Wolfsblut

von Incha
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12
19.03.2013
24.03.2013
3
3086
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Hi,
Vielen Dank schon einmal, dass ihr meine Geschichte angeklickt habt :)
Ich hoffe sie gefällt euch, wenn ihr Ideen habt oder Verbesserungsvorschläge würde ich mich freuen, wenn ihr mir ein Review hinterlasst oder eine Mail schreibt...
GLG Incha ;)
--------------------------------------------------
Hi. Ich bin Kiba und eine Wölfin.
Das Reh war kurz vor mir. Ich konnte es gut riechen, denn sehen konnte ich es bei Finsternis nicht so gut. Bis jetzt hat es mich noch nicht gewittert, aber ich spürte das ich mich beeilen sollte. Ich war seid vier Tagen nicht mehr zu Hause und dementsprechend musste ich mir mein Essen selbst besorgen. Ich pirschte mich noch näher heran. Nur noch ein paar Meter und ich würde meine scharfen Reißzähne in sein Fleisch schlagen. Ich raste los, aber es bemerkte mich. Wir jagten durch gefühlt den halben Wald, der mehrere hundert Hectokilometer groß ist. Es sprang über ein gefallenen Baum und knickte um. Ab jetzt war es eine leichte Beute und ich konnte ihm den tötlichen Biss, auf den ich seit einer halben Ewigkeit gewartet hatte, versetzen. Nachdem ich es komplett gefressen hatte, irrte ich weiter um mir einen geeigneten Schlafplatz zu suchen. Ich war müde und träge, aber wusste nicht, wo ich war. Anscheinend hatte ich das Reh zu weit verfolgt und bin in fremdes Territorium gerannt. Das war ziemlich gefährlich, zudem wenn man Einzelgängerin ist. Denn es gibt viele Rudel in der Umgebung. Die größten waren Bluegate und Kimberway. Diese waren eine richtige Gefahr, denn sie hatten sich ihr Territorium hart erkämpft und brauchten angeblichen jeden Quadratzentimeter. Sie werden notfalls auch über Leichen gehen und da ist eine Lone (Einzelgängerin) ein gefundenes Fressen. Zurzeit ist Herbst und die Nahrung wird langsam spärlicher. Ich beeilte mich wieder auf mein kleines, aber feines eigenes Territorium zu kommen. Als ich, nachdem ich mich ein paarmal verirrt hatte, wieder zurück fand, legte ich mich hin und schlief sofort ein. Morgen würde ich nach Hause gehen, denn mein Vater machte sich bei der Jahreszeit und der angespannten Lage zwischen den Rudeln wegen dem anstehenden Winter immer Sorgen.
Wir sind Wölfe, können uns aber in menschliche Gestalt versetzen. Die Wälder werden immer kleiner und geschändet. Wir haben immer weniger Platz zum Leben und so haben wir geschafft zu überleben.
Am nächsten Tag bei Morgendämmerung ging ich zu unserem Haus oder es war eher eine alte Villa. Mein Dad hatte sie nach dem Tod meiner Mum vor 3 Jahren gekauft. Damals waren wir auch von Deutschland nach Kanada gezogen wegen meiner kritische Phase, wie es mein Dad nannte. Bis zum 15. Lebensjahr ist man ein ganz normaler Mensch, dann entdeckt man so zu sagen seine andere Seite, die mit den tierischen Intstinkten, dem verlangen nach rohem Fleisch und dem Fell. Natürlich ist es ersteinmal eine ganzschöne Umstellung, aber man gewöhnt sich daran. Wenn man keinem Rudel angehört, kann es manchmal ziemlich einsam werden, aber das geht schon. Ich war nicht immer eine Lone. Vor einem Jahr ist mein Freund Josh getötet worden und ich weiß nicht von welchem Rudel. Deshalb bin ich von meinem Rudel weg gegangen, weil diese es so hin nahmen. Mein Dad ist noch Mitglied, aber er könnte es nicht verlassen. Aber ich musste, Josh hat verdient gerächt zu werden.
Drinnen war noch alles dunkel und ich wollte meinen Dad noch nicht wecken, denn es war immerhin halb sechs Uhr morgens. Ich verwandelte mich in meine menschliche Gestalt und ging in das Bad um zu duschen. Ich habe schwares Haar und eisblau Augen, außerdem bin ich ein bisschen zu dünn, jedenfalls wenn ich mal wieder einen meiner Ausflüge mache. Meine Wolfsgestalt sieht übrigens so ähnlich aus. Als ich fertig war und endlich nicht mehr nach nassem Hund ( welche Ironie!) roch, zog ich mir eine frische dunkle Jeans und ein Top an. Meine Springerstiefel standen im Schuhregal. Ich machte Pencakes um meinen Vater zu überraschen, dass ich wieder da war. Der Geruch hatte ihn wohl geweckt, denn er kam kurz nachdem ein paar schon fertig waren, herunter. Wir aßen alle Pencakes mit Genuss. Dad ließ keine Bemerkung über mein Fehlen der letzten Tagen los, die würden wohl noch kommen. Dann bemerkte ich, wie viel Uhr es war und machte mich auf den Weg zur ungeliebten Schule...
Review schreiben