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Für die Ewigkeit

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 Slash
Hotsuma Renjou Shusei Usui
05.03.2013
05.03.2013
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Für die Ewigkeit

`Immer das gleiche mit ihm! Sagt nicht wann er kommt und sagt nicht, wann er geht!`, ärgerte sich Shusei.
Er war auf der Suche nach Hotsuma.
Den hatte er nämlich das letzte Mal heute in der Schule gesehen.
Und jetzt war es zehn Uhr Abends! Wo steckte der denn nur?
Shusei eilte durch das Haus und guckte in jeden Raum hinein.
Alles war leer.
Der Tasogarenkan war wie ausgestorben, da alle mit Yuki zu den Heilquellen gefahren waren und das Personal hatte deswegen frei bekommen.
Nur Shusei und Hotsuma waren noch da, um auf das Haus aufzupassen.
Also insofern Hotsuma überhaupt im Haus war.
Eigentlich konnte Shusei ja sein Auge der Götter einsetzten um seinen Kindheitsfreund zu finden, aber wenn es um Hotsuma ging, erledigte der Usui lieber alles „persönlich“!
Mit einem Setzen lief er die nächste Treppe hinauf zum Obersten Stockwerk des Hauses.
Hier waren eigentlich nur Kisten mit alten Sachen, aber etwas in Shusei sagte ihm, das er auch hier suchen sollte.
Als er dann sein Zeil erreicht hatte, wurden seine Bemühungen auch belohnt.
Und das in zweierlei Hinsicht.
Denn erstens hatte er Hotsuma gefunden und zweitens war der Anblick, der sich ihm bot einfach einmalig!
Da lag Hotsuma in mitten von Kartons, einen alten Gameboy Color in der Hand und schlief seelenruhig, als wäre er in seinem Bett.
Grinsend holte Shusei sein Handy aus der Hosentasche und fing dieses Bild mit der Kamera ein.
Es sah wohl so aus, als hätte er jetzt ein neues Hintergrundbild.
Sein Partner musst ja nichts davon wissen.
Leise ging er auf den Schlafenden zu und betrachtete ihn.
Hotsuma lag da, wie ein blonder Engel.
Jetzt wo er schlief, schien er so ruhig und zu frieden zu sein, als ob er die Sorgen und den Druck einfach in dieser Welt gelassen hätte und in die Welt der Träume eingetaucht wäre.
Plötzlich bewegte sich der Blonde etwas und murmelt weinige Worte.
Shusei hatte kein Wort verstanden und sah seinen Seelenpartner gespannt an.
Da murmelte dieser schon wieder etwas, aber dieses Mal konnte es der Usui ganz deutlich hören.
„Shusei…!“, der Blonde lächelte im Schlaf „Shusei…!“.
Wieder rief Hotsuma nach seinem Partner.
Dieser nahm die Hand des Blonden und strich ihm mit der noch freien Hand durch das Haar. „Ich bin hier!“, sagte der Usui lächelnd.
Was sollte er nur ohne seinen Hotsuma machen?
Ohne ihn wäre er schon tot! Hotsuma schenkte ihm immer die Kraft, die er zum Leben brauchte.
Außer ihm und Yuki gab es keinen, der ihm dieses Gefühl gab.
Wie sehr er Hotsuma doch brauchte! Wie sehr sie sich beide brauchten!
Konnte einer ohne den anderen leben?
’Nein’, dachte Shusei, der Überlebende würde daran zu Grunde gehen!
Die Gefühle, die er für Hotsuma hatte waren so intensiv und auch nicht zu beschreiben.
Aber in letzter Zeit, so hatte er das Gefühl, war dieses “Verlangen“ gewachsen.
Er hörte auf, durch Hotsumas Haare zu streichen, als sich dieser zu regen begann und seine Atemzüge anfingen, schneller und nicht mehr so tief zu gehen.
Kurz darauf, flatterten die Augenlieder des Blonden und er sah Shusei verschlafen an.
Dieser lächelte seinen Partner nur an und sagte: „Na? Bist du endlich wach?“
Aber der Blonde schien ihn gar nicht gehört zu haben.
„Shusei! Du bist ja doch nicht gegangen! Ein Glück!“ sagte er schlaftrunkend.
’Gegangen? Warum soll ich denn gegangen sein?’ fragte sich der Usui.
Auf einmal passierte etwas völlig unerwartetes.
Hotsuma nahm Shuseis Kinn und beugte sich zu dem Usui hoch.
Kurz darauf, spürte Shusei seidene Lippen auf seinen eigenen.
Plötzlich schien alles um ihn  herum weg zu sein.
Es gab nur noch ihn und Hotsuma, der ihn verlangend küsste.
Shusei konnte einfach nicht anders, sein Bauch kribbelte und sein Herz tanzte Samba vor Freude und er erwiderte den Kuss zärtlich.
Er merkte wie Hotsumas schlanke Finger durch seine Haare wanderten.
Heute wurden ihm wirklich noch alle Sinne geraubt, aber das war ihm egal!
Er schloss die Augen und genoss diesen wunderbaren Moment.
Als Hotsuma sich von ihm löste, sah er ihm tief in die Augen
„Du bist das wichtigste was ich habe! Bitte versprich mir, dass du mich niemals verlässt!“ Müde sackte der Blonde wieder zu Boden.
Noch kurz vorm einschlafen murmelte Hotsuma: „Versprich es bitte“
Dann schloss er die Augen.
Liebevoll lächelte Shusei und strich seinem Seelenpartner zart über die Wange.
Dieser Kuss… warum war ihm bisher nicht klar geworden, wie sehr er den Blonden liebte?
Mit diesem überwältigenden Gefühl legte er sich neben seinem Partner.
Wenige Momente später, war auch er eingeschlafen.

Die hellen Sonnenstrahlen, die durch das Fenster fielen und Hotsuma ins Gesicht schienen, kitzelten den Blonden wach.
Blinzeln öffnete er die Augen.
Nanu?
Wo war er denn hier?
Warum war er auf dem Speicher des Tasogarekans?
Dann viel sein Blick auf Shusei.
Entsetzt riss er die Augen auf!
Hatte er etwa doch nicht geträumt?
Hatte er es wirklich getan?
Hatte etwa WIRKLICH seinen besten Freund geküsst?
Verzweifelt raufte er sich die Haare. Was sollte er denn jetzt tun?
Er hatte ihre Freundschaft zerstört!
Diese ganzen Jahre, die sie beste Freunden waren, hatte er einfach kaputt gemacht!
Er musste jetzt weg hier!
Er musste erst mal denn Kopf frei bekommen.
Hastig stand er auf und flüchtete vom Speicher.
Er lief immer schneller, bis er in seinem Zimmer angekommen war.
Verzweifelt schlug er gegen die Wand.
Was hatte er nur getan?
Was war nur in ihn gefahren?
Und das schlimmste an allem war… es hatte ihm gefallen!
Was war er denn für ein bester Freund für Shusei, wenn er ihn küsste?
Voller Wut biss Hotsuma die Zähne zusammen.
Er musste erst einmal den Kopf freibekommen.
Als dann das kühle Wasser über seinen Körper rann, wurden seine Gedanken klarer, aber auch seine Verzweiflung immer größer.
Bei jedem anderen wäre es ihm egal gewesen, wenn ihm so was passiert wäre, aber für keinen anderen empfand er so viel wie für Shusei.
Als er fertig mit duschen war, trocknete er sich ab und zog sich an.
Heute war wieder Schule, deswegen musste er seine Schuluniform anlegen.
Als er grade ein neues Hemd aus dem Schrank hohlen wollte, fiel ihm etwas ins Auge.
Es war ein Hemd, aber keines von seinen.
Komisch… die Knöpfe fehlten… Da fiel es ihm wie Schuppen von denn Augen!
Es war Shuseis Hemd!
Der Blonde hatte es zerrissen, als sie diesen riesigen Krach wegen Shuseis Narbe hatten. Hotsuma hatte es immer noch nicht genäht…
Egal wo Hotsuma sucht, immer würden Spuren von Shusei in seinem Leben auftauchen.
Und nun hatte Hotsuma auch eine Spur hinterlassen… auf den Lippen des Usuis.
Er legte das Hemd wieder zurück in den Schrank und nahm seine Schultasche.
Da hörte er plötzlich von oben ein ganz leises, aber eindeutiges Geräusch.
Das konnte nur eins bedeuten: „Shusei war wach!“
Panik machte sich in dem Blonden breit. Bei den Göttern, er konnte seinem Partner doch nicht unter die Augen treten!
Nicht nach gestern Abend!
Schnell lief er aus dem Zimmer, stürzte die Treppe hinunter und hinaus auf den Hof. Nachdem er das Eingangstor hinter sich gelassen hatte, blieb er außer Atem stehen und schaute zurück.
Er war eigentlich noch nie vor irgendwas davon gelaufen, aber heute war es anders.
Er hatte Angst.
Angst vor Shusei Reaktion.
Das er Hotsuma verabscheuen würde, dass er ihm die Freundschaft kündigen und einen anderen Partner wollte.
Das würde er nicht aushalten…
Er würde das beenden, was er vor drei Jahren begonnen hatte und diesmal würde ihn niemand aufhalten.
Langsam ging er weiter zur Schule.
Er ging eigentlich nicht gern dorthin, aber heute, so hoffte er, würde sie für ein wenig Ablenkung sorgen.
Als er ins Klassenzimmer kam, waren nur relativ wenige Schüler schon da, darunter auch Yoshino, mit der Hotsuma immer für die Dienste eingeteilt ist.
„Renjou-kun?“ sagte sie „Ich wusste nicht, dass du heute so früh kommst. Deswegen hab ich das Klassenbuch noch nicht geholt und …“
„Schon gut“, unterbrach der Blonde sie, „Ich mach das schon“.
Er würde wirklich alles tun um nicht mehr diese quälenden Gedanken zu haben.
Während er dann einige Minuten später das Klassenbuch ausfüllte, schweifte der doch wieder mit den Gedanken in eine bestimmte Richtung ab.
Als er grad wieder dabei war sich selbst mit den schlimmen Gedanken zu foltern, hörte er lautes Gekicher von Mädchen und sah aus dem Fenster.
Was er sah ließ ihm das Herz schwer werden, denn Shusei hatte grade den Schulhof betreten. Er wandte den Blick wieder zum Klassenbuch und seufzte.
„Hotsuma du bist ein elender Feigling“, dachte er, „läufst vor deinem besten Freund davon!“
Er hatte nun alles in das Klassenbuch eingetragen und es läutete auch schon zur ersten Stunde.
Der Schultag begann mit Philosophie.
Hotsuma hasste dieses Fach einfach nur.
All diese verwirrenden Dewiesen berühmter Gelehrten und unsinnige Fragen, die gestellt wurden.
Wenn er etwas über die Welt, oder die Denkweise der alten Griechen wissen wollte, konnte er auch einfach Takashiro fragen.
Warum hatte er sich dieses Schulfach eigentlich ausgesucht?
Ach ja, stimmt.
Shusei hatte seine Wahlfächer eingetragen, als er für einige Zeit bewusstlos war, weil er’s mit dem Duras ein wenig übertrieben hatte.
Dann kam auch endlich er Lehrer rein.
Zwar zehn Minuten zu spät aber auch gut.
Alle standen brav auf und sagten „Guten Morgen“.
Kaum hatten sie sich gesetzt, fing der Lehrer auch schon an zu reden.
Was hetzte der denn jetzt so?
Was es etwa die Schuld der Schüler, wenn der Lehrer zu spät kam?
“Also wir haben jetzt keine bestimmten Vorgaben für das nächste Unterrichtsthema. Also kurz gesagt, ihr dürft es euch aussuchen.“, sagte er, worauf die Klasse in erfreutes Gemurmel ausbrach.
„Ich finde Freundschaft ist ein schönes Thema.“
Dieser Vorschlag kam von einem Schüchternden Mädchen in der Hinteren Reihe. Zustimmendes Nicken.
„Gut, dann wird die nächste Unterrichtsreihe über den Sinn und die Fragen der Freundschaft gehen. Ich habe hier einen Zettel dazu. Hotsuma, teilst du ihn bitte aus?“, bat der Lehrer und hielt dem Blonden einen Stapel Blätter hin.
Genervt schnappte dieser die ABs und verteilte sie.
“Warum müssen wir ausgerechnet jetzt das Thema Freundschaft anfangen? In dieser Beziehung hab ich schon ne Krise und ich hab nicht um eine Selbsthilfegruppe gebeten!“ dachte er missmutig, während er die Zettel auf die Tische seiner Mitschüler klatschte.
Als er damit fertig war, nahm er sich selbst eins, legte den Rest auf das Pult und setzte sich.
„Ich möchte,“ fing der Lehrer an zu erzählen, „dass ihr, was auch immer euch zu dem Thema Freundschaft einfällt, es in dieses Kästchen auf dem AB schreibt.“
Hotsuma warf einen Blick auf das Blatt
Es gab ein großes Kästchen in der Mitte. Mehr nicht, außer dem Fetten Schriftzug, der als Überschrift diente, „Meine Gedanken zum Thema _____________.“
Was sollte man denn da jetzt wirklich Reinschreiben?
Also im Moment würde der Blonde am liebsten dick und fett mit rotem Edding “Freundschaft ist super kompliziert und wenn man seinen besten Freund küsst wird’s natürlich noch besser“ hinschreiben, aber er ließ es natürlich sein.
Es wäre ja total peinlich und alle würden sowieso nur damit löchern.
„Diese Zettel werde ich am Ende des Themas einsammeln und schauen, was ihr aufgeschrieben habt.“
Na super, dass wurde ja immer ja immer besser!
„Und ich erwarte, dass jeder von euch etwas geschrieben hat! Ansonsten gibt’s ne schlechte Note, ist das Klar?“
Die Klasse ließ ein einstimmiges „Jaaaa“ verlauten und der Lehrer lächelte zufrieden.
Für den verzweifelten Hotsuma war eins klar, er würde das Ausfüllen des Zettels ganz immens nach hinten schieben, und wenn ihm bis dahin noch nichts eingefallen war, was er schreiben sollte, musste er wohl googeln, was Konfuzius zur Freundschaft gesagt hatte.
„Vielleicht gibt es ja jetzt schon Freiwillige, die uns mitteilen wollen, was sie über Freundschaft denken“, sagte der Lehrer, begeistert von seiner Idee, die Schüler ans reden zu kriegen.
Einige unschlüssige Hände gingen langsam nach oben, aber auch die ein oder andere entschlossene Hand zeigte eifrig in die Luft.
Der Blonde Wächter allerdings nahm seine Hände lieber als Stütze für seinen schweren Kopf. Außerdem: Was sollte er schon groß sagen?
Das man, seinen Freunde hüten sollte wie ein Schatz?
Das wusste doch eh jeder, oder?
„Ja, Yoshino, bitte.“, nahm der Lehrer das Mädchen dran.
Hotsuma kannte sie eigentlich am besten aus der Klasse.
Nicht nur, weil er zu fast allen anderen ziemlich fies drauf war, sondern auch, weil sie ihm vor ein paar Monaten ihre Liebe gestanden hatte und mit Shusei in einem virtuellen Vergnügungspark eines Oberst gefangen war.
Und sie hatte nichts vergessen.
Es war ihr eigener Wunsch gewesen, sich an alles zu erinnern und so hatten die Gious eine einzigartige Ausnahme gemacht.
„Eine Freundschaft ist etwas wie ein Geschenk an einen anderen Menschen“, begann sie. “Als Freund eines anderen Menschen teilst du seine Sorgen und seine Freuden. Man verbringt viel Zeit dadurch mit demjenigen und schließt ihn in sein Herz. Ein wahrer Freund ist jemand, der einem ohne Bedingungen vertraut und ihn gern hat, egal ob man dick oder dünn ist oder eine komische Angewohnheit hat. Ein Freund ist derjenige, der auf dein Inneres Blickt und einen so akzeptiert, wie du bist und wenn das so ist, dann hält die Freundschaft ein Leben lang!“, schloss sie ihren Vortrag ab.
Während sie gesprochen hatte, hatte sich die ganze Klasse zu ihr umgedreht und sah sie an. Auch der blonde Wächter hatte seine Augen auf das Mädchen gerichtet.
Überrascht blinzelte er nur.
Seit wann  sagte Yoshino, was ganz allein sie dachte und das auch noch so selbstbewusst und eifrig wie grade eben?
Hotsuma musste sich zugestehen, dass er gar nicht mitbekommen hatte, wie sehr sich Yoshino verändert hatte.
Wenn er jetzt genau darauf achtete, bemerkte er, dass sie nun viel selbstbewusster aussah.
Sie saß grade auf ihrem Stuhl und versteckte ihren Kopf nicht mehr zwischen den Schultern. Und dann die Sätze von eben, es war mehr als überraschend für den Blonden gewesen, dies von ihr zu hören.
Sie musste sich wirklich ernsthaft mit sich und diesem Thema auseinandergesetzt haben.
Auf jeden Fall hatte es in ihrem Kopf gewaltig “Klick“ gemacht.
Hotsuma vermutete, dass sie sich nach dem “Dornröschen-Syndrom-Vorfall“ begonnen hatte zu verändern.
Nun schien sie das Beste Beispiel dafür zu sein, dass es besser ist, nicht vor der Wahrheit wegzulaufen.
Und genau das durfte Hotsuma auch nicht.
Er durfte nicht weglaufen!
Und das würde er auch nicht tun!
Sein Entschluss stand fest!
Er würde sich mit dem Geschehen und seinen Gefühlen auseinandersetzen!
Nur wie genau?
Da kam dem Wächter ein Gedanke!
Vielleicht würde ihm ja Yoshino ein wenig helfen können!
Nachdem die Stunde geendet hatte, stand der Blonde von seinem Platz auf.
Jetzt oder nie!
Er musste sie fragen!
Etwas, was er sonst nie getan hätte, aber das war jetzt auch eine Ausnahmesituation.
Er blieb an ihrem Platz stehen und räusperte sich.
Als sie sich zu ihm umwandte sagte er: „Ähm, hier ist das Klassenbuch“
Lächelnd nahm sie es entgegen.
„Und, äh…Yoshino?“
„Ja, was ist?“ sie sah ihn fragend an.
„Du hast doch grade echt tolle Sachen über die Freundschaft gesagt… und ein Freund von mir hat Stress, ich weiß aber nicht was ich ihm raten soll… kannst du mir da vielleicht ein wenig helfen?“
So jetzt war es raus.
Hotsuma Renjou hatte eine Klassenkameradin um Hilfe gebeten.
Er konnte nur hoffen, dass sie ihn nicht auslachte.
Aber das tat sie auch nicht.
Stattdessen wandelte sich ihr erstaunter Blick zu einer Fröhlichen Miene.
„Klar“, sagte sie, „Ich helfe doch gern…Äh…jetzt?“
Um Himmels Willen doch nicht jetzt!
Was, wenn das jemand mitbekam, den dass überhaupt nichts anging?
„Nein nicht jetzt, am besten dann, wenn keiner zuhört. Hast du vielleicht nach der Schule Zeit?“, frage der Renjou verlegen.
„Äh, ja hab ich.“, auch Yoshino schien etwas verlegen. „Ist heute Nachmittag okay?“ wollte sie wissen.
„Ja, heute  Nachmittag wäre echt gut!“, sagte der Blonde schnell.
Je schneller er  das jetzige Problem klärte, desto besser war es!

*Bei Shusei*
Ruhig und beherrscht wie immer betrat der Usui seinen Klassenraum.
Wie immer setzte er sich auf seinen Platz und packte seine Sachen für die erste Stunde aus. Wie immer redeten die anderen leise in kleinen Gruppen miteinander.
Aber es war nichts wie immer!
Heute Morgen war er alleine in einem Chaos von Kartons aufgewacht;
neben ihm einige Gameboy-Spiele und ein Gameboy Color.
Erst hatte sich der Braunhaarige gefragt, was zum Teufel er dort machte, doch dann war es ihm wider eingefallen…
Hotsuma hatte ihn geküsst. Einfach so.
Diese Erinnerung ließ das Herz des Usuis höher schlagen.
Die Gefühle die in seinem Inneren herum wirbelten, waren überwältigend.
Noch nie hatte er so intensiv empfunden.
Nur Hotsuma war dazu im Stande ihn so fühlen zu lassen.
Nachdem er sich für die Schule fertig gemacht hatte, begann er das Gefühlschaos in sich zu ordnen und nach allem zu urteilen und nach reichlichen Überlegungen und einigen Spritzern Wasser im Gesicht, war er nun zu folgendem Schluss gekommen: Er war verliebt!
Schon länger brodelten gewisse Empfindungen in ihm, dessen war er sich schon seit längerem klar, doch das Geschehnis des letzten Abends hatte seine Gefühle zum Überkochen gebracht. Nun fühlte er sich noch besser, weil er endlich definitiv wusste, was mit ihm los war, doch dass war aber leider nur das einzige positive an der Sache.
Denn  heute morgen, als er runter in sein Zimmer ging, war niemand da.
Weder Hotsuma noch seine Schuluniform und –Tasche.
Auch im Speisesaal war er nicht und als Shusei schließlich das ganze Haus auf den Kopf gestellt hatte, war es endgültig klar!
Hotsuma war davongelaufen.
Etwas, das Shusei von seinem Partner nicht kannte und doch war es geschehen!
Als Shusei nun auch auf dem Weg gewesen war, das Haus zu verlassen, wäre er beinahe auf den funkelnden Gegenstand drauf getreten, der da auf der Fußmatte lag.
Als er ihn aufhob und betrachtete wurde seinem Herz einen weiteren Stich an diesem Morgen versetzt.
Dieser Gegenstand gehörte nämlich ganz und gar nicht auf die Fußmatte, sondern an den Finger des blonden Wächters.
Nun saß der Usui in der Schule und drehte den Ring zwischen seinen Fingern hin und her. Auch als es zum Unterricht läutete legte er ihn nicht aus der Hand.
Dem Lehrer hörte er kaum zu wie dieser ihnen zu verstehen geben versuchte, wie man auf algebraische Gleichungen komme.
Also eine Formel hatte der Usui schon mal nämlich
“Davonlaufender Hotsuma + Vorfall von Gestern Abend – Ring vergessen
= ganz schlechtes Bauchgefühl bei Shusei!“
Dieses Gefühl in der Magengrube hatte er schon seit er aufgewacht war und es ließ ihn auch nicht mehr los.
Noch nie war es vorgekommen, dass Hotsuma vor IHM weggerannt war.
Und das versetzte dem Usui ein Stich ins Herz.
Aber er musste mit Hotsuma reden!
Am besten noch heute!
’Ja, genau nach dieser Stunde!’, fasste Shusei seinen Entschluss und gab den Stapel Blätter weiter, bevor er sich an die Aufgaben machte.

~ Zeitsprung ~
Doch als er nach der Mathestunde den Klassenraum seines Partners aufsuchen wollte wurde er aufgehalten.
Es war einer seiner Mitschüler aus seiner Klasse.
„Usui-kun?“, fragte er unsicher, „kann ich… darf ich... würdest du vielleicht…“
Allmählich ging Shusei dieses Gestammel auf den Keks und er unterbrach schließlich die erbärmlichen Versuche, eine Frage zu stellen.
„Was ist denn jetzt los, wie kann ich dir helfen?“
Das Gegenüber des jungen Wächters verstummte und sah ihn verlegen an.
„Du hast mir doch neulich immer dein Bento gegeben… Würdest dus mir heute wieder… schenken?“
Jetzt ging Shusei ein Licht auf.
Natürlich!
Das war doch der Junge, dem er früher immer sein Essen gegeben hatte!
Aber jetzt?
Er hatte grade begonnen Freude am Essen zu empfinden und außerdem, wenn Hotsuma herausbekam, dass er das Essen wieder weggab, würde er sich schrecklich aufregen.
Nicht nur, weil Shusei wieder rückfällig geworden war, sondern auch, weil er sein Versprechen gebrochen hatte, sein Bento IMMER zu essen.
Ein Versprechen zu brechen was er seinem Partner gegeben hatte, war unverzeihlich!
Dann hatte sein Mitschüler eben Pech gehabt und musste sich etwas zu Essen kaufen, denn er würde Hotsuma nicht enttäuschen!
„Nein“, sagte der Usui, „Nein, tut mir leid, aber ich gebe dir mein  Essen nicht.“
Mit diesen Worten ging er an seinem Mitschüler vorbei und ließ den Jungen mit verdatterter Miene stehen.
Als der Wächter an der Klasse seines Partners angekommen war, wollte er grade eintreten, als er bemerkte, dass Hotsuma sich mit jemandem unterhielt.
Nicht gar wie er mit ihm Stritt oder die Person anschnauzte, sondern sich richtig ruhig und normal mit einem Mädchen unterhielt.
Es war Yoshino, das Mädchen, das vor einigen Monaten mit ihm in der virtuellen Welt eines Duras gefangen war.
Im großen und ganzen fand der Usui das Mädchen ganz in Ordnung und er hatte nichts gegen sie… na ja, außer vielleicht der Tatsache, dass sie Hotsuma einst ihre Liebe gestanden hat und das Problem war, dass Shusei nun die gleichen Gefühle für den Blonden hatte.
Der Usui sah, wie freundlich die Beiden miteinander umgingen und Hotsuma wirkte sogar etwas verlegen.
Bahnte sich da was an? fragte sich der Braunhaarige und Panik machte sich in ihm breit.
Da drangen einige Wortfetzen zu dem Wächter hinüber
„…heute Nachmittag okay?“, fragte Yoshino.
„Ja heute Nachmittag wäre echt gut!“, sagte Hotsuma erleichtert.
Noch bevor der leicht geschockte Shusei die Klasse betreten konnte, um nun endlich zu seinem Partner zu gelangen und alles klar zu stellen, was ihm auf der Seele lag (und da hatte sich soeben einiges angestaut), kam Yoshino aus der Klasse.
Sie bemerkte den Älteren und ging zu ihm, um ihn zu grüßen.
„Guten Morgen, Shusei-senpai“, sagte sie fröhlich.
„Guten morgen, Yoshino-chan. Wie geht es dir?“, war die ebenso höfliche Antwort des Senpais.
„Mir geht es wirklich gut. Besonders weil ich heute eine Verabredung habe!“, strahlte sie. Shuseis Magen krampfte sich zusammen.
Er wusste mit wem sie sich verabredet hatte.
„Du triffst dich heute mit Hotsuma, oder?“, fragte er direkt raus und bemühte sich sehr dabei nicht sauer oder missfallend zu klingen.
Das gelang ihm wohl ganz gut, denn Yoshino antwortete ausgelassen:
„Ja, genau! Hast du das grade gehört? Naja, es ist schon ungewöhnlich, dass Hotsuma sich mit jemandem treffen will. Ich glaube er hat sich noch nie mit jemanden aus der Klasse getroffen. Es ist echt gut, dass er endlich aus seinem Schneckenhaus rauskommt“.
„Ja, es ist wirklich gut, dass er offener wird“, murmelte Shusei, doch in seinem Herzen spürte er einen Stich, der ihm sagte, dass Hotsuma sich soeben immer weiter von ihm entfernte…


~ Zeitsprung ~
Als es zum Schulschluss klingelte, war allgemeines seufzen zu hören und es wurden hastig die Taschen gepackt.
Auch Hotsuma und Yoshino machten sich auf den Weg nach Hause.
Es war ungewohnt für den Renjou einen anderen Weg nah der Schule einzuschlagen, in dem Wissen zu einem Klassenkameraden nach Hause zu gehen und dort auch willkommen zu sein.
Für Yoshino schien das ganz normal zu sein und sie redete unbefangen auf den blonden ein.
„ Du glaubst echt nicht, was ich in unserem Garten gefunden habe!“ fing sie an, „es war ein Igelbaby! Es war so klein, dass es locker in meine Hand passte und es ist unheimlich süß! Ich vermute, es hat seine Mutter verloren und ich habe mir vorgenommen es aufzupäppeln, bis es alt genug ist um alleine zu recht zukommen!“
„Echt? Das ist echt… cool!“, sagte Hotsuma.
Was sollte er darauf schon großartig antworten?
Er hatte eigentlich keine wirkliche Ahnung von so was und Tiere im Garten fand er auch nie. Zu einen, weil sich so gut wie nie irgendwelche Tiere in den Garten des Tasogarekan verirrten und zum anderen, weil das eher was für Yuki war und nicht für ihn.
„Ich muss ihn dir gleich unbedingt zeigen! Er ist unwahrscheinlich niedlich!“ schwärmte Yoshino weiter.
„Wie siehts bei dir aus? Hast du Haustiere oder sagen deine Eltern nein dazu?“
Bam! Soeben wurde Hotsumas wunder Punkt getroffen.
Seine Eltern… sie hätten ihm bestimmt ein Haustier erlaubt, aber auch nur aus dem Grund, da so die Wahrscheinlichkeit geringer wurde, dass sie selbst abgefackelt werden würden.
Das Mädchen schien die düstere Miene des Renjous bemerkt zu haben und sagte:
„Stimmt etwas nicht, Renjou-kun?“
„Nein, nein, es ist alles okay, ich versteh mich bloß nicht so gut mit meinen Eltern, dass ist alles. Jetzt wohne ich mit Shusei und noch ein paar anderen in … einer WG.“,
Hotsuma versuchte den Kloß im Hals zusammen mit der angesammelten Wut runterzuschlucken.
Yoshino konnte es schließlich nicht wissen, wie er zu den Leuten die ihn gezeugt hatte stand.
Sie bogen nun in eine kleine Seitenstraße ein und schließlich ging Yoshino durch ein kleines Gartentor.
Das dazugehörige Haus war strahlend weiß und neben ihm blühte ein hübscher Kirschbaum. Die Büsche im Garten waren ordentlich gestutzt und es gab sogar einen kleinen Springbrunnen.
Yoshino öffnete das Gartentor und ging den kleinen gepflasterten Weg zum Eingang entlang. Hotsuma folgte ihr.
Nachdem beide ihre Schuhe ausgezogen hatten gingen sie ins Haus hinein.
Alles war sehr hell gehalten und durch ein Fenster im Flur fiel sanftes Licht hinein.
„Ich bin wieder daaaa!“, rief Yoshino durch die Wohnung, kurz darauf ertönte eine helle Frauenstimme mit der Antwort:
„Willkommen zurück!“
„So wies sich anhört sind meine Eltern im Esszimmer.“, sagte sie zu dem Blonden,
„komm, ich stell dich ihnen vor“.
Mit einem Zwinkern zog sie den Renjou am Ärmel mit sich.
Obwohl das überhaupt nicht der Fall war, fühlte sich Hotsuma wie der ’noch nicht vorgestellte Schwiegersohn’.
Wenn man es genau betrachtete war er so gut wie noch nie zu einem Mädchen nach Hause gegangen.
Ein bisschen nervös war er schon, aber einen Rückzieher würde er jetzt auf keinen Fall machen!
Sei es, weil er Yoshino nicht beleidigen wollte, da er ihre Hilfe brauchte oder einfach, weil er zu stolz dafür war.
Nun waren sie auch schon in dem gemütlichen Esszimmer angelangt.
Yoshinos Eltern schauten verdutzt auf, als nach ihrer Tochter noch ein fremder Junge durch die Tür kam.
„Na, wen hast du uns denn da mitgebracht, Yoshino?“, fragte die Mutter des Mädchens.
Sie saß grade am Tisch, hatte aber noch eine Kochschürze um.
Mit Haselnussbraunen Augen und ihren schwarzen Haar sah man, von wem Hotsumas Klassenkameradin ihr Gesicht hatte.
„Das ist Renjou Hotsuma.
Er geht in meine Klasse und braucht ein wenig Hilfe mit den Schulaufgaben.“, wurde de blonde vorgestellt.
Nun blickte auch Yoshinos Vater von seiner Zeitung auf.
Er musterte Hotsuma von oben bis unten durch seine Brillengläser.
Dann nickte er kurz und sagte:
„Na dann. Willkommen bei uns zu Hause.“
„Danke“, antwortete Hotsuma.
Auch wenn er lange niemanden mehr besucht hatte, so waren die üblichen Höflichkeitsfloskeln doch nicht in Vergessenheit geraten.
„Das Essen gibt es später, da wir heute Gäste haben. Du kannst gerne mitessen Renjou-kun.“, wandte sich Yoshinos Mutter an den blonden.
Dieses Angebot auszuschlagen wäre recht dumm gewesen, denn Hotsuma hatte seit gestern Mittag nichts mehr gegessen und sein Magen spielte deswegen auch Rambazamba und so nahm Hotsuma das Angebot dankend an.
Danach gingen sie nach oben in den ersten Stock, wo Yoshino ihr Zimmer hatte.
Es war nicht sonderlich groß, aber das große Fenster am Schreibtisch durchflutete es mit Licht.
Es gab eine Wand die rot war, eine mit Bildern und Fotos und eine Wand an der das Bett stand.
„Setz dich doch“, sagte Yoshino und deutete auf den 2.Stuhl am Schreibtisch.
Die beiden Schüler einigten sich darauf die Schulaufgaben zusammen zu machen.
Während des Schultages hatten sie viele Aufgaben bekommen und sie konnten froh sein, dass sei zu zweit waren, denn sonst hätten sie den Berg an Stoff gar nicht geschafft.
Als die Sonne dann auch schon tief stand waren sie endlich fertig.
„Puh, dass wäre geschafft“, seufzte das Mädchen und ließ sich in ihren Stuhl zurückfallen.
„Ja und das wäre dann wohl das erste Mal, dass ich bei so einen Arbeitspensum alle Hausaufgaben habe“, pflichtete ihr Hotsuma bei.
Durch seine zusätzlichen Aufgaben als Wächter hatte er enorm wenig Zeit für die Schule und auch so hätte er wohl keine Lust  gehabt sie zu machen.
Plötzlich sprang Yoshino auf. „das hatte ich ja völlig vergessen, ich wollte dir ja noch Sora zeigen!“, rief sie.
Erst wusste der Renjou gar nicht was sie meinte, doch dann viel ihm ein, dass sie auf dem Rückweg von der Schule von einem Igelbaby erzählt hatte.
Lächelnd erhob sich der blonde von seinem Stuhl.
Normalerweise würde er einfach sagen, dass er keinen Bock auf irgendwelche Tiere hätte, aber heute war irgendwie nichts normal und so lies er sich von seiner Klassenkameradin mit in den Keller ziehen, wo ein großer Meerschweinchenkäfig stand.
Er war mit Streu gefüllt und ein Häuschen stand drin.
Doch war von einem Igel weit und breit nichts zu sehen.
„Er schläft wahrscheinlich noch“, flüsterte Yoshino.
Sie öffnete die Käfigtür und nahm das Häuschen heraus.
Zum Vorschein kam ein kleiner runder Stachelball.
Dieser entrollte sich langsam, als er merkte, dass das schützende Dach weg war und blinzelte schließlich die beiden Menschen verdutzt an.
Yoshino schmolz bald dahin und auch der junge Wächter musste bei dem Anblick des Tieres blinzeln.
Sie schauten dem kleinen noch eine Weile zu, wie er durch das Streu tapste, dann ergriff das Mädchen wieder das Gespräch:
„Du, sag mal Renjou-kun. Du bist doch auch hierher gekommen, weil ein Freund von dir Probleme hat und du Rat brauchst um ihm zu helfen oder?“
Hotsumas Lächeln erstarb auf der Stelle.
Durch diese intensive Ablenkung hatte er den kompletten Nachmittag keinen Gedanken mehr an den eigentlichen Grund für sein kommen gedacht.
Der Stein in seinem Magen kehrte wieder und er blickte traurig zu Boden.
„Naja. Einem Freund von mir ist da etwas ganz dummes passiert. Er hat bei seinem besten Freund geschlafen und ihn dann einfach im Halbschlaf geküsst. Jetzt ist er ziemlich fertig und weiß nicht wie er sich seinem Freund gegenüber verhalten soll, da es ihm einerseits peinlich ist, aber andererseits fand er es auch … schön… weißt du was ich ihm raten könnte?“, schloss Hotsuma verlegen seine Schilderung.
Yoshino starrte nachdenklich auf Sora hinunter.
„Hm, dass ist eine echt heikle Sache“, murmelte sie.
Hotsuma hoffte inständig, dass sie ihm die Geschichte abkaufte.
Schließlich hab das Mädchen den Kopf und blickte den Wächter direkt ins Gesicht.
„Ich finde dein Freund sollte zu seinen Gefühlen stehen. Es muss ihm doch überhaupt nicht peinlich sein jemanden zu lieben! Auch wenn es ein Junge ist.“
Der junge Wächter war ziemlich überrascht über diese Antwort.
„Meinst du wirklich?“
„Ja, unbedingt! Nur wenn man die Fronten klärt hat man Gewissheit! Und das ist tausendmal besser, als dem anderen ständig auszuweichen oder rot anzulaufen, wenn er kommt! Sag das deinem Kumpel, okay?“
Völlig verdattert nickte der Renjou.
Diese Antwort hätte er am wenigsten von seiner Klassenkameradin erwartet.
Doch er musste sich eingestehen, dass sie Recht hatte.
Er musste mit Shusei reden!
Er musste ihm erklären, warum das heute Morgen passiert war!
Er durfte sich nicht schämen seinen Partner zu lieben, selbst wenn sie jetzt beide Jungs
waren!
Ein lautes Klingeln unterbrach Hotsumas Gedanken.
„Oh, dass müssen die Gäste sein!“, sagte Yoshino und schloss den Igelkäfig.
„Komm schnell, jetzt gibt es endlich Essen. Das haben wir uns doch verdient oder?“
Grinsend folgte der blonde Yoshino nach oben.
Erst wurden im Flur die Gäste begrüßt, so wie sich das gehörte.
Doch als Hotsuma die Gesichter der Besucher sah wurde ihm heiß und kalt zugleich.
Sein Blut gefror und rauschte doch in seinen Ohren.
Seine Augen waren weit aufgerissen.
Böse Erinnerungen kamen wieder auf, solche wie er sie längst verdrängt hatte und Worte halten in seinem Kopf wieder, die Worte die ihn Jahrelang verfolgt hatten und ihn an den Rand des Wahnsinns getrieben hatten.
„Monster!“ waren diese Wort, sie aus dem Mund der Personen gekommen waren die nun in der Tür standen.
Es waren Hotsumas Eltern!
Auch sie hatten ihren Sohn bemerkt.
Unsicher blickten sie sich an, dann sagte Hotsumas Vater:
„Hotsuma, schön dich zu sehen.“
Innerlich kochte der Renjou schon, doch er durfte nicht die Kontrolle verlieren.
Schon gar nicht hier vor Yoshino und ihrer Familie.
Er musste sich zusammenreißen!
Schließlich brachte er ein Nicken zustande.
Yoshinos Mutter schien die Spannung die in der Luft lag bemerkt zu haben und bat schließlich ihre Gäste platz zu nehmen, in der Hoffnung, die Stimmung würde sich dadurch bessern.
In Hotsumas Kopf ratterte es.
Warum waren seine Eltern hier?
Woher kannten sie Yoshinos Familie?
Es war nur ein Essen, sagt er sich selbst.
Nur ein ganz kurzes Essen, das er erdulden müsste und dann würde er gehen.
Doch wohin er gehen würde wusste er noch nicht, war ihm doch soeben jeglicher Mut geraubt worden, um mit Shusei zu sprechen.
Egal. Hauptsache weg!
Die Vorspeise wurde aufgetischt und alle begannen schweigend zu essen.
Schließlich, und sehr zum großen Missfallen des Renjous, begann schließlich sein Vater sich mit Yoshino zu unterhalten.
„Yoshino, dein Vater hat mir erzählt, das du sehr großen Spaß am Volleyball hast.
Stimmt das noch immer?“
„Ja, das tut es immer noch!“, sagte das Mädchen begeistert, „ich bin sogar so gut, das ich jetzt in der Schulmannschaft spielen darf!“
„So? Deine Schule hat Mannschaften für verschiedene Sportarten?“
„Ja, für sehr viele sogar.“ Yoshino schien verwirrt. „Hat ihnen Hotsuma das denn nicht erzählt?“
„Nein“, Herr Renjou stockte, „Das hat er nicht“
„Ich interessiere mich eben nicht für Sport und deswegen muss ich mir so etwas nicht merken!“, verteidigte sich der Blonde.
Ihm wuchs die ganze Sache allmählig über den  Kopf.
„Ich verbringe lieber Zeit mit meinen Freunden!“, sagte er.
„Stimmt, du und Shusei klebt ja förmlich aneinander. Heute ist er sogar zu unserem Klassenraum gekommen.“, versuchte Yoshino die Laune der Wächters zu verbessern.
Doch dieser Versuch machte alles nur noch schlimmer.
Shusei war heute zu ihm gekommen?
Davon hatte er gar nichts mitbekommen.
Was wollte sein Partner dort?
Und vor allem: Warum war er wieder gegangen?
Hotsuma wandte den Blick zum Fenster.
Warum musste heute alles Schlimme passieren, was ihn von den Füßen riss?
Er brauchte erst mal frische Luft.
Hier drin konnte er nicht mehr Atmen.
Es war alles zu erdrückend.
Mit einem kurzem „Entschuldigung“ stand er auf und verließ den Raum.
Die anderen starrten ihm nach.
Schließlich stand er vor der Haustür und sog die frische Luft ein.
Wieso war all das nur eingetreten?
„Kami-sama, was hab ich dir nur getan?“, murmelte der Blonde in sich hinein.
Es schien ihn alles regelrecht zu erdrücken.
Es war fast so schlimm wie damals…als er, Hotsuma sich selbst verbrennen wollte und Shusei ihn gerettet hatte.
Am liebsten würde er einfach schreien und zwar aus tiefster Seele.
Aber das ging nicht.
Er stand schließlich vor dem Haus von Yoshinos Familie und seine Eltern hielten ihn schon für verrückt genug, da musste er nichts mehr zu tun.
Doch was sollte er jetzt tun?
Zurück ins Haus gehen, wo er es keine fünf Minuten mehr mit seinen Eltern aushielt?
Aber hier bleiben konnte er auch nicht.
Bald würde Yoshino kommen und nach ihm sehen und spätestens dann müsste er mit rein kommen oder eine gute Ausrede parat haben.
Doch diese Entscheidung wurde ihm abgenommen, als er ein Rascheln hinter einem der Büsche vernahm.
Darauf folgte ein Schatten an der Hauswand, der sich schnell auf die Eingangtür zu bewegte.
Es war ohne Zweifel ein Duras.
Ein Unheil verheißendes Knurren ließ dem Wächter einen Schauder über den Rücken kriechen.
Er musste zurück ins Haus.
Und zwar sofort!
Hotsuma riss die Tür auf und rannte mit Schuhen in das Gebäude hinein.
Entsetzt blickten  Yoshino und die Erwachsenen auf
„Hotsuma!“, begann Yoshinos Mutter, „Was zum Teu…“
Doch weiter kam die Frau nicht, denn plötzlich erschütterte ein Krachen die Vorderseite des Hauses.
Alles knirschte und die Balken bogen sich.
Dann stürzte die vordere Fassade ein gefolgt von einem lautem Brüllen.
Dann kam er zum Vorschein.
Der Duras war doppelt so groß wie ein Haus mit spitzen Zacken auf dem Rücken.
Seine schreckliche Fratze war den Menschen zugewandt als es sich zischend auf sie zubewegte.
Entschlossen stellte sich Hotsuma vor die geschockten Anwesenden.
Auch wenn er seine Eltern hasste, so war er doch ein Wächter und es war seine Pflicht sie zu beschützen.
Er würde ihnen zeigen, dass er kein Monster war und Yoshino und ihre Familie beschützen!
„Lauft so schnell ihr könnt durch die Hintertür raus, wenn ich es euch sage!“ rief der junge Wächter den anderen zu und auch schon beschwor er sein Schwert ‚Master Stroke‘ herauf.
„Aber Hotsuma, was ist mit dir?“, setzte Yoshino an, doch im selben Moment brüllte Hotsuma: „LAUFT!“.
Er selbst stürzte sich auf die Bestie.
Mit seinem Feuer und seinem Schwert, aber auch mit seinem Herzen kämpfte er verbissen gegen den Duras.
Doch dieses Monster ließ sich nicht so einfach schlagen, und obwohl Hotsuma mit allen Mitteln und Tricks kämpfte, drängte ihn der Duras immer weiter zurück.
Er konnte nur hoffen, dass die anderen schon längst aus dem Haus raus waren.
Vorsichtig blickte er sich um, um sicherzugehen das sie es geschafft hatten.
Doch diese kleine Unaufmerksamkeit war verheerend.
Mit einem lauten Brüllen und aufgefahrenen Krallen warf sich der Duras auf den Jungen.
Er traf den Wächter mit voller Wucht und schleuderte ihn gegen ein Regal.
Hotsuma hatte das Gefühl, dass ihn alle Knochen gebrochen wurden.
Sein Kopf prallte gegen etwas und seine Sicht verschwamm.
War es  nun aus mit ihm?
Nein, das durfte nicht sein!
Er durfte nicht durch einen Duras sterben, denn dann würde er niemals mehr wiedergeboren werden.
Er würde nie mehr Shusei wiedersehen.
Dieser Gedanke trieb ihm Tränen in die Augen.
Er war einfach zu feige gewesen sich seine Gefühle für den älteren einzugestehen und jetzt war es zu spät!
Wer wollte ihn noch einmal sehen!
Nur noch ein einziges Mal!
Shusei!
Er schrie den Namen seines Partners mit seinem Geist und seiner Seele, aus dem tiefsten seines Herzens.
Er wusste, es war unmöglich, dass sein Seelenpartner ihn hörte.
Doch wenn er schon starb, dann sollten seine letzten Gedanken, demjenigen gelten, der ihm mehr bedeutete als alles andere.
Zischend beugte sich die Bestie über den Jungen, sie bleckte ihre scharfen Zähne.
Doch plötzlich stockte der Duras.
Es ragte ein Pfeil aus seinem Kopf.
Auf den ersten Pfeil folgte ein zweiter.
Das konnte doch nicht sein!
Das war unmöglich!
Er hatte ihn gehört!
Er war tatsächlich gekommen!
Tränen der Freude liefen über seine Wange, bevor die Dunkelheit ihn einhüllte.

Es war ruhig um ihn.
Seine Augen waren geschlossen.
Er konnte seinen Körper spüren,
In seinem Kopf rauschte es.
Sein Herz pochte in seiner Brust.
Moment.
Sein Herz pochte?
Seine Hand zuckte.
Er versuchte die Augen zu öffnen.
Als er sie blinzelnd aufschlug wurde er von dem grellen Licht der Lampen geblendet, die in es jedem der Krankensäle gab.
Er war in weiche, weiße Laken gebettet und hatte eine Infusion an der linken Hand.
Vorsichtig setzte er sich auf und sah sich um.
Er war auf der Krankenstation im Tasogarenkan.
Da öffnete sich auch schon die Tür und die Krankenschwester des Giou Clans kam herein.
„Hotsuma, schön dass du aufgewacht bist“, sagte sie lächelnd.
„Du hast uns einen ganz schönen Schrecken eingejagt“
Schrecken eingejagt?
Was war denn nochmal passiert?
Dann erinnerte sich der Wächter wieder an das Geschehene.
„Tut mir leid“, murmelte er.
Shusei hatte ihn also tatsächlich gehört.
Er war gekommen und hatte ihn gerettet.
Einfach so.
„Zum Glück hast du dir keine schweren Verletzungen zugezogen. Nur ein paar Kratzer“, meinte die Schwester und studierte seine Krankenakte.
„Du musst einen wahren Schutzengel gehabt haben“
Geistesabwesend nickte der blonde.
Während ihm die Nadel der Infusion entfernt wurde versuchte die Krankenschwester ihn weiter aufzumuntern.
„Ach ja! Bevor ichs vergesse.“, sagte sie, „Da ist jemand, der die ganze Zeit ungeduldig draußen wartet. Ich muss noch ein paar Besorgungen machen und bin vor heute Abend nicht zurück.“
Dann verließ die zwinkernd den Raum.
Bevor die ganz Tür zufiel wurde sie festgehalten und ging erneut auf.
Hotsuma machte große Augen als er sah wer da hereingekommen war.
Mit langen Schritten durchschritt Shusei den Raum.
Bei seinem Seelenpartner angekommen setzte er sich auf die Bettkante.
Hotsuma spürte, wie das Blut in seine Wangen schoss und er sah weg.
Sicher wollte der ältere nun eine Erklärung für alles.
„Shusei..“,  begann er kleinlaut, „ich kann’s wirklich erklären. Ich-„
Doch weiter kam er nicht.
Zwei Finger haben sein Kinn an und kurz darauf spürte er zwei unheimlich weiche Lippen auf den seinen.
Sein Herz machte einen kleinen Freudensprung und in seinem Bauch kribbelte es angenehm.
Als sie sich wieder voneinander lösten sah ihn Shusei lächelnd an.
„Du musst mir nichts erklären. Wirklich nicht. Ich habe es nämlich schon verstanden.“
Es war kein Vorwurf, es waren eher beruhigende Worte.
Sie wirkten wie Balsam auf Hotsumas Seele.
Er blickte in die Augen seines Partners und verlor sich darin.
Nach diesem zärtlichen Blick hatte er sich so sehr gesehnt.
„Es war so dumm von mir…dir nicht zu vertrauen“, sagte er kleinlaut.
„Ja, es war sehr, sehr dumm von dir“, meinte Shusei lächelnd, „Ich musste dir sogar hinterher rennen“
Beschämt blickte Hotsuma weg.
Doch Shusei war nicht wirklich böse.
Nein, sonst würde er ihm nicht jetzt mit seinen langen Fingern durch das blonde Haar streichen.
Nach diesen Brührungen hatte er sich die ganze Zeit gesehnt.
„Aber eines musst du mir versprechen“, flüsterte der größere in Hotsumas Ohr.
„Lauf nie, nie wieder vor mit weg.“
Erstaunt sah Hotsuma seinen Seelenpartner an.
Das Blut schoss ihm in den Kopf, denn so etwas hatte noch nie jemand zu ihm gesagt.
Doch dann begriff er und ein unbeschreibliches Glücksgefühl zauberte ein Lächeln auf seine geschwungenen Lippen.
„Ich verspreche es“, hauchte der Jüngere und ihre Lippen trafen sich erneut.
Doch diesmal war der Kuss intensiver.
Hotsumas Lippen prickelten, als die Zunge seines Seelenpartners über diese strichen und um Einlass bat.
Dieser wurde ihm nur zu gerne gewährt.
Kaum hatte der kleinere den Mund auch nur einen Spalt breit geöffnet erkundete die Zunge des Anderen das neue Territorium gierig.
Hotsuma legte die Arme in den Nacken des älteren und ließ sich in den Kuss fallen.
Wiederstrebend lösten sie sich schließlich voneinander um nach Atem zu ringen.
Shuseis heißer Atem streifte dabei den Nacken des Jüngeren.
Langsam öffnete der Braunhaarige mit seinen schlanken Fingern das Krankenhaushemd seines Partners.
Daraufhin wurde dieser sanft in die Kissen des Bettes gedrückt, während Shusei sich über ihn beugte.
Hotsuma hatte jetzt nur noch seine Boxershorts an, aber Shusei war noch vollständig bekleidet.
Das ging ja mal gar nicht.
Flink öffnete der Jüngere die Knöpfe von Shuseis Oberteil.
Da stockte er.
Das war doch das Hemd, dessen Knöpfe er angenäht hatte.
„Obwohl ich nähen kann trägst du es immer wieder“, murmelte er.
„Grade weil du es warst trage ich es so gerne.“
Mit diesen Worten glitt das Kleidungsstück zu Boden.
Der nackte Oberkörper des jeweils anderen war doch viel interessanter.
Shusei verteilte sanfte Küsse über Hotsumas Hals und Schlüsselbein und wanderte schließlich weiter nach unten.
Der Jüngere keuchte leicht auf, als Shuseis Zuge über seine Brustwarze strich und seine Hände an den Seiten des Blonden hinab fuhren.
Während Shusei wieder weiter nach oben wanderte um seine Lippen wieder mit denen seines Partners zu versiegeln, öffnete Hotsuma die Hose des Größeren, die schließlich auch ihren Weg zum Boden fand.
Zärtlich strichen die Hände des Älteren über Hotsumas Becken und Po, dann nach weiter vorne.
Der Jüngere stöhnte in den Kuss hinein, als sich die Hand seines Partners um sein Glied schloss.
Shusei verwöhnte seinen Partner mit seiner rechten Hand, während sich seine Zunge erneut in den Mund des Blonden schlängelte, um noch mehr Besitz von ihm zu ergreifen.
Hotsumas Finger krallten sich in den Rücken des Größeren und stöhnte erneut.
Es fühlte sich so gut an!
Die Gefühle die in ihm aufkamen und diese Erregung waren einfach unbeschreiblich.
Sein Köper und sein Herz sagten den Blonden, das er nur ganz allein Shusei gehören wollte und keinem anderem!
Wie lange hatte er auf diese Zeit gewartet?
Das Shusei ihn liebte und ihn sich einfach so nahm, egal was er getan hatte.
„Shusei“, keuchte der Jüngere, „Ich kann nicht mehr“
Mit einem tiefen Stöhnen kam er schließlich in die Hand seines Seelenpartners.
Außer Atem sah der Blonde den Usui an.
Er wollte mehr.
Schnell entledigte sich der ältere seinen Boxershorts.
Daraufhin leckte der Jüngere auch schon über die Brustwarze des älteren und hinterließ seine Spuren in der Halsbeuge Shuseis.
Leidenschaftlich trafen sich ihre Lippen abermals und fochten einen langen Machtkampf aus.
Hotsuma ließ seine Mundhöhle bedingungslos ausplündern.
Shusei währenddessen ließ sich auch nicht lange bitten und fuhr mit der Hand zum strammen Hintern seines Partners.
Er ließ den ersten Finger in die Öffnung gleiten.
Der Jüngere verspannte sich etwas, doch als schließlich der zweite Finger hinzu kam und der Größere sie leicht bewegte keuchte er auf.
„Shusei~…Bitte~!“, drängelte er.
„Da ist wohl jemand ungeduldig“, grinste Shusei, worauf der Jüngere nur verlegen wegsah.
Wo Hotsuma doch sonst do kratzbürstig und abwehrend war, umso zahmer war er jetzt.
Nur zu gerne kam der Usui dem Wunsch seines Hotsumas nach und nahm auch den dritten Finger hinzu.
Schließlich zog er sie heraus und platzierte sein Glied an Hotsumas After.
Hotsuma war unglaublich aufgeregt, was der Ältere auch merkte und er nahm die Hand des Blonden.
Dann drang er in Hotsuma ein und ihm entrann ein tiefes Stöhnen.
Auch Hotsuma genoss es, auch wenn er halb überfordert war.
Shusei war überall.
In ihm, auf ihm, über ihm, einfach überall.
Shusei zog sein steifes Glied wieder aus Hotsuma raus, nur um erneut wieder in ihn hinein zu stoßen.
Es war ein unbeschreibliches Gefühl voller Lust und Leidenschaft.
Sie ließen sich beiden in einen heißen Kuss fallen während die Stöße immer schneller wurden.
Dann als die Hitze und das Prickeln nicht mehr zu übertreffen waren, kam Shusei mit einem langen Stöhnen, gefolgt von einem tiefen Keuchen von Hotsuma.

Erschöpft ließen sich beide in die Kissen fallen.
Das Glücksgefühl schwebte immer noch in Hotsumas Bauch und er lächelte glücklich.
Warum war er nur weggelaufen?
Er hätte das hier viel früher haben können.
Diese Liebe, diese Wärme, diese Gefühle.
Er war ein Idiot gewesen.
Na gut, er war immer noch ein Idiot, aber jetzt war ihm das Wichtigste klar geworden.
Er drehte sich um, zu seinem Seelenpartner.
„Du? Shusei?“
„Hm?“, der Ältere blickte ihn verträumt an.
Grinsend sah der Blonde Shusei in die Augen.
„Ich liebe dich!“
Das zärtliche Lächeln des Usuis war mit nichts zu vergleichen.
„Ich liebe dich auch. Und ich werde dich immer leiben, hörst du?

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So~, das wars ^^
Ich hoffe es hat euch gefallen :)
Das war meine erste Yaoi FF und ich hab sie für meine beste Freundin geschrieben :D
Lasst mir doch einfach mein eure Meinung, Kritik oder Tipps da ^^
*Hundeblick mach*

Eure Ani
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