Bloodiness

von T-K
GeschichteDrama / P18
Benjamin Barker Mrs. Lovett
20.02.2013
20.02.2013
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Hallöchen!
Dies ist mein erster OS zu Sweeny Todd und ich muss zugeben, dass ich selber ein wenig schockiert bin. :D
Es ist mir wichtig, dass ihr mir sagt, was ihr davon haltet!
So, erstmal viel Spaß! =)

Allons-y!
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Unzufriedenheit durchströmte seinen Körper und er fühlte das ungestillte Verlangen in sich.
Er trat mit seinem Fuß auf das Brettchen und der Leichnam fiel nach hinten in den Keller.
Das Knacken der Knochen brach sich an den Wänden und erzeugten mit dem Plätschern des Abwassers eine schaurige Melodie, doch sie erreichte ihn nicht.

Er wische das Blut von der Klinge und säuberte sie noch weiter, strich liebevoll über das Silber.
Trotz des toten Mannes war seine Blutdurst nicht gestillt, noch immer war er unbefriedigt und er spürte dem kurzen Moment nach, wo er sich gut gefühlt hatte.
Genau in dem Moment, wo er die Kehle des Fremden durchtrennt hatte, hatte er sich vollkommen gefühlt, doch so schnell das Gefühl gekommen war, so schnell war es auch wieder verschwunden.

Er trat an den Spiegel und schaute auf das Bild seiner geliebten Lucy.
Erst, wenn Richter Turpin in einer von Mrs. Lovetts Pasteten gammeln würde, würde er seine Rache als vollkommen ansehen und auch selbst vollkommen sein.
Genervt verzog er das Gesicht, als er das Blut an seinem Ärmel erkannt, denn nun müsste es schon wieder gewaschen werden.

Er trat vom Spiegel weg, konnte er doch das Bild seiner Lucy nicht mehr sehen ohne vor Sehnsucht zu vergehen.
Sein Herz, verkrüppelt wie es war, schlug nur für sie und er wusste, dass er niemals jemanden anderen lieben konnte.
Sehnsucht...Liebe...Vergebung...alles Worte, die immer zu in seinen Gedanken spukten, niemals konnte er ihnen entkommen und es machte ihn wahnsinnig.

Langsam knöpfte er sein Hemd auf, denn das Blut begann zu kleben, doch das war nicht der Grund für sein Handeln.
Liebe war etwas, was er nicht bekommen konnte, zumindest nicht von der Frau die er liebte, doch das war genau das, was er jetzt brauchte.
Möglicherweise suchte er auch einfach ein Ventil für seine Frustration.

Mit geöffnetem Hemd und dem Barbiermesser in der Hand ging er die Treppe nach unten, denn er hatte nur ein Ziel.
Die Klingel an der Tür bimmelte traurig, als er sie öffnete und sofort kam Mrs. Lovett in herein, doch als sie ihn sah, blieb sie kurz stehen und schaute ihn unschlüssig an.

„Was kann ich für dich tun, mein Lieber?“, fragte sie mit ihrer dunklen Stimme und sie trat auf das Regal zu, um ein Glas mit Gin zu füllen.
„Ich werde mir etwas von ihnen holen, was nur sie mir geben können.“, sagte er langsam und sie verstand ihn nicht.

Noch immer trug er das blutige Hemd und sie blickte etwas panisch nach draußen, doch dort war niemand und es war auch schon sehr dunkel, weswegen sich ihr schneller Herzschlag etwas beruhigte.

„Sie sollten erst einmal ihr Hemd wechseln, so können sie hier doch nicht herumlaufen.“, meinte sie und schritt auf ihn zu, doch als sie ihn am Ärmel greifen wollte, packte er sie blitzschnell an ihrem Arm.
Er drückte sie gegen die Wand und strich mit seiner Hand über ihre Wange.

Ihre Augen zuckten zwischen seiner Hand und seinen Augen hin und her, doch er hielt seinen Blick stur auf ihre Wange gerichtet.
Seine Augen glitten nach unten zu ihre Dekolletee und er schloss die Augen, als er ihren Duft einsog.
Schon immer hatte sie nach Gin gerochen,doch auch ein sanfter Blumenduft war unter all dem Alkohol zu erahnen.

„Mister T...“, flüsterte sie, doch er unterbrach sie.
„Schsch.“, machte er und sie verstummte wieder.

Langsam näherte er sich ihrem Gesicht und dann legte er seine Lippen auf ihre, doch keineswegs sanft und so versuchte sie erst ihn von sich zu schieben, doch er hielt sie eisern an der Wand.
Sie gab die Gegenwehr auf und hoffe darauf, dass er wieder zu sich kommen würde.

Er löste sich von ihr, doch nur um zu sehen wohin er sie schob.
Schon bald erreichten sie das Wohnzimmer und er schubste sie grob auf das Sofa.
Mit klopfendem Herzen lag sie auf eben diesem während er sich über sie beugte und dann spürte sie ein Ziehen und ein Keuchen entkam ihrer Kehle, als sie spürte, wie er langsam und genüsslich seine Klinge über ihren Busen zog.

„Lass..“, setzte sie an, doch er drückte seinen Mund wieder auf ihren.
„Seinen sie still.“, knurrte er nur bedrohlich und sie verdrückte sich eine kleine Träne.

Sie hatte sich immer gewünscht, dass er sie lieben würde, sie küssen würde, doch die Art, wie er es gerade tat, war einfach nur schmerzlich und sie betete, dass er bald wieder aufhören würde.
Er dachte jedoch nicht im Traum daran und genoss es einfach, wie das warme, frische Blut über ihre Haut rann.
Er dürstete nach mehr und so riss er grob ihr Kleid auf.

Erschrocken versuchte ihre plötzliche Nacktheit zu bedecken, doch vergebens.
Er beachtete sie nicht weiter und sah mit einem irren Grinsen auf sein Messer.
Langsam senkte er es auf ihren Bauch und ihre Atmung wurde immer flacher und als er eine lange Spur mit der Waffe über ihre Haut zog, hielt sie die Luft an, denn der Schmerz raubte ihr bald alle Sinne.

Genüsslich blickte er dem Blut dabei zu, wie es ihren Bauch hinab lief und dabei eine rote Spur hinterließ.
Dann öffnete er sein Hose und ein Schluchzen entkam ihrer Kehle.

„So hören sie doch bitte auf.“, weinte sie, doch er warf ihr nur einen abwertenden Blick zu, bevor er sich wieder seinem Vergnügen widmete.
Wieder zog er ihr die Klinge durch das Fleisch, doch dieses Mal über ihren Oberschenkel und Tränen rannen ihr Gesicht hinab.

Bevor sie es überhaupt realisiert hatte, war er wieder über ihr und sie konnte in seine kalten Augen blicken.
Schon fast sanft strich er über eine ihrer Wunden und sie zuckte vor Schmerz zusammen, doch er fühlte weiter dem warmen Blut nach.

Er spürte, wie langsam das Gefühl von Befriedigung aufkam, doch er hatte noch lange nicht genug, deswegen drang er plötzlich und hart in sie ein.
Sie schrie vor Schmerz auf, versuchte ihn weg zustoßen, doch er war einfach zu stark und so war sie im ausgeliefert.
Sie hatte die Hoffnung verloren, das er zu sich kommen würde und so fügte sie sich ihrem Schicksal.

Er beugte sich tief zu ihr hinab und leckte das Blut von ihrem Hals, was eine Gänsehaut über ihren jagte, doch nicht, weil es ihr gefiel, sondern weil sie sich ekelte und begann ihn zu verabscheuen.
Wieder und wieder stieß er in sie und er spürte, dass die Befriedigung schon bald wieder Besitz von ihm ergreifen würde.

Mit einem kehligen Stöhnen kam er und er ließ von ihr ab, schloss seine Hose und ließ sie einfach verletzt auf dem Sofa liegen.
Zufrieden verließ er das Zimmer, für kurze Zeit hatte er wieder das Gefühl vollkommen zu sein und so ging er wieder nach oben, wo er sich entspannt in seinen Rasierstuhl setzte.

Noch immer lag sie entblößt und verwundet auf dem Sofa, doch sie konnte sich einfach nicht bewegen, denn zu tief saß der Schmerz
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Schlimm? Oo
Bin mir selber nicht so sicher...:D
Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr es mir sagen könntet. ;)
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