größer. Fast schon Halsbrecherich. Michael und Simmo scheinten es auch bemerkt zu haben. „Ziehmlich hoch.“ meinte Simmo, während er die Wellen beobachtete. „Im Moment reicht es noch nicht. Aber wenn du noch einen guten Ride hinlegst,  wirst du ganz bestimmt aufgenommen. Versprochen.“ wendete er sich zu meinem Bruder. „Das schaffe ich. Halt mir schonmal ein Bett frei.“ sagte Michael mit einem sehr überzeugtem Blick und Simmo ging wieder.
„Und was mach ich, wenn du wirklich aufgenommen wirst?“ fragte ich unsicher. „Ach. Du wirst schon klar kommen. Ich glaube an dich.“ antwortete er mich mit einem Augenzwinkern.
„Die Teilnehmer für die nächste Runde bitte an den Start.“ verkündete die Stimme aus den Lautsprechern.
„Ich muss jetzt leider wieder los.“ sagte Michael und gab mir einen Kuss auf die Stirn. „Viel Glück und pass auf dich auf!“ rief ich ihm hiner her, während er an den Start lief. Er drehte sich noch einmal um und nickte mir zu. Jetzt war ich beruhigt.

Ein Horn ertönte und es ging los.

Michael saß auf seinem Surfboard und wartete auf die erste Welle.
Dann kam eine Monsterwelle. Einfach nur riesig. Die größte sie ich je gesehen habe. Ich hoffte Michael würde es nicht tun. Er ist zwar total gut, aber so weit war er noch nicht.
Doch falsch gehofft. Er paddelte los und brachte sich in Position. Dann kam sie. Michael war total angespannt. Ich konnte es fühlen. Ich hatte so riesen Angst um ihn. Ich will ihn nicht auch noch so verlieren wie Dad.
Er stützte sich auf sein Board und drückte sich hoch. Er stand auf seinem Board  und mir fiel der erste Stein vom Herzen.
Auch die ersten Tricks funktionierten ohne Probleme. Doch dann passierte es.
Er sprang hoch und wollte einen Trick machen, doch als er hochsprang hatte er zu viel Schwung und sprang zu hoch, so dass er durch seine  Beinleine sein Board verschob und nicht mehr darauf landen konnte.
Er fiel, doch sein Board war viel schneller als er und traf ihn. Danach tauchte er ins Wasser ab.
Er tauchte eine Weil nicht auf. Erst nachdem sich die Welle wieder gelegt hatte. Doch dahinter kam schon die nächste Monsterwelle und drückte ihn unter Wasser. Diese Welle war viel größer und so dauerte es auch länger bis sie sich wieder legte. Doch als sie es tat, kam er hoch und bewegte sich nicht mehr. Offensichtlich war er bewusstlos. „Schnell. Bringt die Sanitäter raus!!“ hörte ich nur eine Männerstimme rufen. „Wir können nicht mit dem Boot raus. Die Strömung ist zu stark!!“ verneinten die Rettungsmannschaft.
Wie in Trance nahm ich mein Board und lief ins Wasser. Wenn die anderen ihn nicht retten muss ich es machen. „Nein! Danny!! Bleib hier! Das ist viel zu gefährlich!!“ rief mir eine Männerstimme hinterher, doch ich reagierte nicht drauf und lief weiter. 'Ich muss ihn retten!' Das war der einzige Gedanke, der mir in dem Moment durch den Kopf ging. Ich paddelte mit voller Kraft. Ich wollte nur meinen Bruder wieder haben.
Als ich endlich bei ihm war, bemerkte ich eine Kopfwunde an seinem Hinterkopf. Es blutete wie verrückt. Doch ich zog ihn einfach aufs Board und paddelte zurück an Land. Dort kamen mir die Sanitäter schon entgegen. Als ich von meinem Board runter musste, kamen sie auf mich zu, nahmen ihn von meinem Board, brachten ihn sicher an Land und legten ihn in den Sand.
Ich jedoch brach, als ich festen Boden unter den Füßen hatte zusammen.
„Danny!“ hörte ich noch die Stimme von dem besten Freund meines Bruders. Joe. Ich wollte noch nach Michael rufen, aber vorher wurde alles schwarz.

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Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr lest weiter.
Habt ihr vielleicht Verbesserungen, Ideen, Kritik oder Lob?
Dann hinterlasst einfach ein Review.
Ich freu mich.

Bis bald
Freaking Out
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