Der kleine Prinz und der Planet der Drachen

von Sternling
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P6
17.02.2013
17.02.2013
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Fuchs und der kleine Prinz flogen auf der Jagt, nach der Schlange durch die Galaxie und stießen auf einen schwarzen Planeten. Es war der Planet der Drachen.
Der kleine Prinz setzet wieder zur Bruchlandung an, über die sich Fuchs lautstark beschwerte und eingeschnappt vorausging. Er sah nicht wohin er ging und stieß genau auf die Tür, die sich öffnete und Fuchs verschluckte.  
Auf der anderen Seite landeten sie auf einer Straße im Hang. Es war Nacht, neben ihnen ging es steil abwärts und am Ende der Straße sah man eine erleuchtete Stadt. Der Wohnort war in den Hang gebaut der zu einer Bergseite gehörte, die ein Tal einschlossen in dessen Mitte sich ein langer Fluss langschlängelte.
Sie standen vor dem Eingangstor der Stadt, die von einer Mauer umgeben ware.
Der kleine Prinz klopfte an und der Wachmeister öffnete eine Klappe. „Ja, was kann ich für euch tun“, sagte er.
„Ich bin der kleine Prinz und das ist meine Freund Fuchs, würden sie uns reinlassen.“
„Tut mir leid aber nach Sonnenuntergang darf niemand raus oder rein, Anweisung vom König.“ Mit den Worten schloss er die Klappe.
„Tja, was machen wir da jetzt“, fragte der kleine Prinz den Fuchs.
„Woher soll ich das wissen, ich bin hier nur der Fuchs.“
Da bemerkte der kleine Prinz wie eine Gestalt die Mauer hochkletterte und auf der anderen Seite verschwand.
„Da hat wohl jemand die Ausgangssperre missachtet“, feigste Fuchs.
Doch auf einmal flog ein großer Schatten über die Stadt. Das Tier stieß einen markerschütternden Schrei aus und setzte einen der Wachtürme in Brand.
„Hast du das gesehen Fuchs.“
„Ich hab es eher gehört“, schlotterte Fuchs.
„Wir müssen ihnen helfen“, sagte der kleine Prinz und lief los, um mit Hilfe seines Zeichenblockes das Feuer zu löschen und die Menschen aus dem verbrannten Turm zu retteten.
Aus Dank wurden die beiden in die Stadt und zum König vorgelassen.
Das Arbeitzimmer vom Herrscher war ein großer Saal der mit einem Eichenschreibtisch in der Mitte, Bücherwänden und einem dicken Teppich ausgestattet war.
Der König war ein großer Mann mit einem Holzbein, das ihm angeblich ein Drache abgebissen hätte.
Er bedankte sich bei den Beiden und erzählt ihnen seinen Kummer, dass die Bestien jede Nacht angriffen und ein Gebäude in Brand steckten.
„Was sind das für Bestien?“, fragte der kleine Prinz
„Drachen, große Feuer spuckende Drachen.“
Es wurde an die Tür geklopft und zwei Wachen traten mit einem sich wehrenden Mädchen herein. „Eure Majestät, wir haben sie bei dem Drachenstall gefunden.“
„Ihr könnt sie hierlassen.“ Die Wachen ließen sie los, verbeugten sich und verließen den Raum.
„Mach’s kurz Tiara, ich habe Besuch, was willst du und deine Bestien von mir“,  sagte er abweisend.
„Meine Bestien?“ Sie war empört. „Sie meinen doch nicht die Drachen, welche ihnen geholfen haben den Damm zu bauen?“
„Nein ich meine die Drachen, die jede Nacht meine Stadt in Brand setzen. Deine Drachen sind eine Gefahr“, konterte der König.
„Die Drachen würden nicht mal einen Funken an euch verschwenden“, speite sie ihm entgegen. „Durch die Abrodung und den Staudamm habt ihr eure eigene Gefahr gebaut. Nicht mehr lange und der Damm wird brechen, dass habe ich euch schon mehrmals gesagt. Statt hier zu stehen sollten sie lieber ihr Volk in Sicherheit bringen und im Übrigen zwingen sie Nero dazu Feuer zu spucken um die Bürger klein zu halten. Ich will nur meinen Bruder.“ Sie stampfte mit dem Fuß auf und wie gerufen tauchte die Schlange auf der Schulter des Königs auf.
„Sie ist eine Wilde und genau so verlogen wie die Drachen. Sie hat doch keine Ahnung. Der Damm ist dein Meisterwerk, mit dem du dein Volk von den Drachen unabhängig gemacht hast. Er ist unbrechbar.“
„Mein Damm ist unbrechbar und ich muss sagen mein Plan klappt vorzüglich. Ein Glück will dein Nero nicht sterben.“  Der König war stolz auf sich.
„Sie Monster“, beschimpfte sie ihn und der König wollte ihr eine knallen, doch der kleine Prinz hielt seine Hand fest.
„Man greift nur zu Gewalt wenn einem die Argumente fehlen.“
„Ach du bist auch einer von den Drachenverehren. Wachen, “ brüllte der König, „sperrt die drei in den Kerker!“
Sie alle wurden ins Verließ geschafft und im Gegensatz zum ersten Mal werte sie sich nicht. Als die Wachen weg waren zog sie einen Draht aus der Tasche und fing an im Schloss zu stochern. „Sorry übrigens, dass ihr wegen mir mit im Gefängnis sitzt“, sagte sie.
„Ach nicht schlimm, wir sind es gewohnt, oft eingesperrt zu werden“, meinte Fuchs auf seine ironische Weise.
„Und im Übrigen glauben wir dir. Ich bin der kleine Prinz und das ist Fuchs. Wir fliegen durch die Galaxie und retten Planeten vor der Schlange“, fügte der Prinz hinzu.
„Nett euch kennen zu lernen. Ich bin Tiara und danke, das ihr mir glaubt, leider tut das der König nicht.“  
„Er kann nichts dafür, denn er wird von der Schlange beeinflusst.“
„Und von welchem Planeten kommt ihr?“ fragte Tiara nebenbei.
„Vom Planeten B 612. Dort lebt meinen Rose.“ Es machte klick und die Tür war offen. „Na dann lasst uns gehen, wir dürfen keine Zeit vergeuden.“ Sie schlichen durch die Gänge
„Wohin gehen wir eigentlich, der Ausgang liegt doch in der anderen Richtung“, quiekte Fuchs.
„Ich weis, aber vorher muss ich noch Nero befreien.“ Sie hielten an und Tiara lugte um die Ecke. „Wie ich es mir gedacht habe, er wird bewacht, aber gleich nicht mehr.“ Daraufhin erschütterte ein Beben die Stadt. „Was war das?“
„Nur ein Erdrutsch.“ Sie schaute wieder um die Ecke. „Kommt, sie sind weg.“
Die Mannschaft gingen zur Tür, die nicht abgeschlossen war.
Der Raum war rund, mit einer kuppelförmigen Decke, in dem sich ein rundes Loch befand. In der Mitte lag ein tief roter Drache. Tiara rannte freudig auf ihn zu und wurde genau so freudig begrüßt.
Die Finsterlinge, die sich im Schatten versteckt hatten gefiel das gar nicht und griffen an. Sie drängten Tiara in Form der Hand von Nero weg.
Der kleine Prinz verwandelte sich und trat den Finsterlingen entgegen, doch die Finsterlinge waren wie immer hartnäckig. Während dessen machte sich Tiara wieder an den Ketten zu schaffen und schaffte es die Fesseln zu lösen. Nero, froh darüber die scheuernden Riemen los zu sein, feuerte eine Stoßflamme gegen die Finsterlinge, wodurch diese sich auflösten.
Der Lärm hatte jedoch die Wachen angelockt, die die Drachenräuber entdeckt hatten und sie einkesselten. Sie saßen in der Falle.

„Steigt auf“, rief Tiara. Der kleine Prinz und Fuchs saßen auch auf und der Drache flogen durch den Schacht in der Decke in die Freiheit.
Die Stadt lag unter ihnen und die Mauer, die nicht zu überwinden war, war jetzt nicht mal mehr einen Gedanken wert. So flogen sie über die Ebene, um eine Kurve und vor ihnen erhob sich der Damm. Er war zum Wasserfall geworden.
„Siehst du“, brüllte Tiara „dass mein ich, die Katastrophe ist nicht zu übersehen.“
Nero schwebte noch zwei Runden über die Staumauer, bis er abdrehte und Kurs auf die andere Seite nahm.
„Tiara wir müssen zurück und die Bewohner warnen“, sagte der kleine Prinz
„Das geht mich nichts mehr an.“
„Willst du, dass sie alle sterben?“
„Du hast doch keine Ahnung.“
„Dann klär mich auf.“
„Na gut. Wir waren ein Volk, das mit den Drachen zusammen lebte. Die Drachen waren teil unseres Lebens, wie der Fluss Teil des Tals war. Unser Dorf lag im Hang, so, dass in der Regenzeit das Dorf am Wasser lag und in der Trockenzeit wir Wasser holen mussten. Dafür hatten wir die Drachen, mit denen wir Wasser holten. Wir lebten mit dem Fluss und den Drachen in Harmonie. Doch der Sohn unseres damaligen Königs hatte die Idee einen Damm zu bauen um uns das Leben einfacher zu machen, unabhängig. Auch wollte er durch die Kontrolle über den Fluss Reisplantagen anlegen. Sein Vater widersprach ihm mit der Begründung kein Damm könnte dem Fluss zähmen, wie kein Drache je versklavt werden könnte.
Mein Vater war zu der Zeit Ratsmitglied und vertrat die Drachen, da unsere Familie im Stande ist mit ihnen zu reden. Doch unser König war alt und starb nach einem Jahr. Sein Sohn übernahm den Thron und setzte seine Pläne um. Er ließ den Damm bauen und säte Hass unter den Bewohnern, dass die Drachen Bestien wären, die sie versklavt hätten. Die Drachen wurden gejagt und gefangen genommen. Mein Vater und ich retteten die übrigen Drachen in dem wir auf die andere Seite flohen. Er versucht den König zur Vernunft zu bringen, doch seine Sturheit war größer als die Worte meines Vaters. Er lies ihn zu den Drachen sperren, mit denen er sein Leben aufgab um der Gefangenschaft zu entfliehen. Nur Nero gab nicht auf und werte sich.“
Sie landeten im Wald und stiegen ab.
„Deswegen wollt ihr ihnen nicht helfen, weil sie die Drachen versklavten?“ fragte der kleine Prinz.
„Ja deswegen, da sie das schlimmste getan haben was man einem Drachen antun kann und der König ist viel zu stur.“ Sie brüllte die letzten Worte voller Hass.
„ Ach ja, du bist überhaupt nicht stur“, meinte Fuchs.
„Ich bin nicht stur, der Glaube an die Drachen würde nur verloren.“
„Vielleicht gibt es noch unter den Menschen welche, die an die Drachen glauben“, flehte der kleine Prinz.
„Nenn mir einen,“ betonte Tiara jedes Wort. Darauf wusste der kleine Prinz keine Antwort. Sie wandte sich ab und Drachen tauchten von allen Seiten auf.
„Es ist verständlich, dass die Menschen den Glauben an euch verloren haben. Ihr seit ja nie da, wenn man euch braucht“, sagte der kleine Prinz und verschwand mit Fuchs zwischen den Bäumen.
„Drachen“, verdrehte Fuchs die Augen.
„Ach komm Fuchs“, sagte der kleine Prinz und verwandelte sich um den Papiervogel mit dem Degen zu zeichnen. „Wir müssen uns beeilen,“ fügte er noch hinzu und schon waren sie in den Lüften.

Derweil beim König:
„Machst du dir Sorgen um den Drachen und die Kinder? Das Volk liegt dir auch so zu Füßen. Sieh es positiv. Erzähl ihnen, dass die Drachen aus dem Land gegangen sind. Ihr seit sie los.“ zischelte die Schlange.
„Das ist gerade das Problem. Wenn die Drachen gehen, geht auch die Natur. Die Drache sind diejenigen die dem Tal die Fruchtbarkeit geben. Der Drache, den ich hielt hat die anderen an das Tal gebunden.“
Er schaute durchs Fernrohr. „und der Staudamm ist auch zum Wasserfall geworden. Tiara hatte recht mit allem, ich bin ein Idiot. Ich muss die anderen warnen.“ Er rannte zur Tür, doch die Schlange baute sich bedrohlich davor auf.
„Du willst da rausgehen. Was willst du ihnen sagen, dass es deinen Schuld ist, dass sie jetzt in Gefahr sind. Na mach, geh raus und lass dich mit Tomaten bewerfen. Vergiss aber nicht zu erwähnen, dass du einen Drachen auf die Stadt gejagt hast und die Drachen jetzt aus dem Land sind. Denn du solltest ihnen wenn schon denn schon die ganze Wahrheit erzählen. Meinst du nicht auch?“, sagte die Schlange.  
„Und genau das werde ich tun. Geh aus dem Weg“, befahl der König.
„Wenn du meinst, das Spektakel will ich mir nicht entgehen lassen.“ Die Schlange verschwand und der König rannte auf die Straße.

Der kleine Prinz flog über die Stadt eine Karawane führt von ihr weg.
„Siehst du das Fuchs, die Stadt wird evakuiert. Der König muss wohl seine Meinung geändert haben.“ Sie sahen den König in der Menge stehen und glitten zu ihm hinab. „Ach kleiner Prinz, was freut es mich dich zu sehen.“
„Mich freut es auch, wie ich sehe haben sie jetzt die Gefahr erkannt“, freute sich der kleine Prinz.
„Ja, das habe ich und was passiert war tut mir furchtbar leid, bei den Drachen konnte ich mich bisher nicht entschuldigen. Ich habe ihnen großes Leid zugefügt.“
Ein Rauen ging durch die Menge und Rufe von „die Drachen kommen“ wurden laut. „Dann könnt ihr das jetzt nachholen“, meinte Fuchs.
Die Drachen flogen herbei und landeten, Tiara auf Nero vor dem König.
„Bin ich froh, dass ihr doch noch gekommen seit“, wandte sich der kleine Prinz an Tiara.
„Wir haben noch mal darüber nachgedacht, dass wir es doch noch mal mit den Menschen versuchen wollen. Seht das jetzt aber nicht, als eine Verzeihung an. Daran müsst ihr noch arbeiten“, sagte Tiara zum König gewannt.
„Ich danke euch“, verneigte sich der König vor den Drachen. ,,Mehr kann ich nicht von euch verlangen.“
Es bebte wieder und man hörte ein lautes knacken der Staumauer.
„Der Damm wird gleich brechen auf die Drachen“, rief Tiara in die Runde und die Menschen taten wie ihnen geheißen. Ein Drache nach dem anderen erhob sich in die Lüfte und als der letzte Drache sich erhob, brach der Damm und spülte das ganze Tal aus und die Stadt weg. Doch sie waren gerettet. Nach dem sie auf der anderen Seite gelandet waren und wieder Harmonie zwischen den Menschen und Drachen herrschte, verabschiedeten sich Fuchs und der kleine Prinz von ihnen und sie flogen wieder in die Galaxie hinaus.
Der Planet bekam seine Farbe wieder und einschlafender roter Drache wurde auf ihm sichtbar.
“Anmutige Tiere, diese Drachen, oder Fuchs?“, meinte der kleine Prinz.
„Aber nichts geht über einen Fuchs“, sagte Fuchs und beide mussten Lachen.
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