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two sides.

von Nic-Nac
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16
Yuki Sakurai Zess (Luka Crosszeria)
22.02.2013
13.04.2013
4
5.919
 
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22.02.2013 1.337
 
~ Kapitel 1: Erste Bekanntschaft.

~Yoru~

Lächelnd beobachtete ich, wie Yuki und der Direktor des Waisenhauses sich den morgendlichen Kampf lieferten. Kurz schaute ich den beiden noch zu, bis ich mich wieder meinen Buch zuwendete, das auf meinen Schoß lag. Es war einer der Thrillerromane, die mir Kanata empfohlen hat. Da wir einen ähnlichen Büchergeschmack haben, empfahl der Schwarzhaarige dann und wann Bücher oder lieh sie mir. Dieses Mal war es ein Roman von einem englischen Schriftsteller. Ganz in das Buch versunken, bemerkte ich nicht, das der Kampf zwischen den beiden Männern beendet war.

„Yoru?“ Erst als mich als mein Bruder sanft an der Schulter berührte, bemerkte ich ihn. Entschuldigend lächelte ich ihn an. „Was ist dann, Nii-san?“ „Ich wollte dir nur sagen, dass es gleich Frühstück gibt.“ sanft blickte mich Yuki an.
„Oh ja klar,danke. Ich war bloß so in das Buch vertieft, das ich alles um mich herum ausgeblendet habe.“ verlegen grinse ich ihn an. „Ist dass das Buch, das dir Kanata empfohlen hat?“ interessiert nahm Yuki das Buch in die Hand , doch als er sah, das es ein Thriller war, verzog leicht das Gesicht. “Ich weiß, das du solche Romane nicht ausstehen kannst, aber ich wünschte echt, du würdest es lesen. Es ist nämlich gut!”

"Und du weißt, das ich so welche Bücher nicht mag. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man einem Menschen ermorden kann oder darüber schreiben kann.” Kopfschüttelnd erhob ich mich. “So sind halt die Menschen. Trotzdem ist das Buch spannend.” Yuki zuzwinkernd nahm ich meine Schultasche, die neben mir auf dem Boden stand und verschwand aus dem Dojo.

Verträumt schaute ich in den Himmel, während ich einen Lolli lutschte und auf Yuki warte. “Wann kommt der bloß?” seufzend ließ ich meine Beine baumeln. “Da bin ich schon, Yoru.” lächelnd stand Yuki neben mir und blickte zu mir auf. “Dann können wir ja endlich zu Kanata.” Zufrieden sprang ich von der Mauer, auf der ich bis jetzt saß und lief voraus, Yuki mir hinterher.
“Sag, Yuki. Ist irgendwas? Du scheinst bedrückt zu sein.” Besorgt schaute ich meinen Bruder an. Schon seit heute morgen schien er so bedrückt zu sein, doch seitdem er aus dem Schulgebäude gelaufen kam, spürte ich es noch deutlicher. Ich fragte mich, ob etwas passiert war.
Obwohl Yuki es nie ausdrücklich ausgesprochen hatte, bemerkte ich seine versteckte Einsamkeit, Sorgen und Ängste. Doch statt etwas zu sagen, fraß er alles in sich hinein, da er niemanden zu Last fallen will. Selbst mir erzählte er nicht alles. Obwohl ich es spüren konnte. Es war alles ob ich seine Gefühle in meinem Herzen selbst spüren könnte. Es waren diese immer diese Momente, in denen es geschah.
 Seitdem wir erwachsen waren, versuchte er stets es allen recht zu machen und nie an seine eigenen Sorgen zudenken oder sie jemanden  anzuvertrauen.

Utsuki, wieso....

“Yuki. Hast du was gesagt?”  “Nein, wieso?” fragend lächelt mich mein Bruder an. “Ach, es ist nichts..” Beschwichtigend schüttelt ich meinen Kopf.

“Yoru. Glaubst du Utsuki ist wegen irgendwas sauer auf mich?” aus traurigen Augen schaute Yuki mich an. Geschockt weiteten sich meine Augen, als ich seine Frage hörte.

Wieso fängt er jetzt damit an? Hat das eben irgendwas zu bedeuten?

Nach der ersten Schocksekunde antwortete ich ihm:” Ich weiß es nicht, Yuki. Aber ich glaube nicht, das es dein Fehler war. Schließlich warst du der erste der aufrichtig zu ihm warst. “ “Meinst du wirklich, vielleicht habe ich unbewusst...” Mit einer schnellen Bewegung hielt ich Yuki am Arm fest und unterbrach ihn somit. “Nein, Yuki, das ist nicht wahr! Er selbst ist es der, der...” gerade als ich weitersprechen wollte, bemerkte ich einen Tumult, der sich eine Warteschlange des Busticketautomaten gebildet hatte.

Schnell hatten wir uns einen Weg den Schaulustigen gebannt. “Hey,ihr! Aufhören!” riefen wir beide unisono. Die jungen Männer, die einen älteren Mann im Anzug verprügelten, drehten sich nun zu uns um. “Was wollt ihr denn?” aggressiv schritt der Anführer der drei auf uns zu. Schnell stellte Yuki sich vor mich. Mit wütenden Blick griff der Blonde an Yukis Schuljackett, um ihn an sich zu ziehen und ihn mit hundertprozentiger Sicherheit ins Gesicht zuschlagen. Doch bevor der Angreifer sich versah, hatte mein Bruder ihn schon überwältigt.
Vor schmerzend jammerte der Blonde, das Yuki ihn loslassen soll, als Yuki scheinbar, wie vom Blitz getroffen dasteht, sodass der Blonde sich losreißen konnte und zu seinem Kumpels rüber hechten wollte, stürmten seine Freunde auch schon auf Yuki und mich zu. Da Yuki sich keinen Zentimeter bewegen konnte, stellte ich mich vor ihn, in Verteidigungsposition. Doch bevor uns die Idioten erreichen konnten, fielen sie auf den Boden, jemand hatte ihnen ein Bein gestellt. Noch jemand hatte sich eingemischt. Ein silberhaariger Junge mit einer Schachtel in der Hand. “Alles in Ordnung bei euch beiden?” Verblüfft verbeugten wir uns vor ihm. “Äh...ja..vielen Dank!”

“Ihr seid voll daneben!” Eine neue Stimme mischte sich ein. Hinter dem Männern, die auf dem Boden lagen, stand ein schönes Mädchen,mit einem pinken Handy in der Hand. “Ich habe die Polizei gerufen.Sie sind gleich hier. Haut ab, wenn sie euch nicht schnappen sollen!” Nachdem sie diese Worte ausgesprochen hatte, rappelten die drei sich auf.  “Hauen wir ab!” Schnell verschwanden die Männer in der Menschenmenge.

“He,ihr! Yuki, der gerade noch neben dem älteren Mann im Anzug gekniet hat, stand nun auf und schaute zu den beiden. “Das war ganz schön gefährlich. Sich ganz alleine mit den Typen anzulegen. Auch wenn ihr Kampfsport beherrscht.”Während das rotblonde, hübsche Mädchen auf uns einredete, klopfte der Junge den Dreck, der sich während der Rangelei angesammelt hatte, auf Yukis Schuluniform ab.

“Es gibt Kerle, denen es völlig egal ist, wen sie anderen Schaden zu fügen. Überlegt besser, was ihr tut... Die Welt ist schlecht!” “Aber wir mussten doch etwas tun!” Für die Hilfe dankend verbeugte sich Yuki vor den beiden. “Vielen Dank für eure Hilfe!” Lächelnd schaute ich das Mädchen und den Jungen. Yuki richtete sich gerade wieder auf, als das Mädchen unsere Hände in die ihre nahm.
“Ich mag Menschen die für andere ohne zu zögern einstehen, als andere die sich nur um selbst kümmern.  Ich denke, wir werden uns gut verstehen. Auf gute Zusammenarbeit, bei dem was kommt!” Verwirrt schaute ich sie an. Was meint sie bloß mit auf gute Zusammenarbeit bei dem was noch kommt?
“Yuki? Yoru? Was ist hier los?” Als ich mich umdrehte, entdeckte ich Kanata, der in der Menschenmenge hinter uns aufgetaucht war.  

“Hach, nichts besonderes....” meinte Yuki, doch als wir uns wieder zu den beiden Jugendlichen umdrehen wollten, waren sie spurlos verschwunden. “Gut, das ich beide treffe. Ich glaube, ich habe etwas passendes gefunden.” “Wir waren auch gerade auf den Weg zu dir.” Während sich Yuki weiter mit Kanata unterhielt, schaute ich mich weiter um, ob ich die beiden vielleicht noch irgendwo entdecken könnte. Aber nichts da, es war als ob sie wie durch Geisterhand verschwunden wären.  

“Yoru! Kommst du!?” Kanata und Yuki waren schon ein Stück vor gegangen, sodass ich mit schnellen Schritten zu ihnen aufschloss. Ruhig lief ich neben meinem Bruder und Kanata her, der sich erkundigte ob es auch alle im Asahiin gut ginge. “Ja, und es würde alle freuen, wenn du mal wieder vorbeischauen würdest.” meinte Yuki sanft lächelnd.
“Und Yoru, wie fandest du das Buch?” Als der Schwarzhaarige mich ansprach, schaute ich leicht abwesend in seine silberblauen Augen. Eine besondere Farbe, wie ich immer wieder fand.
“Oh, ich fand es ganz gut, obwohl ich den Vorgänger besser fand. Den diesmal wusste ja man von Anfang an, wer der Täter ist.”  verstehend nickend antwortete Kanata:” Ja, ich fand das vorige Buch auch besser. Aber dieses war doch auch nicht schlecht. Schließlich hat der Protagonist doch noch heraus gefunden das sein Freund der Täter und sein Feind war. So welche Geschichten haben doch auch was.”

~Damals wusste ich nicht, das Kanata bewusst diesen Satz von sich gegeben hatte. ~

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Ist meine zweite UraBoku/ Fesseln des Verrats Fanfic die ich hier online stelle.
Ich hoffe sie gefällt euch!
Freue mich auf Reviews

Liebe Grüße,
Nicky.
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