Nacht in einer einsamen Hütte

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
17.02.2013
17.02.2013
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Hey, das ist mein erster OS. Schreibt Reviews, wie ihr ihn findet, damit ich weiß, ob ich weitere OS von den Bromancen schreiben soll :)
(Hier ein Bild von den beiden: http://fc03.deviantart.net/fs70/f/2012/189/1/8/larry_stylinson_by_convict123-d56g3u3.png)
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Harry´s POV:

"Schau mal, da ist eine Hütte" schrie ich Louis zu.
Der Schneesturm wurde immer stärker und bis ins Tal würden wir sowieso nicht mehr kommen.
"Lass uns hier bleiben" schrie Louis und kämpfte sich bis zur Hütte durch. Ich folgte ihm.
"Es ist offen" rief ich erleichtert, schnallte meine Ski ab und lief ins innere.
Eigentlich hätte das hier ein schöner Skiurlaub werden sollen, aber das Unwetter hatte uns überrascht und uns in diese missliche Situation gebracht.
Andererseits, war ich jetzt mit Louis in einer kleinen, abgelegenen Almhütte.
"Sollen wir Feuer machen?" fragte Louis und stand unschlüssig vor dem Ofen.
"Klar, sonst erfrieren wir hier" grinste ich und sah mich nach Brennholz um.
"Wir könnten natürlich auch ein wenig kuscheln" meinte Louis und warf mir verführersche Blicke zu.
Wenn die Fans das wüssten. Die meisten glaubten sowieso, dass wir schwul waren. Und dabei hatte Louis eine Freundin!
"Oh Lou, du machst mich ganz verrückt" grinste ich und fand einen Korb mit Holz, den ich zu dem Ofen zerrte.
Ich wollte gerade Feuer anzünden, als mich Louis von hinten umarmte. Ich genoss die Umarmung. In letzter Zeit hatten wir so gut wie keine Zeit für uns alleine gehabt. Erst die Tour, dann Interviews, Musikvideos, Pressekonferenzen...
Genau aus diesem Grund hatten wir den Urlaub geplant. Um endlich wieder Zeit zu zweit verbringen zu können. Manchmal beneidete ich Eleanor wirklich, sie hatte Louis ganz für sich alleine. Ich war wirklich nicht schwul, aber Louis schaffte es manchmal wirklich, mich aus der Fassung zu bringen mit seinem umwerfenden Lächeln und seinen wunderschönen Augen. So wie in diesem Moment.
Keiner von uns sagte ein Wort. Ich drehte mich um und sah in seine blaugrauen Augen. Es war echt unfair, dass er so hübsch war.
"Harry, ich glaube, wir müssen heute über Nacht hierbleiben" murmelte Louis und wuschelte mir durch die Haare.
"Ja, ich glaube auch" flüsterte ich und schlang meine Arme noch fester um ihn. Manchmal kam es mir schon komisch vor. So vertraut wie wir uns waren, das war doch keine normale Freundschaft mehr, oder?
Als hätte Louis meine Gedanken erraten, sagte er: "Harry, ich bin echt froh, dass ich mit dir hier oben bin". Dann drückte er mir einen Kuss auf die Wange und heizte den Ofen ein.
Etwas verwirrt sah ich ihn zu. Gespannt verfolgte ich jede seiner Bewegungen. In meinem Magen machte sich ein warme, wohliges Gefühl breit. Hatte ich mich etwa doch in Louis verliebt? Aber das konnte nicht sein. Immerhin war er mein bester Freund!
Ich riss mich von seinem Anblick los und suchte ein paar Decken, auf denen wir schlafen konnte.
Als ich welche gefunden hatte, breitete ich sie aus und schlüpfte aus meiner Skijacke. Der Ofen heizte wirklich gut, mir war fast ein bisschen heiß.
"Was machen wir jetzt?" fragte Louis und grinste mich an. Dabei glänzten seine Augen und ich musste mich wirklich sehr beherrschen, nicht in ihnen zu versinken. Ich konnte doch nicht allen ernstes in meinen besten Freund verliebt sein!
"Keine Ahnung" stammelte ich und hofffte, dass Louis von meinen Gefühlen nichts mitbekam. Er würde mich bestimmt für pervers halten.
"Mist, hier hat man keinen Empfang" sagte er und schob das Handy wieder ein.
"Die eine Nacht hier oben werden wir schon überlegen" meinte ich und setzte mich neben ihn auf die Decken.
Meine Schulter berührte seine und es kribbelte angenehm.
"Harry" murmelte Louis.
"Mhm?" fragte ich und sah ihn fragend an.
"Harry, du bist mein bester Freund, ich will dich nie verlieren" sagte Louis, nahm meine Hand und sah mir tief in die Augen.
"Ich will dich auch nie verlieren" murmelte ich. Einerseits war ich froh, andererseits etwas enttäuscht, dass Louis mich "nur" als besten Freund sah. Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr musste ich mir eingestehen, dass ich mich zu Louis hingezogen fühlte.
Wir kuschelten schweigend, jeder hing seinen Gedanken nach und meine waren bei Louis.
Sollte ich ihm von meinen Gefühlen erzählen? Oder würde dadurch unsere Freundschaft kaputt gehen?
"Wir sollten langsam schlafen gehen" sagte ich, nachdem ich aus dem Fenster geschaut hatte. Der Schneesturm hatte aufgehört und nur einzelne Schneeflocken fielen vom Himmel.
"Schlaf gut" sagte Louis und drückte mir einen Kuss auf die Stirn, dann schlang er die Arme um mich und legte seinen Kopf auf meine Schulter.
Ohne dass ich es wollte, musste ich seufzen. Es war einfach so schön.
"Harry? Alles OK?" fragte Louis und sah mich fragend an.
"Ähm... Klar" stammelte ich und wich seinem Blick aus. Mist, er würde mir kein Wort glauben.
"Harry, du lügst" grinste Louis und kitzelte mich.
"Stimmt. Weißt du, wir sind wie Seelenverwandte. Und du bist mir sehr wichig" fing ich an und befreite mich aus seiner Umarmung, um mich aufzusetzen.
Er nahm meinen Kopf in seine Hände, so dass ich ihn ansehen musste.
"Harry, du bist mir auch unglaublich wichtig. Und..." sagte er, doch dann brach er ab. Ich wollte etwas sagen, als sich plötzlich unsere Lippen berührten.
Das Gefühl war unglaublich! Es fühlte sich an, als würde ein Feuerwerk in mir explodieren. Glücklich schloss ich die Augen und legte meine Arme um Louis´ Hals.
Als sich unsere Lippen trennten, sah ich Louis ein wenig verwirrt an. Hatten wir uns wirklich gerade geküsst?
"Tut mir leid" sagte er verwirrt und wurde rot.
Grinsend nahm ich seine Hand und sah ihn an.
"Lou, das war... echt schön" sagte ich und wartete auf seine Reaktion.
"Wirklich?" fragte er vorischtig und strich mir eine Locke aus dem Gesicht.
"Wirklich" sagte ich und zog ihn in eine Umarmung.
"Harry, ich glaube ich habe mich verliebt" murmelte er und sah mich mit großen Augen an.
"In dich" fügte er leise hinzu.
In meinem Bauch breitete sich wieder dieses tolle Gefühl aus, doch dieses Mal noch stärker.
"Louis, ich habe mich auch verliebt. Aber ich hatte Angst, dass es unsere Freundschaft zerstören könnte" sagte ich und wuschelte durch seine hellbraunen Haare.
Er grinste mich an, dann legte er seine Lippen wieder auf meine und wir versanken in einem langen, leidenschaftlichen Kuss.
"Harry, ich liebe dich" murmelte er, als wir eng umschlungen auf den Decken lagen.
"Louis, ich liebe dich auch" flüsterte ich, dann schlief ich glücklich ein.