Gift Games - Geschenke des Lebens

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16 Slash
17.03.2013
01.04.2013
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Ein Seufzen entfloh ihr, als sie den Schlüssel im Schloss herumdrehte und die Tür öffnete, um eintreten zu können. Beinahe sofort wurde sie von der altbekannte Stimme gerufen, die sie in den Jahren beinahe hassen gelernt hatte.

„Gut , dass du da bist. Bring mir mal ein Bier aus dem Kühlschrank!“

Sie legte ihre Tasche ab, bevor sie die Schuhe auszog, welche sie dann ordentlich an den vorgesehenen Platz zu schaffen, dann wandte sie sich der Küche zu. Der Kühlschrank befand sich in einer der hinteren Ecken. Den Anblick musste sie jedes Mal ertragen. Immer, wenn sie ihn öffnete, sah sie mehr als die Hälfte mit der goldenen Flüssigkeit bedeckt, die bitter schmeckte, die einen betäubte. Genau das, was ihr Vater zu brauchen schien, so trank er es doch täglich in einer überdurchschnittlichen Dosis.

Er schlug sie nicht. Er war immer so lieb zu ihr, doch ihn so sehen zu müssen seit es passiert war, machte sie traurig und sie dachte an nichts anderes, als an das, wie sie ihm helfen könne. Doch sie fand keine Lösung, also brachte sie ihm immer das, was er wollte, das mit ihrem schönsten Lächeln.

„Ich danke dir.“

Damit entfernte sie sich, ging die Treppen hinauf und betrat ihr eigenes kleines Reich. Überall prangten Bilder an den Wänden, die das Zimmer in eine angenehme Wärme tauchen sollten, jedoch könnten sie die gewisse Kälte nicht vertreiben, die schon immer hier war.

„Ich will ein anderes Leben…“ Das sagte sie immer wieder, ohne je ihren Wunsch in Erfüllung sehen zu können. Wer könne denn schon auf einmal wo anders sein, mit anderen Menschen, mit anderen Regeln? Ihre Beine trugen sie zu ihrem Schreibtisch, um den Computer anzuschalten, als sie den geschlossenen Umschlag auf ihrem Sitzplatz fand. Er war weiß, keine Beschriftung, gar nichts.

Hatte ihr Vater ihr den nach oben getragen? Nein. Er respektierte seine Tochter und würde nicht ihren Raum betreten, nicht, bevor er sie gefragt hätte. Andererseits wollte sie dann wissen, wie er hier hingekommen seien musste.

Ihre Hand bewegte sich auf das Papier zu, sie hielt in fest und fühlte ihn unter ihren Fingerkuppen. Er war nicht gefährlich, nur ein Blatt, also durfte sie ihn öffnen.

Er war nicht verschlossen, es reichte also komplett aus, die Lasche nach oebn zu falten, um an den Inhalt zu gelangen. Eine kleine Karte sprang ihr entgegen. Viel zu glatt schien sie zu sein.

Ihre Augen klebten an den Wörtern, die sie festhielten, sie in sich hineinsogen:

Dein Weg. Deine Chance.


Deine Chance auf ein anderes Leben.


Plötzlich strömte er ein grelles  Licht aus, verschling das Mädchen und ließ nur den Umschlag zurück, der nun auf dem Boden lag.


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Konnichiwa, mina-san :D
Hier ist dritte geschichte, die schreibe und endlich hochgeladen habe. So habe ich alles erldigt und kann mich jetzt dem Weiterschreiben meine Schützlinge widmen^^ (Ich krieg diese Woche endlich meinen Stick mit den Kapiteln des anderen zurück >:D)
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