Little crazy family

von black sky
GeschichteHumor, Familie / P12 Slash
Erika Karisawa Izaya Orihara Kasuka Heiwajima Shizuo Heiwajima
26.03.2013
06.07.2014
31
47.791
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Dieses Kapitel
21 Reviews
 
 
26.03.2013 1.386
 
soo eine etwas andere Geschichte meinerseits. wie immer gehört mir nichts, nur die Idee. ich hoffe es gefällt euch.

Viel Spaß



Eigentlich sollte es ein vollkommen normaler Morgen in Tokio werden. Nun ja für die mehreren millionen Einwohner Tokios möchte das stimmen, aber nicht für einen gewissen schwarzhaarigen Informanten und einen blonden Bodyguard. Die Sonne scheint schwach am Himmel, trotz dass es schon Ende März war, liegt immer noch Schnee auf den Straßen und Dächer und setzt ihnen eine grau weiße Mütze auf, zum bedauern der in Tokio lebenden Menschen, wollte eben dieser nicht schmelzen. Stattdessen fallen die dicken Schneeflocken vom Himmel, welcher aussah als würde er mit Öl verwischt sein. Genervt verzogen die Einwohner die Gesichter  und murmeln Stoßgebete zum Himmel, dass die Temperaturen doch endlich wieder einmal über die 0 Gradmarke klettern würden, denn schon seit Tagen herrschten Minustemperaturen. Es sollte wärmer werden, endlich Frühling! Auch ein ehemaliger Barkeeper war eben dieser Ansicht. Dieser fingerte gerade eine Zigarette und ein metallisch glänzendes Feuerzeug aus der Tasche seiner schwarzen Weste. Die Zigarette landete in seinem Mund, schnell war der Glimmstängel angezündet und Shizuo nahm einen tiefen Zug, während sich seine Lungen mit dem bitteren Rauch füllten. Das war genau das was er jetzt brauchte. Er musste heute Morgen schon einiges lebensnotwendiges auslassen, wie ausschlafen, seinen Kaffee trinken und eine halbe Stunde unter der Dusche zu stehen um dann selenruhig zu seiner Arbeit zu gehen. Doch Pustekuchen wars. Uns Schuld war, na wer wohl. Shinra, nicht Izaya, nicht Tom, nein Shinra. Shizuo verfluchte ihn. Was wagte dieser Kerl sich eigentlich?  Der Arzt hatte sich erlaubt Shizuo halb sieben in der früh, für ihn noch mitten in der Nacht, auf dem Handy anzurufen. Zuerst versuchte der Blonde eben dieses klingelnde ding Technologie zu ignorieren, aber schließlich nahm er genervt den Anruf an, nur um danach von einem Shinra, welcher vollkommen durch den Wind zu sein schien, das Ohr abgekaut zu bekommen. Da einzigen was Shizuo verstanden hat war, dass er so schnell wie möglich kommen sollte, der Rest war unverständliches Gemurmel gewesen. Der Blonde schüttelt den Kopf. Was muss dieser Arzt auch nur so zerstreut sein? Also wirklich, nur wegen ihm ließ er seinen Morgenkaffee ausfallen und anstatt eine wundervolle halbe Stunde unter der warmen Dusche zu stehen, waren dies nur zehn Minuten, bevor er sich nun rauchend zur Wohnung des Brünetten machte. Der kalte Wind schlägt ihm entgegen und fragte sich grummelnd was wohl passiert war. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichte er das Haus, in welchem Shinra und Celty leben. Knurrend tritt er die Zigarette aus und läutet Sturm. Das nervige Bimmeln der Klingel schrillt durchs Haus, bis schließlich Celty die Tür öffnet. Wie immer trägt sie einen schwarzen Bikeranzug, den gelben Helm mit den Katzenohren.
„Morgen Shizuo. Shinra ist im Wohnzimmer“ tippt  sie eilig auf ihren PDA bevor sie sich an den Bodyguard vorbeidrängte, welcher verdutzt im Ramen der Holztür steht. Was ist denn nur mit der los? Sind heute alle durch den Wind? Der Blonde konnte den ganzen Aufruhr einfach nicht verstehen. Nachdem die Bikerin fast fluchtartig das Weite gesucht hatte durchquert Shizuo den kleinen Flur. Er war schlicht eingerichtet, eine Garderobe aus dunklem Holz hing an der Wand, Shinra hatte dort seinen weißen Arztkittel auf gehangen. Daneben ein niedriger Schuhschrank, auf welchem eine Schüssel thront in welcher einige Schlüssel mit bunten, beschrifteten Anhänger liegen. Während sich Shizuo die Frage stellt, wozu eigentlich der Schuhschrank da ist, läuft er auf den flauschigen Teppich ins Wohnzimmer. Ein Schuhschrank schien wirklich überflüssig bei den beiden. Shinra hatte, solange Shizuo ihn kannte, nie zwei Paar Schuhe besessen. Er kaufte sich ein Paar, trug sie bis sie vollkommen ausgelatscht waren und danach kauft der Arzt einfach neue und Celty brauch ja eh keine Schuhe. Also wozu der Schrank? Aber man muss den Brünetten ja nicht zwangsläufig verstehen, er ist eben so. Schon als der Blonde die Schwelle zum Wohnzimmer übertritt ahnt er böses.

Izaya war ein Frühaufsteher, immerhin verbietet ihn sein Beruf schon spät aufzustehen. Auch ist es wie eine Lebenseinstellung, er wollte schließlich nicht den halben Tag im Bett verbringen. Das geht doch nicht! Und so erreichte Izaya Shinras anruf zu einer Zeit, in der er bereits seit fast einer Stunde wach gewesen war. Izaya hörte dem Arzt nicht wirklich zu. Aber wenn sich dieser so aufregte, sollte der Informant doch einmal nach ihm sehen, immerhin ist er einer der sehr wenigen Menschen die es freiwillig mit ihm aufhalten. Gut gelaunt hüpfte der Schwarzhaarige schon fast durch die Straßen Tokios. Als Izaya schließlich an der Wohnung ankommt ist die Tür nur angelehnt. Misstrauisch zieht der junge Orihara sein Messer aus der Tasche und tritt ein. Auf leisen Sohlen schleicht er sich in das Wohnzimmer. Er stutzt. Shizuo steht im Ramen zum Wohnzimmer und starrt mit großen Augen und offenem Mund in das Innere des Raumes. Izaya verkneift sich mit Mühe ein kichern, das sieht einfach nur zu komisch aus, sein Monster so zu sehen. Er stellte sich frech neben Shizuo. Verwirrt bleibt er stehen, die Augen werden handtellergroß.

Da stehen die beiden Feinde nun und scheinen Löcher in die Luft zu starren.  Der Anblick ist für die beiden einfach vollkommen befremdlich.
„Shinra….was zum Teufel soll das?“ bricht Shizuo endlich das schweigen.
Der Arzt sieht zu den beiden auf und kratzt sich verlegen am Kopf.
„Nun ja…das ist eine komische Geschichte“
„Was hast du getan?“ fährt der ehemalige Barkeeper den Brünetten an.
„Ich hab gar nichts gemacht wirklich!“
„Hast du die Kleinen entführt, oder wo kommen die beiden her?“ schaltet sich auch Izaya in das ganze Geschehen mit ein.
„Ich hab doch gar nicht…!“ der junge Arzt klingt immer verzweifelter
. „Ich habe die beiden weder entführt, noch gestohlen oder sonst etwas kriminelles! Die beiden standen gestern Nacht einfach auf meiner Fußmatte. Ich kann die beiden doch nicht draußen in der Kälte stehen lassen!  Sind sie nicht süß?“  
wie wahr das Gesagte doch ist. Denn am Boden sitzen zwei kleine Kinder und sehen mit großem kindlichem Blick zu den drei Männern empor. Der eine kleine hat schwarze Haare und pinke Augen. Mit einem kindlichen lächeln schielt er zu den Größeren empor. Er hat eine süße kleine Jeans an zusammen mit einem weißen Pullover aus dem seine kleinen Ärmchen herausragten. Neben ihm sitzt ein ebenso kleiner Mann. Er hat blonde Haare und wie sein kleiner Freund eine blaue Jeans an, doch trägt er einen hellblauen Pullover auf welchen ein verniedlichter, dunkelblauer Drache aufgenäht ist. Beiden scheinen um die ein Jahr alt zu sein. Die beiden sehen ohne Zweifel putzig aus, doch keiner der Männer hatte ein Blick für sie.
„Und wieso zum Teufel stehen die beiden in der nachts vor deiner Tür?“
Shizuo ist vollkommen irritiert. „
Weiß ich doch nicht! Aber ist mir auch egal. Die beiden kann ich ja schlecht wieder aussetzen! Deshalb bleiben sie hier….oder besser bei euch. Ich habe leider keine Zeit mich um die beiden zu kümmern….und da kommt ihr ins Spiel“
Izaya blickt seinen besten Freund feindselig an.
„Bist du noch bei Trost? Was wollen wir mit zwei Kleinkindern? Und überhaupt wieso soll das ich mit Shizuo-chan zusammen machen?“
„ihr sollt euch doch nur um sie kümmern, bis ich eine andere Lösung gefunden habe! Du kannst dich natürlich auch alleine um sie kümmern Izaya wenn dir das besser gefällt. Außerdem sind die beiden doch noch klein, die werden schon nichts anrichten! Ihr beiden kümmert euch einfach solange um sie!“
Shinra grinst, von seiner Idee vollkommen überzeugt. Er hebt die kleinen Jungs auf seine Arme um sie dann den beiden Lieblingsfeinden zu übergeben, welche immer noch ziemlich dumm aus der Wäsche gucken.
„Der kleine schwarzhaarige ist Psyche und der blonde Tsugaru. Die Tüte war schon dabei, ich denke dort solltet ihr alles nötige dabei sein.“
mit diesen Worten wurden Izaya und Shizuo vor die Tür geschoben, jeder hatte einen der beiden kleinen auf dem Arm. Eine Tüte, wahrscheinlich die von der, der junge Arzt gesprochen hatte landete neben ihnen, aus ihr quollen Windeln, Anziehsachen und allerlei Zeug heraus was wohl die kleinen Jungs brauchen. „Tschüss und viel Spaß“ ertönt von dem Brünetten bevor die Tür ins Schloss fällt. Da standen sie nun mit ratlosem Blick. Der stärkste Mann Ikebukuros, Shizuo Heiwajima und der gefürchtete Informant Izaya Orihara, zusammen zwei kleinen Kindern, welche freudig vor sich hin glucksen, mitten in Tokio.
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