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Das Falsche Brautpaar

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Ares Xena
16.03.2013
16.03.2013
5
3.118
 
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16.03.2013 944
 
2.Kapitel : Die Zwangsheirat

An einem Nachmittag tanzte Xena für den Gott des Glücks als sie ein Brautpaar in den Tempel kommen sah. Als sie sich die Braut genauer an sah, stellte sie fest, dass es eine Freundin von ihr und Gabrielle war. Naima - damals hatten sie und Gabriel sie vor dem sicheren Tod gerettet. Nachdem der Gläubige gegangen war ging Ares zu dem Brautpaar und der Familie der Braut, um die Trauung zu vollziehen, doch plötzlich unterbrach eine laute Stimme die Zeremonie. „Naima! Du gehörst mir,ich liebe dich!“ Ares hielt augenblicklich inne, und er sah das die junge Braut bittere Tränen vergoss. Der Vater der Braut befahl seinen Wachen den jungen Mann weg zu bringen, doch Naima schrie:“Rakesh! Ich liebe dich.“ Der Bräutigam packte seine Zukünftige unsanft am Arm und zog sie in die Richtung des Heiligen Feuers, verzweifelt versuchte sie sich seinem Griff zu entwinden. Wütend warf er sie zu Boden und sagte: „Du wirst meine Frau, ob es dir passt oder nicht.“ Jetzt mischte sich Ares ein.
„Genug davon! Ganesha ist erzürnt! Diese Trauung findet nicht statt.“ Nun drehte er sich zu Xena um, „bring diese Frau in meine Räume.“ Xena half Naima aufzustehen und ging mit ihr aus dem Tempel zu einem kleinen Raum außerhalb des Tempels. Ares ging zu der Familie der Braut und versuchte mit ihnen zu reden, doch die Eltern von Naima hörten ihm nicht zu und ihr zukünftiger Bräutigam drohte Ares sogar, darauf  bat Ares die Familie zu gehen. Ohne ihre Tochter, da verließen sie empört den Tempel.
In den Räumen von Ares saßen Naima und Xena auf einer Bank aus Stein, schluchzend warf sich Naima in ihre Arme. Xena versuchte sie so gut es ging zu beruhigen. „Du liebst ihn nicht, deine Liebe gehört Rakesh.“, jetzt blickte sie Xena direkt in die Augen. „Ja ich liebe ihn und er liebt mich.
Aber meine Familie versteht das nicht, sie zwingen mich dazu Sahir zu heiraten.“ Xena war erschüttert. „Dieser Sahir verdient dich nicht, Naima.“, sagte sie und lächelte Naima an, dies munterte sie auf. Nun wechselten sie das Thema, „wer ist der neue Bhattar hier im Tempel, ich habe ihn heute zum ersten mal gesehen.?“ Xena lächelte: „Das ist Ares mein“, doch weiter kam sie nicht denn Naima fiel ihr ins Wort: „Er ist dein Mann stimmts?“ Xena rang mit sich selber. „Er ist mein Reisebegleiter.“
Naima sah Xena nun direkt in die Augen. „So so, also nur dein Reisebegleiter?“, jetzt wandte Xena ihren Blick ab, Naima wusste nun beschied, danach half sie Xena ihre Haare zu einem langen Zopf zu flechten, als sie fertig war kam Ares zu ihnen. „Und wie geht es ihr.?“, fragte Ares Xena. „Es geht ihr soweit ganz gut, doch ihre Eltern wollen sie Zwangsverheiraten mit diesem Sahir.“ Ares meinte darauf hin: „Ja, der Typ ist ziemlich aggressiv und brutal, er hat mir sogar gedroht.“ „Wir müssen ihn im Auge behalten.“ Naima war nicht entgangen, dass Xena sich Sorgen um Ares machte.
Naima bedankte sich bei Ares und Xena, plötzlich fiel Xena etwas ein: „Naima, deine Eltern kennen mich nicht oder?“ Naima überlegte. „Nein, sie haben dich noch nie gesehen.“ Ares wirkte verwirrt.
„Was hast du vor?“, wollte er wissen, Xena grinste: „Ich gebe mich als Naima aus, gehe zu ihr nachhause und heirate an ihrer Stelle Sahir. Du wirst dich solange um Naima kümmern bis die Hochzeit vorbei ist und wirst ihr und Rakesh den Segen für ihre Ehe spenden.“ Ares war geschockt, er würde nicht zulassen, dass Xena diesen Mistkerl heiratete, doch er kannte Xena besser als jeder Andere und wusste, dass sie den Plan durchführen würde, egal ob es ihm nun gefiel oder nicht.
Wütend schnaubte er und gab widerwillig seine Zustimmung, glücklich umarmte Naima Ares und Xena und beeilte sich nach Hause zu kommen, doch vorher erzählte sie Rakesh noch von Xenas Plan. Auch er war überglücklich, bald konnte er seine Liebste für immer in seinen Armen halten.
Noch in derselben Nacht konnte Ares nicht schlafen, die Vorstellung Xena für immer an einen Anderen zu verlieren zerriss ihn innerlich. Also stand er auf und ging zu ihrem Schlafzimmer, doch dort war sie nicht. So ging er in den Tempel wo er sie schließlich fand, sie war ins Gebet vertieft und merkte nicht das Ares zu ihr getreten war. Er fing auch an zu beten, wieder erschien Eli den Beiden und sagte zuerst an Xena gewandt : „Folge dem Klang deines Herzens und verleugne nicht länger deine Gefühle.“ Und zu Ares sagte er: „Wenn du lernst sie los zu lassen, wirst du sie wieder in deine Arme schließen können.“ Danach war er verschwunden. Ares und Xena gingen wieder in ihre Zimmer und schliefen beruhigt ein.
Am nächsten Morgen war Naima früh in den Tempel gekommen, um mit Xena und Ares nochmal alles zu besprechen, auch Rakesh war anwesend. Er bedankte sich nochmal in aller Förmlichkeit bei Xena, denn sie brachte ein großes Opfer für die Beiden, danach wechselten Naima und Xena ihre Kleider, sodass niemand sie erkannte, dann beteten die vier zu Ganesha, nach dem Gebet spendete Ares ihnen den Segen, bei Xena blieb er jedoch stehen und berührte ihr Füße, als er wieder aufstand sah Xena das Tränen in seinen Augen glitzerten. „Ich wünsche dir viel Glück für deine Ehe, Tänzerin des Glücks.“ Auch Xena versuchte nicht zu weinen, doch eine Träne bahnte sich trotzdem ihren Weg aus ihrem Auge. „Pass gut auf Naima und Rakesh auf.“ Ares wischte sich die Tränen weg. „Ja, das werde ich. Sei vorsichtig.“ Danach drehte sich Xena zu Naima und Rakesh „Ich wünsche euch ein langes und erfülltes Leben zusammen.“ Sie ging aus dem Tempel zu Naimas Elternhaus.
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