Pain

von Lolitaaa
GeschichteDrama / P18
Dr.Addison Montgomery Dr.Pete Wilder
13.02.2013
13.05.2013
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13.02.2013 956
 
Am Abend rang sich Addison schließlich dazu durch zu Pete zu fahren. Nach einer viertelstündigen Autofahrt parkte sie vor Petes Haus. Sie stieg aus ihrem Wagen und ging in Richtung Tür. Dort hielt sie einen Moment inne. Sie konnte sich einfach nicht dazu durchringen zu klingeln. Was sollte sie denn auch sagen? Addison war unheimlich nervös. Mittlerweile stand sie schon geschlagene 5 Minuten vor der Tür ohne geklingelt zu haben. „Ich muss es tun…“  sagte sie sich selbst drückte die Klingel. Am liebsten wäre sie davon gelaufen, doch sie wusste, dass dies keine Lösung war. Nervös hielt sie den Atem an. In dem Moment öffnete Pete die Türe. „Addison?“ sagte er sichtlich überrascht.
„Entschuldige, dass ich dich störe… ähm… am besten ich geh wieder…“ murmelte sie und war schon dabei sich umzudrehen, doch Pete hielt sie am Arm fest.
„Was willst du Addison?“ fragte er ruhig. Sie schaffte es nicht ihm in die Augen zu sehen.
„Wir müssen reden…“ brachte sie schließlich hervor.
„Gut, komm rein…“ sagte er zu ihrer Überraschung.
Wortlos folgte sie ihm. Pete setzte sich auf die Couch und Addison nahm in einem gewissen Abstand neben ihm Platz.
„Was hast du auf dem Herzen?“ erkundigte sich Pete freundlich.
Addison war verwirrt. Seit wann war er so nett zu ihr? Sie schaffte es einfach nicht ihm in die Augen zu sehen.
„Es ist schwer Pete, verdammt schwer…“ begann sie.
Pete sah sie fragend an. „Was ist denn los?“ er konnte eine gewisse Besorgnis in seiner Stimme nicht verbergen.
Addison stand auf. „Tut mir leid Pete… ich kann nicht…“ meinte sie leicht verzweifelt.
Pete stand ebenfalls auf und stellte sich ihr in den Weg. „Addison, weshalb bist du hier?“ fragte er nochmals ruhig.
„Nein ich kann nicht…“ meinte sie wieder.
„Komm schon Addison spucks aus…“ versuchte er es weiter.
„Nein!“
„Komm schon..“
„Ich bin schwanger okay?“ schrie sie beinahe.
Pete sah sie schockiert an. „Du bist was? Schwanger?“ wiederholte er tonlos.
Kaum merklich nickte sie. „Es tut mir leid…“ meinte sie leise.
Pete sagte nichts. Er wusste nicht wie er reagieren sollte.
„Es muss dir nicht leid tun…“ brachte er schließlich hervor.
„Ich sollte jetzt gehen…“ entschied sie.
„Nein bleib!“ meinte er bestimmt und nahm ihre Hände. Zum ersten Mal seit sie gekommen war sah sie ihn an.
„Es tut mir so leid…“ sagte sie nochmals.
„Hörst du jetzt auf dich zu entschuldigen?“ meinte er lächelnd und zog sie näher zu sich.
„Okay, ich halt meine Klappe…“ sagte sie leise.
„Komm her…“ flüsterte Pete nur und umarmte sie.
Addison ließ es geschehen. Wie sehr hatte sie Petes Nähe vermisst.
Sie klammerte sich fest an ihn. Zärtlich strich er ihr über den Rücken.
Langsam lösten sie sich wieder voneinander.
Ohne etwas zu sagen sahen sie sich an.
„Was tun wir jetzt?“ durchbrach Pete das Schweigen.
Addison zuckte lediglich mit den Schultern. Sie hatte absolut keine Ahnung.
Pete sah sie eindringlich an.
„Wir schaffen das schon…“ versuchte er sie zu beruhigen.
„Wie stellst  du dir das vor?“ fragte sie sofort.
„Addison ich weiß es nicht…“ gab er zu.
„Ich leider auch nicht…“ meinte sie ehrlich.
„Du willst das Baby bekommen?“ fragte er vorsichtig.
Addison sah ihn etwas schockiert an und wich etwas zurück.
„Natürlich!“ sagte sie ernst. „Du kannst nicht von mir verlangen, dass….“
„Das würde ich nie tun!“ stellte er sofort klar, noch ehe sie fertig gesprochen hatte.
„Gut… gut…“ murmelte sie nur.
„Hast du dich schon untersuchen lassen?“ erkundigte er sich besorgt.
Addison schüttelte den Kopf. „Nein ich hab nur den Test gemacht. Naomi weiß auch noch nichts davon…“
„Du musst es Naomi sagen, sie ist deine beste Freundin und eine ausgezeichnete Ärztin, du brauchst sie…“ redete er auf sie ein.
„Ich weiß, aber ich habe Angst…“ flüsterte sie ehrlich. „Ich meine ich bin alleine und auch noch so doof mich schwängern zu lassen…“
„Du bist nicht doof und auch nicht alleine…“ meinte Pete und zog sie wieder näher heran.
Dankbar gab Addison ihm einen kurzen Kuss. Pete ließ es zu.
„Du redest heute noch mit Naomi und lässt dich morgen untersuchen okay?“ flüsterte er ihr ins Ohr.
„Mach ich…“ versprach Addison ihm. „Ich geh dann mal…“
„Nein warte du hast etwas vergessen!“ sagte Pete noch zu Addison, die sich schon umgewandt hatte.
„Was denn?“ fragte sie leicht verwirrt.
Anstatt ihr zu antworten zog Pete sie schnell in seine Arme und küsste sie leidenschaftlich.
Addison genoss den Kuss. Sie hatte Pete so sehr vermisst und war mehr als froh über seine Reaktion.
Nach einigen Minuten lösten sich die Beiden wieder.
Addison verabschiedete sich und verließ dann das Haus.
Sie wusste, dass sie jetzt unbedingt mit Naomi sprechen musste. Also hoffte sie, dass ihre Freundin auch zu Hause war.
Als sie Naomis Haus erreichte sah sie, dass im Wohnzimmer Licht brannte und der Fernseher an war. Leise schloss sie die Tür und ging ebenfalls ins Wohnzimmer. Dort saß Naomi auf der Couch und aß eine Tafel Schokolade.
„Alles okay Nae?“ erkundigte sich Addison woraufhin ihre Freundin erschrak.
„Natürlich… bei dir?“ gab sie die Frage zurück.
Addison antwortete nicht, sondern sah ihre Freundin nur ernst an.
„Was ist los Addison?“ fragte Naomi, die sofort bemerkte, dass etwas nicht in Ordnung war.
„Ich muss mit dir reden Nae…“ begann Addison.
Ihre Freundin sah sie besorgt an.
„Okay… kurz und schmerzlos, wie beim abreißen eines Pflasters…. Ich bin schwanger…“ meinte sie leise und sah Naomi dabei unsicher an.
Naomi war sprachlos. Sie hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit.
„Du bist… Du bist… schwanger?“ stammelte sie.
Addison nickte ruhig. „Würdest du mich morgen untersuchen? Bitte!“ fügte sie hinzu.
„Natürlich….“ Murmelte Naomi immer noch total perplex. „Ist Pete…“
„Ja er ist der Vater!“ sagte Addison sofort.
Naomi nickte wortlos und legte liebevoll den Arm um ihre Freundin.
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