Tandaradei - Mein Vögelein

GeschichteRomanze, Tragödie / P12
22.03.2013
22.03.2013
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Ich hatte ein Vöglein
er zwitscherte mir
ein Liedchen von großen Welt.

So frei er flog
blieb er bei mir
sang und gang wohl heiter mit.

Kein Käfig hält ihn
Kein Band, keine Hand
Mag seine Flüge stutzen können.

Von selbst ruht er
dem zwitschern müde
auf meiner ausgestreckten Hand.

Der frühe Morgen
weckt ihn schnell auf
und tanzend schwebt er vor mir her.

Des Vögleins Weg
führt auf fremde Wiesen
Nur sein zwitschern ist mir mehr bekannt.

Doch allsobald
sein helles Lied
verklingt in Ohren fremder Wandrer.

Sie lächeln sanft
und schmiegen sich
an des Vögleins zarte Federn.

Ich sah ihn lustig
und dann wusst ich
dass er mir wohl nicht treu sein kann.

Mein Vöglein sang
mit hellem Klang
dass mir bald das Herz zersprang.



Kam das kleine Vögelein
zwitschernd wieder bei mir an
Hob ich meine ruhige Hand
und setzte ihn heim, auf meinen Arm.