Chuck

von Aiur
GeschichteDrama, Übernatürlich / P12
21.02.2013
26.02.2013
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21.02.2013 251
 
Sir Allan Stanford lies sein Blick über die kurze Nachricht gleiten, die ihm geradeeben zugestellt worden war. Erst vor kurzem hatte sich im Ruhrgebiet eine eigene Domäne etabliert. Es nagte noch immer an ihm, dass er einen großen Teil seines Einflussbereiches verloren hatte und nun zusehen musste, wie dieser unkoordinierte Haufen zusehends eigene Strukturen etablierte und so für ihn immer weniger angreifbar wurden.
Ein Haufen Kainskinder, das zum Großteil aus Freidenkern bestand, die oft für ihn unverständlicherweise eigene Ideen hatte und sich selbst als zukunftsorientiert und modern sahen, hatte sich so einen eigenen Platz geschaffen.
Unzufrieden hob er eine Augenbraue und lief in seiner Zuflucht auf und ab. Er musste irgendetwas unternehmen, war sich aber noch nicht im Klaren darüber, wie diese Aktion auszusehen hatte.

Ruhrgebiet macht wieder Probleme - sollten versuchen einen Undercover-Spion einzuschleusen - É. noch nicht tot - Brujah verhalten sich ruhig, wie lange noch? - Sabbat in Bochum gesichtet - Rat beschlussfähig - bereits über 20 - Was tun?

Würdevoll schritt er zum Kamin und lies das Blatt ins Feuer segeln. Mit Sicherheit wäre es keine schlechte Idee jemanden dort zu platzieren, der sich liberal gab, aber immer wieder Informationen aus erster Hand nach Köln schickte. Zu seiner Zeit hätte man ein solches Verhalten nicht gebilligt, denn da hatte das Blut noch mehr gezählt als dieser ganz Schnickschnack. Gleichberechtigung mochte vielleicht auf dem Papier gut aussehen, brachte allerdings in der Praxis nur Probleme mit sich, denn welches Kind kümmerte sich schon groß um die Belange der Domäne oder die Wahrung der Maskerade?
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