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You can't fight fate

GeschichteSuspense, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Mr. Bison Vega
14.03.2013
14.03.2013
1
1.834
 
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1 Review
Dieses Kapitel
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14.03.2013 1.834
 
Die Kapitel sind mir manchmal ein bisschen kurz geworden, deswegen packe ich sie ab und zu zusammen :)
Viel Spaß ^^


You can't fight fate



Bison’s Tochter


Amerika: General Bison, begleitet von Solta und einigen Soldaten, steigt die Rampe zu seinem Jet rauf.
Eine Stimme hält ihn auf. "Sind Sie General Bison?"
Die Stimme gehört zu einem Mädchen, sie hat einen Rucksack und ein Bild in der Hand. Sie schaut auf das Foto, dann zu dem General.
"Wer will das wissen?" verlangt ein Soldat zu hören.
"Ich, oder siehst du sonst noch jemanden?" Mutig geht sie auf Bison zu, an dem erstaunten Soldat vorbei.
Ihr Gesicht verzieht keine Miene, als sich zwei andere vor ihn stellen. "Würdet ihr bitte zur Seite gehen?"
Der Linke muss lachen. "Sehen wir so aus?"
Das Mädchen grinst ebenfalls. "Nein, eigentlich nicht."
Sie geht einen Schritt zurück und fängt an sich zu konzentrieren. Ihre Augen sind nun ganz rot.
Bison beobachtet es gelassen, jetzt sieht er ihr direkt in die Augen.
Das Mädchen hebt die Arme. Der linke Arm macht eine Bewegung, als würde sie etwas zur Seite schieben. Und tatsächlich, der Soldat bekommt einen unsichtbaren Stoß und landet unter der Rampe im Dreck. Sie entspannt sich wieder und sieht nun zu dem anderen hinüber. "Du auch?"
Bison geht an ihm vorbei und tritt vor das Mädchen.
"Also, sind Sie General Bison?"
"Ja, aber wer bist du?"
Sie fängt übermutig an zu schreien und springt in die Luft. Dabei ruft sie: "Habe ich dich doch noch gefunden, Vater!" Sie rennt auf ihn zu und umarmt ihn.
"Moment, wie kommst du darauf, dass ich dein Vater bin." Er schüttelt sie ab.
"Oh, Entschuldigung. Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Katherin. Also, ... erstens habe ich ein Foto von Ihnen. Das sind zweifellos Sie." Sie streckt es ihm entgegen.
Solta kommt gelaufen, sieht sich das Foto an. "Ja, Bison-Sama, das sind Sie."
"Habe ich dich nach deiner Meinung gefragt."
Solta wird verlegen. "Nein, entschuldigen Sie bitte."
Bison sieht sich nun das Mädchen genauer an. "Du sagtest erstens. Gibt es noch ein zweitens?"
"Mmh, ich weiß nicht ob es Ihnen hilft, aber mir wurde gesagt, falls ich Sie finde, solle ich Ihnen das zeigen, es würde Sie zu 75% überzeugen."
Sie gibt ihm eine Kette mit einem Anhänger. Bison traut seinen Augen nicht. Der Anhänger ist das Wappen der Shadowlaw Organisation, ein Totenkopf mit Flügeln und einem Blitz in der Stirn. "Woher hast du den, Katherin, richtig?"
Katherin nickt fröhlich. "Ich bin in einem Kloster aufgewachsen und meine Mutter kannte ich nicht. Als ich 14 wurde, haben sie mir einen Brief von ihr gegeben. Darin stand, ich solle nach meinem Vater, also Ihnen suchen. Dabei waren das Foto und der Anhänger, den ich immer trug. Das war vor zwei Jahren."
"Nun gut. Diese Beweise reichen. Ab heute bin ich dein Vater, du meine Tochter und dein Name lautet Katherin Bison." Er dreht um und geht in den Jet.
Sie bleibt zurück. Der Soldat von eben geht an ihr vorbei. "Hey, tut mir Leid wegen eben!"
"Schon gut."
Sie steckt das Foto ein und rennt hinterher.
Bison dreht sich zu ihr um, sie rennt fast in ihn rein. "Also, wenn du meine Tochter sein willst, musst du noch Manieren lernen."
Katherin sieht ihn etwas empört an. "Ich habe Manieren, Vater!"
"So siehst du aber nicht aus. Diese Kleidung, die Haare, deine ganze Erscheinung erinnert an eine Vagabundin! Wir müssen dich erst mal neu einkleiden. Solta, du begleitest sie. Suche ihr etwas Festliches aus, und eine neue Frisur. Du weißt, wir wollen heute nach Barcelona. Hoffentlich bist du es dann wert, meine Tochter zu sein. Geht jetzt und entsorge deine alten Sachen. Ab heute beginnt für dich ein neues Leben."
Sie sieht Solta an, er sieht sie an. "Jawohl, Bison-Sama!"


Wie ihr Vater?


Paris: Solta geht mit Katherin in ein Modegeschäft nach dem anderen. Katherin ist hellauf begeistert, in jedem Laden findet sie etwas anderes.
Nur Solta meint, für diesen Anlass sei es nicht gut genug. "Es steht Ihnen zwar gut, Katherin-Sama, aber es passt nicht zu dem Anlass heute Abend."
"Na gut, dann suchen Sie doch mal was aus! Es muss doch irgendwas geben, was dazu passt. Wir sind doch schließlich nicht die einzigen Gäste, und die anderen gehen ja auch nicht nackt, oder?" Katherin hängt ein Kleid zurück und geht zu Solta.
Er sieht sich um. "Nein, hier gibt es nichts. Wir gehen."
Katherin atmet genervt auf. "Es gab einmal ein Mädchen, das liebte es, einzukaufen. Sie hatte immer Riesenspaß dabei. Dann plötzlich kam etwas auf den Befehl ihres Vaters. Es saugte den Spaß in sich auf wie ein Staubsauger." Sie schaut auffällig auf Solta, der gerade durch die Tür geht.
Die Männer, die sie und Solta begleiten fangen an zu lachen.
Solta dreht sich um. "Katherin-Sama, wir müssen uns beeilen, wir haben nicht mehr viel Zeit. Ich habe strikte Anweisungen, Sie noch vor 20 Uhr zurück zu bringen, und wir haben schon 18:30 Uhr. Wir haben noch kein Kleid gefunden, Sie waren noch nicht beim Friseur und Sie müssen noch zum Kosmetiker."
"Ja ja ja, wir kommen. Ganz ruhig." Sie verschränkt die Arme hinter den Kopf und läuft an.
Die beiden anderen folgen ihr, immer noch grinsend.
Sie geht durch die Tür hinter Solta her die Straße herunter. Jetzt bleiben sie vor einem kleinen Geschäft stehen.
"Hier ist es." Er sieht zufrieden aus.
"Was? Das kleine Ding soll so tolle Klamotten haben? Das bezweifle ich doch sehr." Katherin sieht Solta skeptisch an.
"Vertrauen Sie mir, Katherin-Sama, vertrauen Sie mir."
Sie gehen rein. Nichts ungewöhnliches, nur ganz normale Straßenklamotten, nicht einmal annähernd etwas für besondere Anlässe. Solta geht zu dem Verkäufer, der nickt nur stumm und tritt vor die Theke. "Kommen Sie, Katherin-Sama."
Solta steigt hinter dem Verkäufer eine Treppe hinunter. Katherin sieht die beiden hinter sich an. Die zucken nur mit den Schultern und folgen Solta.
"Hey, wartet auf mich!!"
Katherin ist unten angekommen. Alles dunkel.
"Wo sind Sie, Katherin-Sama?"
"Hier!"
Der Verkäufer schaltet das Licht ein und zum Vorschein kommen die schönsten Kleider an Puppen, die Katherin je gesehen hat.
"Und, hab ich zuviel versprochen?"
Katherin's Gesicht hat sich aufgehellt, sie rennt von einem Kleid zum anderen. "O Wow, entschuldige, dass ich gezweifelt habe. Darf ich mir davon wirklich eins aussuchen?" Sie schaut Solta erwartungsvoll an.
"Alles, was Sie wollen."
"Na super, wenn das meine Freundinnen sehen könnten, die würden platzen vor Neid! Und die Jungen von der Straße würden es nie mehr wagen, mich graue Maus zu nennen." Den letzten Satz flüstert sie leise.
Nun geht sie ruhiger vor. Sie bleibt bei fast jedem grünen und schwarzen Kleid stehen. "Ich möchte das."
Sie zeigt auf ein komplett dunkelgrünes Kleid. Es hat nicht viele Verzierungen, ist aber trotzdem sehr schön. Sie nimmt es von der Puppe und verschwindet in einer Kabine.
Solta atmet auf. "Kaum zu glauben, dass Bison ihr Vater ist. Sie ist so fröhlich."
Katherin kommt wieder raus. "Solta?"
Sie reißt ihn aus seinen Gedanken. "Ja, bitte?"
"Hilfst du mir mal?" Sie dreht sich um und hebt ihr Haar hoch.
"A-aber natürlich." Er wird rot. Die Leibwächter fangen wieder an leise zu lachen.
"Schnauze!" schreit er nach hinten.
Sie dreht sich um und stellt sich vor einen Spiegel. Sie geht auf und ab, dreht sich um sich selbst und wendet sich nun Solta und den anderen beiden zu.
"Einfach phantastisch."
"Wunderschön!"
"Wie für Sie gemacht. Nehmen Sie das, das steht Ihnen super."
Sie lächelt und verbeugt sich. "Vielen Dank, die Herren. Also, beschlossene Sache, ich nehm das hier. Hahahaha!" Sie schmeißt den Kopf zurück und fängt übermutig an zu lachen - wie Bison es manchmal tut. Solta stockt der Atem.
Er denkt: O doch, jetzt merkt man, wessen Tochter sie ist. Hoffentlich wird sie nicht genauso grausam wie ihr Vater.
Sein Gesicht verdunkelt sich. Auch die anderen beiden kennen das Gelächter Bison's nur zu gut. Auch sie sind ziemlich ernst.
Katherin kommt umgezogen wieder raus und sieht in die Gesichter. "Stimmt was nicht? Hätte ich doch ein anderes nehmen sollen?"
"Nein, natürlich nicht. Ich ... ähh ... ich dachte nur an die Zeit."
Katherin verdreht die Augen.
"Ach, bevor ich's vergesse, Katherin-Sama, wir brauchen noch etwas für einen Maskenball."
Katherin hat noch etwas vor dem Spiegel posiert, jetzt hört sie auf. "Maskenball? Cool! Gibt’s das auch hier?"
Solta nickt und geht in einen anderen Raum. Wieder voll die tollen Sachen, nur diesmal eben für einen Maskenball. "Gott, wie viel Räume gibt’s denn hier noch? So groß sieht der Schuppen von außen gar nicht aus…" murmelt sie während sie wieder herum geht und sich umsieht.
"Wenn ich eine Anmerkung machen dürfte", einer der Bodyguards tritt einen Schritt vor. "Ich finde, Sie sollten das nehmen." Er zeigt auf eine Puppe, die so ziemlich nichts an hat. Ein Oberteil wie ein Bikini, das Unterteil dazu und noch ein Tuch schräg um die Hüfte gebunden.
Solta reißt die Augen auf. "Aber, ist das nicht etwas zu gewagt?" fragt er, als er sieht, wie Katherin lächelt.
"Warum? Soll man doch zeigen, was man hat… wenn man's hat." Sagt sie etwas skeptischer. Sie weiß, dass sie schlank ist, aber das. Na ja, mal sehen. Sie nimmt die einzelnen Teile ab und verschwindet abermals in der Kabine.
Als sie wieder rauskommt, klappen alle drei Münder runter. Man hat gesehen, dass sie eine gute Figur hat, aber bis jetzt nicht, WAS für eine. Sie hatte nur ein wenig schlabberige Teile an, aber jetzt. Keiner kann etwas dazu sagen.
"Was denn, bin ich zu dick dafür? Oder zu knochig? Jetzt sagt doch was!" weint sie. Sie dreht sich um sich selbst und schaut unentschlossen drein.
"Katherin-Sama, Sie haben eine perfekte Figur. So könnten Sie sogar auf die Straße gehen, und nicht nur zu einem Maskenball."
Sie kichert. "Na ja, wenn ich so auf die Straße gehe, ich weiß nicht. Das wäre doch etwas gewagt. Aber meint ihr echt, ich kann mich so zeigen?"
Alle nicken nur noch sprachlos.
Sie zuckt mit den Schultern, schaut sich noch mal im Spiegel an und zieht dann wieder ihre normalen Kleider an, eine Jeans und ein normales Oberteil.
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