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Wiederkehrende Herrschaft der Elben

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18
Elladan Elrohir Elrond Hexenkönig von Angmar Nazgul Thranduil
22.02.2013
20.04.2013
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22.02.2013 1.092
 
Hallo!

Ich freue mich, dass Ihr meine Fanfiction gefunden habt. Hier stelle ich mein 'Alternatives Ende' bzw. meine 'Weiterführung' von Herr der Ringe vor. Trotz meiner nicht extrem unfangreichen Kenntnisse von Herr der Ringe hoffe ich, dass es Ihnen gefallen wird. Sollten Rechtschreibfehler/Logikfehler oder Fehler allgemein im Bezug auf Herr der Ringe auftreten so bitte ich dies zu entschuldigen. Nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen!

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Prolog:


Es begab sich zu einer Zeit, als der Ringkrieg vollendet und Sauron besiegt worden war. Die Elben Bruchtals fanden zu ihrer alten Stärke wieder. Beflügelt durch den Sieg gegen Sauron lebten die Elben, Zwerge, Hobbits und Menschen friedlich in Mittelerde. Der Erwartung entgegenwirkend hatte sich das Volk der Elben aus den alten Trott befreit. Die Erstgeborenen blieben die Herrscher Mittelerdes. Der Ringkrieg war vorüber und der Elb Legolas, einer der Gefährten Frodo Beutelins erwartete in seiner Heimat des Düsterwaldes ein Kind von seiner Frau Thinahel. Der Name des Mädchens war: Amdir, die Hoffnung. Zwei Jahre zuvor wurden die Zwillinge Elladan und Elrohir, die Söhne Elronds von Celebrian geboren. Diese verstarb jedoch fünf Jahre nach der Geburt ihrer Söhne. Elrond, Herrscher von Bruchtal versank in eine tiefe Trauer, welche er niemals öffentlich zur Schau stellte. Er bezweckte damit, Stärke gegenüber seiner drei Kinder vorzutäuschen. Legolas war Elrond immer ein guter Freund gewesen, so besuchte er diesen in den schweren Tag nach Celebrians Tod umso mehr.
Nachdem jedoch die kleine Amdir geboren wurde, teilte Legolas Elronds Leid. Seine Frau Thinahel verstarb während der Geburt. Auch Legolas sah keinen anderen Ausweg, als seine Trauer zu verdrängen um für seine Tochter Amdir da zu sein. Trotz dieser tiefen Trauer durfte Legolas jedoch nicht seine Pflichten als Elbenfürst vergessen, zumal es mit dem Frieden in Mittelerde umso weniger wurde. Orks begangen einen eigenen Willen zu entwickeln und führten nun zusammen mit den Bilwissen und Trollen den Krieg gegen die freien Völker an. Mehrmals griffen Scharen von Gegnern den Düsterwald an. Legolas jedoch sehnte sich nach Ruhe. Er musste für seine Tochter da sein und hatte in seinem langen Leben bereits genug Abenteuer und Leidenswege bewältigen müssen. Solch ein Zuhause wollte er seiner Tochter nicht mehr bieten. In Imladris suchte der Elbenfürst des öfteren Zuflucht, zumal der Tod der Frauen Elrond und Legolas mehr und mehr zusammen schweißte. Mehrmals bot Elrond an Legolas in Imladris aufzunehmen, jedoch standen seine Pflichten als Elbenfürst im Vordergrund.
Als Legolas Bruder nach sechszehn Jahren nach Amdirs Geburt einen Sohn bekam ergriff Legolas seine Chance. Er übertrug seinem Bruder die Pflichten des Elbenfürsten, welche eigentlich nur den Erstgeborenen vorbehalten war. Legolas begründete diese Entscheidung damit, dass durch die Geburt eines Sohnes die Nachfolge gesichert wäre. Die sechszehn Jährige Amdir wurde zunächst allein nach Imladris geschickt. Seine Vater sollte nach eines Konflikts im südlichen Teil des Düsterwaldes seiner Tochter folgen.

Ab diesen Punkt beginnt meine Geschichte. Ich bin Amdir. Tochter des Elbenfürstens Legolas.

„Suilad mellon, Amdir! (Sei gegrüßt meine Freundin, Amdir!)“ begrüßte mich Elrohir freudestrahlend. „Alae nîn mellon! (Hallo, mein Freund!)“ grüßte ich nicht minder lächelnd zurück und umarmte ihn herzlich. „Ich bin so froh, dass du endlich da bist, Amdir. Ich habe dich sehr vermisst.“ erklärte Elrohir. „Ich dich auch.“ erwiederte ich und er schloss mich noch fester in die Arme. Ja ich hatte ihn vermisst. Er war wie eine Mischung aus Bruder und besten Freund für mich geworden. „Lass uns beiden auch noch etwas von Amdir übrig,  nîn yondo (mein Sohn).“ lächelte Elrond warmherzig. „Hallo Amdir ich freue mich dich wieder zusehen.“ sagte Elladan auch sehr erfreut der neben seinen Vater stand und mich sogleich in die Arme schloss. „Ich freue mich auch, Elladan.“ erwiederte ich und löste mich aus der Umarmung. „Hallo, nîn onna. (Hallo, mein Kind)“ begrüßte mich nun auch Elrond und schloss mich in eine Umarmung. Danach gab er mir einen Kuss auf die Stirn. „Wage es nicht weiter zu wachsen, sonst bis du bald noch größer als meine Söhne.“ lachte er und bedeutete mir mit ihm zu kommen. „So eine Dreistigkeit würde mir niemals einfallen.“ scherzte ich und folgte den drei Elben in Elronds Haus.
Ich musste zugeben, für eine Frau war ich schon wirklich sehr groß, was mich jedoch auch nicht weiter störte. Ich besaß weder in Aussehen noch in Charakterform viele weibliche Züge. Meine Haar und Kleidungsgestaltung war diesem Eindruck eher förderlich. Ich trug meine Haare ähnlich wie Elladan und Elrohir, sie waren zwar lang, aber nicht wirklich geschmückt. Vom Äußeren her sah ich aus wie das Gegenteil von Arwen. Ja, Arwen kannte ich auch. Mein Vater und ich hatten sie und Aragorn des öfteren in Gondor besucht. Sie war nett ohne Zweifel, dennoch zog ich die Gesellschaft Aragorns bei diesen Besuchen vor. Auch er war ein guter Freund von meinem Vater und mir. Elrond führte mich zum Gästezimmer und bedeutete seinen Söhnen sie sollen mich doch erstmals ankommen und auspacken lassen bevor diese mich in Beschlag zum Ausreiten oder Fechten nähmen. „Ihr könnt ihr ja beim Auspacken helfen, aber gönnt ihr Ruhe.“ lächelte er und ging in Richtung seiner Studierstube. Aus den Augenwinkeln beobachteten mich Elladan und Elrohir erwartungsvoll und ich musste seufzen. „Ist gut ich ich werde eben meine Sachen im Schrank verstauen und dann gehen wir Ausreiten, in Ordnung? Ist sowieso besser als 'in Ruhe anzukommen'.“ sagte ich grinsend und packte meine Waldläufersachen in eine Ecke des Schrankes. „Ich geh dann schonmal die Pferde satteln!“ sagte Elladan freudestrahlend und lief in Richtung von Elronds Ställen. „Kann es sein, dass wenn ich da bin das Kind in euch erwacht?“ fragte ich belustigt und suchte mir einen Platz für meine Wappenröcke. „Biologisch magst du jünger als wir sein, doch geistig bist du uns weit vorraus.“ grinste Elrohir und half mir beim Auspacken. „Den Sarkasmus habe ich gehört. Aber ich verstehe euch ja, ich bin auch froh hier zu sein, im Düsterwald ist es als Tochter eines Elbenfürsten auch extrem langweilig.“ berichtete ich von meinem Leid und legte meine Stiefel in eine Schublade. „Dann solltest du mal die Tochter unseres Vaters sein. Er lässt uns ja nichtmal allein Ausreiten, in die Trollhöhen. Mit dir geht das ja, weil wir dann zu dritt sind, aber ansonsten soll uns jemand begleiten...“ klagte Elrohir und setzte sich auf mein Bett. „Mit Arwen war es wohl noch schlimmer. Ich weiß nicht wie Vater es über das Herz gebracht hat sie gehen zu lassen.“ sagte Elladan der nun auch wieder da war. „Nun wir können uns weiter über unser Leid unterhalten oder nun Ausreiten...was meint ihr?“ fragte ich  und ging in Richtung der Ställe.
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