In deinen Armen

von Knoffi
OneshotRomanze / P12
Melia Antiqua Shulk
16.02.2013
16.02.2013
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Melia Antiqua trat aus der turmartigen Kaiservilla. Sie sog die frische Luft, die ihr entgegenwehte, tief ein. Sie roch nach Gras und Blumen. Vor der Kronprinzessin erstreckte sich der kaiserliche Garten. Ihr Lieblingsort. Hier konnte sie ohne Maske und lange Kleider verweilen. Ungestört von Pflichten und Verantwortung konnte sie abschalten und die Mittagssonne genießen.
Außerdem war sie ausgelaugt, durch die Zeremonie in der Gruft der Hochentia und auch durch die ganzen Zeremonien, durch die sie offiziell zur Kronprinzessin anerkannt wurde. Doch vor allem der Kampf gegen die Telethia war ein hartes Stück Arbeit gewesen. Nicht nur körperlich. Auch psychisch konnte sie einfach nicht verstehen, wie die Erstgemahlin, ihre Stiefmutter, sie töten lassen wollte.
Sie entschied sich, diese Gedanken zu verbannen und schlenderte etwas in dem Garten herum. In ihren kürzeren Kleidern, die um einiges luftiger waren als die langen Kleider aus dickem Stoff, die sie in der Öffentlichkeit anziehen musste, fühlte sie sich gleich viel wohler.
Plötzlich durchschnitten mehrere Schritte die sonstige Stille. Melia blickte auf und entdeckte die Gruppe die sie gerettet hatte, also Shulk, Reyn, Sharla, Dunban und Riki. Allesamt zählte Melia sie zu ihren Freunden. Besonders einen von ihnen.
„Ihr kommt, um mich zu sehen?“, fragt sie erfreut. Es schien ihr die passendste Begrüßung. Schließlich erinnerte Shulk sie immer, sie solle nicht so förmlich mit ihnen sprechen, da sie doch im Grunde alle Freunde waren. Doch Melia schaffte es nicht immer, die Förmlichkeiten zu lassen und war deshalb besonders erleichtert, dass niemand aus der Truppe sauer deswegen war.
„Rikis Freundin Melly!“, plärrte der Nopon Riki. Den schlechten Satzbau des Nopon fand die einzige Hochentia in der Gruppe immer wieder amüsant.
Nach Rikis Worten kam die Gruppe näher.
„Melly ganz bezaubernd vorhin! Riki ganz stolz!“, fuhr die orangene Kugel das angefangene Gespräch fort.
„W-wirklich? Es geschah alles so schnell…“, erklärte die frisch ernannte Kronprinzessin ehrlich geschmeichelt.
„Was für ein zauberhafter Garten!“, kam es plötzlich von Sharla. Die Frau aus Kolonie 6 hatte sich schon die ganze Zeit umgeschaut und hatte die aufkommende Ruhe anscheinend als Chance genutzt, ihre Meinung kundzutun.
„Die Blumenanlagen, der Springbrunnen…Kann ich mir ein paar Ideen für die Kolonie stehlen, wenn sie wieder sicher ist?“, schwärmte sie weiter.
„Meine verstorbene Mutter liebte diesen Ort“, erinnerte sich Melia und schaute sich ebenfalls um.
„Deine verstorbene Mutter? Ich dachte deine Mutter wäre…“, meldete sich Reyn zu Wort. Er war ein ziemlich Hitzköpfiger Kerl und gleichzeitig auch Shulks bester Freund. Da viel Melia auf das Shulk bisher noch nichts gesagt hatte und sie nur gedankenverloren Angestarrt hatte. Melia strengte sich an, um nicht zu erröten und unterbrach Reyn.
„Ihre Hoheit die Erstgemahlin ist nicht meine leibliche Mutter. Mitglieder der kaiserlichen Familie müssen zwei Ehefrauen haben. Eine Homs und eine Hochentia“, erklärte sie mit einem Blick zu Boden.
„Meine Mutter ist die Zweitgemahlin. Ich bin also halb Homs, halb Hochentia“, stellte sie auf die fragenden Blicke hin klar.
Alle schienen die Traurigkeit in Melias Stimme gehört zu haben, denn sie schwiegen. Es war ein unangenehmes Schweigen.
„Melia…“, brachte Sharla hervor, wurde dann aber von Riki unterbrochen.
„Melly lebt hier?“
Melia musste lächeln. Immer wenn sie diesen Nopon hörte, bekam sie erzieherische Züge. Er mochte vielleicht 40 sein, doch wie bei den meisten Nopon schien er eher sechs Jahre alt zu sein.
„Ja, Riki. Seit ich ein Kind war. So, wie ich jetzt Aussehe kann ich nicht nach draußen, deshalb kommt mir dieser Garten gerade recht.“
„Was stimmt denn mit deinem Aussehen nicht?“, fragte Reyn verständnislos.
Melia musste sich nun ein Seufzen verkneifen. Sie mochten zwar verschiedenen Rassen angehören, doch die Kronprinzessin war noch nie einem Homs begegnet, der so viele teils unnötige Fragen stellte.
„Ist doch egal ob du zur Hälfte Homs bist! Du bist du, das zählt“, fuhr er fort, noch bevor jemand ihn zurecht weisen konnte.
„Ihre Art zu denken ist anders als die unsrige. Andere Denkweise, andere Moral“, entgegnete nun Dunban. Wieder viel Melia auf, dass Shulk noch immer gedankenverloren vor sich hin starrte. Doch plötzlich schien er zu erwachen.
„Also deshalb trägst du eine Maske in der Öffentlichkeit“, verstand er. Melia überlegte, ob er ernsthaft die ganze Zeit nur über das nachgedacht hatte, entschied sich dann jedoch das dies nicht sein konnte. Der Träger des Monado hatte sicherlich andere Sachen, über die er nachdachte.
„Korrekt“, bestätigte sie und lächelte. Plötzlich fiel ihr etwas ein.
„Shulk, in weniger als einer Stunde wird im Palast ein Bankett stattfinden. Ich wäre erfreut, euch alle als meine Gäste begrüßen zu dürfen“, erklärte sie und bemerkte erst zu spät, dass sie wieder in alte Förmlichkeiten abgerutscht war. Doch alle lächelten sie an.
„Riki so hungrig, würde sogar stinkenden Oga essen!“, klagte Riki. Alle mussten lachen.
„An Speisen wird es nicht mangeln“, bemerkte sie, nachdem auch Melia herzlich gelacht hatte.
„Endlich was richtiges zu Essen!“, freute sich nun auch Reyn.
„Ich habe seit dem Frühstück nichts mehr gegessen! Was steht auf der Speisekarte? Irgendwelche Hochentia-Spezialitäten?“, fing er ein Selbstgespräch an. Die schwarzhaarige Sharla trat näher zu ihm und schlug sich gegen die Stirn.
„Wehe du blamierst mich bei diesem Essen!“, entfuhr es ihr. Wieder mussten alle lachen und Melia bemerkte dabei, dass Sharla über ihren Kommentar etwas rot angelaufen. Ihr war schön öfter aufgefallen, dass Sharla und Reyn sich gegenseitig neckten und auch Kommentare wie dieser, in dem Sharla eindeutig andeutete, dass sie ein Paar waren, fielen öfters. Doch anscheinend wollten sie es sich noch nicht recht eingestehen.
Bei diesen Gedanken fiel Melias Blick wieder auf Shulk. Auch er lachte mit, und ärgerte Reyn etwas.
„Erwartungen führen zu Enttäuschungen. Wir sprechen hier immerhin von Reyn!“, prustete nun auch Dunban. Wieder brach eine Welle des Gelächters aus.
„Was! Das war´s! Neben dir sitz´ ich nie wieder!“, entrüstete sich nun Reyn.
Nachdem sich alle wieder beruhigt hatten, erklärte Melia: „Ich habe Vorbereitungen zu treffen. Ich werde später jemanden nach euch schicken.“
„Wir freuen uns schon!“, sprach Shulk nun für alle. Sein Lächeln erwärmte Melia und sie erwiderte dies glücklich.
Schweren Herzens beobachtete die junge Hochentia wie sie davonzogen. Als sie schon lange gegangen waren, entschied sie sich, mit den Vorbereitungen zu beginnen.

Die Nachmittagssonne zeichnete nicht nur den Himmel, sondern auch alles Leben auf Bionis. Melia hatte sich zurechtgemacht und war nun auf dem Weg zum Bankett. Sie trug hohe weiße Stiefel mit blauen Verzierungen an den Seiten. Ihr Kleid war relativ kurz. Es war weiß, wie die Stiefel, war an den Seiten jedoch blau. Vorne zogen sich lavendelfarbene Linien bis zur Brust und rahmten auf eben dieser einen gleichfarbigen, runden Amethyst ein. Zu guter Letzt trug die Kronprinzessin weiße, lange Handschuhe, die erst über ihrem Ellbogen aufhörten. Ihre Flügel, die an ihrem Hinterkopf wuchsen, waren unter ein Tuch gepackt, welches die gleichen Farben wie ihr ganzes Outfit hatten, also weiß, blau und lavendel.
Ein großer Teil ihrer weißen Haare war ebenfalls unter dem Tusch verschwunden. Nur ihre beiden Strähnen an je einer Seite des Kopfes zeugten genau von ihrer Haarfarbe.
Ruhige Musik empfing Melia, als sie in den großen Raum trat. Ein langer Tisch besetzte den einen Teil des Raumes. An den Wänden hinter diesem war das Buffet aufgereiht.
Vor ihr erstreckte sich jedoch eine große Fläche. Eine Tanzfläche. Die Musiker spielten schon einige ruhige Lieder. In Gedanken malte sich Melia schon aus, wie sie mit ihm tanzte. Noch bevor sie sich weiter die Szene ausmalte, ermahnte sie sich selber, diese Gedanken zu verscheuchen. Sie konzentrierte sich und begrüßte ihre Gäste. Eigentlich waren alle Minister oder ähnliches. Da nur wichtige Personen hier waren, musste Melia auch nicht ihre Maske tragen. Keine halbe Stunde später erschienen auch Melias Freunde.
Die Anzüge und Kleider, die sie ihnen geschickt hatte, passten ihnen perfekt. Sharla, als einzige Frau, trug ein schlichtes weißes Kleid. Ihre schwarzen Haare passten perfekt dazu. Generell mussten alle Frauen weiß tragen, die Männer hingegen schwarz.
Auch Riki. Wobei der Nopon Anzug bei ihm etwas ulkig aussah.
„Freut mich, dass ihr gekommen seid“, begrüßte Melia sie.
„Wir freuen uns auch hier zu sein“, entgegnete Sharla freundlich. Einige Minister warfen den Neuankömmlingen Blicke zu, doch sonst blieb es ruhig. Niemand wagte es, etwas gegen die Gäste der Kronprinzessin zu sagen. So fing der Abend an. Das Buffet wurde eröffnet und Sharla war den Rest des Abends damit beschäftigt, Reyn davon abzuhalten, sich auf das Essen zu stürzen. Dunban unterhielt sich mit einigen der Minister und Riki verbrachte den Rest des Abends mit Essen, wobei er es schaffte sich mehr als Reyn zurückzuhalten.
Shulk schien sich erst nicht entscheiden zu können, kam dann jedoch zu Melia. Ihr Herz fing wild an zu pochen, so wie immer, wenn er in der Nähe war.
„Hast du keinen Hunger?“, fragte er freundlich.
Melia warf einen Blick auf das Bankett, schüttelte dann jedoch den Kopf.
„Nein, danke. Wollt ihr denn nichts essen?“, antwortete sie und warf ihm einen fragenden Blick zu.
Er war vielleicht nicht einen Kopf größer als die halbe Homs, doch etwas größer war er schon, sodass er warm auf sie runter lächelte.
„Ich hab dir doch gesagt, du sollst mich duzen“, tadelte er sie. Obwohl sie sich innerlich anschrie, es zu verhindern, errötete sie leicht.
„Oh stimmt. Entschuldigung. Willst… du nichts essen?“, korrigierte sie sich in einem leichten Stottern, welches sie mit einem beiläufigen Blick durch den Raum dezent überspielte. Er lachte etwas.
„Nein danke. Ich hab nicht so einen Hunger“, erklärte er und starrte wieder gedankenverloren vor sich hin. Melia fühlte sich etwas unwohl, doch dann kam wieder Leben in Shulk, als er bemerkte wie einige Minister ihn säuerlich anstarrten.
„Tut mir Leid…“, nuschelte er.
„Kein Problem“, lächelte Melia.
„Du siehst übrigens sehr schön aus“, gestand er schließlich. Sofort lief sie knallrot an.
„Ähm….Danke…“, flüsterte sie und blickte zu Boden.
Plötzlich setzten die Musiker an, ein neues Lied zu spielen. Einige Paare tanzten schon, unter anderem Sharla und Reyn. Diese waren zwar beide knallrot, doch sie schafften es, im Takt zu bleiben. Shulk musterte die Tanzfläche kurz und hielt Melia dann die Hand hin.
„Darf ich bitten?“, fragte er in einem charmanten Ton. Melia schaffte es nicht, dagegen anzukämpfen und errötete vollends. Shulk starrte sie kurz verwirrt an, und errötete selber etwas.
„Ich meine als Entschuldigung für eben“, erklärte er sich. Melia nickte verständnisvoll und nahm seine Hand entgegen.
Er zog sie sanft mit sich und nahm schließlich auch ihre andere Hand. Viele starrten sie geschockt an, doch sie wandten schnell die Blicke ab. Shulk stellte sich als mittelmäßiger Tänzer heraus.
Er wirkte anfangs etwas unbeholfen, doch er fing sich bald und trat Melia kein einziges Mal auf die Füße.
Die Gefühle der Hochentia spielten währenddessen verrückt. Sie errötete immer mehr, wurde ziemlich nervös und sobald sie sich auch nur etwas näherkamen, deuteten Schmetterlinge in ihrem Bauch einen baldigen wirren Flug an. Wenn Shulk ihr auch nur kurz einen Blick zuwarf und ihre Blicke sich trafen, brachte das ihre Gefühle auf Hochtouren. Die Kronprinzessin wusste zwar um ihre Gefühle für den Träger des Monado, doch so richtig zugeben wollte sie es nicht.
Dann, nachdem sie sich wieder etwas unter Kontrolle hatte, entdeckte sie, dass der Blonde wieder in Gedanken versunken war. Obwohl Melia Angst vor der Antwort hatte, beugte sie sich, nach einigen tiefen Atemzügen, etwas zu ihm und flüsterte so, dass nur er es hören konnte: „Woran denkt ihr eigentlich?“ Bei all diesen wirren Gefühlen hatte sie vergessen, dass sie ihn duzen sollte.
Er dachte anscheinend kurz nach, was er sage sollte.
„Ich…ähm…an gar nichts“, log er.
„Ihr lügt. Schon seit ihr mich heute Mittag besucht habt, denkt ihr über etwas nach“, stellte sie klar.
Er seufzte ergeben.
„Ich…ich denke an Fiora“
Das gab Melia einen Stich. Sie wusste das Fiora mit Shulk seit ihrer Kindheit befreundet war. Doch sie wusste auch, dass Fiora verstorben war. Wieso gab er das so schuldbewusst zu? Wieso dachte er an sie? Melia zwang sich zur Ruhe. Wieso sollte er nicht an sie denken? Sie waren Freunde! Und wenn einer ihrer Freunde starb, würde Melia wahrscheinlich auch oft an ihn denken. Wieso störte sie das dann? Schnell fand die Hochentia den Grund für ihre Reaktion heraus.
Es war das Schuldbewusstsein in Shulks Stimme. Und die Tatsache, dass er es vor ihr verbergen wollte.
„Ich frage mich nur-“
„Ihr hegt Gefühle für sie, oder?“, brach sie hervor. Sie spürte Tränen der Enttäuschung in ihr hochsteigen.
„Melia. Ich…! Ähm…“, stotterte er verwirrt.
„Keine Sorge! Das ist schon in Ordnung, ich meine, ich kann das verstehen…“, brabbelte sie und entfernte sich von ihm. Er stand alleine dort und so gut wie alle Gäste starrten zwischen ihnen hin und her.
„Melia?“, fragte er.
„Nein! Es ist wirklich in Ordnung! Ihr hegt eben Gefühle für sie…da ist doch kein Problem“, stotterte sie und hielt sich den schmerzenden Bauch. Sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht.
//Was ist nur los mit mir? Ich bin doch sonst nicht so!//, dachte Melia panisch und blickte sich um.
Shulk trat einen Schritt auf sie zu.
„Melia, ich...“
„Lass mich!“, schrie sie plötzlich und rannte in ihre einzige Zuflucht. Sie achtete nicht darauf, ob ihr jemand folgte. Tränen der Wut und Enttäuschung sammelten sich, und kullerten dann ihre Wangen hinunter.
Schon war Melia bei der kaiserlichen Villa. Sie klammerte sich an das Geländer und blickte hinab. Es war schon dunkel und die Sterne leuchteten kalt auf sie hinab.
Ihre Tränen fanden den Weg nach unten und schließlich auch einige Schluchzer. Wie konnte sie sich nur auf einem Bankett so blamieren? Alle waren dort gewesen, selbst ihr Vater! Wie konnte sowas denn nur passieren? Sonst war sie doch auch nicht so aufgekratzt.
„Verdammt, ich liebe euch doch!“
„Ich hab doch gesagt, du sollst mich duzen“, kam plötzlich die eine Stimme von hinten.
Erschrocken drehte Melia sich um und noch bevor sie etwas realisieren konnte, nahm Shulk sanft ihr Kinn und zog es hoch. Dann legte er seine Lippen auf die ihren.
Melia riss erschrocken ihre blauen Augen auf. Die seinen waren geschlossen und schließlich ließ die Kronprinzessin langsam ihre Augen zufallen. Die Schmetterlinge in ihrem Bauch konnten endlich wild herumfliegen und sie genoss seine sanften Lippen auf den ihren. Es war ein sanfter und unschuldiger Kuss und doch steckte seine volle Liebe in ihm.
Schließlich lösten sie sich. Ihre Gesichter waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt und beide blickten sich in die Augen. Seine Hand hatte immer noch ihr Kinn in einem sanften Griff gefasst. Dann löste sich der Daumen und strich liebevoll eine noch nicht getrocknete Träne hinfort.
„Ich liebe dich auch“, flüsterte er und schien unendlich erleichtert zu sein, es endlich losgeworden zu sein.
Plötzlich löste Melia sich mit einem Ruck und Shulk starrte sie verwirrt an.
„Stimmt etwas nicht?“, fragte er vorsichtig und näherte sich ihr.
„Es ist nur…Du liebst doch Fiora! Wie kann da Platz für mich sein?“, fragte sie klagend und drehte sich um. Irgendwie schaffte sie es, Shulk in die Augen zu blicken.
Er blickte schuldbewusst zur Seite.
„Ich wusste es doch. Du fühlst dich schuldig, weil du sie liebst“, warf Melia ihm schließlich traurig vor.
„Nein! Das stimmt nicht! Ich…“, widersprach er sofort und seufzte dann ergeben.
„Ich habe Fiora geliebt, das stimmt. Doch ich bin nur schuldbewusst, weil ich meine Gefühle für dich nicht zurückhalten kann. Ich dachte, damit würde ich Fiora hintergehen, doch sie würde wollen, dass ich meinen Gefühlen folge. Und diese sind nur für dich“, erklärte er.
Melia drehte sich wieder zum Geländer, unschlüssig ob sie sich freuen, oder selber schuldig fühlen sollte. Doch dann umarmte Shulk sie plötzlich von hinten und löste so, ein Prickeln auf Melias Haut aus.
„Ich will nur dich. Versprochen“, flüsterte er.

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Heyo!
Endlich habe ich es geschafft, diesen One-Shot zu schreiben.
Und nach Stunden die ich hier saß um mir einen Titel auszudenken, ist er auch endlich on gestellt.
An dieser Stelle würde ich mich gerne (leider :P) bei meiner Beta knitte bedanken für das stressige (aber auch Lustige) Betalesen von ihr. Vielen Dank, Mongo :D
Zusammen haben wir außerdem noch am Ende gearbeitet und ich sag nur eins: Es sollte anders werden!
Ich hoffe ihr hattet viel Spaß beim lesen dieses OS.
MFG,
Knoffi
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