Runaway

KurzgeschichteFamilie, Freundschaft / P12
23.03.2013
23.03.2013
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Heii,
Wie gesagt geht es eher um Little Mix, aber ich hoffe, das stört euch nicht.
Irgendwie gehört es hierher...
Mehr gibt es auch nicht zu sagen, wenn es euch stört, sagt es mir einfach :)
Achja, sowas kommt übrigens dabei raus, wenn man bei diesem Wetter zu seiner Oma laufen muss und dabei Little Mix hört.
EIn bisschen krank, ich weiß.
GuK  Nessie <3
P.S.: http://www.polyvore.com/runaway/set?id=76407515
http://www.polyvore.com/little_runaway_mix/set?id=76422251
http://www.youtube.com/watch?v=r47F6W7oewM
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Ich hasste Winter.
Winter waren nämlich viel zu kalt.
Wer brauchte denn bitte Schnee?
Außer die Wintersportler.
Schnee war kalt und nass und weichte meine Klamotten und Schuhe auf.
Missmutig stapfte ich weiter durch den Schnee und setzte meine Kapuze wieder auf, da sie vom Winder herunter geweht worden war.
Ich drehte die Musik von meinem iPod lauter und senkte den Blick auf die Straße.
Also, eigentlich war das gar nicht mein iPod, sondern der von einem meiner alten ‚Kameraden’.
Aber der hatten ihn eh nicht mehr gebraucht und dank meiner alten Freundin war es mir gelungen Musik drauf zu laden.
Dafür hatten wir uns extra ins Büro der Betreuerin geschlichen.
Ich war überrascht, dass er noch ging.
Das letzte Mal hatte ich ihn vor einer Woche aufgeladen.
Vor einer Woche war alles besser gewesen.
Vor einer Woche hatte ich noch eine Couch zum Schlafen gehabt und etwas zu essen und zu trinken.
Vor einer Woche, als diese reichen Leute mich noch nicht in ihrem Keller entdeckt  hatten. Das hatten sie ganze zwei Monate nicht und jetzt, wo es wieder begann zu schneien, mussten sie mich finden.
Ich hatte eindeutig zu schlechtes Karma für eine 15-jährige.
Ich zitterte wieder und verfluchte mich dafür, keine besseren Klamotten zu tragen.
Diese hier waren schon zerrissen, vor allem die Hose und die Schuhe waren abgetragen. Meine Haare sahen aus wie ein Vogelnest und auch der Pulli hatte schon bessere Zeiten gesehen. Aber etwas wärmeres hatte ich nicht gehabt.
Plötzlich gingen die Straßenlaternen an und ich seufzte.
Es war schon sieben.
Ich lief jetzt schon seit fast fünf Stunden durch die Gegend.
Und ich hatte keinen Plan, wo ich eigentlich war.
Irgendwo in der Nähe von London.
Vielleicht auch im East End, wo vor 300 Jahren Jack the Ripper gelebt hatte.
Das wäre doch mal eine coole Gruselgeschichte, wenn ich auch im East End sterben würde.
Vielleicht auch umgebracht.
Von diesem verdammten Winter!
Aber ich lebte ja nicth mal im 19. sondern 21. Jahrhundert und eine Prostituierte war ich auch nicht.
Nur eine Ausreißerin.
Hätten die damals bestimmt auf die gleiche Stufe gestellt.
Ich hatte aber wirklich ein wenig Angst, das hier nicht mehr zu überleben.
Es hatte bestimmt minus zehn grad und ich hatte seit zwei Tagen nichts mehr gegessen. Das machte mir mein knurrender Magen gerade wieder klar und meine Beine drohten einzuknicken.
Verdammt, ich konnte nicht mehr weiter gehen.
Aber würde ich mich jetzt hinsetzen, würde ich einschlafen und nie wieder aufwachen.
Ich hatte die Wahl.
Naja, lieber würde ich sterben als noch mal dorthin zurück zu gehen.
Meine Beine gaben nach und ich sackte zusammen, mein Kopf lag auf dem Gehweg und ich starrte auf die Straße vor mir, als meine Augenlider schwer wurden und ich einschlief.

Ein Rütteln und Geschrei weckten mich auf.
Oh, ich war ja doch nicht tot.
Aber mir war kalt. Sehr kalt.
Ich zitterte als ich die Augen aufmachte und wieder zu mir kam.
Ich sah in zwei strahlend blaue Augen, gegen die meine niemals ankommen würden.
„Sie lebt! Jade, ruf sofort einen Krankenwagen!“, rief diese Frau mit den blauen Augen und wandte sich dann wieder mir zu.
„Kein…Krankenwagen“, krächzte ich, da ich meine Stimme schon längere Zeit nicht mehr gebraucht hatte.
„Was? Wieso nicht? Du brauchst sofort einen Arzt, du bist total unterkühlt, du hättest tot sein können!“, plapperte sie aufgeregt und nervös drauf los.
„Ich weiß. Das wäre…aber nicht schlimm.“
Meine Augen fielen wieder zu und sie rüttelte mich wieder.
„Wolltest du dich etwa umbringen?“, kreischte sie und setzte mich auf, sodass sei mir in die Augen schauen konnte.
Ich schüttelte müde den Kopf. „Nein. Aber es wäre egal gewesen. Nur nicht für die Straßenarbeiter. Die hätten bestimmt Stress gehabt“, meinte ich und sie zuckte zusammen. „Was redest du denn da?“, fragte sie, mit ziemlich hoher Stimme.
„Kein…Krankenwagen!“, wiederholte ich und sie sah nach hinten.
„Jade, kein Krankenwagen!“, rief sie und eine andere Frau kam zu uns und steckte ihr Handy weg.
„Wieso? Ich dachte, sie stirbt fast?!“, meinte diese verwirrt und ging in die Hocke, um mich mustern zu können.
Mir fiel auf, wie außerordentlich hübsch die beiden waren.
Dagegen sah ich wirklich wie eine Obdachlose aus.
Diese Jade hatte fast schwarze Haare und trug einen dunkelgrünen Pulli, der auch nicht gerade warm aussah und die andere hatte pinke Haare.
Plötzlich kamen noch zwei andere Frauen und setzten sich neben mich, wobei mir die dunklere eine Decke gab.
Die andere hatte rotbraune Locken und strich mir beruhigend über den Arm.
„Perrie, wer ist das?“, fragte sie dann.
Perrie, also die mit den pinken Haaren, zuckte die Schultern.
„Wie heißt du?“, fragte sie dann.
„Ira“, antwortete ich.
„Und weiter?“, hakte sie nach. „Nichts weiter. Ich heiße Ira“, beharrte ich.
„Wie ist dein Nachname? Wie heißen denn deine Eltern?“, machte sie weiter.
„Ich habe keine Eltern, also habe ich auch keinen Nachnamen“, erklärte ich und sie sahen mich alle geschockt an.
„Und wo wohnst du?“, fragte die mit der dunklen Haut.
„Nirgends.“
Sie sah mich misstrauisch an.
„Du meinst in einem Waisenhaus, oder?“
Ich seufzte. „Hab ich mal, ja. Vor einem halben Jahr. Und vor einer Woche habe ich noch in einem Keller gewohnt“, meinte ich und zog die Decke über meine Schultern.
„Ira, du kommst jetzt erst mal mit. Du kannst doch nicht auf der Straße schlafen!“, bestimmte Perrie und zog mich hoch.
Dabei quietschte sie kurz auf.
Die anderen Frauen, obwohl sie noch sehr jung waren, wie mir auffiel, sahen sie verwirrt an.
„Sie ist so dünn!“, erklärte sie dann und ich stöhnte genervt auf.
„Ich hatte auch schon länger nichts mehr zu essen“, entgegnete ich trocken.
Sie sagten nichts dazu, sondern zerrten mich zu einem schwarzen Van und da wurde ich misstrauisch.
„Seid ihr von der Polizei? Vom Waisenhaus? Ich geh da nicht mehr hin und ich werde auch nicht einsteigen, nicht mal, wenn ihr vom MI6 seid!“, protestierte ich und sie kicherten.
„MI6? So ein Quatsch! Wir sind Sängerinnen. Und wir bringen dich nicht zur Polizei, sondern zu unserer Wohnung. Dort ist es schön warm und wir können alles Weitere klären!“, sagte Jade und machte die Tür auf.
„Sängerinnen? Wollt ihr mich verarschen?“, fragte ich dann nach, als ich einstieg.
Perrie setzte sich neben mich und lachte. „Nein, Wir sind eine Girl Group. Kennst du nicht Little Mix?“, fragte sie dann.
„Sehe ich so aus?“, gab ich zurück und sie sah betreten auf den Boden.
Schon tat es mir wieder leid, sie wusste ja auch nicht, wie sie sich verhalten sollte.
Was machte man auch schon mit einer Obdachlosen, vor allem als Star.
Die hatten bestimmt auch besseres zu tun, als sich um eine 15-jährige Ausreißerin zu kümmern.
„Singt doch mal was!“, schlug ich dann vor, um die Stimmung zu lockern.
Sie lächelten mich dankbar an und nach einer kurzen Diskussion fingen sie an zu singen. Ich mochte das Lied und sie konnten wirklich gut singen. Begeistert klatschte ich.
„Ihr seid wirklich gut. Und ihr seid so hübsch!“, sagte ich und sie sahen mich dankbar an. „Dankeschön, wie süß von dir! Ich bin übrigens Jesy und du bist auch total hübsch!“, sagte die mit den rotbraunen Locken.
Ich lachte trocken auf. „Natürlich, ich bin wunderschön. Meine Haare sind straßenköterblond und viel zu lang und wirr, meine Sachen sind zerrissen und dreckig, aber ich bin mindestens genau so schön wie ihr!“, meinte ich zynisch und Perrie legte mir eine Hand auf die Schulter.
„Du bist wirklich hübsch. Hey, ripped Jeans und alte Chucks sind total in und lange Haare auch! Außerdem finde ich deinen Rucksack klasse!“, ermunterte sie mich.
„Und dein Batman-Hoodie ist total cool! So einen hatte ich auch mal!“, grinste die dunklere. „Siehst du, wenn Leigh-Ann es cool findet, ist es cool!“, lachte Jade.
„Ja, Batman ist total cool! Ich hab auch ein Batman Shirt an!“, lachte Jesy und öffnete ihre Jacke.
Jetzt musste sogar ich grinsen.
„Der gehört nicht mal mir“, gab ich dann zu und erklärte auf ihre fragenden Gesichter: „Den hat mir jemand aus dem Heim geschenkt.“
Sie tauschten Blicke und Jesy fragte: „Ein Junge?“
Meine Wangen verfärbten sich leicht rosa und sie wusste, dass sie total ins Schwarze getroffen hatte.
„Letztes Weihnachten. Als Abschiedsgeschenk“, flüsterte ich und es herrschte betroffenes Schweigen.
„Ist er etwa gestorben?“, fragte dann Leigh-Ann und ich sah sie verwundert an. „Nein, natürlich nicht! Er wurde nur von einer Familie abgeholt. Wie kommst du denn darauf?“, fragte ich.
„Na, du sagtest als Abschiedsgeschenk und du sahst so traurig aus!“, rechtfertigte sie sich, atmete aber erleichtert aus.
Ich lächelte bei dem Gedanken an ihn. Ich hatte ihn gemocht.
Fast so gern wie Kayla und die war schließlich meine beste und einzige Freundin. Gewesen. Sie war auch abgeholt worden.
Sie hatte mir angeboten mit zu kommen, aber ich durfte nicht.
Ich hatte bleiben müssen. Aber ich war gegangen.
Sie hatte mir geholfen abzuhauen, bevor sie selbst gegangen war.
Bei ihr war es nur ein wenig offizieller gewesen.
Plötzlich hielt das Auto und wir stiegen aus. Mir klappte Mund auf, als ich dieses Haus sah. Das war ja noch größer, als das von diesen reichen Leuten in dessen Keller ich gewohnt hatte. Das hier war absolut traumhaft.
„Kommst du, Ira?“ Jade hatte sich umgedreht und wartete, dass ich ihnen folgte.
Ja, ich wusste, dass man  Fremden nicht in Häuser oder Autos folgen sollte, aber was hatte ich zu verlieren?
Mein Leben?
Na und, es war jetzt auch schon egal.
Also lief ich schnell hinterher ins Haus, wo mich eine angenehme Wärme empfing.
Ich wurde ins Wohnzimmer geführt und auf die Couch gedrückt.
Perrie brachte mir ein paar Decken und schaltete den Fernseher ein, als gerade irgendeine Sendung kam, Jesy brachte mir eine heiße Schokolade und Jade kam mit frischen Klamotten zurück.
Leigh-Ann hatte sich neben mich gesetzt und ihren Laptop eingeschaltet, auf dem sie fleißig herum tippte.
Perrie sang währenddessen in der Küche und brachte mir danach Pfannkuchen mit Erdbeeren.
Ich sah sie mit großen Augen an.
„Das kann ich doch nicht annehmen!“, protestierte ich, doch sie hielt mir ein Stück Pfannkuchen vor den Mund und sagte: „Mund auf! Ich werde dich nicht verhungern lassen! Du darfst erst duschen, wenn du alles aufgegessen hast!“, stellte sie das klar und ich gehorchte ihr, da mein Magen sich wieder gemeldet hatte.
Nach sieben Pfannkuchen war ich dann fertig und endlich mal wieder satt.
Zufrieden sahen die vier mich an und Jesy führte mich ins Bad.
Es war genauso schön wie der Rest des Hauses und mit Gold verziert.
Sie waren definitiv berühmt und reich!
Sie legte mir ein Handtuch raus und gab mir Shampoo und Duschgel. Damit verschwand sie wieder und ich schälte mich aus meinen feuchten Klamotten.
Ich fuhr über meinen vollen Bauch, dem man das jedoch nicht ansah.
Ich konnte meine Rippen sehen und meine Hüftknochen.
Stumm fing ich an zu weinen und sah zu, wie die Tränen auf den Marmorboden tropften. Meine Haare reichten fast bis zu meinen Hüften, kein Wunder, ich war schon seit zwei Jahren nicht mehr beim Friseur gewesen.
Ich blickte auf und sah in einen Spiegel.
Dunkle, verschleierte blaue Augen starrten mir traurig entgegen. Die dunklen Wimpern waren von Tränen verklebt und ich war blass.
Ich wischte mir unwirsch über die Augen, drehte mich um und stieg in die Dusche.
Das warme Wasser brannte schmerzhaft auf meiner unterkühlten Haut, tat aber auch unglaublich gut.
Ich wusch meine Haare viermal und als ich aus der Dusche stieg, erkannte man wieder, dass sie blond waren.
Ich wickelte mich in das Handtuch und steckte meine Haare mit einer Klammer hoch.
So tapste ich zurück, wo die Mädchen schon warteten und dabei die Serie weiter schauten.
„Ira, meine Sachen müssten dir passen, vielleicht sind sie ein wenig zu groß, da du ja so dünn bist, aber das geht schon“, lächelte Jade und deutete auf die Klamotten, die sie vorher hier abgelegt hatte.
Ich nickte dankbar und sah sie mir genauer an, während die anderen sich umdrehten.
Die Unterwäsche passte sogar, bis auf die Tatsache, dass sie definitiv mehr Oberweite hatte.
Und der Rock wurde zum Glück von Hosenträgern gehalten, sonst läge er schon auf dem Boden.
Aber es sah sogar ziemlich gut aus und es fühlte sich wirklich toll an, nicht mehr meine alten Sachen tragen zu müssen.
Und die Schuhe waren auch viel bequemer, da sie mir nicht zu klein waren.
Die Mädls staunten nicht schlecht, genauso wie ich.
„Ich sagte doch, du bist hübsch!“, meinte Jesy lachend und ich sah gerührt auf den Boden. „Dankeschön“, hauchte ich und strich den Rock glatt.
„Kein Problem. Wir helfen doch gerne!“, wehrte Perrie ab.
„Eben. Also, jetzt besprechen wir mal die Lage“, meinte Leigh-Ann und ich setzte mich zu ihnen auf das Sofa.
„Ich habe recherchiert. Da du keine Eltern mehr hast, müsstest du rechtlich gesehen in ein Waisenhaus, bis dich jemand adoptiert. Da du weder adoptiert, noch im Waisenhaus bist, wird es etwas schwierig. Du bist ausgerissen, nicht wahr? Warum? Und wenn ich mir die Frage erlauben darf, wieso musstest du da überhaupt hin?“, fragte sie zögerlich.
„Mein Vater wurde erschossen, er war bei der Polizei. Und da meine Mutter schon mit mir schwanger war, hat sie mich erst zur Welt gebracht, vor die Tür des Waisenhauses gelegt, mit einem Brief und hat sich dann das Leben genommen. Und ich kann da nicht wieder hin, das ist schrecklich dort. Die erlauben fast gar nichts und wenn man nicht hört…muss man mit den Konsequenzen leben“, erklärte ich und versuchte es zu verschönern.
„Oh Himmel“, wisperte Jade und die anderen waren nicht weniger getroffen.
„Okay, du kannst da definitiv nicht wieder hin!“, beschloss Jesy und nahm meine Hand. „Also, Mädls, ich denke ihr wisst, was wir jetzt tun müssen?“, fragte Perrie in die Runde und die drei nickten.
„Ich geh mal telefonieren!“ Damit verschwand Leigh-Ann im Flur und schlug die Tür zu. „Ähm, was habt ihr jetzt mit mir vor?“, fragte ich verwirrt.
„Na, ist doch klar. Wir adoptieren dich!“, grinste Jade und ich sah sie erstaunt an.
„Geht das denn? Aber, das müsst ihr doch nicht! Das ist viel zu viel Stress und ihr habt schon genug für mich getan! Und da ihr ja anscheinend Sängerinnen seid, habt ihr doch keine Zeit für eine 15-jährige Nervensäge!“, begann ich zu protestieren, doch Jesy hielt mir den Mund zu.
„Wir haben das beschlossen und wenn du hier bleiben möchtest, nickst du jetzt einmal!“, lachte sie und ich nickte.
„Gut. Also, was ist dann dein Problem?“, fragte sie und nahm ihre Hand weg.
„Na, das könnt ihr doch nicht machen! Ihr kriegt Stress mit dem Waisenhaus wegen mir und mit eurem Beruf und überhaupt!“, meinte ich verzweifelt.
„Hey, wir schaffen das schon. Haben wir halt noch eine Schwester, ich hab jetzt schon drei, da kommt’s auf eine mehr auch nicht mehr an“, grinste Perrie.
Leigh-Ann kam zurück und hatte ein riesiges Grinsen auf dem Gesicht.
„Morgen können wir zum Gericht!“, lachte sie und ich sah sie entsetzt an.
„Wegen den Unterlagen, das muss rechtlich geprüft werden“, erklärte sie schnell und ich nickte erleichtert.

Nach zwei Wochen hatte ich mich schon etwas eingelebt, ich hatte sogar ein eigenes Zimmer bekommen, wir waren shoppen gewesen und ich gehörte jetzt richtig zu ihnen.
Ich hatte sogar einen Nachnamen.
Nelson. Ira Nelson hatte sich einfach am besten angehört, das hatten auch die anderen gesagt.
Jetzt hatte ich endlich eine richtige Familie und die Medien hatten auch wieder Gesprächsstoff.
Ich fühlte mich jedenfalls total wohl und liebte die Mädls wie meine Schwestern.
Außerdem lernte ich jetzt gerade Zayn kennen, Perries Freund, er war auch Sänger. Eigentlich waren die echt ganz normal und nett.
Und dieser Louis sah auch ziemlich nett aus.
Vielleicht würde ich mich mal später mit ihm unterhalten.
Anscheinend hatte ich doch nicht so schlechtes Karma.
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