I belong with you - You belong with me

von MelinKa96
GeschichteRomanze, Fantasy / P18
Ian "Liam" Flannery
26.03.2013
21.07.2014
19
62.496
 
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Dieses Kapitel
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26.03.2013 1.674
 
Hallo liebe Leser/innen :)

Ich hoffe euch gefällt das erste Kapitel.

Liebe grüße
Melina

[Edit, 03.12.2015: Ich werde die komplette Geschichte nach und nach überarbeiten :) ]
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Gegenwart . Alison's Sicht:


Alison zog den letzten Strich der Rune, die ebenso wie die anderen auf ihrem Körper geritzten Runen für Schutz und Kraft standen. Gewiss, das war keine angenehme Angelegenheit, aber es war immerhin besser als sich schwere Verletzungen zuzuziehen.

Der Blick der jungen Frau wanderte zu der Balkontür, durch die sich der Mond bereits zeigte. Sie zupfte das schwarze, kurze Kleid noch mal zurecht und packte dann ihre Sachen damit sie direkt nach der Mission wieder verschwinden konnte. Das hier war immerhin eine verlassene Bruchbude.

Dann schlüpfte Alison in die knöchelhohen, schwarzen Stiefeletten, rüstete sich mit Silbermessern aus und als sie fertig war, blickte sie auf die Uhr, die sie mitgebracht hatte, und die auf dem dreckigen Boden stand. Viel zu früh fertig. Super.

Erneut wanderte ihr Blick zum Mond. Ohne ihn würde sie heute Nacht bestimmt nicht die Kraft haben, die Magie anzuwenden, die sie benutzen musste.

Alison konnte auch ohne den Mond zaubern, doch so war sie stärker und würde, egal was noch geschehen würde, keine schwarze Magie nutzen. Es war nicht so, als hätte sie Angst vor den 'rechtlichen' Konsequenzen der Übernatürlichen Welt, sondern eher vor den Konsequenzen, die die Natur ihr aufbrummen würde.

Seufzend ging sie in den Raum, der vermutlich mal eine Küche gewesen war und nahm die fast leere Flasche Whiskey, aus der Alison einen großen Schluck nahm. Den Alkohol brauchte sie, um sich etwas Mut anzutrinken. Schließlich würde sie heute jemanden jagen. Und derjenige war ein mächtiger Vampir

Die Blondine schnappte sich ihre Tasche für den heutigen Abend, trank noch einen großen Schluck Whiskey, sodass die Flasche nun auch leer war. Kurz blickte Alison die Flasche an, bevor sie diese kräftig gegen eine Wand warf, wo sie zerdepperte. Mit einen zufriedenen Lächeln nahm sie ihre Tasche und ging hinaus auf den bröckeligen Balkon. Sie atmete tief durch und konzentrierte ihre eigene Energie, sowie die der Natur und spürte wie der Boden unter ihren Füßen verschwand, während sie in den Nachthimmel hinaufstieg.

Immer höher und höher steig sie hinauf und flog konzentriert zu dem abgelegenen Anwesen, welches sie bereits heute Mittag durch einen Zauber gefunden und erkundet hatte. Auf dem Anwesen landete Alison geräuschlos und wich den Kameras aus, die sie ebenfalls dank des Zaubers entdeckt hatte.

Und tatsächlich schaffte die Blondine es unbemerkt bis zum Hintereingang,. Dort sah sie unbemerkt durch das Fenster und erkannte den gesuchten Vampir mit den kastanienbraunen Haaren in der Küche mit den Rücken zu ihr sitzen. Er las etwas und schien nicht zu ahnen, was ihn nun blühte..

Ein Grinsen bildete sich auf ihrem Gesicht und leise zog Alison ein Silbermesser aus ihrer Tasche. Sie pirschte sich zur Tür, sammelte ihre Magie und riss die Tür weit auf.

Alison rollte sich sicherheitshalber ab, stand nicht mal eine Sekunde später wieder. Mit dem Messer schon weit ausgeholt, stoppte sie erschrocken. Er war weg. Aber.. Alison konnte nicht begreifen, wie er sie hatte bemerken können und fragte sich verunsichert, wo er nun war.

Verdammt. Also musste sie auf Plan B zurückgreifen: Flucht.

Die Blondine wollte herumwirbeln und wieder abhauen, als sie spürte, wie beide Handgelenke gepackt wurden. Auf ihrer Haut prickelte die Macht, was sie ziemlich verunsicherte. Das eine Handgelenk war noch immer hoch erhoben und durch den schmerzenden Griff ließ sie das Messer fallen. Dann drückte der Vampir das Handgelenk grob runter und verdrehte es ihr mit Leichtigkeit auf ihrem Rücken. Ihre andere Hand war halb erhoben - ungefähr auf Hüfthöhe. um etwaige Angriffe zustoppen. Aber durch seine Hand wurde ihre Hand zur Faust geballt, sodass sie die Rune auf ihrer Handfläche nicht benutzen konnte, die Alison nur aktivieren konnte, wenn sie diese der Gefahr entgegen streckte.

,Ah!'', stieß die Blondine erstickt aus. Panik stieg in ihr auf, da sie spürte, dass er seine wahre Macht bisher noch zurückgehalten hatte und er ihr damit tatsächlich ihren Magiefluss abschnitt. ,,Na was haben wir denn da?'', hauchte er in meinen nackten Nacken, der nun wegen ihrem geflochten Zopf ungeschützt da lag. Alison wurde in die Küche hineingedrängt, während er mit das Messer, welches auf dem Boden lag, achtlos zur Seite und damit auch aus ihrer Reichweite kickte, bevor er dann die Tür schloss.

,,Loslassen!'', knurrte sie gereizt und wandte sich in seinen Griff. ,,Sofort!'' Doch er hatte andere Pläne für sie und schubste sie beinahe schon in die Richtung einer Tür und Alison wusste durch ihren Erkundungstrip am Mittag, dass es dort nach unten in die 'Kerker' ging. Ein Vampir stand vor dieser Tür und beobachtete die beiden grinsend, bevor er die Tür öffnete und aufhielt.

Egal wie sehr sie sich gegen ihn sträubte, er war einfach viel stärker und zwang sie mühelos die Treppe hinab. Durch ihre Runen konnte sie für gewöhnlich im Dunklen sehen, doch da er eben diese unterdrückte, sah Alison überhaupt nichts.

Und es amüsierte ihn. Sie konnte das leise lachen ihrem Nacken deutlich hören, während er sie durch die Dunkelheit führte. Und dann stoppte er und als er seine Stimme erhob, blinzelte Alison in die Dunkelheit vor sich. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass da jemand vor ihnen stand.

,,Mach die Tür auf.'', wies er tatsächlich jemand knapp an. ,,Und dann gehst du nach oben. Ich möchte nicht gestört werden.'' Oh-oh.. Alison's Herz  pochte hart gegen ihren Brustkorb, dass es beinahe schon schmerzte.

Eine Tür öffnete sich und das Licht aus dem Zimmer strömte und von den weißen Wänden reflektiert wurde, blendete sie. Die Blondine wollte zurückweichen, doch stattdessen presste sie sich ungewollt gegen die Brust des Vampirs hinter sich, der erneut lachte und sie dann grob in den Raum schubste, wobei sie stolperte und hinfiel. Alison landete hart auf ihren Knien und konnte den Sturz mit ihren Händen noch abfangen, wobei sie feststellen musste, dass das kurze Kleid gerade mehr offenbarte, als es versteckte.

Doch anstatt, dass sie ohne seine Berührung wieder Magie benutzte. um ihn den Kopf abzureißen, wandte sie sich um und sah provokant grinsend zu dem Vampir empor, der nun die Tür hinter sich schloss und auf sie zu kam.

Seine vorher türkisen Augen glühten nun grün und während er Alison grob hochhob und sie fest gegen eine Wand drückte, riss er ihre Tasche von ihr und warf diese achtlos zur Seite.

,,Gib's doch zu. Sowas macht dich an..'', verspottete sie ihn. Er lachte anzüglich auf und nahm ein Messer von einen Tisch der ihr bis dato noch nicht aufgefallen war.  ,,Hab ich nie bestritten.'', erwiderte er und sie schnaubte nur grinsend. ,,Perversling.''

Er zuckte grinsend die Schulter und kam Alison sehr nah. ,,Also.. Mit wem hab ich die Ehre?'', fragte er die Blondine. Als Alison allerdings nicht antwortete, schnitt er sie am Arm. Sie biss die Zähne fest zusammen; gab sich aber nicht die Blöße die Augen zusammen zukneifen oder gar zu schreien . Es war nur ein Oberflächlicher Schnitt, aber trotzdem kam Blut aus der Wunde, welches er erst genüsslich vom Messer und dann von der Wunde abschleckte. Als er fertig war, sah er zu ihr auf. ,,Also, Hexe?''

,,Alison Grace.'', knurrte sie und schauderte unwillkürlich. Seine Hand strich zu dem Haargummi ihres Zopfes, strich es ab und öffnete dann einfach den Zopf. Dann half er ihrem  blonden Haaren nach. indem er das geflochtene öffnete. ,,Lass das!'', fauchte Alison ihn an, doch stattdessen nahm er eine Locke in die Hand und spielte damit; zerrieb die Strähne hochkonzentriert zwischen seinen Fingern.

Die Blondine funkelte ihn böse an, doch es störte ihn nicht. ,,Wir werden doch noch früh genug zur Sache kommen.'', beschwichtigte er sie und Alison verdrehte die Augen, bis ein jäher Schmerz sie wieder in das hier und jetzt zurück brachte. Ein Blick weiter südlich verriet ihr, dass er ihr ziemlich weit oben am Oberschenkel ins Fleisch geschnitten hatte. Autsch.

Sie dachte an die Arbeit und den Schmerz der Runen und realisierte, dass sie diese nicht vor Vampiren schützte. Verdammt.

Alison keuchte erschrocken auf, als sie seinen Mund unvermittelt an der neuen Wunde spürte, die soweit oben an ihrem Schenkel war. Seine Fangzähne schabten leicht über ihre empfindliche Haut, ohne sie zu verletzten, während er weiter das feine Rinnsal ableckte.

Als er sich wieder auf Kopfhöhe zu ihr gesellte, spürte Alison die Erregung. die von ihm ausging und als er sich ausgehungert über die Lippen leckte, wiederholte sie selbst die Geste.

Auch Alison war hungrig nach ihm. Er war schließlich der, den sie liebte.

,,Genug gespielt, Aly?", knurrte er und strich begierig über ihre Seiten. Alison konnte nur nicken und spürte dann seinen Mund an ihrem Hals, während seine Zunge ihren Hals gierig erkundete.

Für Alison und Ian waren solche "Spiele" eine willkommene Abwechslung zu der Norm. So blieben beide ein wenig in Übung. Und auch wenn er diesmal gewonnen hatte, da er scheinbar erlernt hatte ihre Magie zu blockieren, gewann meistens sie und fixierte ihn hier, während sie ihn 'folterte'. Und meist kam es hier nach zu so heißen Sex, dass sich die zwei Tage Trennung lohnten.

,,Hör auf zu spielen!'', wies Alison Ian keuchend an und bäumte sich dann erregt in der Fixierung, die aus seinem Körper bestand, auf, als seine Fänge in ihrem Hals verschwanden. Die Muskeln in Alison's Unterleib zogen sich lustvoll zusammen.

Er öffnete er das Kleid, entblößte ihren Körper vor und für ihn und als sie sein schmunzeln an ihrem Hals verspürte, wusste sie, dass es ihm gefiel, dass sie keine Unterwäsche an hatte.

Ian warf das Kleid zur Seite und löste sich von meinen Hals. Grinsend blickte er an ihr hinab und Alison schaffte noch einen Satz hervorzubringen, bevor er sie regelrecht ansprang und die erste von vielen heißen Runden heute begann.

,,Ich liebe dich, Ian.''
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