Pain

von Lolitaaa
GeschichteDrama / P18
Dr.Addison Montgomery Dr.Pete Wilder
13.02.2013
13.05.2013
20
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13.02.2013 1.535
 
Am nächsten Morgen machten sich Addison und Pete auf den Weg zum Flughafen. Addison freute sich bereits darauf endlich wieder all ihre alten Freunde zu sehen. Dennoch war sie etwas unsicher, da sie nicht wusste wie Pete auf ihre alten Freunde reagieren würde.
„Alles okay bei dir?“ erkundigte sich Pete, als er ihren nachdenklichen Blick bemerkte.
„Natürlich… es geht mir gut!“ sagte sie schnell, da sie nicht wollte, dass er sich Sorgen um sie machte.
Pete sah sie eindringlich an. Er merkte, dass es etwas gab, dass sie beschäftigte, doch er akzeptierte, dass sie vorerst nicht mit ihm darüber reden wollte. Der Flug verging schnell und ehe sie es sich versahen waren sie in Seattle gelandet.
Sie beschlossen zuerst ins Hotel zu fahren und danach erst ins Krankenhaus.
„Freust du dich, deine Freunde wieder zu sehen?“ unterbrach Pete das Schweigen.
Addison lächelte. „Um ehrlich zu sein, ja ich freue mich sehr.“
Pete nahm liebevoll ihre Hand und schenkte ihr ein Lächeln. „Und ich freu mich deine Freunde endlich kennenzulernen.“

Eine Stunde später erreichten die beiden das Krankenhaus. Bevor sie es betraten hielt Addison kurz inne und betrachtete es von außen.
„Was?“ wollte Pete etwas unsicher wissen.
„Nichts… ich denke nur gerade darüber nach wie viele gute, aber auch schlechte Erinnerungen ich an diesen Ort habe….“ gestand sie ihm. Pete wusste nicht genau was er darauf antworten sollte. Er kannte die Geschichte von ihrer Scheidung und wusste auch, dass sie wohl die meisten Erinnerungen mit Derek verband.
„Wollen wir rein gehen?“ schlug Pete vor um der unangenehmen Situation zu entkommen.
Addison nickte nur und betrat gemeinsam mit Pete das Krankenhaus.
Bereits wenige Sekunden später stand eine breit grinsende Callie vor ihnen.
„Addison… da bist du ja!“ meinte sie fröhlich und umarmte ihre alte Freundin.
„Hey Callie… wie geht es dir?“ erkundigte Addison sich ebenfalls erfreut.
„Bestens, wirklich bestens… und wer ist deine attraktive Begleitung?“ fragte sie und sah Pete prüfend an.
„Das ist Pete, mein… mein Freund!“ erklärte Addison lächelnd und warf Pete einen liebevollen Blick zu.
„Dein Freund… wow…“ murmelte Callie und betrachtete ihn noch mal von Kopf bis Fuß.
„Freut mich dich kennen zu lernen…“ mischte sich Pete ins Gespräch ein und reichte Callie die Hand.
„Ja.. freut mich auch sehr!“ erwiderte Callie schnell und reichte ihm ebenfalls die Hand.
„Hast du vielleicht eine Ahnung wo Richard ist?“ wollte Addison an Callie gewandt wissen.
„Ich denke er hatte bis jetzt eine OP. Sieh mal in OP 2 nach…“ antwortete Callie sofort.

Addison und Pete machten sich auf den Weg in die Chirurgie.
„Na das ist ja eine Überraschung… Addison!“ rief Mark als er sie erblickte und trat an die beiden heran. Schnell umarmte er sie.
„Hi Mark, schön dich zu sehen!“ erwiderte Addison schnell. „Pete kennst du ja bereits.
Die Beiden Männer begrüßten sich kurz, ehe Mark sich wieder an Addison wandte.
„Was führt dich wieder nach Seattle?“ erkundigte er sich.
„Richard hat mich angerufen, er hat einen schwierigen Fall für mich. Und Pete hab ich mitgenommen damit er endlich mal meine Freunde kennenlernt!“ erzählte Addison und Mark hörte ihr aufmerksam zu.
„Ihr… ihr seid zusammen?“ fragte Mark etwas überrascht.
„Ja sind wir!“ bestätigte Addison sofort und nahm Petes Hand. Mark sah die beiden etwas skeptisch na. Als er in Los Angeles war sah es noch nicht so aus als wären Addison und Pete zusammen.
„Ich hab mich also nicht getäuscht… Du bist wirklich schon da!“ begrüßte Richard Addison als er den Flur betrat.
„Hallo Richard!“ begrüßte Addison ihn mit einem Lächeln und reichte ihm die Hand.
„Es freut mich, dass du wieder da bist!“ erklärte er sofort.
„Ich bin nicht wieder da! Ich erledige nur diesen Fall um dir einen Gefallen zu tun. Das ist übrigens mein Freund Pete!“ stellte Addison ihn vor und die beiden Männer unterhielten sich kurz.
Währenddessen zog Mark Addison beiseite.
„Das ist also dein Freund?“ erkundigte er sich nochmals.
„Hab ich doch bereits gesagt!“ gab Addison leise zurück.
„Schon gut, aber damit hatte ich nicht gerechnet. Um ehrlich zu sein, Richard hat erwähnt, dass du kommst, aber ich hatte mir unser Zusammentreffen etwas anders vorgestellt…“ murmelte er so leise, dass nur sie es verstehen konnte.
„Was hast du denn erwartet? Das ich wieder eine Nacht mit dir verbringe?“ wollte sie wissen.
„Ja… zum Beispiel. Außerdem hat Derek mir erzählt was passiert ist als wir dich besucht haben!“ sagte Mark schnell und warf ihr einen fragenden Blick zu.
„Mark halt bitte die Klappe, Pete ist nicht besonders gut darauf zu sprechen!“ verbot sie ihm den Mund.
„Ihr wart damals schon zusammen?“ erwiderte Mark geschockt.
„Schhht! Nein waren wir nicht, aber er war trotzdem nicht begeistert als ich es ihm erzählt habe!“ erklärte Addison. Sie wollte nicht näher auf dieses Thema eingehen. Zu schmerzhaft waren die Erinnerungen an diese Zeit. Sie warf einen Blick auf Pete der sich immer noch mit Richard unterhielt. Pete bemerkte ihren Blick und sah sie ein wenig fragend an. Schnell lächelte sie, um ihn nicht zu beunruhigen.

Eine Stunde später war Addison gerade dabei die Patientin zu untersuchen. Pete wartete währenddessen in der Cafeteria.
Er hatte sich mit einem Kaffee an einen Tisch gesetzt und es sich so gemütlich wie möglich gemacht.
Plötzlich merkte er wie jemand an ihn heran trat.
„Hi Pete..“ begrüßte ihn eine Stimme, die ihm sehr bekannt vorkam.
„Hallo Derek“ erwiderte Pete und bemühte sich dabei freundlich zu klingen.
„Was führt sie hier her?“ wollte Derek wissen und setzte sich ebenfalls an den Tisch.
„Ich bin mit Addison hier…“ erklärte Pete und nippte an seinem Kaffee.
„Ja ich hab gehört, dass Addison kommt um eine Patientin zu operieren, aber ich wusste nicht, dass ein zweiter Arzt angefordert wurde…“ redete Derek weiter.
„Oh nein, ich bin privat hier. Addison und ich wir sind zusammen!“ stellte Pete klar und sah Derek prüfend an.
„Oh… ähm das wusste ich nicht…“ murmelte Derek mehr als überrascht. „Ich muss dann auch wieder los!“

Ohne zu klopfen betrat Derek das Patientenzimmer.
„Addison, kann ich kurz mit dir reden?“ erkundigte er sich, ohne sie zu begrüßen.
Addison sah auf. Sie war etwas überrascht über Dereks Auftritt, folgte ihm aber aus dem Zimmer.
„Was gibt’s?“ erkundigte sie sich ohne Umschweife.
„Nicht hier!“ sagte er schnell und ging in einen leeren Bereitschaftsraum. Addison folgte ihm. Sie war etwas unsicher, was er von ihr wollte.
„Was willst du Derek?“ wiederholte sie ihre Frage.
„Pete… ist das dein ernst?“ wollte er nun direkt von ihr wissen.
„Was ist mit ihm?“ Addison ahnte worauf er hinaus wollte, stellte sich aber absichtlich dumm.
„Seit wann bist du mit diesem Typen zusammen? Er passt nicht zu dir!“ stellte Derek kalt fest.
„Das hast du aber nicht zu entscheiden!“ sagte sie mit fester Stimme.
Ohne etwas zu sagen zog er sie heran und küsste sie. Addison war so überrascht, dass sie im ersten Moment unfähig war sich zu bewegen. Sie hatte sich aber schnell wieder gefasst und stieß ihn mit aller Kraft, die sie aufbringen konnte, weg.
„Sag mal spinnst du?“ fuhr sie ihn an.
„Addie bitte… uns verbindet so viel…“ versuchte er ihr klar zu machen.
„Nein Derek, Nein! Das war einmal, aber es ist Vergangenheit!“ schrie Addison weiter und stürmte zur Tür hinaus. Derek lief ihr sofort hinterher.
„Bleib stehen Addison!“ rief er ihr nach, doch sie reagierte nicht.
Nach wenigen Metern hatte er sie eingeholt und packte sie am Oberarm. Addison hatte damit nicht gerechnet und stürzte zu Boden.
„Addison es tut mir leid!“ entschuldigte er sich sofort und wollte ihr wieder aufhelfen, doch sie schlug seine Hand weg.
„Verschwinde Derek und lass mich in Ruhe!“ schrie sie ihn an. Die Menschen die um die beiden herum standen hatten sich bereits zu ihnen umgewandt.
„Addison, so lass mich dir doch helfen…“ sagte Derek leise. Addison richtete sich vorsichtig wieder auf. „Verschwinde!“ zischte sie und hoffte, dass die Menge um sie herum nicht alles mitbekommen hatte. Derek gab sich schließlich geschlagen und zog sich zurück.
Addison stützte sich unsicher an das Pullt das neben ihr stand. Vorsichtig rieb sie ihren Knöchel.
„Alles okay?“ erkundigte sich eine bekannte Stimme.
„Hey Miranda!“ begrüßte Addison die kleine Ärztin erfreut.
„Freut mich auch sehr Addison, aber was war das denn?“ wollte sie wissen.
„Nicht so schlimm, es geht mir gut nur mein Knöchel tut etwas weh….“ Gab Addison schließlich zu.
„Lassen sie mal sehen….“ Meinte Bailey und beugte sich zu Addisons Knöchel hinab.
„Sieht nicht so gut aus, ich denke wir sollten das röntgen…“ entschied sie.
„Na toll… das hat mir gerade noch gefehlt….“ seufzte Addison.

Keine 10 Minuten später wartete Addison in der Notaufnahme auf ihre Untersuchungsergebnisse.
„Okay… alles halb so schlimm, es ist nur verstaucht….“ erklärte Bailey als sie mit der Akte zu Addison kam.
„Gott sei Dank!“ stieß Addison erleichtert aus.
„Wir sollten das trotzdem schienen!“ entschied Bailey und ging mit Addison in einen Untersuchungsraum. Vorsichtig begann Bailey damit Addisons Bein zu schienen.
„Kann ich sie um einen Gefallen bitten?“ begann Addison vorsichtig.
„Klar doch, worum geht’s?“ erwiderte Bailey sofort.
„Ich ähm… könnten sie einen Ultraschall machen? Ich will nach dem Sturz nur wissen ob wirklich alles in Ordnung ist…“ meinte Addison etwas unsicher.
Bailey hielt kurz inne und starrte Addison an. Dann lächelte sie.
„Sie sind schwanger?“ erkundigte sie sich lächelnd.
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