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Im Verborgenen

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Bonnie McCollough Damon Salvatore Elena Gilbert Nicolaus Stafano Salvatore
07.03.2013
11.06.2013
11
8.007
 
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07.03.2013 480
 
Schon lange hatte er sich nicht mehr so für Straßenschilder interessiert. Oh… Schon wieder eins. Pittsburgh? Hier könnte er wieder Rast machen. Immerhin wüsste er dann genau, wo er war und wie er nach Fell´s Church käme. Wie er es hasste, immer in einer dieser verkommenen Hinterhöfe landen zu müssen. Aber Menschen fanden es oft sehr verstörend, wenn man sich vor ihren Augen verwandelte. Diesmal würde er nicht wählerisch sein mit seiner Beute. Nicht wie in Toronto. Perfekt! Ein großer Mann! Der könnte seinen Blutbedarf auch so decken. Es war inzwischen fast schon 2 Uhr mittags. Du kommst jetzt zu mir. Du wirst deinen Mantel und deinen Schal ausziehen und dich nicht wehren., flößte er dem Mann immer wieder ein. Damon wunderte sich, weshalb er überhaupt solche Kleidung anhatte. Es war ziemlich warm.
Er gehorchte ihm. Diesmal fühlte er sich weniger angewidert, als er seine Zähne im Fleisch versenkte und zu trinken begann. Immerhin diente das hier einem guten Zweck.

„Hast du dir schon Gedanken gedacht, weshalb wir ihn rufen könnten?“, fragte Stefano Bonnie.
„Was glaubst du denn womit ich die letzten 31 Nächte verbracht habe, Schäfchen zählen?“, antwortete sie mit einer Gegenfrage. Sie war verzweifelt und wütend auf jeden, vor allem auf sich selbst. Es tat ihr Leid, dass sie so gereizt war und es an dem einzigen ausließ, der ihr helfen könnte. Sie wollte sich schon entschuldigen, als Stefano eine Hand hob und ihr zu schweigen deutete.
„Schon gut. Ich weiß, wie du dich fühlst.“, sagte er beschwichtigend. Dann konzentrierte er sich wieder auf die Kernaufgabe.
„Also, ich glaube kaum, dass uns ein besserer Grund einfällt, als…“, begann er mit entschuldigendem Gesicht.
„Als was?“, wollte Bonnie begierig wissen. Ihr war inzwischen fast alles recht um an Damon ran zu kommen.
„Als… die Wahrheit.“

Wieder in der Luft merkte Damon, dass er Fell´s Church näher kam. Er spürte bereits Bonnies Anwesenheit, wenn auch nur schwach. Und obwohl er wusste, dass es zwecklos war, weil sie ihn nicht sehen durfte, schlug er heftiger mit den Flügeln, um schneller bei ihr zu sein. Er wollte keine Sekunde mehr verlieren und seine neu gewonnene Kraft half ihm. Der Gedanke an Bonnie half ihm. Wieder einmal wurde ihm mit unerschütterlicher Wahrheit klar, dass er ohne sie nicht leben konnte, und, dass er nicht wusste, was er tun würde, wenn sie einen andern lieben würde. Er konnte den Gedanken an Bonnie in den Armen eines Anderen nicht ertragen. Wut ließ ihn noch schneller mit den großen Flügeln schlagen. Was, wenn ihr was passiert war? Nein, daran durfte er noch nicht einmal denken. Sie war seine Auserwählte. Er liebte sie noch mehr als Catarina damals. Sie hatte Kälte und Hass in seinem Herzen hinterlassen, aber Bonnie hatte es wach geküsst, wieder zum Leben erweckt. Aber dort, wo sein Herz sitzen sollte, herrschte eine seltsame Leere, weil sein Herz dort war, wo es hingehörte;

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