Regret

von Aiwendil
KurzgeschichteAllgemein / P18 Slash
Kronos Methos
22.03.2013
22.03.2013
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1.432
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Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
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22.03.2013 1.432
 
Episode: Revelation 6:8 (Die Reiter der Apokalypse 2)
Pairing: Kronos x Methos
Betaleser: Nein
Spoiler: Ja
Reviews: liebend gerne
Disclaimer: Ich habe keinerlei Rechte an „Highlander“ und verdiene auch kein Geld mit dieser Geschichte.

Anmerkung des Autors: Da ich die deutsche Übersetzung der Serie nicht so mag, habe ich sie mir vorwiegend auf Englisch angesehen und den Text aus der Episode, die ich hier verwendet habe, einfach selbst übersetzt, da es mir so besser gefällt. Ich hoffe, es stört niemanden.

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„Wir waren Brüder, in Waffen, im Blute; in jeder Beziehung außer der Geburt. Ihn zum Tode verurteilen hieße, mich selbst ebenfalls zu verurteilen. Und ich wollte Leben. Will es noch. Deshalb konnte ich ihn nicht töten.“ erklärte Methos, der letzte überlebende Reiter Duncan MacLeod, weshalb er nicht dazu in der Lage gewesen war, seinen einstigen Weggefährten Kronos zu töten, als sie sich auf diesem Friedhof, auf dem er seinem Freund bereits vor der Bombe in dem Springbrunnen gewarnt hatte, trafen.

„Also hatte Kronos recht! Du hast diese ganze Sache geplant und gehofft, ich würde ihn töten.“ schlussfolgerte Duncan aufgebracht, da er es absolut nicht leiden konnte, für so einen Plan ohne sein Wissen, geschweige denn seiner Zustimmung, missbraucht worden zu sein. Besonders, da dieser beinahe Cassandra und seinen Tod zur Folge gehabt hätte. Zudem behagte es ihm nicht, für den anderen offenbar dermaßen durchschaubar zu sein, nur weil er prinzipiell keinen Freund im Stich ließ.

„Vielleicht!“ erwiderte der Angesprochene nachdenklich, während er die Stufen zum Ausgang des Friedhofes hinab stieg. In gewisser Weise lag der andere nicht falsch mit seiner Vermutung, er habe sie beide gegeneinander ausgespielt, dennoch lag der Schotte bei dem Grund dafür nicht richtig. Es ging nicht um Cassandra. Nicht wirklich. Doch um nichts in der Welt wollte er den anderen darüber aufklären.

„Und was war mit Cassandra?“  Mit diesen Worten holte Duncan ihn wieder aus seinen trüben Gedanken und er drehte sich zu diesem um.

„Einer von tausend Dingen, die ich bedauere, MacLeod!“ erwiderte er traurig, da er Silas Tod sehr bedauerte, obwohl er wusste, dass es notwendig gewesen war, um Kronos ein für alle Mal los zu werden und seine Freunde zu beschützen. Auch wenn Cassandra ihm das nicht wirklich glaubte. „One of a thousand regrets!“
Damit ließ er den anderen Mann einfach stehen und ging über das Feld, in Richtung seines Wagens, davon.

Dabei wanderten seine Gedanken unwillkürlich wieder zurück zu der Zeit, als die vier Reiter noch uneingeschränkt über die Erde herrschten und sich keiner von ihnen vorzustellen vermochte, dass es jemals anders sein würde.
Bevor Cassandra ein in ihm bisher völlig unbekanntes Gefühl auslöste, welches ihn zum Nachdenken brachte. Über Dinge, die er zwar schon lange wusste, aber bisher nie zu hinterfragen gewagt hatte. Nicht aus Angst, sondern einfach, weil er sich bis dahin kein anderes Leben vorzustellen vermochte als an Kronos Seite.

Und erneut wanderten seine Gedanken zu den Reitern, die ihn, im guten, wie im schlechten, zu dem machten, was er heute war. Auch, wenn er dies nicht mehr gerne zugab.

So sehr die anderen Reiter den Kampf und das töten auch mochten, so war es doch Kronos, der es am meisten genoss, wenn die bekannte Welt in Blut und Tränen ertrank und alleine ihr Ruf ausreichte, die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzten.
Und dafür brauchte er Methos. Nicht nur, um Pläne mit ihm zu schmieden, damit er bekam, was er wollte. Sondern auch, um ihn nicht zu verlieren. Denn sie verband mehr als nur die Lust am töten. Viel mehr. Auch wenn Methos das rückblickend nicht mehr zugeben wollte. Doch leugnen konnte er es auch nicht. Sie waren Waffenbrüder und gelegentlich sogar Bettgefährten gewesen, obwohl sich diese Tätigkeiten im Grunde nicht so sehr voneinander unterschieden. Immer war es Kronos gewesen, der es initiierte. Wobei er kein `Nein' gelten ließ.


Flashback:

Die Sonne versank bereits hinter den Hügeln, als die vier Reiter des Bösen, wie die vier unsterblichen in allen Teilen der bekannten Welt nur genannt wurden, mit ihrer Beute in das Lager zurück kehrten und sich sofort daran machten, das Vieh und die anderen Wertgegenstände untereinander aufzuteilen. Wobei Kronos, der, wenn er seine Maske trug, den Krieg darstellte, genau darauf achtete, dass alles gerecht zuging, wobei Methos der merkwürdige Blick, den er ihm dabei zuwarf, nicht entging.

Doch da er aus Erfahrung selbigen zu ignorieren wusste, zuckte er einfach nur leicht mit den Schultern und machte sich, genauso wie Silas und Kaspian auch, über das gebratene Fleisch her, welches schon seit einer Weile über dem Feuer briet, aber dennoch sehr saftig schmeckte. Offensichtlich machte es sich nun bezahlt, die Dorfälteste von ihrem letzten Überfall am Leben gelassen zu haben.

Entgegen seiner sonstige Gewohnheit zog sich Methos sofort nach dem Essen in seine Hütte zurück, da auch weiterhin Kronos Blick nicht von ihm gewichen war, was im Regelfall nichts gutes bedeutete. Kaum betrat er den Raum, der nur von einigen Fackeln erleuchtet wurde und somit im halbdunkel lag, spürte er auch schon, wie sich ihm ein anderer Unsterblicher näherte.

Bevor Methos irgend etwas sagen konnte, packte ihn der andere Mann auch schon am Kragen und zog ihn an sich heran, wobei er dessen bereits erwachende Erektion spüren konnte, die sich bereits begierig gegen seine Hüfte presste. Hart drückten sich Kronos Lippen auf die seinen und erstickten so jeden Protest im Keim. Als sich Methos Lippen dennoch zu einem überraschten aufkeuchen öffneten, stieß die Zunge des Anführers sofort in seine Mundhöhle und forderte ihn zu einem Kuss heraus, dem er unmöglich widerstehen konnte, da Kronos sehr genau wusste, was er tun musste, um das zu bekommen, was er wollte.
Ein erregtes Knurren entwich Kronos Kehle, als er den anderen Mann von seiner Beinbekleidung befreite und dabei spürte, wie sich dessen zum leben erwachende Härte sich in seiner Hand anfühlte. Kräftig strich er darüber, während er sich mit der Hüfte weiter an dem Größeren rieb. Dies alleine reichte schon aus, um Methos letzte  zweifel zu zerstreuen, da das letzte Mal, dass  ihm sein Bruder seine Zuneigung auf diese Art bewiesen hatte, schon eine Weile zurück lag. Vielleicht schon zu lange, den fast wie von selbst, entledigte er nun auch Kronos von dem störenden Stoff und begann nun seinerseits, darüber zu reiben.

„Bruder, nun mach schon!“ kam es kurz darauf von Methos, der zwar genau wusste, was der andere von ihm hören wollte, es aber nicht über die Lippen brachte. Obwohl er es vermutlich doch sagen würde. Und das wussten sie beide.

„Was denn?“ fragte der Angesprochene gespielt Ahnungslos und verstärkte den Griff um Methos inzwischen steinharte Erektion, was ihn unwillkürlich nach Luft schnappen ließ.

„Lass die Spielchen und fick mich endlich!!“

Kaum entschlüpften die atemlos gesprochenen Worte Methos Mund, schon fand er sich an die Wand gepresst wieder, wobei er das Grinsen des anderen Mannes förmlich sehen konnte, als sich dieser von hinten an ihn drückte und damit begann, seinen Hals zu liebkosen, während dessen mit Spucke bedeutete Hand ihn auf das kommende vorbereitete.

Nach schier endlosen Sekunden, in denen der leichte Schmerz immer mehr der Lust wich, vereinigte sich Kronos endlich mit dem anderen Mann, wobei sie schnell einen gemeinsamen Rhythmus fanden, mit dem der Kleiner schnell und hart in Methos stieß, während dieser nun selbst Hand anlegte und seine Erektion selbst massierte.

Schnell baute sich der Höhepunkt in ihm auf, welcher sich genau zu dem Zeitpunkt entlud, indem Kronos sich in ihm mit einem erleichterten Grollen ergoss.
Erschöpft von dieser Anstrengung zog Kronos den anderen mit sich auf dessen Lager, wo sie beide kurze Zeit später einschliefen.

Flashback Ende


Erst jetzt, da er so darüber nachsann, kam Methos der Gedanke, dass es Kronos deswegen nicht ertragen konnte, ihn an eine Frau zu verlieren, mit der er in dessen Augen auch noch das Bett teilte. Was vermutlich auch seinen Hass auf Cassandra erklärte. Doch nun war es zu spät. Die Reiter existierten nicht mehr und er hoffte inständig, zumindest Duncan würde ihm diese kleine Scharade verzeihen, da Cassandra ihn nach wie vor aus tiefster Seele hasste für das, was er getan hatte. Ober besser gesagt, was er nicht zu tun bereit gewesen war. Und zwar, sich zwischen Kronos uns sie zu stellen.

Noch eine Sache, die auf seinem Gewissen lastete. Doch lebte er inzwischen lang genug um zu wissen, dass er an der Vergangenheit nichts mehr ändern konnte, sonder nur an der Zukunft. Man sollte lediglich nicht die selben Fehler wiederholen.

Inzwischen war er bei seinem Jeep angelangt und endlich wurde ihm bewusst, was es eigentlich bedeutete, der letzte lebende Reiter zu sein und zum ersten Mal seit 2000 Jahren fühlte er sich wirklich frei.
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