Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Griffin's Story

von xGriffinx
GeschichteAbenteuer, Drama / P12 / Gen
Griffin Roland
28.03.2013
09.11.2013
6
5.462
 
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
28.03.2013 1.229
 
Anmerkung bevor ihr anfangt zu lesen: ich besitze keinerlei Rechte an der Figur Griffin und es kann passieren das sich hier und da einige Rechtschreibfehler einschleichen, da dies jedem mal passieren kann bitte ich euch darum nicht so ein Theater zu machen.
Ich kann nicht jede Woche oder besser gesagt regelmäßig Kapitel hochladen, da ich auch noch meine Ausbildung im Kopf habe, ich bitte euch  darum nicht wütend zu sein.

[ Ist gerade mal meine 3.  FF hier, bitte um ein klein wenig  Verständnis.]

Genug gelabert, viel Spaß beim lesen.

Griffin x

____________________________


Eines Abends, da war ich gerade mal 5 Jahre alt. Als 5 – Jähriger denkt man noch die Welt gehört einem, aber ich wurde etwas besserem belehrt.
Ich dachte  an nichts als ich noch wach im Bett lag, woran sollte ich auch schon denken?. Wir wollten morgen in den Zoo gehen, könnt ihr es euch vorstellen wie sehr man sich als 5 – Jähriger darauf freut  Giraffen und andere Tiere zu sehen? Natürlich könnt ihr das, abgesehen von denen die keine Kindheit hatten, wobei das die Wenigsten sind.
So lag ich da also, total hibbelig an die Decke starrend und vor  lauter Aufregung konnte ich also nicht einschlafen, nebenan im Zimmer redeten meine Eltern sowieso viel zu laut.
Wenig später, spürte ich einen Druck auf der Blase,warf die Decke bei Seite und rutschte aus meinem Bett heraus, ganz langsam und leise schlich ich mich zur Tür. Wieso ich schlich weiß ich um ehrlich zu sein bis Heute nicht, sehr wahrscheinlich war es einfach ein Reflex.
Kaum hatte ich meine Hand an die Türklinge gelegt klingelte es, wer wollte so spät noch etwas?
Es war bestimmt schon 10 Uhr.
Instinktiv blieb ich hinter meiner Tür stehen und öffnete sie ein wenig,  mein Vater lief Richtung Haustüre , meine Mutter folgte ihm als er sie rief. Insgesamt konnte ich vier Stimmen wahrnehmen,. die meiner Eltern und die von einer weiteren Frau und von einem weiteren Mann,
sie schienen zu diskutieren.
Dann ertönten auf einmal Schreie, ich war mir sicher das diese von meinen Eltern stammten.
Stille – bis sich auf einmal meine Zimmertür öffnete und mich eine blonde Frau von oben herab ansah.
Mein Blick richtete sich auf den blutroten Dolch in der rechten Hand der Frau und ihre Kleidung war auch noch voller Blutspritzer.
Ehe sie etwas sagen konnte oder tun konnte war ich einfach weg gejumpt.
Zwar war ich noch nicht allzu oft gejumpt, aber meine Ziele konnte ich ungefähr bestimmen.
Ich landete auf einem großen Platz,hinter mir der Eiffelturm.
Verängstigt,traurig und in meinem Bärchenpyjama sah ich mich um.
Tief in mir, hoffte ich das meine Eltern nur verletzt waren und nicht tot.
Wenig später hatte ich einen Entschluss gefasst und jumpte mich wieder zurück.
Ich landete wieder in meinem Kinderzimmer, es war vollkommen verwüstet, meine Kuscheltiere waren auf dem Fußboden verteilt, aus meinen Schränken waren teilweise Schubladen herausgezogen worden und mein Bett war  umgeworfen worden. Mein Zimmer war so schlimm verwüstet gewesen das ich mir da locker für ein ganzes Jahr Hausarrest eingefangen hätte, wenn ich dafür verantwortlich gewesen wäre.
Immer noch neugierig und voller Hoffnung das meine Eltern noch lebten,verließ ich vorsichtig mein Zimmer und sah mich in den Fluren um.
Im Flur an der Haustüre dann der Schock meines Lebens, meine Eltern lagen blutverschmiert in einer Blutpfütze. Ich schlug mir vor lauter Panik,Angst und Traurigkeit die Hände vor den Mund. Einige Minuten stand ich wie angewurzelt an einer Stelle und konnte mich nicht bewegen.Sie waren tot, aber ich wollte es einfach nicht wahr haben.
Nachdem einige Momente verstrichen waren, rannte ich auf meine Eltern zu und rüttelte sie wie wild, nach 5 Minuten gab ich endgültig auf. In dieser Zeit war kein Lebenszeichen von meinen Eltern gekommen und nach näherem Betrachten von mir,atmeten sie auch nicht mehr. Meine Mutter  war groß,schlank und hatte wunderschöne blaugrüne Augen. Lange blonde Haare, ein Gesicht wie das eines Engels und eine schwarze Brille auf ihrer geraden und kleinen Nase. Sie war einfach perfekt gewesen genau wie mein Vater. Er hatte breite Schulter, war nur etwas größer als meine Mutter und hatte braune kurze Haare, blaue Augen, so blau wie das Meer und schmale Lippen, seine Nase,war größer  und quer darüber hatte er eine kleine Narbe. Mir hat er immer erzählt die hätte er von einem Kampf mit Piraten, meine Mutter schimpfte dann immer mit ihm, dass er mir keine Lügen erzählen sollte. Seine Narbe hätte er von einer Nasen – OP, aber auch er war einfach perfekt gewesen.
Nach gut einer Stunde heulen,stand ich auf,rieb mir mit meinem Ärmel über die Augen und sah zu meinen Eltern. Meiner Mutter nahm ich ihre Halskette ab die mein Vater ihr irgendwann mal geschenkt hatte, schließlich brauchte ich etwas zur Erinnerung an sie. Ich rannte zur Garderobe,streckte mich und riss die schwarze Lederjacke von meinem Vater von einem Kleiderbügel. Er hatte gesagt, wenn ich älter wäre würde er sie mir sowieso schenken, aber da meine Eltern nun nicht mehr sehen konnten wie ich aufwachsen würde,nahm ich sie mir jetzt schon.
Danach rannte ich in mein Kinderzimmer um die wichtigsten Sachen die ich benötigte zusammen zu suchen, alle Sachen stopfte ich  in einen kleinen blauen Rucksack hinein. Ich durfte keine Zeit verlieren, bestimmt würden diese Leute die meine Eltern getötet hatten wieder kommen und dann war mit Sicherheit ich dran.
Schnell rannte ich wieder aus meinem Kinderzimmer heraus zu dem Telefon das in der Küche lag. Ich wählte einfach irgendeine Nummer und stotterte  in den Hörer: „H- hallo? B – b – bitte schicken sie die Polizei.......“ weiterhin stotterte ich in den Hörer meine Adresse, bevor die Stimme etwas sagen konnte,legte ich den Hörer auf und rannte nochmal in den Flur zu meinen Eltern. Die Haustüre stand noch offen und ich rannte ohne nachzudenken einfach in die dunkle Nacht hinein. Ein paar Meter entfernt von unserem Haus, sprang ich in einen Busch herein und beobachtete unser Haus.
Wenig später ertönten schon Sirenen und in der Ferne konnte man Blaulicht erkennen, alle Nachbarn rannte aus ihren Häusern und an den Straßenrand um zu gaffen.Natürlich waren sie neugierig aber musste dieses Gegaffe wirklich sein?
Ich umklammerte die Lederjacke meines Vaters und die Kette meiner Mutter. Einige Nachbarn hörte ich nur aufgebracht fragen was überhaupt los sei und als die Polizei vor unserem Haus hielt und rein lief überkam mich ein kurzer Schauer.
Als einer der Polizisten schrie das es ein Mord gegeben hat, rannten die anderen Polizisten hin und her und sperrten unser gesamtes Grundstück ab. „Wo ist der Junge?“,schrie eine ältere Frau aus der Nachbarschaft und sah sich panisch nach mir um.
Ich dachte ja nicht im geringsten daran mich zu zeigen,  in dem Moment hatte ich einfach panische Angst und vertraute niemandem mehr. Ich zog mir die viel zu große Lederjacke meines Vaters über und steckte die Kette meiner Mutter in den Rucksack den ich auf dem Rücken trug. Ein letzter Blick zu dem Haus und der Umgebung, dann jumpte ich mich fort. Wohin – das wusste ich in dem Moment selber noch nicht.
Wohin sollte ein 5 – Jähriger schon gehen? Meine Verwandten hassten mich und in ein Waisenhaus wollte ich erst recht nicht.
Ab dem Zeitpunkt war ich also auf mich alleine gestellt und eins wusste ich genau. Ich würde meine Eltern rächen – und wenn ich dafür die komplette Welt absuchen musste.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast