Pain

von Lolitaaa
GeschichteDrama / P18
Dr.Addison Montgomery Dr.Pete Wilder
13.02.2013
13.05.2013
20
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13.02.2013 1.099
 
3 Stunden später
Mittlerweile hatte sich die Gesamte Praxis vor dem Zimmer versammelt in dem Addison schlief. Cooper saß schweigend auf einem Stuhl und starrte ins Leere. Sam hatte seinen Arm beruhigend um Naomi gelegt die zwischendurch immer wieder aufschluchzte und Pete lief wortlos auf und ab. Charlott unterbrach die Stille. „Ich sehe nach ihr…“ teilte sie den anderen mit und öffnete vorsichtig die Tür zum Zimmer. Sobald sie eingetreten war schloss sie diese wieder. Addison war wach und sah Charlotte mit müden Augen an. „Addison..“ begann sie, „weißt du was passiert ist?“
Langsam aber deutlich nickte diese. „kann ich… brauchst du etwas..?“ erkundigte sich Charlott weiter. „Naomi…“ murmelte Addison kaum hörbar. Charlott nickte und verließ den Raum. Kaum hatte sie dies getan wurde sie auch schon von den anderen belagert. „Wie geht es ihr?“ erkundigten diese sich aufgeregt und besorgt. „ Ich weiß es nicht…“ erwiderte Charlott ehrlich. „aber sie weiß was passiert ist und sie fragt nach dir Naomi,… geh zu ihr!“
Naomi sah in die Runde und ging dann in Richtung Zimmer. Sie öffnete die Tür und trat ein. Als sie Addison sah musste sie schlucken. Ihre Arme waren eingebunden, ihr Gesicht geschwollen und an der Schläfe trug sie ebenfalls ein Pflaster. Kurz gesagt sah sie furchtbar aus. Naomi musste sich zusammenreisen, um sich das nicht anmerken zu lassen. „Addi…“ flüsterte sie und ging auf ihre Freundin zu. Addison sah sie nur an. Sie sagte nichts. Vorsichtig nahm Naomi ihre Hand. Sie spürte deutlich wie Addison zusammenzuckte. „Addi… es… ich…“ Naomi fand keine Worte. „ Schhht Nae,“ flüsterte Addison. Naomi kamen die Tränen. Sie versuchte sie zurück zu halten. Sie wollte doch stark sein für ihre Freundin, doch das alles war zu viel. Addison drückte Naomis Hand. „Addison… was ist passiert?“ frage Naomi schließlich. Addison wich ihrem Blick aus. Sie wusste nicht was sie sagen sollte. Wenn sie die Augen schloss hatte sie deutlich die Bilder der vergangenen Nacht vor ihr, doch sie fand keine Worte dafür. „Ich hab geträumt…“ begann sie tonlos. „ und dann war es kein Traum mehr… er war da… und hat mich angefasst… überall… ich hab mich gewehrt… und dann… er…“ sie brachte kein weiteres Wort heraus, aber Naomi wusste auch so was sie sagen wollte. Sie strich ihrer Freundin über den Kopf. Es war so schrecklich und doch so real. „Sag… sag Pete danke…“ flüsterte Addison weiter. Naomi nickte. „Addison…“ sprach sie weiter. „hast du… hast du eine Ahnung wer das war?“ Addisons Augen wurde glasig. „Nein weißt du, was? Wir reden jetzt nicht mehr darüber..“ versuchte Naomi abzulenken. Addison schüttelte vorsichtig den Kopf. „Nein ich hab ihn nicht erkannt, aber er… er kannte mich… er wusste meinen Namen…“ flüsterte sie. Naomi drückte ihre Hand um sie zu beruhigen. „Du solltest dich jetzt ausruhen und etwas schlafen…“ meinte sie liebevoll aber dennoch bestimmt. Addison nickte vorsichtig und drehte sich auf die Seite. „Wenn du etwas brauchst… ruf mich… jeder Zeit Addi…“ meinte Naomi noch und strich ihrer Freundin über den Kopf bevor sie den Raum wieder verließ. Draußen angekommen lehnte sich gegen die Tür und schloss die Augen. Es war furchtbar und es brach ihr das Herz ihre beste Freundin so zu sehen. Sofort war sam an ihrer Seite und strich ihr über die Schulter. „Nae… alles okay?“ erkundigte er sich vorsichtig. Diese schüttelte den Kopf. Mittlerweile war auch Pete an ihre Seite getreten. „Pete…“ setzte sie an. „ich… ich soll dir Danke sagen von Addi“ schloss sie. Pete nickte kurz um zu zeigen, dass er verstanden hatte. „Sie versucht stark zu sein und sich nichts anmerken zu lassen, aber ich merke wie schlechte es ihr geht…“ begann Naomi zu erzählen während die anderen zuhörten. „Sie kann sich an alles was passiert ist erinnern, aber sie hat keine Ahnung wer der Typ war. Das einzige was sie gesagt hat war, dass er ihren Namen kannte…“
„Er kannte ihren Namen? Was soll das heißen?“ fragte Pete etwas verwirrt. „Ich weiß es auch nicht.. Das waren ihre Worte..“ meinte Naomi schulterzuckend.
„Ich denke wir sollten alle nach Hause gehen. Addison schläft und das sollten wir auch tun“ entschied Sam, doch Pete schüttelte den Kopf. „Ich denke einer von uns sollte immer hier sein, denn was ist wenn sie aufwacht und etwas braucht? Wir sind ihre Freunde, wir sollten zu ihr stehen!“
„Pete hat recht!“ sagte Naomi sofort.
Die ganze Nacht wachten sie abwechselnd vor Addisons Zimmer. Sie war zwischendurch immer wach oder stöhnte während des Schlafes auf. „Sie träumt schlecht…“ meinte Naomi traurig. Sam nickte nur.
Am nächsten Morgen
Bereits am frühen Morgen sah Charlott nach Addison. Pete, der als Letzter mit „Addisonwache“ an der Reihe war, schlief auf einem Stuhl vor dem Zimmer. Als Charlott das Zimmer wieder verließ ging sie zu Pete und stieß ihn leicht an. Dieser schrak sofort zusammen. „Was ist passiert? Wie geht es ihr?“ fragte er wie aus der Pistole geschossen. „Ganz ruhig Pete, es geht ihr den Umständen entsprechend gut.“ Klärte ihn Charlott auf. „aber sie sollte etwas essen, vielleicht kannst du zu ihr gehen und sie dazu bringen ein paar Bissen zu essen.“ bat sie.
Pete nickte und klopfte an Addisons Zimmertüre. „Ja“ kam es schwach aus dem Inneren. Pete öffnete vorsichtig die Tür. „Hi“ begrüßte er sich und lächelte etwas, obwohl ihm bei ihrem Anblick eigentlich nicht danach zumute war. „Hi Pete..“ gab Addison leise zurück und versuchte ebenfalls etwas zu lächeln, was ihr nicht wirklich gelang. „Wie fühlst du dich? Hast du Schmerzen? Brauchst du etwas?“ überschüttete er sie mit fragen. Addison schüttelte den Kopf. „Nein Pete, ich hab alles und mir geht es naja … gut“ meinte sie nicht besonders überzeugend. „Addison… du musst nicht so stark tun… es ist okay…“ versuchte ihr Pete vorsichtig klar zu machen. Addison sah beschämt zu Boden. „Ich wollte mich bedanken…“ begann sie leise. „Das ist Unsinn Addison, du musst dich nicht bedanken, das war doch selbstverständlich!“ stellte er sofort klar und nahm vorsichtig ihre Hand. „Addison bitte sieh mich an!“ Vorsichtig hob sie ihren Kopf und sah ihm in die Augen. „Du musst jetzt etwas essen, damit du zu Kräften kommst, denn die Polizei wird auch bald hier sein und dir ein paar Fragen stellen…“ erklärte Pete ihr ruhig. „Ich kann das nicht… Pete ich kann nicht darüber reden…“
„Du musst es versuchen Addison, ich weiß es ist schwer… verdammt schwer, aber du musst mithelfen diesen Typen zu finden, bevor er so etwas noch einmal machen kann…“ versuchte Pete sie zu ermutigen. Addison nickte. Sie wusste das er Recht hatte, und dennoch viel es ihr verdammt schwer. „Bleibst du bei mir?“ fragte sie ihn vorsichtig.
„Aber natürlich!“
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