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Agent Unheeded

GeschichteMystery, Sci-Fi / P12
Astrid Farnsworth Dr. Walter Bishop Lincoln Lee Olivia Dunham Peter Bishop
09.03.2013
02.06.2013
5
3.065
 
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09.03.2013 1.190
 
Wenn du das ließt, kennst du vermutlich die Geschichte der Fringe-Division. Doch ich bin mir sicher, es gibt noch immer Dinge, die du nicht weißt. Du wirst schon im folgenden ersten Kapitel merken, dass die Perspektive hier nicht dieselbe ist, wie in der Serie, die du kennst. Du wirst merken, dass es Winkel und Ecken gibt, die zu betrachten, die Serie vernachlässigt hat. Du wirst sehen, Antworten führen oft zu neuen Fragen. Ich werde diese Serie vermissen. Meine Geschichte verfolgt den Handlungsstrang von Fringe von Beginn der vierten Staffel bis hin zum Ende der fünften Staffel – dem Ende. Und wer weiß? Vielleicht mögen einige diese Geschichte. Ist dem so, werde ich auch danach noch eitere Kapitel hinzufügen.

„Neither Here Nor There"/ „Shape Shifters Reloaded"

Olivia ist fähig, sich in den verschiedensten Situationen 100%ig angemessen zu verhalten. Doch sie ist auch stur. Das macht sie menschlicher. Ihr Dunhamscher Dickschädel ist ihre einzige Schwäche, zu der sie steht. Ebenso wie zu ihrer Abneigung gegen Folivia. Als sie mich als Kummerkasten missbrauchte, machte ich mir eine mentale Notiz: Halte zwei Olivias stets auf Distanz, solange es nicht um die Errettung der Welt geht.

Meine Hoffnung, ihr meinerseits von den Neuigkeiten aus meinem Leben zu berichten, wurden im Keim erstickt, als wir ins Feld geordert wurden. Auf der Fahrt zum Ort des Geschehens, informierte Broyles uns telefonisch über unseren neusten Fall, während ich wie üblich zwischen Walter und der echten Welt vermittelte. Kann ich nach allem, was ich weiß überhaupt noch 'echte Welt' sagen? Was ich ausdrücken will, ist, dass dieser Mann sein eigenes Verständnis von allem hat. Wenn Walter Fragen hatte, stellte ich sie und wenn Walter etwas zu erklären versuchte, musste ich es erklären. So funktionierte es, seitdem er sein Labor nicht mehr verließ. Alle kamen gut klar damit. Mich eingeschlossen. Hat man eine gewisse Grund-Genialität, sodass man etwa versteht, was er sagt, ist es mitunter faszinierend. Mitunter, weil er eben mit seinen LSD-Trips das Drahtseil zwischen Genie und Wahnsinn auf die Dicke einer Schnur reduzierte.

Am Ziel erwarteten uns ein Krankenwagen, wie gewöhnlich mehrere Polizeiwagen für meinen Geschmack zu viele Menschen. Bei Fällen wie wir sie löste war es besser, wenige nichtsahnende Menschen dem Risiko des Wissens auszusetzen. Der Verstorbene war, wie Broyles uns sagte, ein Agent, wie wir. Ich hatte Walter versprochen, ihm alles zu berichten, was ich erfahren konnte. Er hatte mich gebeten, den Leichnam in sein Labor überführen zu lassen. Der war entstellt. Wie verbrannt. Ich musste überlegen, ob ich so etwas schon einmal gesehen hatte. Ich war mir sicher, wenn jemand sagen konnte, was diesem Mann zugestoßen war, dann war es Walter. Doch dafür brauchte er jeden nötigen Input, den ich ihm liefern konnte. Olivia hatte sich aus dem Krankenwagen entfernt, sprach offenbar mit dem Partner des Opfers. Ich regelte noch, was es zu regeln galt und wir fuhren zurück. Zurück im Labor war Walter sich sicher, etwas sei anders, als noch vor einer Woche. Er ließ mich Temperatur und Luftfeuchtigkeit überprüfen. Alles, wie es sich gehörte. Olivia hatte sich, dank dieser Vorkommnisse, vor mir die nötigen Akten beschaffen können und ließ mich mit der undankbaren Aufgabe Genes Pflege zurück.

Ich hatte noch weitere Nichtigkeiten zu tun, während Walter einen Versuch an einer Taube durchführte, dessen Sinn sich mir nicht erschloss. Er ließ sich, anders als Olivia, nicht von dem plötzlichen Besuch unterbrechen. Es war der Agent, mit dem Liv zuvor über den Fall gesprochen hatte. Er wollte ganz eindeutig Antworten auf mehr als eine Frage. Olivia konnte ihn nicht zum Gehen überreden und er bestand darauf, mit uns an den Fundort der zweiten Leiche, von der wir soeben erfahren hatten, zu fahren. Ich wunderte mich darüber, dass Olivia nachgab. Das sah ich nicht ähnlich. Später würde ich sie danach fragen. Scheinbar ein Autounfall, doch das Todesopfer wies die gleichen Brandnarben auf, wie der erste Tote. Erneut verblieb ich bei dem Opfer während Olivia eine Zeugin befragte. Es lief mehr oder weniger wie bei den vorherigen Funden. Als auch diese letzte Leiche das Labor erreichte, suchte ich nach Walter. Er hatte schließlich darum gebeten, doch ich fand ihn nicht. Es gab nicht viele Plätze, an denen er sich aufhielt. Die Angst, das Labor zu verlassen, beschränkte ihn. Ich überprüfte das Hinterzimmer, in dem er sich zuvor schon verbarrikadiert hatte, während Olivia einen Blick in Genes Stall warf.

Doch er war weder hier, noch dort. Tatsächlich fand ihn, wer ihn nicht suchte. Agent Lee sah recht überrascht aus, als Walter triefend nass aus dem Tank stieg. Er hatte an diesem Tag eindeutig einen Hang zum Wahnsinn. Er sprach von einem Mann, der plötzlich im Labor aufgetaucht sei. Ich ging davon aus, dass er von Agent Lee sprach. Er war Besuch eben nicht gewöhnt. Doch er bestritt es. Er war völlig außer sich, doch Olivia konnte ihn beruhigen. Er hatte aufgehört, zu brüllen, als ich ihm trockene Kleidung brachte. Er blieb schreckhaft. Doch auch in Unterwäsche konnte er Agent Lees Krankheiten-Theorie widerlegen. Erst danach dachte er daran, sich anzuziehen. Ich wundere mich nicht mehr über ihn. Das habe ich längst aufgegeben. Während ich nach seiner Hose suchte, bildete er sich seine eigene Theorie, wollte jedoch noch keine Hypothese äußern. Nun lag es wieder einmal an mir, Walter den nötigen Input, Informationen, alles Mögliche, was helfen könnte, zu recherchieren.

Mein vermeintlich falscher Alarm führte Olivia und Lee auf eine Fährte. Der Neue brachte mich um meine Außeneinsätze. Wie gewöhnlich behielt ich meinen Ärger für mich. Doch es gab mir die seltene Gelegenheit, mit Jen zu telefonieren.

Olivia brachte einen Koffer mit, als sie zurückkam. Ein paar verbrannte Bögen Papier darin. Als dann auch Agent Lee das Labor betrat, schien Walter das Bedürfnis zu haben, ihn nach Süßigkeiten zu fragen. Natürlich hatte er keine bei sich. Ich wiederhole: Ich wundere mich nicht über Walter Bishop. Kaum hatten alle etwas anderes zu tun, arbeitete er weiter. Und er fand, wonach er gesucht hatte. Sofort zog er seine Schlüsse und er war in seinem Element. In diesem Falle sein Hass gegen Walternativ. Ich gab ihm zu verstehen, dass es nicht zwingend etwas mit dem anderen Universum zu tun haben musste, doch das interessierte ihn nicht. Nun war Agent Lincoln Lee im Begriff, mehr Antworten zu kriegen, als er verlangt hatte. Ich war mir nicht sicher, ob es eine gute Idee war, dass Olivia den neuen Kollegen mit auf die Brücke nahm. Doch ich hatte das nicht zu bestimmen. Walter hatte seine Forschungen für diesen Tag abgeschlossen. Ich machte mich auf den Heimweg.

Du hast sicher schon bemerkt, wer hier im Zentrum steht. Ich plane, auch die folgenden Kapitel überwiegend aus Astrids Perspektive zu schreiben, doch sollte es eine Abweichung geben, werde ich das natürlich kennzeichnen. Und was war das mit dieser Jen? Nun, ich bin mir noch nicht sicher, wann oder ob ich das verrate, doch sie wird öfter mal in Astrids Gedanken auftauchen. Ich weiß nicht, wie lange ich für das nächste Kapitel brauchen werde, doch wenn es fertig ist, bekommst du es zu lesen. Du musst wissen, dass ich mit 15 Jahren auch anderes zu tun habe, als Fanfictiions zu schreiben.
 
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