Tomb Raider - A Survisor Is Born

GeschichteAbenteuer, Drama / P18
Lara Croft
20.03.2013
29.06.2013
7
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20.03.2013 1.216
 
Kapitel Eins
Der Untergang von der Endurance



Im Jahr 2011 ist die 21-jährige Lara Croft als junge Archäologin mit dem Schiff Endurance auf einer Expedition unterwegs, die unter der Leitung des Archäologen James Whitman ist, der sich zum Ziel gesetzt hat die sagenumwobene Insel Yamatai zu finden.

Weil die Expedition keine Spur vom Standort der mysteriösen Insel hat, schlägt Lara vor Kurs auf das Drachen-Dreieck zu nehmen und dort nach der Insel zu suchen. Whitman ist gegen die Idee, da Wissenschaftler Yamatai niemals soweit östlich vermutet haben. Auf Laras Bauchgefühl vertrauend, lässt sich Conrad Roth, der Kapitän des Schiffes, welcher auch gleichzeitig Laras Mentor ist, auf die Idee ein und setzt einen neuen Kurs.


Am 22. See-Tag der Expedition um elf Uhr nachts geschieht das Unglück, was aus einer verängstigten jungen Frau zu einer knallharten Überlebenskünstlerin entwickelt.

Die junge brünette Lara Croft sitzt mit angewinkelten Beinen in ihrer Kajüte auf dem unterem Bett des Doppelstockbettes und liest mit aufgesetzten Kopfhörern, aus denen leise Musik dröhnt, in ihrem Büchlein, was auf ihren angewinkelten Knien liegt. Das Büchlein muss so eine Art Tage- oder Notizbuch sein, was von vielen verfasst wird, wenn sie sich auf eine Reise begeben. Anhand des Doppelstockbettes muss Lara sich die kleine Kajüte mit einer weiteren Frau teilen, was auf einem Schiff nicht ganz unüblich ist. Immerhin ist es dann auf einer Schifffahrt nicht ganz so langweilig, wenn man zu zweit eine Kajüte teilen muss.

Mit dem Takt der Musik bewegt sie ihren Kopf und ihr dunkles Haar, das sie zu einem offenen Pferdeschwanz zusammengebunden hat, fliegt seicht hin und her. Da muss anscheinend jemand bei guter Laune zu sein, trotz des spärlichen Platzes, den die Kajüte bietet. Bekleidet ist Lara mit einem weißen Tank-Top, das unter einem dunkelblauen Tank-Top ist und mit einer dunkelbraunen Cargo-Hose. Ein dunkelbrauner Ledergürtel verhindert die Hose von ständigen Rutschen. Ihr Schuhwerk sind dunkelbraune Kletterstiefel. Trotz ihrem zierlichen Erscheinungsbild strahlt sie ein starkes Selbstbewusstsein aus. Um ihren Hals trägt Lara ein Lederhalsband, was sie sich zweimal um den Hals gewickelt hat, an dem ein türkisfarbener Stein hängt.

Lara wendet sich vom Buch ab, zieht die Stöpsel aus ihren Ohren, klettert aus dem Bett und geht zum Waschbecken rüber, was in einer Ecke ihrer Kajüte ist. Sie dreht den Wasserhahn auf fängt das kühle Wasser mit beiden Händen auf, beugt sich runter und trinkt das aufgefangene Wasser. Mit dem weisen Handtuch, was neben dem kleinen Waschbecken um den Hacken hängt trocknet sie den Mund und die Hände ab. Automaitisch betrachtet sie sich im Spiegel und will ihre Kajüte verlassen. Wie aus dem Nichts geht eine Erschütterung durch die Endurance und das dämpfe Knallen eines Donners hallt durch die Endurance hören und ein grelles Licht blitzt sekundenartig. Dem Anschein ist das Schiff in einem Sturm geraten.

Die Brünette verliert das Gleichgewicht und prallt hart gegen die Schiffswand. Stöhnend drückt sie sich von der kalten Stahlwand ab und läuft wegen der weiteren Erschütterung stolpernd aus der Kajüte. Wieder prallt Lara gegen die Stahlwand und bahnt sich stolpernd einen Weg zum Deck. Nach einer mühseligen Bekämpfung steht die Brünette vor einer Luke, die mit einem Ventil bestückt ist. Mit zusammengebissenen Zähnen dreht sie mit Händen so kräftig an dem Ventil, wie es in ihrer Macht steht. Währenddessen wird das Schiff von weiteren Erschütterungen eingeholt.

Nach dem das Ventil bis zum Anschlag gedreht wurde, drückt die junge Frau ihr gesamtes Körpergeweicht gegen die Luke und sie gibt schließlich unter ihrem Gewicht nach. Stolpernd stürzt die Frau gegen die kahle Stahlwand. Mit pochendem Kopf erkämpft sich Lara einen Weg zum Deck. Weit kommt sie allerdings nicht. Denn eine starke Welle bricht durch das Schiff und erwischt Lara mit voller Kraft, so dass die junge Frau den Boden über den Füßen verliert und orientierungslos unter Wasser gerissen wird. Lara prallt nach Luft ringend gegen ein Bullauge. Mit Leibeskräften und gleichzeitig schockierend wegen dem steigenden Wasserpegels, schlägt Lara ihre Fäuste gegen das Bullauge und ruft pausenlos um Hilfe. Die Wassermassen umschließen sie bereits und als natürlichen Reflex hält Lara die Luft an.

In aller letzten Sekunde wird das Bullenauge aufgerissen und zwei kräftige Hände ziehen die Frau hoch. „Ich hab dich, Kleines.“, beruhigt eine bekannte tiefe Stimme, die Lara wegen ihrer Orientierungslosigkeit nicht zuordnen kann, und wirft die junge Frau schließlich über die Kante des Bullauges. Wegen der Desorientierung erfasst Lara nicht, wer ihr Retter ist.

Lara sinkt hustend auf die Knie und spie Wasser aus, was trotz ihrer anhaltenden Luft in ihre Lunge eintrat. Ohne weitere Worte hilft ihr Retter ihr auf und sprintet wie auf Kommando los. Lara stemmt sich hoch und wegen den weiteren Erschütterungen stürzt die Frau gegen das Geländer und wäre um ein Haar in den tosenden Ozean gestürzt, der das Schiff umringt. Die meterhohen Wellen schlagen so heftig gegen die Endurance, dass sie zum Umkippen droht.

Rennend und gleichzeitig stolpernd erkämpft sich Lara ihren Weg über das überflutete Deck. Obendrein schützt sie ihr Gesicht mit einer Hand vor dem Regen, der niederprasselt und sich wie tausend Stichnadeln auf ihrer nackten Haut anfühlt. Als eine weitere Welle gegen das Schiff schlägt und stolpert die angehende Archäologin nach vorne rappelt sich auf und rennt weiter. Die Donner klingen wie unzählige Trommelschläge, die von grellen Blitzen gefolgt werden. Von den grellen Blitzen wird sie sekundenartig geblendet und durch sie droht die junge Frau die Orientierung zu verlieren. Von einer männlichen Stimme geleitet, die vom Wind zu ihr hin schallt, rennt die Frau notgedrungen durch das Unwetter.

Auf einmal droht die Brünette ihr Gleichgewicht zu verlieren, um den Kampf nicht zu verlieret, rudert sie als eine angeborene Geste mit ihren Armen und erlangt so das Gleichgewicht wieder. Die Wellen schlugen so hart gegen das Schiff, dass sich ein Leck ausgebreitet hat und Wasser floss ins Unterdeck und teilt sich in zwei Hälften. Genau wie die Titanic bei ihrer Jungfernfahrt.

Lara steht nun vor einem breiten Abgrund an der anderen Seite ein älterer Mann steht, der über das tosende Wasser nach ihrem Namen schreit und der es gerade so noch auf die andere Seite geschafft hat, den sie trotz ihrer Anspannung erst in diesem Augenblick als ihren Mentor und Kapitän der Endurance, Roth, identifiziert. Unterdessen begreift Lara, dass Roth ihr Retter ist, der sie im allerletzten Moment aus den Wassermassen gerettet hat.

Verwirrt und geschockt zugleich dreht sich Lara um ihre eigene Achse und sieht in der völligen Finsternis, dass das Wasser über dem Schiff schwappt und zu ihr mit ungeahnten Kräften strömt.

   „Los, Lara, spring endlich!“, ruft Roth zu ihr herüber.

Erst nach seinen Worten nimmt Lara Anlauf und springt knapp mit einem Bein vor der Kante ab streckt im Flug beide Arme Roth entgegen, um nach seiner ebenfalls ausstreckten rechten Hand zu packen. Nur knapp kann ihr Mentor mit seinen kräftigen Händen ihr Handgelenk ihrer rechten Hand umklammern.

   „Lara, greif mit deiner anderen Hand nach mir!“, ruft Roth über das tosende Wasser und hat Schwierigkeiten die junge Frau zu sich zu ziehen.

Sie will gerade mit ihrer anderen Hand nach seiner kräftigen Hand greifen, da entglitt seine Hand wegen Laras nasser Haut von ihrer ab und Lara stürzt schreiend in das stürmische Wasser.

   „Lara!“, schreit Roth ihr nach.

Während seines Schreis klatscht die junge Frau hart auf das Wasser und treibt leblos in dem tosenden Wasser.
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