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Clannad After Story: Kyou Chapter

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
27.03.2013
27.03.2013
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1.943
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Dieses Kapitel
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Kyou's POV
Ich kann nicht mehr. Wieso ich?! Wieso muss ich so fühlen?! Ich will nicht mehr,ich habe keine Kraft mehr. Ja genau das sind die Gedanken mit denen ich mich in letzter Zeit immer häufiger beschäftige. Tomoyo....Ja ihm hatte ich das alles zu verdanken. Ich hatte mich in ihn verliebt,aber.....er ist mit meiner Schwester zusammen .Ich lief durch die Stadt,zuhause hielt ich es gerade nicht mehr aus. Anscheinend sieht man mir an wie ich mich fühle aber was bringt das. Wenn man es genau nimmt ist Ryou doch Schuld! Ich schlug mir die Hände vor die Ohren und bleibe stehen. So darf ich nicht denken,das ist falsch!Es fängt an zu regnen und natürlich hatte ich nur ein Top und eine dünne Jacke an, ich würde krank werden wenn ich nicht schleunigst ins trockene kommen würde. Aber.... im Moment ist es mir egal. Wenn sollte es schon interessieren wenn ich hier draußen bin.... Tomoya nicht, Ryou..sie wär vielleicht traurig aber sie hat ja Ihn, er tröstet sie dan schon und meinen Eltern ist es sowieso egal. Mein Körper fängt an zu zittern, es ist bitterkalt und es regnet immer stärker. Meine Klamotten sind vollkommen durchnässt und meine Haare sind aufgeweicht. Ich schniefe leise. Kleine Tränen fließen meine Wangen hinunter und es werden immer mehr, aber mir ist es egal. Langsam laufe ich weiter ich blicke Richtung Boden, ich möchte nicht wissen wo ich hinlaufe. Wer weiß vielleicht lande ich ja irgendwo wo mich niemand findet. Bei dem Gedanken laufen mir noch mehr Tränen über die Wangen aber ich muss auch Lächeln. Absurder Gedanke. Aber irgendwie auch reizvoll. Erneut bleibe ich stehen und sehe mich um. Ich bin in einem Park,in dem Park wo Ryou mir erzählt hat das sie und...Tomoya ein Paar sind. Ich schluchze.

Ich schrecke aus meinen Gedanken als ich Schritte hinter mir höre. Ich drehe mich nicht um wozu auch vielleicht ist es ja ein Mörder,Vergewaltiger oder ,,Kyou!''. Tomoya!. Meine Augen richten sich vor Schreck weit auf und kurz darauf fließen doppelt soviele Tränen meine Wangen hinab. Wieso er,wieso hier, wieso jetzt?! Schnell wische ich mir die Tränen von  den Wangen und drehe mich um. Sein Blick ist eine Mischung aus Besorgnis,Verwirrung und Traurigkeit. Ich war verwirrt. Was sollte das?! ,,Alles Ok?'',seine Stimme war leise und er sah mich weiter mit diesem Blick an. Ich mochte den Blick nicht. ,,Alles Besten's'',log ich. Wozu jetzt auch die Wahrheit.. . Er legte eine Spur von Wut in seinen Blick. ,,Ich glaube dir nicht''. Ich presste die Lippen zusammen,ich wollte nicht antworten, aber er sah nicht so aus als hätte er vor demnächst zu gehen. ,,Wenn du mir nicht glaubst , ist das deine Schuld'',presste ich hervor. Er setze sich in Bewegung und kam auf mich zu. ,,KOMM NICHT NÄHER'' schrie ich und konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten. Er blieb stehen und blickte mich an. Spätestens jetzt viel auch Ihm auf dass etwas ganz und garnicht stimmte. ,,Rede mit mir'',forderte er. Ich biss die Zähne zusammen,was sollte das?!. ,,Worüber?,,. ,,Warum du mir aus dem Weg gehst & Ich bitte dich Kyou lüg mich nicht an''. Sein Blick war eindeutig er lag wie eine Fessel auf mir. Mein Blick senkt sich zu Boden und neue Tränen kommen. . ,,Du willst es wissen?! Na gut. Weißt du als  Ryou mir erzählt hat das sie einen Freund hat da hab ich mich gefreut aber als ich erfahren hab  das  du ihr Freund bist da...da ich hab mich so ...ich weiß nicht alles war falsch. Ryou wusste dass ...dass ich etwas für dich empfinde,sie wusste es vor eurer Beziehung und trotzdem tat sie so als wüsste sie von nichts und hat mir freudig von allem erzählt. Du kannst dir nicht vorstellen wie ich mich danach gefühlt habe...Ryou ignorierte es,du wusstest von nichts also tat ich auch so als wäre nichts. Aber...euch jeden Tag so glücklich zu sehen hat mir das Herz gebrochen. Ich wollte dir etwas sagen , dir sagen wie ich fühle...aber..ich konnte meiner Schwester doch nicht das Herz brechen...auch wenn sie es mir angetan hat. Also..beschloss ich einfach aufzugeben, ich konnte das einfach nicht mehr aushalten dich mit ihr zu sehen. Du warst so glücklich & sie auch , nur Ich nicht aber in Anbetracht dessen ist das doch fair. Ich meine sie ist doch meine kleine Schwester, sie hat es mehr verdient glücklich zu sein und...''. Ich schaue ihm in die Augen. ,,Es  ist zu spät, wir sind zu spät''.


Tomoya's POV
Ich hatte gerade ein Date mit Ryou aber irgendwie läuft es nicht mehr so wie es mal war. Ryou ist aufdringlich geworden sie möchte unbedingt das ich sie küsse, aber irgendwie...ich kann einfach nicht. Gerade hat sie sich von mir verabschiedet, sie ist sauer das merkt man. Irgendwie ist es mir egal schon lange denke ich darüber nach mit ihr Schluss zu machen. Natürlich ist sie mir wichtig aber ich liebe sie nicht mehr. Ich mache mir in letzter Zeit immer mehr Sorgen um ihre ältere Schwester Kyou, sie geht mir aus dem Weg und dass seit ich mit Ryou zusammen  bin. Kyou sieht verletzt aus aber wircklich genau kann ich das nicht sagen ich sehe sie nicht mehr. Ich möchte wissen was sie aufeinmal hat und warum sie nicht mehr mit mir redet. Früher war das anderst da hat sie fast jeden Tag mit mir geredet. wie gesagt: früher.

Mittlerweile bin ich in einem Park angekommen komisch wie bin ich nur hierher gekommen? Ich ließ meinen Blick schweifen als er an einem Mädchen hängen blieb.  Moment, das ist doch... Kyou. Sie stand mit dem Rücken zu mir und zitterte. Sie ist vollkommen durchnässt,ihre Klamotten kleben an ihr wie eine zweite Haut und ihre Haare hängen wie Seide an ihr herunter. ,,Kyou!''. Ich weiß nicht was in mich gefahren ist aber irgendwie....wir müssen es klären. Das letzte was ich will ist sie zu verlieren. Sie dreht sich langsam um und ihre Augen sind leicht aufgerissen. Ihre Wangen sind nass,sie hat geweint ,schon wieder. In mir zieht sich etwas zusammen, ich ertrag es nicht sie ständig so zu sehen. ,,Alles Ok?'', es ist komisch mit ihr zureden ich merke das sie sich unwohl dabei fühlt. ,,Alles Besten's''. Das war eine glatte Lüge und sie stand ihr so deutlich ins Gesicht geschrieben das es jeder gemerkt hätte, einsschließlich mir. ,,Ich glaube dir nicht''. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten ,, Es ist deine Schuld wenn du mir nicht glaubst''. Ich wollte zu ihr gehen aber schon nach einpaar Schritten durschnitt ihr Schrei die Stille ,,KOMM NICHT NÄHER''. Ich blieb stehen, war doch klar das es so kommt. Jetzt sah man auch deutlich die Tränen die ihre Wangen hinab liefen. Meine Hände ballten sich jetzt auch zu Fäusten. ,,Rede mit mir''. Mir egal ob ich sie damit bedränge es musste geklärt werden. ,,Worüber?''. ,,Warum du mir aus dem Weg gehst & Ich bitte dich Kyou lüg mich nicht an''. Sie schaute zu Boden und weinte noch mehr. Ihre Erklärung warum,wieso und wie sie sich fühlte nahm mir fast die Luft zum atmen. Aber vorallem der Satz ''Ich empfinde etwas für dich'' ließ mein Herz um einige Tackte höher schlagen. Inzwischen weinte sie so heftig das ihr ganzer Körper zitterte. Ihr Kopf hob sich und sie sah mich aus roten Augen an. ,,Es ist zu spät''. Mit diesen Worten lief sie an mir vorbei. Im letzten Moment fasste ich ihr Handgelenk und hielt sie fest. Auf der Stelle liefen ihr mehr Tränen runter und sie versuchte sich mit allen Mitteln loszureißen. Sie rieß sich los und wollte wegrennen aber ich versuchte wieder ihr Handgelenk festzuhalten. Kyou schlug wie wild um sich und entwischte mir wieder. Ich hatte die Nase voll und hielt sie schließlich von hinten in einer Art Umarmung fest, sodass sie nicht wieder wegrennen konnte. Krampfhaft hielt sie sich an meinen Armen, die vor ihrem Gesicht sind, fest. Inzwischen war auch ich von dem , immernoch anhaltenden Regen, völlig durchnässt. Ich ließ meinen Kopf auf Ihrem ruhen. ,,Warum hast du mir nie etwas gesagt?'', meine Stimme war leise ich hatte Angst zu laute Worte würden sie noch mehr zum Weinen bringen. Sie fühlte sich so schwach und zebrechlich an, so als könnte sie jeden Moment zusammen brechen. Sie schniefte ,,Was hätte das geändert? Außerdem...ich kann meiner Schwester nicht wehtun'', ihre Stimme klang leise und gebrochen. Hmpf! Mir war es klar das Ryou wusste was mit Kyou ist, in der Schule versicherte sie mir immer wieder das alles mit Kyou in Ordnung ist, wüsste sie  von nichts dan hätte sie sich Sorgen gemacht. ,,Achja? Aber du weißt das es ihr vollkommen egal ist ob sie dich verletzt''. Ihre Hände an meinen Armen verkrampften sich. ,,Du wusstest davon?''. ,,Mittlerweile erscheint es mir logisch''. Ich ließ sie los und sie drehte sich zu mir um. Leicht lächelte sie,aber das Bild wurde von den immernoch fließenden Tränen komplett gestört. ,,Ich liebe Dich,Tomoya. Es wird immer so sein und sich auch nicht ändern aber.....wir sind zu spät''. In ihren hübschen Augen sammelten sich wieder Tränen die hinab flossen als sie an mir vorbei wollte. Erneut hielt ich ihre Handgelenke fest und drehte sie so zu mir das sie nun vor mir  stand. Ihr Blick ging Richtung Boden. ,,Ich liebe Dich auch'', sagte ich leise. Es wurde mir bereits bewusst als ich sie hier weinend hab stehen sehen und jetzt musste es gesagt werden. Sie sah mir in die Augen, vielleicht wollte sie herausfinden ob ich die Wahrheit sagte. Zum Zeichen drückte ich ihre Hand ein wenig. ,, Und Ryou?''. Selbst jetzt denkt sie noch an ihre Schwester,Hm. ,,Es ist nicht mehr das was es mal war, das spürt auch sie. Außerdem..ich mache mir Sorgen um dich''. Ihr Blick richtet sich auf irgendetwas hinter mir ,,Dafür gibt es keinen Grund''. ,,Ach nein? Ich vergaß du gehst mir ja nur ständig aus dem Weg und stehst an einem Sonntag mitten in irgendeinem Park indem es auch noch in strömen regnet. Warum sollte man sich da Sorgen machen?!'', meine Stimme wurde immer lauter. Sie zuckte zusammen und sah mich mit ihren violetten Augen traurig an. Ich zog sie an ihrer Hand zu mir, ,,Ich liebe Dich'', wiederholte ich. Schnell wischte ich die Tränen von ihren Wangen und legte sanft meine Lippen auf ihre. Nach kurzer Zeit erwiderte sie den Kuss und legte zaghaft ihre Arme um meinen Hals, ich drückte sie noch einwenig enger an mich und wir vertieften Kuss.
Wir lösten uns nach einer Weile und sahen uns an ,, Ich liebe dich Kyou. Ich möchte nicht mehr ohne dich sein''. Bei meinen Worten bildete sich ein Lächeln auf ihren Lippen und das Strahlen kehrte in ihre Augen zurück ,,Das möchte ich auch nicht''. Unsere Lippen trafen sich erneut zu einem liebevollen Kuss.
Für diesen Moment war alles vergessen Ryou,Das Wetter,Die Umgebung, die Proleme die noch kommen würden. Das einzige was wichtig ist ist das hier und jetzt und das zwei umherziehende Seelen sich nun endlich gefunden haben.
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