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two sides.

von Nic-Nac
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16
Yuki Sakurai Zess (Luka Crosszeria)
22.02.2013
13.04.2013
4
5.919
 
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22.02.2013 1.465
 
~ Kapitel 2:  Erste Begegnung.

~Yoru~

“Coole Aktion!” Verschiedene Mitschüler unserer Jahrgangsstufe schwirrten nun teilweise um mich, aber hauptsächlich um Yuki herum. “Du hast ein paar böse Jungs verteidigt?” “Und dabei noch deine Schwester beschützt. Du bist voll cool, Yuki!” lauter solcher Kommentare flogen durch die Luft, als ich mich von der Gruppe von Teenager abwandte, um endlich aus der Schule rauszukommen. Ich hatte mich schon von meinem Bruder verabschiedet, als die Mädchen und Jungen wortwörtlich auf uns zu gestürmt waren. Scheinbar hatten sie es von irgendeiner Mitschülerin aus der Nebenklasse gehört, die genau wie Yuki und ich am Ort des Geschehens war. Da ich große Menschenmenge hasste, machte ich mich schnell davon.

Yuki würde mir hoffentlich nicht böse sein, wenn ich ihn einfach so mit ihnen alleine ließ. Eigentlich wollten wir zusammen in die Einkaufstraße, die gleich in der Nähe der Schule war, aber da er noch einen Griechisch Leistungskurs hatte, meinte er in der Pause zuvor, dass ich schon alleine vorgehen solle, er würde dann an der Bushaltestelle auf mich warten. Oder eben ich, falls ich früher als erwartet fertig sein sollte. Gedankenverloren griff ich in meine Rocktasche und holte ein besticktes Taschentuch, das mir Yuki zu meinem 14. Geburtstag geschenkt hatte heraus. Darin hatte ich eine alte Kette hinein gewickelt, die ich sonst immer um meinen Hals trug. Doch als ich mich heute Morgen zum Sportunterricht umgezogen hatte, war die silberne Kette mit dem Anhänger in der Form eines Ahornblattes. Da die Kette schon relativ alt war, war dies auch kein bisschen verwunderlich.

Lächelnd steckte ich das Taschentuch und dessen Inhalt wieder zurück in meine Rocktasche. Mittlerweile war ich schon in der Einkaufsstraße angekommen, obwohl es noch nicht mal 15:00 Uhr war, waren für die Uhrzeit relativ viele Leute unterwegs. Geschäftsmänner, wie auch Frauen, Oberschüler, Mittelschüler und einfache Leute, die ihre Einkäufe erledigten oder sich einfach die Schaufenster, der Geschäfte anschauten. Unbewusst schaute ich eine kleiner Gruppe Oberschülerinnen nach, die etwa im dritten Jahr sein müssten. Lachend unterhielten sie sich, während sie ein Eis aßen. Unbeschwert schauten sie sich vereinzelte Schaufenster an und gingen dann weiter. Dieser Anblick machte mich aus irgendeinem Grund traurig und einsam. Noch war ich unbeschwert mit Freundinnen die Einkaufsmeile entlang gegangen und hatte über einfache Themen geredet.

Das lag wohl auch daran, das ich keine wirklichen Freundinnen hatte. Meisten waren es bloß solche, mit denen man in der Pause auf dem Schulhof abhing. Aber sich nie außerhalb der Schule traf und sich über vertraute Dinge unterhielt. Während ich die drei Mädchen so beobachtete, fiel mein Blick auf eine Uhr, die neben einem Geschäft stand. Es war schon 15:43 Uhr! Yuki würde um sechszehn Uhr an der Bushaltestelle auf mich warten. Ich halte also nur noch siebzehn Minuten um zum Juwelier zukommen, schnell mir meine Kette in Gold zu kaufen und zur Bushaltestelle zu gelangen. Das war viel zu wenig Zeit!

Als ich mich durch die Menge zwängte Bemerkte ich nicht den jungen Mann, der mit dem Rücken zu mir stand.  Das Nächste, was ich spürte, war ein heftiger Zusammenstoß und ein harter Bürgersteig unter mir.

~Hotsuma~

Schlecht gelaunt wartete ich auf Shusei der sich hier mit mir treffen wollte. Wir hatten einen Auftrag von Takashiro bekommen, da sich irgendwelche niederen Oberste hier in Fukushima ihr Unwesen trieben. Genervt fuhr ich mir durch meine blonden Haare. Er ließ mich nun schon lange genug warten und langsam gingen mir die Blicke der Frauen echt auf die Nerven. Es konnte schon sein, das ich gut aussehen sehe, aber trotzdem musste man ja nicht seine Blicke auf mich heften! Gerade schaute ich mir ein Schaufenster eines Gameshops an, als ich einen heftigen Stoß im Rücken spürte und kurz darauf den harten Boden unter mir. Mir den Schädel reibend drehte ich mich um, um zu sehen, was den Zusammenstoß verursacht hat.

Ein paar Zentimeter neben mir saß ein Mädchen in einer Oberschuluniform. Durch den Zusammenstoß war auf sie hingefallen. Gerade als ich sie anmotzen wollte, rappelte sie sich auf uns stürmte davon, aber nicht um mir ein kurzes  “Entschuldigung!” zu zurufen. Stirnrunzelnd schaute ich ihr nach, als ich aus dem Augenwinkel etwas auf dem Boden liegen sah. Schnell kniete ich mich hin, um es mir genauer anzusehen. Es war ein besticktes Taschentuch. Scheinbar hatte es das Mädchen verloren mit dem zusammengestoßen war. Oder eher sie in mich.

Suchend schaute ich mich nach ihr um. Leider entdeckte sie nicht mehr, sodass ich das Taschentuch einfach in meine Hosentasche steckte, vielleicht traf ich sie irgendwann mal wieder, sodass ich ihr das Taschentuch wieder geben kann. Ich ließ meine Hand in meine Tasche fahren und berührte das Taschentuch und bemerkte das etwas im Taschentuch eingewickelt war. Neugierig, wie ich bin, holte ich das Taschentuch hervor und schaute, was drinnen war. In dem weißem Taschentuch lag eine zerrissene, goldene Kette mit meinem goldenen Anhänger in der Form eines Ahornblattes. In den Anhänger waren dazu noch kleine Steine hineingelassen. Insgesamt ein recht schöner Anhänger. Auch wenn ich persönlich so etwas nie tragen würde. Während ich so die Straße entlang ging, schaute ich immer wieder den Anhänger an. Keine Ahnung, wieso, aber an irgendetwas erinnerte, er mich.

Mit einem Mal sah ich das Mädchen aus einer kleinen Seitenstraße kommen sah, in der es nur eins, zwei Geschäfte gab. Einmal ein Klamottenladen und ein Juwelier. Mit großen Schritten schritt ich auf sie zu. Sie hatte mir ihren Rücken zugekehrt und lief Richtung Bushaltestelle. Noch ein Schritt und ich war genau hinter ihr. Mit einem etwas heftigen Rück legte ich ihr meine Hand auf ihre Schulter.
Mit einem schreckhaften Gesichtsausdruck schaute sie mir in die Augen.
“Hey, du hast vorhin dein Taschentuch verloren.” Mit diesen etwas harschen Worten drückte ich ihr das Taschentuch in die Hand. Während sie es einen Moment sprachlos beobachtete, konnte ich es mir etwas genauer betrachten. Grüne Augen, die von dichten Wimpern umgeben waren, rotbraunes Haar, dass ihr in leichten Wellen über die Schultern fielen, ihr langer Pony war hinter ihr linkes Ohr gesteckt, normale Figur. Sie trug eine Schuluniform, die ich hier in der Gegend schon öfters gesehen hatte. Als sie das Taschentuch mitsamt Inhalt verstaut hatte, schaute sie mir lächelnd ins Gesicht. “Vielen Dank, dass du es gefunden hast! Ich wäre wirklich traurig, wenn das Taschentuch von Yuki und der Anhänger verschwunden geblieben wäre.” Aufrichtig schaute sie mir in meine Augen. Es war so, als ob ich diese hellgrünen Augen und dessen braunen Tupfern schon mal gesehen hatte.

Früher … irgendwann einmal …  es war wirklich lange her ..

Bevor ich auch irgendeine Regung oder einen Ton von mir geben konnte, war sie schon in der Menschenmenge verschwunden. Moment mal, hatte sie gerade Yuki gesagt?! Das war Unsinn schließlich musste es nicht DIE Yuki sein, Yuki war schließlich ein weit verbreiteter Name. Es war gerade zu lächerlich das Ich unsere kleinen Empathatin hier auf einer, belebte Straße hier in Fukushima zutreffen.

“Alles klar?” Gerade zu schreckhaft drehte ich mich zu der Stimme um. Neben mir stand Shusei, der mich mit einen hochgezogenen Augenbraue betrachtete. Wie schafft er es, eigentlich immer so zu gucken? Ich meine mit zwei hochgezogenen Augenbrauen fragend zu gucken, aber mit einer! Das ist doch total schwierig!

“Was machst du da, Hotsuma?” Nun zog er auch noch die zweite Augenbraue hoch. Scheinbar fand er meine Verrenkungen mit meiner rechten Augenbraue mehr als merkwürdig. Wahrscheinlich sah das auch recht komisch aus.  “Gar nichts. Aber sag mal, wo kommst du jetzt eigentlich her?! Ich warte schon seit einer geschlagene Stunde!!” “Du übertreibst. Es war nur eine halbe Stunde.” meinte Shusei nüchtern und wandte sich ab um zu gehen.
“Wie bitte? Und das reibst du mir noch unter die Nase!? Sag mal, hörst du mir eigentlich zu!”Ich rannte meinem Partner schnell hinter und redete weiter auf in ein, während er einfach nur auf sein Handy schaut. Unverschämtheit!

~Als ich im so hinterher lief, dachte ich darüber nach, wann ich ihm sagen soll, das ich Yoru getroffen habe. Am besten Tasogarekan. Später.~

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Hier ist endlich das zweite Kapitel von two sides.! Leider mit Verspätung, eigentlich wollte ich es am Freitag oder am Wochenende on stellen, aber leider hat das nicht geklappt, weil ich am Samstag Geburtstag hatte. Aber hier ist es schon! ^_^
Und wie findet ihr es? Yoru hat jetzt durch einen Zufall den ersten Wächter kennengelernt.
Und wie findet ihr es? Ich hoffe es war nicht zu plump wie ich die Situation dargestellt habe. Und auch Hotsuma. *gg*
Leider ist im diesen Kapi weder Yuki noch Luca aufgetaucht, (außer namentlich), aber das wird sich ab dem nächsten ändern!

Falls jemand wissen will, wie der Anhänger von Yoru aussieht, hier ist er! : http://www.beautystore-wolf.at/images/product_images/popup_images/89_0.jpg (Ungefähr so soll er aussehen.)

Freue mich auf Reviews.^^

Liebe Grüße,
Nicky >3
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