Der Weltmeister und sein Vize

von Anni83
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Jaka Hvala Kamil Stoch Maciej Kot Peter Prevc
05.03.2013
09.11.2019
57
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Vielen Dank an KatzenLady für das Review.

Und nun...… Eine Runde Drama.

Drohbriefe und Beleidigungen bitte über Nachricht an mich. :D


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Peter saß in der Küche seines Elternhauses. Neben ihm saß Kamil und hatte ihm einen Arm um die Schulter gelegt.
„Es ist wirklich unfassbar, dass wir die Saison hinter uns gebracht haben. Und vor allem dieses mehr als nur aufregende letzte Wochenende“ flüsterte der Pole leise, zog Peter noch fester an sich und hauchte einen kleinen Kuss auf seine Stirn.
„Ja ich kann es auch nicht fassen. Und das Maciej am Samstag sogar noch vor dir gelandet ist. Das finde ich das bemerkenswerte. Anscheinend wollte er sich das Wochenende noch auf den Sport konzentrieren und wird sich dann mit Sicherheit heute bei Jaka melden. Wenigstens sollte er das tun. Er sollte nicht einfach so aufgeben, sondern um ihn kämpfen. Manchmal braucht er einfach einen Tritt in seinen Allerwertesten das er begreift, was gut für ihn ist und was nicht.“ grinste Peter.
Er war am Freitag 2. und am Sonntag 3. geworden. Dazu holte er sich noch den Sieg mit der Mannschaft im Teamspringen am Samstag. Sie hatten sich alle furchtbare Sorgen gemacht um Maciej. Doch nach einer unruhigen Nacht schien er wieder einigermaßen fit zu sein und machte Lukasz beim Frühstück auch sofort klar, dass er springen wollte. Der Trainer wollte das seinem Schützling natürlich nicht verwehren, doch er fragte noch einmal bei Maciej nach, ob er sich denn da sicher sei.
Zum Schluss wurde Maciej am Freitag 9. und damit zweitbester Pole hinter Piotr, der hinter Peter dritter wurde. Kamil landete auf Platz 11 und damit halt hinter dem emotional sehr angeschlagenen Maciej. Er ließ sich das ganze Wochenende über nichts mehr davon ansehen, dass er vielleicht an Jaka dachte, aber das musste er auch nicht. Peter konnte es in seinen Augen absehen, die voller Verletzbarkeit und Traurigkeit waren.
„Kamil“ kam es langgezogen und in der nächsten Sekunde saß ein kleines Mädchen auf dem Schoss des Polen.
Nika war in die Küche gestürmt und sofort auf Kamil zugelaufen. Im Allgemeinen hatten alle sehr gut auf Kamil reagiert und gerade die beiden kleinen Mädchen liebten ihn abgöttisch.
„Hey Prinzessin. Wie war es in der Schule?“ fragte Kamil sofort und die 8-Jährige strahlte ihn an.
„Ohh es war klasse. Wir haben so viel gelernt.“ antwortete Nika euphorisch.
„Im Moment gehst du noch gerne in die Schule. Wart mal ab wen du ein bisschen älter bist“ kam es grinsend von Domen, der auch gerade die Küche betrat.
Peter warf dem 13-Jährigen einen warnenden Blick zu und schüttelte mit dem Kopf.
„Ach das glaube ich nicht. Ich werde immer gerne in die Schule gehen“ protestierte Nika sogleich und Kamil strich ihr sanft durch die Locken. Man musste sie gar nicht beschützen. Die Kleine konnte sich schon ganz alleine zur Wehr setzten gegen ihre älteren Brüder.
„Peter? Geht ihr beiden morgen mit uns zum Angeln?“ sah Domen seinen großen Bruder mit einem gekonnten Schmollmund an.
Dieser seufzte leise und warf einen fragenden Blick zu Kamil. Eigentlich hatte er keinen so richtigen Bock dazu, denn dann müsste er heute noch los zu einem Freund und sich sein Angelzeug zu holen, das er ihm geliehen hatte. Und er wollte so viel Zeit mit Kamil verbringen, wie es nur ging.
„Tu ihm doch den Gefallen. Er und Cene haben sich so darauf gefreut und dein Vater kann nun einmal nicht mit ihnen gehen, weil er länger arbeiten muss“ flüsterte Kamil ihm ins Ohr.
Noch einmal fuhr sich der Slowene durch die Haare und sah Domen dann ernst an.
„Also schön. Natürlich gehe ich mit euch beiden Angeln. Das kann mir eigentlich nur guttun nach so einer langen, aufregenden Saison“
„Oh super. Dankeschön. Du bist der beste Bruder, den man sich vorstellen kann“ umarmte Domen ihn fest.
„Ja ist ja schon gut. Kein Grund zum Rumschleimen“ grinste Peter.
„Kommst du auch mit?“, wandte sich der Jugendliche dann an Kamil.
„Oh … Das würde ich gerne machen Kleiner aber ich habe keine Ausrüstung hier.“ sah Kamil ihn entschuldigend an.
„Na aber das ist doch kein Problem. Du kannst doch die von unserem Dad nehmen. Frag ihn nachher doch, wenn er aus dem Laden kommt“
„Eigentlich gar keine so schlechte Idee. Das werde ich machen.“ erwiderte Kamil lächelnd.
Er konnte noch gar nicht fassen, wie gut er in diese Familie aufgenommen wurde. Und gerade von Cene und Domen hätte er etwas anderes erwartet.
„Spielst du dann jetzt noch ein bisschen mit mir?“, sah Nika ihn mit großen Augen an.
„Und was ist mit den Hausaufgaben mein Fräulein?“, sah Peter sie an.
„Die habe ich schon in der Schule gemacht.“
„Das stimmt. Ich habe es überprüft“ sprang Domen ihr zur Seite.
„Gut dann spiele ich auch eine Runde mit dir. Aber nur, wenn wir Ema mitspielen lassen“
Nika verzog leicht das Gesicht.
„Also schön“
„Gut. Dann mach ich mich jetzt kurz los und hole meine Angelausrüstung wieder ab“ grinste Peter, stand von der Bank auf und küsste Kamil noch einmal sanft auf die Lippen.
„Aber pass auf dich auf, ja? Ich habe immer ein ungutes Gefühl, wenn du auf dieser Maschine sitzt“
„Keine Angst. Ich werde aufpassen“ versprach er ihm noch und gab auch Nika einen Kuss auf den Lockenkopf.
„Zermürbe ihn nicht so sehr ja? Ich brauche ihn noch“ flüsterte er ihr noch ins Ohr.
„Wir sehen uns später, Kleiner“ schlug er sich mit Domen noch ein, begab sich in den Flur und zog sich seine Motorradkluft an.



Es war ein wunderschöner Tag. Die Sonne schien und der Schnee am Straßenrand fing an zu schmelzen. Peter liebte es bei diesem Wetter durch die Gegend zu fahren mit seiner Maschine und er gab noch ein bisschen mehr Gas. Ein sanftes Lächeln lag auf seinen Lippen und er fühlte sich wie der glücklichste Mensch auf dem Planeten.
Ein Straßenschild zeigte ihm an das gleich eine sehr scharfe Kurve kommen würde und er betätigte die Bremse. Doch entscheidend langsamer wurde er dadurch nicht. Die Bremse reagierte fast gar nicht. Noch einmal betätigte er die Bremse, diesmal etwas fester. Doch es tat sich nichts. Rein gar nichts. So langsam brach die Panik in ihm aus, denn die Kurve kam immer näher und er würde sie nicht kriegen.
Kaum hatte er das gedacht, passierte es auch schon. Er flog mit dem Motorrad aus der Kurve, die Maschine bekam Schräglage, er schlitterte über die Straße und landete mit voller Wucht gegen einen Baum am Straßenrand.
Direkt hinter ihm fuhr ein Auto, das augenblicklich mit quietschenden Reifen anhielt. Der Fahrer stieg aus dem Auto und lief auf Peter zu. Ihm war sofort klar, dass hier ein sehr schwerwiegender Unfall passiert war.
„Hallo??? Hallo??? Können Sie mich hören“ sprach der Autofahrer ihn an doch Peter reagierte nicht. Er war bewusstlos.
Der Autofahrer rannte wieder zurück zu seinem Auto und holte sein Handy aus diesem. Inzwischen waren auch noch andere Autofahrer stehengeblieben und schauten mit entsetztem Gesichtsausdruck auf die Situation.
„Hallo??? Wir brauchen einen Krankenwagen. Schnell. Hier ist ein schwerer Unfall mit einem Motorrad passiert. Auf der Bundesstraße 6 kurz hinter Kranj“ gab er schnell die Daten durch und ging dann wieder zurück zu Peter. Er bewegte ihn nicht, weil er Angst hatte, ihm noch mehr Verletzungen zuzufügen. Also blieb er mit zwei anderen Männern so lange bei Peter bis der Krankenwagen eintraf.
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ich verkriech mich bevor ihr anfangt mich mit Mistgabeln zu verfolgen :D
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