Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Kühler Satin

GeschichteLiebesgeschichte / P18
Duke L'Orange
16.02.2013
16.02.2013
1
2.214
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
16.02.2013 2.214
 
Es war noch früher Morgen im Hauptquartier der Ducks, aber Andrea und Nosedive saßen bereits in der Küche und frühstückten. Der blonde Erpel machte sich gerade genüsslich über seine Cornflakes her, als Duke die Küche betrat.
„Guten Morgen, Dive“, wurde er von diesem begrüßt, dann wandte sich Duke an Andrea.
„Guten Morgen, mein Engel“, sagte er sanft, beugte sich zu ihr hinunter und gab ihr einen kurzen Kuss, denn sie erwiderte. Dives missmutiges Schnauben überhörten sie geflissentlich. Dann holte sich Duke ebenfalls eine Tasse Kaffee und setzte sich neben seine Liebste.
Dive war erleichtert. Vielleicht war das Turteln wenigstens so lange beendet, bis er seine Cornflakes aufgegessen hatte. – Eine vergebliche Hoffnung, wie sich bald herausstellte.
„Duke“, sagte Andrea zu dem grauen Erpel.
„Ja?“
„Du hast doch bald Schlüpftag“, fuhr Andrea lächelnd fort. „Möchtest du irgendetwas Bestimmtes?“
Duke lächelte nun ebenfalls. „Ja. Dich.“
Andrea sah ihn verliebt an. „Aber du hast mich doch schon“, sagte sie und beugte sich zu ihm, um nun ihrerseits ihn sanft zu küssen.
„Oh Mann!“ Nosedive seufzte theatralisch auf, erhob sich und verließ mit der Cornflakes-Schüssel in der Hand sicherheitshalber sofort die Küche.
Als sie ihren Kuss beendeten, strich Duke mit einer Hand sanft über Andreas Wange. „Ich würde dich diesmal aber gerne auf eine besondere Art und Weise haben. Okay?“
Andrea lächelte. „Okay“, sagte sie fast flüsternd.

Eine Nacht vor Dukes Schlüpftag befand sich Andrea in einem Hotelzimmer – eines der edlen Sorte, schon fast eine Suite. Sie stand inmitten des Zimmers, eine Liste in Händen, Ja, Duke hatte tatsächlich eine Liste geschrieben. Die junge Entenfrau musste immer noch lächeln, als sie daran dachte. Eine handgeschriebene Liste! Keine am Computer geschriebene oder e-mail. Aber irgendwie, so stellte sie zum wiederholten Male fest, passte das auch ausgesprochen gut zu Duke. Sie kam nicht umhin, ihn sich ganz gentleman-like in einem dieser roten Morgenmäntel vorzustellen, an einem Schreibtisch aus edlem Holz sitzend und mit einer Feder etwas auf Papier schreibend. Sie schmunzelte bei dem Gedanken. Vielleicht sollte sie ihm das einmal vorschlagen.
Aber genug der Träumerei. Heute war es an Duke gewesen, sich etwas zu wünschen. Andrea ging noch einmal die Liste durch. Ja, es war alles da. Sie trug das schwarze Negligé, in dem er sie so gerne sah, und das weiße, große Satintuch lag auch bereit. Keine Ahnung, was er damit wollte, aber sie würde sich wohl überraschen lassen müssen. Dann legte sie die Liste auf das Nachttischchen und schaltete das Licht aus. Auf der Liste war von Kerzen die Rede gewesen, sollte der Mondschein nicht ausreichend sein. Aber es war eine wolkenlose Nacht und zudem fast Vollmond. Daher war der Raum beinahe völlig in das silbern-bläuliche Licht des Mondes getaucht.
Andrea nickte zufrieden, setzte sich dann auf das große Himmelbett und wartete.

Es dauerte keine fünf Minuten, als sie auch schon hörte, wie die Tür sich öffnete. Duke hatte sich den Zweitschlüssel von der Rezeption geholt, so viel wusste Andrea. Aber ihr Treffen war erst für Mitternacht geplant gewesen, also genau zu Beginn von Dukes Schlüpftag. Doch es war erst zehn Minuten vor Mitternacht.
Andrea schmunzelte. Duke musste im Flur gewartet und gelauscht haben. Mit seinem durch zahlreiche Einbrüche geschulten Gehör hatte er vermutlich genau gehört, dass sie ihre Vorbereitungen beendet hatte.
Andreas Herz schlug sofort schneller, aber sie blieb sitzen.
Die Tür fiel ins Schloss. Langsam näherten sich Schritte, und bald darauf stand Duke im Zimmer.
Andrea hielt unbewusst den Atem an, als ihr Blick auf ihn fiel. Sicher, sie hatte bewusst heute etwas angezogen, das ihm gefiel. Das hätte sie auch getan, wenn er sie nicht darum gebeten hätte. Aber dass er in einem der Outfits auftauchte, die sie so gerne an ihm sah, damit hatte sie nicht gerechnet.
Duke trug eine schwarze Hose und ein weißes Hemd. Die obersten Knöpfe seines Hemdes waren offen, so dass man seinen Hals gut sehen konnte. Es war ein äußerst schlichtes Outfit, aber Andrea liebte es heiß und innig. Es erinnerte sie an ihre erste gemeinsame Nacht. Und sie fand einfach, dass Duke diese Schlichtheit ausgesprochen gut stand. Und das bläuliche Mondlicht gab seiner Gestalt, seinem Aussehen noch einen gewissen zusätzlichen Reiz.
Langsam trat Duke an das Bett und hielt Andrea seine Hand hin, die diese ergriff und sich von ihm hochziehen ließ. Duke drehte sie so, dass sie mit dem Rücken zu ihm stand, und küsste sanft ihren Hals. Andrea schloss die Augen und seufzte genüsslich auf.
So merkte sie nicht, wie Duke ein schwarzes Tuch aus seiner Hosentasche zog. Erst als er ihr damit die Augen verbinden wollte, wandte sie sich ihm zu.
„Duke, was…?“ Doch weiter kam sie nicht.
„Shhhhhht“, machte Duke und legte ihr einen Finger auf den Schnabel. „Vertrau mir.“
Andrea sah ihn einen Augenblick an. Dann nickte sie.
Der graue Erpel lächelte. Dann verband er ihr die Augen.
Andrea war nun ganz auf ihre restlichen Sinne angewiesen, und es war, als würden diese augenblicklich verschärft werden.
Sie hörte, wie Stoff raschelnd zu Boden fiel. Da sie aber immer noch ihr Negligé trug, musste sich Duke seiner Kleider entledigt haben. Und dieser Eindruck wurde bestätigt, als sich wenig später der graue Erpel an sie drängte, seine nun nackten Armen um sie legte, sie fest an sich zog.
Wieder küsste er ihren Hals, dann ihre Schulter. Mit einer sanften Bewegung strich er ihr die Träger des Negligés von den Schultern, ließ das schwarze Nachthemdchen zu Boden gleiten. Mit ihrem Slip verfuhr er ebenso. Er drückte seine nun völlig nackte Liebste noch enger an sich, während seine Hände ihren Körper erkundeten – eine Entdeckungsreise, die sie schon so oft unternommen hatten, die sie aber immer wieder aufs Neue mit Genuss ausführten.
Er streichelte und massierte sanft ihre Brüste, strich vorsichtig ihren Bauch entlang, nur um seine Hand sogleich zwischen ihre Beine gleiten zu lassen.
Andrea schnappte überrascht nach Luft. Dass er sie so schnell genau dort berühren würde, war ungewöhnlich. Normalerweise ließ er sich mehr Zeit.
Doch als seine Finger intensiv ihr Lustzentrum zu liebkosen begannen, waren solche Überlegungen aus ihrem Kopf verbannt. Sie stöhnte laut auf und gab sich ganz seinen Berührungen hin.
Duke schmunzelte, als er ihr Stöhnen hörte, als er vernahm, wie ihr Atem beschleunigte. Seine Liebkosungen wurden noch fordernder, doch dann ließ er jäh von ihr ab.
Andrea gab einen unwilligen Laut von sich. Sie drehte ihren Kopf in seine Richtung, versuchte, ihn trotz der Augenbinde auszumachen. Doch Dukes Hände legte sich auf ihre Schultern, schoben sie zum Bett und drückten sie auf die Matratze. Andrea gab dem willig nach. Doch dann hörte sie wieder das Rascheln von Stoff und fühlte, wie sich etwas Kühles auf ihren Körper legte. Duke hatte sie bis zu den Schultern mit dem Satintuch zugedeckt.
Diese plötzliche Kühle auf ihrem ohnehin schon sehr erhitzten Körper ließ Andrea erschaudern, und doch genoss sie das Gefühl.
Duke betrachtete einen Moment das Bild, das sich ihm bot – der Körper seiner Liebsten, fast gänzlich von einem weißen Laken bedeckt, zitternd, bebend und voller Erwartung, was er als Nächstes tun würde.
Er ließ sich nicht zweimal bitten. Seine Hände strichen sanft ihre Seiten entlang, eine federleichte Berührung, aber doch spürbar und durch den kühlen Stoff verstärkt. Dann streifte er kurz ihren Busen, ließ seine Finger über ihren Bauch tanzen, strich ihre Beine entlang und begann sein Spiel dann von neuem.
Sein Streicheln wurde nie intensiver, es blieb immer bei dieser federleichten Berührung, aber schon bald rang er Andrea wieder ein Stöhnen ab. Ihr Brustkorb hob und senkte sich unter ihren schneller werdenden Atemzügen. Sie wand sich unter seinen Händen, versuchte, sich gegen seine Hände zu drücken, doch Duke entzog sich ihr immer gerade so, dass seine Berührungen gleich sanft blieben.
Andrea krallte sich in die Laken. Alles in ihr schrie nach mehr. Sie brauchte mehr. Sie wollte seine Hände direkt auf ihrem Körper spüren, intensiv und fordernd. Sie wollte ihn. Jetzt.
Und als hätte Duke ihre Gedanken gelesen, zog er das Satintuch von ihr.
Andrea sog hörbar die Luft ein, als er ihre Beine auseinanderdrückte und sich zwischen ihre Beine kniete. Sie versuchte zu erahnen, was er vorhatte. Seine Hände ruhten auf ihren Oberschenkeln, übten immer noch Druck auf diese aus, denn sonst wäre Andrea noch dichter an ihn herangerückt.
Andrea rang keuchend nach Atem, versuchte mit allen Mitteln, den Abstand zwischen Duke und ihr zu verringern, sie bog sich ihm regelrecht entgegen. Doch der Erpel ließ sich Zeit.
Als Andrea schon meinte, sie müsse den Verstand verlieren, spürte sie seinen Atem an ihrer empfindsamsten Stelle. Schon alleine das entlockte ihr ein leises Stöhnen, das schnell lauter wurde, als er sie mit seiner Zunge zu liebkosen begann. Andrea krallte sich noch fester in die Laken, spürte, wie sich die Hitze immer mehr in ihrem Unterleib sammelte. Doch ehe sie ihren Höhepunkt erreichen konnte, legte Duke eine kurze Pause ein. Er ließ von ihrem Lustzentrum ab, umkreiste es nur spielerisch mit der Zunge und wartete ab, bis sie sich ein wenig beruhigt hatte, nur um sie dann umso intensiver zu liebkosen. Andrea schrie förmlich auf vor Lust. Die Tatsache, dass er vielleicht nochmals eine Pause einlegen könnte, heizte sie zusätzlich an, die Ungewissheit, wie lange seine heißen Liebkosungen andauern würden. Doch diesmal dachte Duke gar nicht daran aufzuhören. Immer fordernder wurde er, immer intensiver verlangte seine Zunge nach ihrem Höhepunkt. Duke spürte, wie ein Zittern durch ihren Körper ging, wie sie lauter als zuvor aufstöhnte und wie ihr Schoß sanft pulsierte. Sofort wurden seine Liebkosungen sanfter, aber erst als ihre Leidenschaft merklich abgeklungen war, ließ er ganz von ihr ab, strich nur mehr sanft über ihre Beine.
Andrea atmete nun wieder ruhig. Sie fasste an die Augenbinde und wollte diese abnehmen, doch Duke hielt sie zurück.
„Nein, noch nicht“, sagte er sanft.
„Okay“, antwortete Andrea leise.
Im nächsten Moment hörte sie wieder Stoff rascheln. Sie wurde von Duke hochgezogen und spürte, wie er sich hinlegte. Dann ergriff er ihre Hände und führte sie an seine Brust. Doch wo Andrea damit gerechnet hatte, seine warmen Federn zu spüren, spürte sie den kühlen Stoff des Satintuchs. Sie lächelte und begann nun ihrerseits, seinen Körper mit federleichten Berührungen zu liebkosen, strich seine Brust entlang, seine Seiten, seine Beine. Duke seufzte unter ihren Berührungen auf, was sie mutiger werden ließ. Und schon glitten ihre Hände zwischen seine Beine, doch noch ehe sie ihn dort berühren konnte, hatte Duke wieder ihre Hände gepackt und an seine Brust gezogen. Sie verstand sofort und fuhr mit ihren vormaligen Liebkosungen fort.
Duke spürte ihren Fingern genau nach, genoss jede ihrer sanften Berührungen. Aber bald verlangte auch ihm nach mehr.
Auch Andrea merkte, wie sein Atem beschleunigte. Und auch wenn er ihr klar gemacht hatte, dass sie ihn an seiner empfindlichsten Stelle nicht berühren solle, war ihr dennoch aufgefallen, dass die Geschehnisse dieser Nacht bereits mehr als deutlich ihre Spuren hinterlassen hatten.
Auf einmal und ohne jegliche Vorwarnung wurde sie von ihrem Liebsten gepackt und in die Laken gedrückt. Sie spürte Dukes heißen Atem an ihrem Hals, und Sekunden später verschloss er ihr mit einem gierigen Kuss, den sie nur zu gerne mindestens genauso hungrig erwiderte, den Schnabel.
Doch dann ließ Duke wieder von ihr ab, kniete sich vor ihr hin. Noch einmal wollte er dieses Bild genau betrachten, wie sie so dalag, mit halb geöffnetem Schnabel, wie sich ihre nackten Brüste unter ihren Atemzügen hoben und senkten, wie sie genau versuchte zu lauschen, zu erahnen, was er als Nächstes tun würde. Noch einmal ließ er den Blick über ihren Körper gleiten, ganz genau, als wolle er sich jede Einzelheit genau einprägen.
Dann schob er ihre Beine auseinander, rutschte näher an sie heran und drang langsam in sie ein, schob sich vorsichtig tief in sie. Andrea stöhnte laut auf, als sie ihn in sich spürte. Als er ganz in sie eingedrungen war, beugte er sich wieder über sie, ergriff noch einmal mit einem gierigen Kuss von ihrem Schnabel Besitz, und noch während er sie küsste, begann er, sich zu bewegen, erst langsam, fast zögerlich, dann immer schneller, fordernder. Er hielt den Kuss so lange aufrecht, bis Andrea den Kuss stöhnend löste und nach Atem rang. Nun stöhnte auch er auf, ließ seine Leidenschaft das Tempo vorgeben. Andrea klammerte sich regelrecht an ihn. Ihr warmer Körper, ihr Stöhnen, die feuchte Hitze in ihrem Innern stachelten ihn noch mehr an. Noch einmal stieß er kräftig in sie, als er laut stöhnend seinen Höhepunkt erreichte.
Andrea schlang ihre Beine um seine Hüfte und drängte ihn so noch tiefer in sie, was sie noch einmal laut aufstöhnen ließ und ihr zum zweiten Mal in dieser Nacht das höchste Lustgefühl verschaffte. Duke stöhnte auf, als er das Pulsieren ihres Schoßes diesmal so direkt spürte, spürte den Wellen der Lust nach, die langsam abklangen.
Auch Andrea spürte die wohlige Erschöpfung von ihr Besitz ergreifen und löste ihre Beine von Dukes Hüfte. Erst jetzt zog sich der Erpel vorsichtig aus ihr zurück und ließ sich neben sie in die Laken sinken.
Dann nahm er ihr die Augenbinde ab. Sofort suchte ihr Blick den seinen. Für einen Moment sahen sie sich einfach nur an, Duke strich sanft mit einem Finger über ihre Wange.
„Alles Gute zum Schlüpftag, Duke!“, sagte Andrea da lächelnd.
„Danke, mein Engel“, erwiderte der Erpel ebenfalls lächelnd.
Andrea strich mit ihrem Schnabel sanft den seinen entlang und küsste dann ihren Liebsten lange und innig.
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast