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„Happy Birthday Eesti!“

KurzgeschichteHumor, Freundschaft / P12
Estland Lettland Weißrussland
24.02.2013
24.02.2013
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Kapitel 1: Birthday – Zocken solange bis Weißrussland kommt!

Wiedermal stand Angie vor Russlands Villa und klingelte. Seitdem sie zusammen mit Litauen heimlich eine neue einbauten, und nun jedes Mal beim Betätigen die Teletubbie Erkennungsmelodie kam, war es viel angenehmer ihn oder die anderen zu besuchen. Als die Tür sich öffnete packte Angie das Geschenk und schleifte es so schnell es ging rein, natürlich in der Hoffnung alle nur nicht Natalia hatten die Tür geöffnet. „Lettland!“ Es war wirklich nicht Natalia sondern Raivis, ein Glück. Grinsend hüpfte das kleine Mädchen auf den Letten zu und umarmte ihn. Jaja…sie mochte ihn. „Sag mal, O-Nii-Chan,“ fing sie flüsternd an. „Natalia ist nicht zufällig daheim, oder?“ Er schüttelte den Kopf. Erleichtert atmete sie aus. „Sie mag dich nicht sonderlich, oder?“ fragte die Nation. Angie schüttelte mit leichten Tränen in den Augen den Kopf. „Nein, dabei finde ich sie total Niedlich!“ Er durch wuschelte ihre Haare. Kleine Kinder und ihre Idole…obwohl Belarus ein nicht gerade gutes ist, dachte er sich auf ihre Reaktion. „Bist du heute wieder hier weil Estland Geburtstag hat?“ Heftig nickte die Vorschülerin und zeigte auf das große Geschenkpaket. „Jaaa! …Wo ist er eigentlich?“ fragte sie und sah sich im Eingangsbereich um. „In seinem Zimmer.“ Antwortete Raivis. Angie sah ihn leicht Orientierungslos an. Sie wusste eben nicht wo alle Zimmer lagen. „Die Treppe hoch und dann zweite Tür rechts.“ Freudig sprang Angie ihn Wort wörtlich in die Arme. „Danke!“ Nach ihrer etwas längeren Umarmung ging die sechsjährige zum Geschenk und nahm es in die Hand. „Ich geh dann mal!“ Ehe man sich versah war sie schon die Treppen raufgestolpert.

„Estland?“ Das Mädchen klopfte ein paarmal an ehe sie das Zimmer betrat. „Hm…“ suchend sah sie sich um. Schließlich fand sie ihm auf dem Fensterbrett sitzen und vor sich hin dösen. Mal so als Ironische Frage: Ist es Sicher wenn man bei offenem Fenster, im angemerkt zweiten Stock, auf dem Fensterbrett saß und vor sich hin döst? Nein ist es nicht! Da kann man runter fallen! Genau die Panik hatte Angie in dem Moment. Sie hatte wirklich Angst, dass er an seinem Geburtstag runterfallen und im Krankenhaus schlimmstenfalls sogar in einem Sarg liegen könnte. „Estland!“ Schnell rannte sie auf ihn zu und zwar so Panisch und trampelnd dass er tatsächlich, wie erwartet, dabei erschrak und durch seinem schock aus dem Fenster stürzte. „Estland…?“ fragte sie als sie am Fenster ankam und ihn schon längst nicht mehr sah. „Nein!“ Schnell sah sie nach unten. Ein Glück, er hatte sich festgehalten. „Tschuldigung!“ sagte sie und half ihm wieder Rein zusteigen.

Erleichtert atmeten beide ein. „Du bist fast so schlimm wie Litauen!“ rief Angie dann ganz Plötzlich und sah ihn weinend an. „Wieso müsst ihr Idiotien euch immer in der Nähe von Fenstern aufhalten?!“ Eduard war ein wenig…überfordert. Nur ein wenig. Wieso weinte sie? Er kannte sie nicht einmal. „Mach so was nie wieder!“ Fest sah sie ihn an. „Versprochen?“ Die Kinder heutzutage, hatten eben immer ihr Köpfchen das sie durchsetzen wollten. „Versprochen.“ Das reichte um Angie wieder fröhlich zu Stimmen. „Juhu!“ So fest es nur ging umarmte sie ihn. „Ach ja…“ Die Vorschülerin drückte ihm einen Kuss auf die Backe. „Alles Gute zum Geburtstag!“ Beide standen vom Boden auf. Eduard setzte sich auf einen Schreibtischstuhl und Angie holte ihr Geschenk hervor. „Das ist für dich.“ Sie bestand darauf dass er es gleich öffnete. Erstaunt darüber, dass ein kleines Mädchen an seinen Geburtstag dachte und ihm zugleich etwas so großes Schenkte, ging er ihrem Wunsch nach. Ein staunen konnte er nicht verhindern. Es war einer der neuesten Laptops den man zurzeit kriegen konnte. „Der müsste doch Schweine Teuer gewesen sein!“ Die kleine schüttelte ihren Kopf. „Gar nicht, schau her es war so…“ Sie fing an zu erzählen und zugleich tauchte eine Erinnerungsblase über ihrem Kopf auf.

„Nii-Chan? Ich hab gesagt du sollst nicht zu viel trinken!“ Angie’s selbsternannter Bruder Marco lag mit Wodkaflasche auf der Couch. Eben erst hatte man ihm beim Lol spielen so abgezockt dass er nichts Besseres wusste als nach einem original Russischen Wodka zu greifen und sich zu besaufen. Angie hatte eine Idee und nutzte die Zeit um seine Selbstgezeichneten Doujinshis zu lesen. Er konnte wirklich gut Yaoi zeichnen das musste man ihm lassen. Gerade sah man auf dem Bild….

„Wahh! Mist!“ Angie wedelte panisch mit ihren Händen über den Kopf und Zerstörte die Blase. „Sorry, das war die Falsche Erinnerung!“ Eduard nickte einfach nichts verstehend. Angie dachte nach. Jetzt hatte sie die richtige Erinnerung und konnte weiter erzählen.

„Wow.“ Staunend betrachtete die sechsjährige die Laptops vor sich. Mediamarkt war schon was Tolles, wenn es darum ging für Estland ein Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Neben ihr standen zwei erwachsene. Einer war Mitarbeiter im Geschäft. Durch zuhören erfuhr sie etwas über das neueste Modell. Eine große schachtel war es schon und desweiteren auch nicht gerade leicht. Aber sie schaffte es die Schachtel mit Laptop hochzuheben. Einige sahen sie verwirrt an, doch sie war noch ein kleines Kind und bestimmt nur neugierig, dachten die meisten. Also wandten sie sich ab. Sie trug das Päckchen an der Kasse vorbei. Man sah ihr verwirrt hinterher, zu mehr waren die angestellten aber nicht fähig. Es ging ja auch nicht jeden Tag eine Vorschülerin zum Mediamarkt, schnappte sich den neuesten Laptop und spazierte einfach raus.

„Du hast den gar nicht Bezahlt?!“ Fragte Eduard entsetzt. Das Geburtstagsmädchen grinste und schüttelte ihren Kopf. „Ich hab die Rechnung an irgendjemanden geschickt…mir fällt nur leider gerade nicht ein an wen.“ Beide lachten. „Lust Kuchen zu essen?“ Angie holte wie aus dem nichts einen Schokokuchen hervor. Dieses Mal hatte sie ihn von Belgien gemopst. So war die kleine eben. Zu faul selbst einen zu backen. Nachdem sie gegessen hatten packte der Estländer den Laptop aus. Innerhalb weniger Minuten hatte er alles eingestellt, installiert und das getan was eben zu tun war wenn man einen neuen Laptop bekam. Angie setzte sich auf seinen Schoß und zog eine kleine Schachtel heraus. „Zockst du mit mir Assassin‘s Creed Brotherhood?“ fragte sie ihn und sah ihn so lieb es nur ging an. Er fragte gar nicht erst wie eine sechsjährige an ein PC Game kam, welches erst ab sechzehn war. So nickte er, legte das Spiel in das Laufwerk ein und installierte.

Schon seit zwei Stunden waren beide am Zocken. Obwohl Angie nur zusah, aber für sie war es als würde sie mitspielen. Immerhin gab sie ihm auch ein paar Anweisungen wie: „Wir müssen nach links laufen.“ Oder sie fluchte über Ezio den Hauptcharakter des Spieles da er nicht auf Eduards Steuerung hörte, somit von einem Aussichtsturm sprang ohne einen Todessprung zu vollziehen und neben einem Sicheren Heuhaufen landete. Die Folge dessen war eine Desynchronisation. „Doofer Ezio.“ Sagte Angie. Mit der Zeit merkte aber auch die Geburtstagsnation das Ezio doof war. „Man, Ezio!“ riefen beide. Traurig sah Angie zu Eduard hoch. „Ich glaub er mag uns nicht.“ Sagte sie schniefend. Er wuschelte ihr tröstend durch die Haare. „Ist doch nicht so schlimm, ich zum Beispiel mag dich.“ Sofort war Angie glücklich und umarmte ihn. „Juhu, jemand mag mich!“ Nur sehr, sehr, sehr selten sagte man Angie das man sie mag. Deswegen freute sie sich. „Also,“ meinte sie nun fest entschlossen. „Lass uns die Bonusmission starten!“ Eduard widmete sich wieder der Tastatur und beide begannen, dieses Mal mit mehr Erfolg und Ehrgeiz, weiter zu Spielen.

Dank des Spiels vergasen beide, erst recht Angie, die Zeit. Sie sollte schon längst zu Hause sein. Aber nun da sie sowieso zu spät war, war es auch egal dass es noch etwas später wurde. Doch irgendwann wurde Angie müde. Gerade als es spannend wurde fielen ihre Augen zu und ihr Kopf landete auf der Tastatur. Nur wegen des Aufpralls wurde sie wieder etwas wacher. „Was?!“ Estlands Repräsentant kicherte. „Sag mal, solltest du nicht mal nachhause. Es ist schon,“ Er sah auf die Uhr und danach etwas erschrocken wieder auf Angie. „kurz vor zwölf Uhr nachts.“ Er wuschelte ihr wie schon ein paar Mal durch die Haare. „Kleine Mädchen gehören sich um diese Zeit ins Bett.“ Kaum hatte er seinen Satz beendet schwang die Tür auf. Natalia ging eben an der Tür vorbei und musste sich wegen irgendetwas angesprochen fühlen. So kam es das sie ein Buttermesser hervorholte und das Zimmer betrat. Ihr Blick fiel auf Angie. Da war wieder das kleine gör, welches von Russland niedlich genannt wurde. Genau deswegen musste die kleine Sterben. Angie war sofort Hellwach. „Tschuldigung Estland, aber ich muss gehen!“ Sie gab ihn nochmal einen Kuss auf die Backe und wünschte ihn noch einen schönen Geburtstag. Kurz bevor Natalia auf sie zukam war sie schon geflüchtet. Dabei schrie sie Natürlich: „Neeeiiinnnn, Bitte tu mir nicht weh! Ich habe Verwandte in Bayern!“ Bei Italien halfen solche ausreden vielleicht, bei ihr leider nicht und so wurde sie bis Moskau, über Warschau, Bern bis hin zurück zur Grenze an Deutschland verfolgt. Danach war sie zum Glück sicher.

Fröhlich betrat sie ihre Wohnung. War doch wieder einmal ein toller Geburtstag gewesen. „O-Nii-Chan?“ fragte sie und bekam keine Antwort. In der Küche am Tisch wurde sie schließlich fündig. Der siebzehnjährige saß Deprimiert auf einem Stuhl und sah einen Zettel an. Sie setzte sich zu ihm. „Was ist das?“ fragte sie. „Eine Rechnung. Irgendwer hat einen brandneuen Laptop gekauft und sich ein Spaß daraus gemacht mir die Rechnung zu schicken.“ Sagte Marco und drückte das kleine Mädchen an sich. Er brauchte etwas zum Trösten. Nun war es Angie wieder klar. Sie hatte auf ihn die Rechnung geschrieben. Aber nun musste sie ihn trösten, dass er traurig war wollte sie nicht. „Nicht weinen, schau mal Estland hatte dafür ein schönes Geschenk.“ Plötzlich sah Marco sie wütend an. „Estland? Geschenk? …Du hast den Laptop mitgehen lassen?!“ Mist aufgeflogen, dachte Angie. „Na warte!“ rief er und seine Schwester rannte weg. „Wenn ich dich erwische schicke ich dich in Geschenkpapier gewickelt zu Natalia!“ Leugnen war Zwecklos, er und Natalia steckten in manchen Dingen unter einer Decke. Angie störte es heute aber nicht. Estland war glücklich und sie somit auch!
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