Pain

von Lolitaaa
GeschichteDrama / P18
Dr.Addison Montgomery Dr.Pete Wilder
13.02.2013
13.05.2013
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13.02.2013 932
 
Vor ihnen stand ein etwas geschockter Sam. Schnell drehte er sich um, um die Beiden nicht weiter zu beobachten. „Was zum Teufel macht ihr da?“ wollte er schockiert wissen.
„Ist das jetzt dein Ernst? Wonach sieht es denn aus?“ erwiderte Pete etwas amüsiert während er sich wieder anzog. Addison war etwas peinlich berührt und zog schnell ihren Rock nach unten.
„Seid ihr wahnsinnig? Das hier ist eine öffentliche Praxis, hier könnten Patienten rein kommen!“ schrie Sam nun beinahe.
„Sam… Es tut uns doch leid… wir haben nicht nachgedacht…“ versuchte Addison sich zu entschuldigen.
Sam schüttelte nur genervt den Kopf und verlies dann den Behandlungsraum.
Addison und Pete sahen sich etwas peinlich berührt an.
„Das ist wohl nicht so gut gelaufen…“ murmelte Addison und sah Pete etwas unsicher an.
Pete sah sie ernst an, ehe er zu lachen begann.
„Hey, was ist so lustig?“ wollte Addison sofort wissen.
„Nichts nur… es hatte seinen Reiz!“ gab er ehrlich zu. Addison lächelte nun ebenfalls und nickte. „Du hast recht, es hatte was!“
Pete ging langsam auf sie zu und zog sie in seine Arme. „Wir sollten jetzt aufhören und an die Arbeit gehen!“ meinte sie entschieden und gab ihm noch einen kurzen Kuss, dann verließ sie das Zimmer und ging in ihr Büro. Dort wartete bereits Naomi auf sie.
„Wartest du auf mich Nae?“ erkundigte sich Addison überrascht.
„Allerdings!“ gab Naomi sofort ernst zurück und ging auf ihre Freundin zu.
„Du hast mit Sam gesprochen…“ murmelte Addison, denn Naomis Blick sagte ihr genug.
Naomi nickte sofort. „Bist du wahnsinnig?“
„Nein Nae, ich bin nicht wahnsinnig….“ Sagte Addison sofort.
„Doch bist du… Nicht genug, dass du schwanger bist, jetzt schläfst du auch noch in der Praxis mit Pete…“ sagte Naomi aufgebracht.
„Ja und? Ist doch halb so wild!“ versuchte Addison Naomi zu beschwichtigen.
„Halb so wild?! Er ist kein guter Umgang für dich!“
„Das geht dich aber nichts an Nae!“ gab Addison nun ebenfalls wütend zurück. Sie hatte es satt ständig bemuttert zu werden.
„Gut bitte… Anscheinend weißt du ohnehin alles besser!“ schrie Naomi ehe sie das Büro ohne ein weiteres Wort verlies.
Addison ließ sich langsam auf die Couch sinken. Toll, genau das hatte sie jetzt noch gebraucht.
Sie wollte nicht mit Naomi streiten, aber sie wollte sich genauso wenig bevormunden lassen. Warum musste immer alles so kompliziert sein?
Noch ehe sie weiter nachdenken konnte klingelte das Telefon.
„Montgomery?“ meldete sie sich.
„Hi Addison, hier ist Richard… ich bräuchte ihre Hilfe!“
„Richard, schön das du anrufst, was gibt es denn?“
„Wir haben hier eine Frau die schwanger ist mit Fünflingen, für zwei der Babies sieht es ziemlich kritisch aus. Ich wollte sie fragen, ob sie mir den Gefallen tun würden und den Fall übernehmen würden…“ erklärte Richard.
„Hört sich interessant an… wann brauchen sie mich denn?“ erkundigte sich Addison sofort.
„Die Frau ist jetzt in der 28. Woche. Am besten sie kommen sofort!“ erklärte er ihr.
„Gut, ich buche sofort einen Flug und bin spätestens Morgen in Seattle!“ sagte Addison sofort.
„Danke Addison, auf sie kann man eben zählen, ich freu mich!“ verabschiedete sich Richard.
„Ich freu mich auch!“

Aus irgendeinem Grund freute sich Addison darauf wieder mal nach Seattle zu kommen, denn das hieß zumindest, dass sie für kurze Zeit dem Stress hier entkommen konnte. Sie machte sich auf den Weg in Petes Büro, denn sie musste ihm sagen, dass sie vor hatte nach Seattle zu fahren.
Zögernd klopfte sie an die Tür.
„Ja?“ hörte sie Petes Stimme.
Langsam trat sie ein.
„Hey meine Hübsche, was gibt es denn? Erkundigte er sich erfreut.
„Es gibt da etwas über das wir reden müssen…“ begann sie.
Pete sah sie etwas unsicher an. „Was denn?“
„Richard hat mich gerade angerufen, er braucht meine Hilfe, sie haben in Seattle einen schwierigen Fall und ich werde hinfliegen!“ erklärte sie ihm sofort.
Pete sah sie etwas überrascht, aber auch skeptisch an. „Was soll ich jetzt dazu sagen Addison?“
„Ich weiß es nicht…“ murmelte sie.
„Ich find es nicht gut um ehrlich zu sein…“ gab er zu.
„Was ist das Problem?“ erkundigte sich Addison sofort.
„Was das Problem ist? Derek ist für mich das Problem. Ich hab Angst, dass er sich an dich ran macht!“ gab Pete zu.
Addison nickte vorsichtig. Sie verstand seine Sorgen.
Pete ging langsam auf sie zu und nahm ihre Hand. „Hör zu, ich bin im Moment etwas unsicher. Ich meine wir erwarten ein Kind, aber dennoch weiß ich nicht was da zwischen uns läuft…“ gestand er ihr schließlich.
Addison sah ihn mehr als überrascht an. Damit hatte sie nicht gerechnet.
„Pete… das wusste ich nicht…“ sagte sie leise und strich ihn zärtlich über die Wange.
„Addison, das hier ist kein Spaß für mich… ich meine es ernst mit dir!“ meinte er ehrlich.
„Mir ist es auch ernst!“ gab sie schnell zurück und küsste ihn kurz zum Beweis.
„Was tun wir jetzt?“ wollte Pete von ihr wissen.
„Wie wär es wenn du mit nach Seattle kommst? Ich meine du könntest dort meine Freunde kennenlernen …“ schlug Addison vor und sah ihn hoffnungsvoll an.
Pete überlegte kurz. „Meinst du das ernst?“ erkundigte er sich.
Addison nickte sofort und sah ihn erwartungsvoll an.
„Gut, wenn du das wirklich willst komme ich gerne mit dir mit!“ versprach er ihr und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss.
Addison freute sich, dass Pete bald ihre Freunde kennenlernen würde. Andererseits hatte sie auch ein etwas mulmiges Gefühl wenn sie daran dachte, dass in Seattle auch Derek war.
Sie hatte mit Pete nie wieder darüber gesprochen was zwischen Derek und ihr passiert war, aber dennoch wusste sie, das für Pete Derek ein rotes Tuch war.
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