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Irgendwo zwischen Licht und Schatten

von Cleopatra
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 Slash
Kagami Taiga Kasamatsu Yukio Kise Ryōta Kuroko Tetsuya
23.02.2013
11.03.2014
30
48.083
3
Alle Kapitel
78 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
23.02.2013 990
 
Hallöchen :3...
Jetzt poste ich hier mitten in der Nacht mal mein erstes (kurzes :'(.. ) Kapitel meiner neuen FanFic. Bin heute erst mit dem Anime fertig geworden und wollte unbedingt eine Yaoi-Story rund um meinen Lieblings-Chara Kise schreiben *-*... (Werde aber immer wieder die Perspektive zwischen ihm und Kagami wechseln...) Hoffe ihr verzeiht mir, dass ich wahrscheinlich nicht aus Kurokos Perspektive schreiben werde, aber ich kann mich in diesen stummen, nach außen hin emotionslosen Charachter nicht genug hineinversetzen.. Also sorry schonmal :(... { Korrektur: Für alle Neulinge: Ich HABE aus seine Perspektive geschrieben :D.. Nicht oft, aber ich habs getan und ich finds gut :3.. }
Da die Handlung noch komplett offen ist, freue ich mich aber über jedes Review und jeden guten Vorschlag über das weitere Geschehen :D...

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Wieso hatte sich seine Denkweise geändert? Was war seit damals geschehen? Und wieso hatte er den Ball abgegeben?
Kise kickte einen Stein vor sich her, während er um das Wettkampfgebäude lief. Wieder einmal hatte er gegen Aomine verloren. Und doch... Graue Wolken verdüsterten langsam den Himmel. Irgendwie passte der Wetterumschwung zu seiner Stimmung und er musste lachen. Mit den Fingern fuhr er sich über die Wangen. Sie fühlten sich rau und geschwollen an. Jetzt hatte er doch tatsächlich geweint. Ganz schön peinlich - aber in diesem Spiel war es schließlich um mehr als einen Sieg gegangen.
Erinnerungen an seine Zeit bei der Generation of Miracles kamen in ihm hoch. Sie hatten sich tatsächlich verändert. Der Hunger nach Sieg und Ruhm hatte sie am Ende zerstreut und… und doch wollte er das nicht akzeptieren! Damals hatten sie alle Kuroko durch ihren Egoismus verjagt – jetzt war er Kagamis Schatten. Unerreichbar.
Kise musste grinsen. Diese beiden waren schon einzigartig. Kagami übertraf sich selbst wieder und wieder und doch holte Kuroko ihn jedes Mal auf den Boden der Tatsachen zurück. Ein wenig beneidete er dieses Verhältnis. Hätte er Kurokos Talent früher gewürdigt – was wäre heute?
Ein kalter Wind blies durch die Straße und  er wickelte seinen grauen Blazer enger um sich. Letzten Endes hatte er sich heute nach der Niederlage früh von seinen Teamkameraden verabschiedet. Zu viele Gedanken plagten ihn. Zu viele Selbstzweifel zerfraßen ihn. Jetzt, wo er Aomine reden gehört hatte, konnte er nicht anders als ihn zu verachten, aber…
„Kise-kun?“
Er blieb stehen und ließ seinen Blick über den Gehweg wandern. Wer war noch bei diesem Wetter hier draußen? Es dauerte einen Moment, bis er die Person entdeckte, die ihn angesprochen hatte. Das allein sprach schon für sich.
„Oh, Kurokocchi. Du bist es.“
„Kann ich dich ein Stück begleiten?“
„Äh, gerne. Aber red bitte nicht von dem Spiel – sonst muss ich am Ende doch wieder weinen.“, scherzte er und setzte seinen ziellosen Spaziergang fort.
„Ist dir der Sieg wirklich so wichtig?“ Die blauen Augen richteten sich auf ihn und er zuckte mit den Schultern. Er hatte Kuroko nicht auf dem Dach angelogen – er war sich nicht sicher gewesen ob er siegen oder verlieren würde. Natürlich tat es weh, aber…
„Ich glaube ich bin nicht wegen dem Ausgang des Spieles traurig.“, stellte er fest und blieb am Eingang zur Sporthalle stehen. Schwungvoll sprang er auf die Bank, welche direkt daneben stand und fand endlich sein Lachen wieder.
„Kurokocchi… Denkst du ich… bin wie er? – Wie Aomine? Du hast uns damals gewarnt und doch haben wir uns von dir abgewandt und…“
„Du hast den Ball heute abgespielt, als ihr nur noch eine Minute Spielzeit hattet.“ Der Kleine ließ sich neben ihm fallen und legte sein Kinn auf die verschränkten Hände.
„Und du bist nicht traurig, weil du verloren hast. Du bist traurig, weil du von Aomine enttäuscht bist. Ich denke nicht, dass du noch genauso bist wie damals. Ich fand das Spiel heute toll. Es hat mich wirklich motiviert und ich wollte dir danken.“
„Danken? Ähh… wie… wofür?“
„Du hast ihn gespielt.“
„IHN?“
Kise verstand gerade gar nichts mehr. Was wollte Kuroko genau von ihm und… Es war schon seltsam, dass er überhaupt den Kontakt zu ihm suchte. Bisher hatte er fast das Gefühl gehabt, ein wenig von ihm gemieden zu werden. Ob es alleine daran lag, dass er Teil der Generation of Miracles gewesen war oder ob er ihn persönlich nicht leiden konnte?
„IHN. Den Basketball von Kagami-kun und mir.“, erklärte Kuroko.
Der Blonde wusste nicht wirklich, was er darauf erwidern sollte. Er genoss jedes Gespräch, das er mit Kuroko führen konnte und beneidete Kagami wieder einmal. Wieso waren die beiden derart auf einer Wellenlänge? Was war an ihm anders? Es lag ihm eine Frage auf der Zunge, die er schon oftmals heruntergeschluckt hatte. Damals hatte er eine Abfuhr erhalten, als er sie das erste Mal gestellt hatte. War jetzt vielleicht der richtige Augenblick?
„Kise-kun.“
„Äh, ja…“ Er schreckte aus seinen Gedanken hoch. Weil er nur auf der schmalen Kante der Bank gesessen hatte, wäre er beinahe heruntergefallen. Einen Moment lang ruderte er mit den Armen, dann hatte er sich wieder gefangen.
„Unser Team feiert heute Abend in der Kneipe beim alten Markt den Abschluss des ersten Trainings-Blockes. Ich denke der Coach und die anderen haben nichts dagegen, wenn du auch kommst.“
„Du meinst du… lädst mich ein?!“ Kise zeigte ungläubig auf sich selbst und ihm stand der Mund offen.  Ihn? Nicht nur, dass er nicht zu diesem Team gehörte… Noch dazu hatte er zu niemandem sonst in der Mannschaft einen Bezug und…
„Natürlich nur wenn du willst. Sie haben heute alle mit dir gefiebert und hinter dir gestanden. Ich denke sie würden sich wirklich freuen…“
Ein warmes Gefühl machte sich in Kises Brust breit. Seirins gesamtes Team stand hinter ihm? Dann bedeutete das auch…
„Heißt das… DU hast auch die ganze Zeit an mich gedacht und mich angefeuert und…-“
„Nein. Ich habe nur das Spiel beobachtet.“
Der Glanz in Kises Augen erlosch genauso schnell, wie er aufgetaucht war. Ernüchtert ließ er den Kopf hängen. Was hatte er erwartet? Und dennoch…
„Kühl wie immer! Ich nehme dich beim Wort! Bis später!“
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