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1 Human Plus 2 Halfas Equals A Family

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Daniel "Danny" Fenton / Danny Phantom Danielle "Dani" Phantom Jack Fenton Madeline "Maddie" Fenton Samantha "Sam" Manson Tucker "Tuck" Foley
20.02.2013
06.01.2019
14
48.351
5
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
20.02.2013 1.813
 
Kapitel 2: Taking on Responsibilities


„Aber.... das ist unmöglich“, sagte Sam, lehnte sich dabei gegen die Schließfächer, „Ich bin... ich bin Mutter? Eines zwölf Jahre altem Halbgeist?“
„Sieht so aus“, meinte Tucker dann nach einer Weile, sah sich immer noch die Dokumente und Blaupausen auf seinem PDA durch.

„Aber, wie soll das möglich sein? Sie sieht mir nicht einmal geringfügig ähnlich!“
„Weißt du, Sam, die Genetik hat ihre eigenen Wege. Ich meine, wenn Dannys Gene überall dominiert hätten, wie bei den Augen, dann hätte sie diese bekommen. Wenn aber, beispielsweise, die Haarfarbe bei dir stärker war, dann kommen diese von deiner Seite“, erklärte Tucker, während er zwischen Sam und Danielle hin und her sah. „Ist schwer zu sagen, vom wem die Farbe kommt, doch den Style hat sie eindeutig von Danny.“

„Ich kann nicht glauben, dass wir, dank dieses Irren, eine zwölf Jahre alte Tochter haben.“
„Wenn man es genau nimmt, ist sie erst acht Monate, aber ansonsten, ja. Schon irgendwie blöd ein Kind zu haben, ohne den Spaßigen Teil, ihn dem sie entsteht, erlebt zu haben“, meinte Tucker grinsend.
„Tucker. Das hier ist kein Spaß, darüber macht man keine Scherze“, fuhr Sam ihn sofort an, ihr Gesicht färbte sich, sowohl vor Wut, als auch vor Scham, rot.
„Mal ernsthaft Sam, was soll ich dir sagen? Der Beweis steht hier auf der Diskete. Er nahm deine DNA, hat daraus ein Ei hergestellt, hat dann Dannys DNA hinzugefügt und das ganze in einer Kammer reifen lassen. Das Ergebnis war Danielle. Es steht hier schwarz auf weiß“, sagte Tucker und hielt Sam den PDA vor die Nase, „oder eben hier weiß auf blau.“

Sam seufzte und fuhr sich über den Nasenrücken. „Ich weiß, es tut mir leid. Es ist einfach eine ganze Menge auf einmal, oder Danny?“, fragte sie. „Danny?“, rief sie ein zweites mal. Sie drehte sich um und sah die beiden Halbgeister, die sich einfach nur anstarrten.
Es herrschte Stille in der Gruppe, niemand wusste, was er sagen sollte. Durch Dannys Kopf schossen verschiedenste Gedanken, einer nach dem anderen versuchte seinen Verstand zu überschwemmen.

Danielle ist meine.... Tochter? Meine und Sams? Aber sie wurde nicht von Sam geboren. Sie ist anderes entstanden.... sie wurden von Vlad erschaffen. Aber, das ist eigentlich egal. Es hat mich vorher nie interessiert, warum also jetzt. Vielleicht, weil ich sie bisher nur als Cousine ansah? Vielleicht sogar noch als Schwester, aber als Tochter? Dieser Gedanke ist mir nie gekommen. Kann ich so eine Verantwortung überhaupt übernehmen? Will ich das den eigentlich?

In Danielles Kopf lief ein ähnliches Schauspiel ab, auch wenn ihre Gedanken in eine völlig andere Richtung gingen.

Seine Tochter... Ich bin seine Tochter... und die von Sam. Warum hat Vlad mir das nicht erzählt? Hatte er Angst, dass ich ihn dann verraten würde? Das ist so verwirrend. Ich meine, ich habe schon immer zu Danny aufgesehen, aber eher wie zu einem Bruder. Das er mein Vater ist, hat ja eigentlich keine Bedeutung. Warum sollte es eine haben. Ich bin nicht durch ihn oder Sam auf die Welt gekommen, ich bin gerade mal acht Monate alt, sehe aber aus, als wäre ich zwölf. Und sie sind gerade mal fünfzehn. Ich hätte nicht her kommen sollen. Ich hätte sie da nicht mit rein ziehen sollen. Vielleicht.... Vielleicht sollte ich einfach gehen. Ich habe schon vorher auf mich selber aufgepasst....

Kalt lief es Danielle den Rücken runter. Hier stand sie nun, wollte doch nur ihren Cousin überraschen und ihm ein paar neue Infos bringen und alles, was sie machte, war sein Leben komplizierter. Wie sollte er sie als seine Tochter annehmen, war sie doch ganz genau genommen noch nicht mal wirklich seine Tochter. Sie war nur eine Verknüpfung von DNA, dass man ihm und Sam gestohlen hatte. Sie war verrückt, wenn sie daran glaubte, er könnte jemals etwas in der Richtung für sie fühlen.
„Tucker, kannst du mir bitte erklären, wie sie meine und Dannys Tochter sein kann, wenn sie doch fast nur Danny ähnelt?“, fragte Sam.
„Um ehrlich zu sein, weiß ich es nicht ganz genau. Es könnte an seiner Geister DNA liegen, die stärker als deine menschliche DNA war. Vlad hat ja Phantoms und nicht Fentons DNA verwendet, damit sie stärker ist, aber sicher bin ich mir nicht.“
Sam seufzte und sah dann wieder zu den beiden Halbgeistern. „Hey, hallo. Erde an Danny und Danielle! Würdet ihr bitte wieder zu uns zurück kommen!“, sagte sie und schüttelte die beiden einmal kräftig
.
„Wer-Was-Wo?“ Verwirrt sah Danny Sam an, diese rollte nur mit den Augen.
„Super, Fenton. Jetzt pass auf. Was machen wir jetzt damit?“
„Womit macht ihr was?“, fragte Jazz, die gerade zu der Gruppe kam. „Was hält euch auf, Leute. Wir waren vor zehn Minuten verabredet.“
„Ach, nichts Jazz. Ich erkläre es dir später. Jetzt müssen wir erst mal Danielle-“ Verwirrt sah sich Danny nach Danielle um, doch diese war verschwunden. „Danielle? Danielle!“, rief er, Panik breitete sich in ihm aus.

„Danny, komm runter! Wer ist Danielle“, fragte Jazz, Sorge schwang in ihrer Stimme mit.
Danny wollte es gerade erklären, als er etwas am Fenster vorbei huschen sah. Sofort fokusierte er sich auf das schwarzweiße Wesen, dass sich von der Schule entfernte. Ohne darüber nach zu denken, wechselte er seine Form und folgte dem Mädchen, wusste in der selben Sekunde, wie er für sie fühlte.
„Danny! Wohin gehst du?“
„Nimm Sam und Tucker mit nach Hause, Jazz. Ich werde alles erklären, wenn ich da bin!“, rief er zurück, sauste durch die Wand, bevor sie ihn aufhalten konnte.
Danny brauchte nicht lange, um Danielle einzuholen. Er wusste, sie beide konnten locker 100kmh schaffen, doch sie flog maximal 60kmh. Als er näher kam, hörte er, dass sie schluchzte.

„Dani! Warte!“, rief er und versuchte den Wind zu übertönen.
„Lass mich in Ruhe!“, schrie sie, schoss sogar mit einen Ecto-ray auf ihn. Danny wich ohne Probleme aus, sah aber gleichzeitig die Tränen in ihren Augen.
„Danielle Stopp!“, rief er erneut, und bekam sie zu fassen, zwangt sie zum anhalten. „Warum läufst du vor mir davon?“
„Ich sagte, lass mich in Ruhe!“, schrie sie ihn an, versuchte sich aus seinem Griff zu befreien, doch er hielt sie stur fest.
„Was ist los mit dir? Warum rennst du davon?“
„Weil!“
„Weil, was?"
„Einfach nur weil!“ Wieder versuchte sie sich zu befreien.
„Wow. Das war die beste Begründung, die ich je gehört habe“, sagte Danny genervt, „und jetzt bitte noch mal den richtigen Grund.“

„Weil.... I-Ich weiß..., dass du mich nicht willst“, flüsterte sie. Endlich hörte sie auf sich zu währen und die Tränen rollten ihr über die Wangen.
„Dich nicht wollen? Wo von sprichst du?“, fragte er sie, ließ sie los.
„Wie könntest du mich wollen? Ich bin noch nicht mal ein Klon. Ich bin nur ein verrücktes DNA Experiment. Ich bin etwas abscheuliches. Warum solltest du dich überhaupt für mich interessieren? Alles was ich mache, ist dein und Sams Leben komplizierter. Sam mag mich vielleicht noch nicht mal. Und ihr seit gerade mal fünfzehn! Warum solltest du die Verantwortung für mich übernehmen? Es ist besser, wenn ich euch einfach alleine lasse und nicht zurück komme. Ich bin ja noch nicht mal wirklich euer Kind. Ich wurde nicht geboren. Ich-“

„Danielle!“, rief Danny und griff nach ihren Schultern. „Hör auf so einen Müll zu reden!“
„Was? Aber-“
„Hör mir gut zu. Du bist NICHT, ich wiederhole mich, NICHT abscheulich oder nur ein versehentlich entstandenes Wesen. Du bist eine kluge, fröhliche, freche, wunderschöne junge Dame. Okay, Sam und ich sind nicht an deiner Entstehung beteiligt gewesen, und ja, wir sind erst fünfzehn Jahre alt, doch du bist dennoch unsere Tochter. Das macht uns für dich Verantwortlich und egal, wie du entstanden bist, oder warum, du gehörst zu mir und ich liebe dich, egal was passiert.“

„Aber..., was ist mit Sam? Sie mag mich nicht.“
„Warum sollte das so sein?“
„Weil ich jedes mal, wenn ich auftauche, etwas mache, dass euch mit Problemen oder sogar Gefahr konfrontiere“, erklärte sie leise, sie fühlte sich so schlecht.
„Hör zu, Dani. Ich weiß, dass es ein paar.... unschöne Dinge in der Vergangenheit gab, aber das war nicht deine Schuld. Ich verspreche dir, Sam ist nicht jemand, der einem etwas lange übel nimmt. Vertrau mir, ich kenne sie“, sagte Danny grinsend, brachte auch Danielle zum lächeln.

„Aber, was ist mit euren Eltern. Was werden sie sagen, wenn ihr ihnen erklärt, dass ihr eine acht Monate alte Tochter habt, die aussieht, als wäre sie zwölf?“
„Weißt, wenn du das so sagst, klingt es irgendwie seltsam“, meinte Danny, „Wir werden uns darüber später den Kopf zerbrechen. Jetzt müssen wir erst einmal zu mir nach Hause. Du brauchst Nahrung und Schlaf. Egal wie sehr du dich dagegen währen wirst, oder wie oft du versuchst weg zu laufen, ich werde dich finden.“ Er zog sie überraschend in eine feste Umarmung. „Verstanden?“
Danielle wussten nicht, was sie sagen sollte. Dann brachen immer mehr Tränen aus ihren Augen. „Danny, ich- ich sollte nicht-.“ Ihr Satz wurde von einem lauten Schluchzen unterbrochen und die Tränen liefen in kleinen Bächen über ihre rosigen Wangen. Sie schlang ihre Arme um ihn und weinte sich an seiner Schulter aus. „Danke!“
„Es ist in Ordnung. Jetzt lass uns nach Hause gehen. Ich bin mir sicher, Sam und Tucker machen sich auch schon Sorgen und dann ist da noch Jazz. Ich will gar nicht erst daran denken, wie meine Eltern versuchen werden, sie zu beruhigen.“

„Wow... ich war noch niemals so aufgeregt. Nicht mal als Vlad versuchte mich aufzulösen“, sagte Danielle, wischte sich dabei über die Augen und flog dann in Richtung FentonWorks davon. „Wer zu erst da ist!“ rief sie und flog mit voller Geschwindigkeit los.
„Hey, das ist nicht fair!“, antwortete er ihr grinsend und versuchte sie einzuholen.
Am Ende hatte Danielle gewonnen und umkreiste Danny ein paar mal voller Freude. Dann folgte sie ihm auf den Tritt, wo sie sich zurück verwandelten. Ihre Knie fühlten sich wie Pudding an, wie sie dort vor der Haustüre standen und fast fürchtete sie, vor lauter Nervosität unsichtbar zu werden. Danny sah sie aufmunternd an.

„Bereit?“
„Ich würde lügen, wenn ich ja sagen würde“, sagte sie und legte eine Hand auf ihren Bauch. „Ich glaube ich übergeben mich, wenn wir das nicht bald hinter uns bringen.“
„Hör zu, Danielle, egal was da gleich passiert, ich verspreche dir, dir wird nicht passieren, ich passe auf dich auf. Du bist mir wichtig und ich liebe dich, ich werde dich nicht alleine lassen.“ Lächelnd sah er sie an. Dann küsste er sie auf die Stirn, versuchte ihre Angst zu lindern und bekam dafür von ihr ein schüchternes Lächeln. Entschlossen öffnete er die Tür.





Ich muss sagen, bei dem Kapitel hatte ich mehrmals das Gefühl, es klingt anders, als es sollte, aber egal. Wenn Blak-Ice es so geschrieben hat, kann ich es nur so gut wie möglich übersetzen. Hoffe es hat gefallen und es werden Reviews zurückgelassen.
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