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Auch ein Kido Kenji hat Gefühle

von lulumint
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kido Kenji OC (Own Character) Shibungi
14.02.2013
14.02.2013
2
2.209
 
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14.02.2013 735
 
Der Kampf um die Welt und die Macht, diese vollkommen zu zerstören, war noch im vollen Gange. Tsugumi versuchte Ayase endlich wieder die Macht über einen Endlave zu geben, doch war auch dies ein Kampf. Ein Kampf mit einem anderen Hacker.

Wer war es?

Shibungi hatte ihn fast erreicht und gab Tsugumi ein Zeichen noch ein wenig auszuhalten.
Er wusste wen er treffen würde. Wen er töten musste. Er wusste es und es musste geschehen.  

Er musste Kido Kenji töten!  

Nur noch ein paar Schritte und schon stand er vor der Tür hinter dessen sich sein Opfer verbarg. Die Hacker in ihrer Welt. Natürlich bemerkte Kenji Shibungi erst, als dieser ihm bereits die Waffe an den Kopf hielt und sein Blick glitt nach rechts zu Shibungis Gesicht.

„Schachmatt, Kenji.“

Und schon drückte er ab.
....BAMM.....




Doch alles kam anders als angenommen. Denn Kido Kenji lebt noch! Kein Blut ist geflossen. Und ein Mädchen, Haare schwarz wie die Nacht und Augen so grün wie das Gras, stand da. Kenji hinter sich.
Wie war es dazu nur gekommen? Wer war dieses Mädchen? Und warum hatte sie Kido Kenji, den Massenmörder und Terroristen, gerettet?
„Bitte! Bitte lass ihn am Leben!“, fing die schwarzhaarige an, „Ich verspreche dir, dass er so etwas nie wieder macht! Bitte!“
Ihre strahlend grünen Augen starrten eindringlich in die dunkelgrünen des Schützen. Er wusste nicht was hier vorging. Er war nicht dumm und trotzdem verstand er es einfach nicht!
„Mid-“
Weiter kam Kenji nicht, denn schon hatte das Mädchen ihn unterbrochen.
„Halt die Klappe Kenji! Ich versuche dich hier gerade rauszuhauen, also sei einfach still!“
Kenji schien diesen Ton gar nicht von ihr gewöhnt zu sein, wirkte er doch ziemlich überrascht.
„Wieso sollte ich dir glauben, Kleines? Wer versichert mir, dass er nicht einfach so weitermacht, wenn ich ihn jetzt gehen lasse?“
Mittlerweile hielt Shibungi die Pistole in seiner Hand direkt auf das Mädchen. Er konnte Kenji nicht einfach laufen lassen. Das konnte er einfach nicht riskieren! Wer wusste schon was für ein Unheil er damit heraufbeschwören würde!
„Weil ich ihn liebe!“
Diese Worte hallten in Shibungis Kopf immer wieder. Das musste er erst einmal verarbeiten.
Doch nicht nur er war überrascht. Auch Kido Kenji selbst hatte die Augen vor Schock geweitet. Damit hatte wohl sogar er nicht gerechnet.
„Mi-Midori, was sagst d-du da?“
Sie drehte ihren Kopf zu ihm.
„Ich sagte: Ich liebe dich, Kenji.“



„Ich lasse euch gehen.“
Midori wollte sich schon bedanken, da sprach Shibungi weiter.
„Aber nur unter einer Bedingung!“
„Und die wäre?“
Sowohl Midori, als auch Kenji waren gespannt.
„Wenn ich jemals wieder von euch höre, von Kido Kenji dem Massenmörder und Terroristen, dann werde ich euch finden. Und töten.“
Nachdem er dies gesagt hatte drehte er sich sofort um und verschwand aus dem Raum. Er brauchte keine Antwort. Es war klar, dass sie zustimmen würden. Wollte sie ihn wirklich von alledem fernhalten, dann hatte sie nichts zu befürchten.
Midori und Kenji waren baff. Doch viel Zeit zum nachdenken blieb ihnen nicht. Sie mussten weg und zwar schnell. So schnell sie konnte schnappte sie sich Kenji und zog ihn mit all ihrer Kraft so schnell wie möglich hinter sich her. Zum protestieren kam er gar nicht.
Nach einiger Zeit waren sie an einem, anscheinend geheimen, Tunneleingang gelangt. Dort riss Kenji sich von der schwarzhaarigen los.
„Woher wusstest du, dass hier niemand ist? Midori, verdammt, wieso bist du überhaupt hier?“
„Kenji, wir haben keine Zeit jetzt hier zu streiten! Wir müssen weiter! Komm schon, bitte!“
Sie versuchte nach seiner Hand zu greifen, doch er zog diese weg, noch bevor sie sich berührten.
„Ich will eine Erklärung! Ich bin nicht zum Spaß hier! Ich habe einen Auftrag und kann nicht einfach abhauen!“
„Kenji....Was du hier tust ist schlecht.....Sie wollen dich töten! Und hätte ich dich eben nicht gerettet, wärst du schon tot! Willst du das? Sterben? Das kannst du nicht wollen.....Das-das wäre absurd! Bitte, Kenji, komm jetzt mit! Ich will dich nicht verlieren! Bitte!“
Kenji fühlte sich merkwürdig. Noch nie hatte er über Freundschaft oder gar Liebe richtig nachgedacht. Verluste waren ihm egal. Töten war für ihn keine große Sache. Doch warum hatte er jetzt dieses Gefühl etwas falsches zu tun, wenn er seinen Auftrag ausführte? Jetzt, wo Midori, das Mädchen, dass sein Leben einst durcheinander gebracht hatte, vor ihm stand. Er kannte sie schon lange. Lange vor seiner Verhaftung hatten sie sich kennengelernt.
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