Vollwaise

KurzgeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12 Slash
16.02.2013
16.02.2013
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Diese FF ist Ginger-Chan gewidmet, wil sie mir befohlen hat, das hier zu schreiben, also hoffe ich, dass sie sie ließt und ein rewiew da lässt, sonst steckt sie in Schwierigkeiten...
Slash(T.J.XMikey);Hurt/Comfort; Death; Oneshot
In dieser Geschichte ist T.J. 15 und Mikey 16
Hustler kid had seinen Spitzname aus der Grundschule behalten, auch wenn er kein Kind mehr ist...
Ms. Roman ist nach einer Lehrerin an meiner schule banannt(leicht abgewandelt, versteht sich...)
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„Jemand was von T.J. gehört? Der hat sich die Ganze Woche lang nicht blicken lassen…“,
fragte Mikey in die Runde.
„Wir sollten eigentlich an unserem Naturkundeprojekt arbeiten, aber er ist einfach nicht da…Montag ist schicht, und ich will nicht mit lehren Händen dastehen.“
Spinelli war sichtlich angeschlagen.
„Hmpf…Der Hund will vielleicht einfach nicht arbeiten! Der Sitzt wahrscheinlich grade auf seinem Bett und schaukelt sich die Eier, der Idiot!“
„Was ist denn mit dir los?“,
fragte sie Gus.
„Ich sprech’ doch nur aus, was jeder von uns denkt! Kein Grund sich so aufzuspielen!“
Plötzlich durchbrach die Stimme von Butch das Gespräch:
„Ihr vergötterter ‚El Terrible’ hat letzte Nacht wieder verloren…“
Spinelli stand brummend auf und verließ die Gruppe. Auf ihrem Weg trat sie noch ein paar Steine, und Murmelte irgendwelche Flüche.
„Und…“,
fuhr Butch fort.
„Was T.J. betrifft…nun…es gibt Leute, die meinen, er ist tot…andere sagen, er hat Grippe…ich sage, es ist etwas passiert, aber ich weiß nicht, was es sein könnte…zu mindest kostenlos…“
Vince fiel ihm ins Wort:
„Du hast wieder ein Abkommen mit Hustler-Kid ausgehandelt, oder?“ „Vielleicht, Vince…aber…
Da ihr eh nicht interessier scheint, versuche ich mein Glück bei den Siebtklässlern…“
So wie er gekommen war, war er auf einmal wieder weg. Gus war entnervt.
„Gott…der Typ kotzt mich an…“
„Wie dem auch sei…“,
ergriff Mikey wieder das Wort.
„Ich glaub ich schau mal bei ihm vorbei…wenn Butch Recht hat, und etwas passiert ist, dann sollte ich mal vorbei schauen. Falls es ihm gut geht, können wir ja dann arbeiten…“
Gus stand von der Bank auf, und streckte seine Arme aus.
„Ich will auch mitkommen!“
„Nein, Gus…wenn es ihm gut geht, und du mit kommst, hältst du uns nur vom Arbeiten ab.“
Ein leichter Schock stand in der Runde. Vince sagte als erster etwas. „Mikey…hast du grade…selbstsüchtig gedacht…?“
„Das sind Zehn Prozent meiner Zeugnisnote! Darf ich mir da rüber keine Gedanken machen?“
„Na…natürlich, aber…“,
stammelte der Sportler. Gretchen übernahm den Satz.
„…das ist so…so…überraschend…“
„Ich bin natürlich nach, wie vor über sein Wohl besorgt…falls das hilft, euren Schock zu lindern…“
Er wurde von der Schulglocke unterbrochen.
„Ich muss los…Ms. Roman hasst es wenn jemand zu spät kommt…und ich hab Angst vor ihr…“
„Wie auch immer…schreib uns, was los ist!“
„Mach ich!“,
Rief er im davonlaufen zurück.

Später…

Mikey schlenderte durch die Straßen, wobei…schleppte sich durch die Straßen würde eher passen. Es war mittlerweile etwa vierzig Grad kalt, und er schleppte eine Tüte, die eine gefühlte Tonne wog. Während sich der Plastikgriff immer mehr in deine Hand fraß suchte er nach einer Sitzgelegenheit um die Informationen, die er grade erhalten hatte zu verarbeiten.
Suchend guckte er sich um, und sah eine Bank, die NICHT von Rentnern besetzt war. Sie fühlte sich an, wie ein Kissen, gefüllt mit Engelsfedern. Warum ausgerechnet der Pazifist, und friedliebende von ihnen indirekt übers Engelsrupfen nachdachte, wusste er nicht, aber es war im egal. Besorgt sah er seine Handfläche an, über die ein roter Strich, voll mit Schmerz verlief…
„Ouch…Ich hätte nicht alles mitnehmen sollen“,
dachte er laut. „Also: Er ist zu seiner Schwester gezogen. Warum, wollte mir sein Nachbar nicht verraten. So…ich weiß, dass es ihm gut geht…zu mindest physisch…was hat der Typ wörtlich gesagt? ‚Wenn du T.J. suchst, der Wohnt nicht mehr hier…der Wohnt bei seiner Schwester.’
Auf meine Frage, ‚Warum?’ antwortete er, er ‚könne es mir nicht sagen’…sonst sagt er immer, so was, wie:
‚die Detweilers sind nicht da’,
diesmal nicht…diesmal sprach er nur von T.J. …
„Bitte, irgend Jemand, sag mir, dass ich mich irre!“
„Mit was irren?“
Er erkannte die Stimme sofort, und stand auf.
„Halt sich daraus, Randall! Und tu nicht so, als hättest du nicht alles mitgehört!“
„Ich weiß, dass er seit Montag ein Vollweise ist, ich wollte es nur noch einmal aus deinem Mund hören…“
„Du bist ein sadistisches Arschloch!“
„Ohh…ist da etwa jemand angefressen, weil Ms. Roman ihm sein Gedichtheft weggenommen hat?“
„Ich bin sauer, weil du dich über den Tod von T.J.s Eltern lustig machst!“
Randall klatschte triumphierend.
„und er hat es gesagt! Meine Arbeit ist getan!“
Zufrieden trat er von Dannen.
„Idiot!“,
grummelte Mikey.

Noch später…

‚Jetzt oder nie…’,
dachte sich Mikey, als er den Finger auf die Klingel legte, neben der der Name „Becky Detweiler“ geschrieben war. Nach kurzer Zeit wurde geöffnet, und die Braunhaarige Studentin stand dort. Sofort erkannte sie Mikey, und seufzte.
„Ich glaube T.J. will dich nicht sehen…du weißt wahrscheinlich, warum…“
„Ja…und deshalb muss ich ihn sehen!“
Noch einmal seufzte sie.
„Na gut…die Treppe hoch, erste Tür links.“
„Danke“,
brachte er noch heraus bevor er hoch rannte. Er klopfte an besagte tür…nichts…er klopfte noch einmal…nichts.
„T.J. lass mich rein! Bitte!“
…nichts…
„T.J.?“
nach kurzer Zeit hörte man einen Schlüssel, und die Tür öffnete sich einen Spalt breit. T.J. stand dort in Boxer-Shorts und T-Shirt. Sein Haar war zerzaust und ungewaschen. Seine Augen rot und glasig, umgeben von Augenringen. Der Raum war komplett abgedunkelt.
„Was willst du?!“
„T.J. ich kann gar nicht wissen, wie schrecklich das sein muss…“
„Bist du nur hier, um mir dein Mitleid mitzuteilen?“
„Kann ich rein kommen?“
T.J. setzte sich auf sein bett, und winkte den Anderen zu sich heran.
„Mach bitte die Tür zu…“
Mikey setzte sich neben ihn, und legte ihm den Arm auf die Schulter.
„Hör zu, ich…ich habe keine Ahnung, wie es sein muss, seine Eltern zu verlieren, aber ich möchte nur, dass du weißt…es ist nicht vorbei! Du hast immer noch deine Freunde, und du hast Becky…wir…wir
werden immer bei dir sein…“
T.J. fing an zu schluchzen. Als Mikey das merkte, konnte er nicht anders, als ihn instinktiv in den Arm zu nehmen.
„Es…es tut so weh, Mikey…“
T.J. fing an die Umarmung zu erwidern, als der blonde ihn noch fester umklammerte.
„Bitte, hör auf zu weinen…es…ich halte es einfach nicht aus, dich so zu sehen…“
Er fing an T.J.s Rücken zu streicheln.
„Danke…dass du für mich da bist…es tut so gut, wie du mich umarmst…ich…danke…“
Er löste sich aus der Umklammerung, und sah den Anderen mit Glut in den Feuchten Augen an.
„Ich…werde versuchen stärker zu sein…danke…“
„Ich will nicht, dass du stark bist…ich will, dass du glücklich bist…!“
Diesmal war es T.J. der handelte, und seinen Kopf auf die Schulter seines Freundes legte.
„Weißt du…wenn du bei mir bist, dann bin ich glücklich…könntest du…also…für immer bei mir sein…?“
Er legte seine Hand auf Mikeys schulter
"Heißt das, dass du ..."
"Ja ..."
Er rieb sich die letzten Tränen aus dem Gesicht.
"Na ja ... wenn das so ist ... natürlich ..."
"Sag es ... Ich will es hören ..."
"Ich werde immer bei dir sein ..."
"Danke ... Ich glaube ..." Seine Stimme zitterte.
"Ich meine ... ich ... es könnte sein ... Ich wollte nur sagen ... dass ich ... ich ... Ich liebe dich, Mikey."
Der Blonde errötete, als er das hörte.
"Ich liebe dich auch ...", flüsterte er, während TJ an ihn ran kuschelte.

Am selben Abend:

"Der Hund hat keinem von uns was geschrieben..."
"Worum gehts?"

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