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Gruppe 01: Von Babysittern und Verbrechern

von MDU-Story
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
08.02.2013
08.02.2013
10
8.759
 
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9 Reviews
Dieses Kapitel
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08.02.2013 989
 
Puh. Wir haben es tatsächlich geschafft. Die erste Story ist fertiggestellt. Ich kann es immer noch nicht glauben. Aber egal: Ich will hier nur das Nötigste loswerden und mich so kurz wie möglich fassen. Dann leg ich mal los:
Wie ich schon in der Kurzbeschreibung verkündet hab, ist diese Story die erste Story die im Rahmen des Meine, deine unsere-Story Projekts entstanden ist. Für genaue Infos schaut ihr am besten auf unser Profil oder in den Thread (dort könnt ihr euch auch melden, falls ihr selber mal mit schreiben wollt ^^).
Warnung: Aufgrund der Tatsache, dass jeder Autor immer nur das vorangegangene Kapitel und nicht die gesamte, bisherige Story kennt, kann es durchaus zu kleineren oder größeren Logikfehlern kommen.
Okay. Das war's dann auch.
Viel Spaß beim Lesen wünscht euch, im Namen aller Autoren,
LilliAngel (stolze Projektleiterin):

Hier ist der Link zum Projekt: http://forum.fanfiktion.de/t/17705/1

Und hier sind die zehn Autoren auf deren Konto diese erste Story geht:
1. LilliAngel
2. EmmaLisa
3. Isana
4. lucheni87
5. Muileh
6. Sancti
7. inuzukagirl
8. Liz123
9. Maline
10. lostMockingjay


Kapitel 1 - LilliAngel

,,Roland. Du wirst heute Abend auf Sofia aufpassen. Dein Vater und ich wollen ins Theater.“
„Und wieso muss ich auf die kleine Nervensäge aufpassen? Ihr habt doch eine Babysitterin.“
„Die ist krank. Also musst du ihren Platz einnehmen.“
„Aber ich wollte doch mit Mona ins Kino.“
„Dann geht ihr eben morgen. Dein Vater und ich haben auch ein Recht auf Freizeit.“
„Na toll.“
Grummelnd ließ Roland seine Mutter in der Küche stehen und verschwand in seinem Zimmer. Die Tür war kaum hinter ihm zugefallen, als sie auch schon wieder aufgerissen wurde und Sofia mit wehenden blonden Zöpfen ins Zimmer stürmte.
„Teddy und ich wollen in den Park!“, rief sie und baute sich vor Roland auf. „Gehst du mit uns?“
Ihre blauen Kulleraugen sahen ihn flehend an.
„Meinetwegen“, seufzte Roland ergeben und wandte sich von seiner sechsjährigen Schwester ab. „Vorher muss ich aber Mona anrufen.“
„Wir warten“, krähte Sofia vergnügt und eilte aus dem Zimmer.
Mit einem erneuten tiefen Seufzen zog Roland sein Handy aus der Hosentasche und wählte Monas Nummer.
Sie ging sofort ran. „Du willst mir absagen, stimmst?“
„Äh. Stimmt. Aber woher weißt du das?“, fragte Roland verwirrt.
„Du rufst mich sonst nie vor Verabredungen an. Und das du es jetzt tust, kann nur bedeuten, dass sich an deinem Tagesplan etwas geändert hat“, erklärte Mona.
„Tut mir leid.“
„Macht nichts. Was ist dir denn dazwischen gekommen?“
„Meine Eltern gehen heute Abend ins Theater, aber ihre Babysitterin ist krank.“
„Also musst du auf Sofia aufpassen.“
„Genau.“
„Dann leiste ich dir dabei Gesellschaft“, beschloss sie fröhlich.
„Das musst du nicht.“
„Ich will es aber und bin schon so gut wie bei dir.“
„Warte! Sofia und ich gehen jetzt in den Park.“
„Dann treffen wir uns eben dort“, erwiderte sie vergnügt.
Bevor Roland noch etwas sagen konnte, hatte Mona auch schon aufgelegt.
„Dieses Mädchen ist wirklich erstaunlich“, murmelte er und steckte sein Handy wieder ein. ,,Sofia! Wir können los!“
Augenblicklich stürmte die Kleine wieder ins Zimmer, ihren pinkfarbenen Teddy fest an die Brust gedrückt. „Du musst mir beim Schuhe anziehen helfen.“
„Mach ich.“ Roland nahm seine Jeansjacke vom ungemachten Bett und schlüpfte hinein. Dann folgte er Sofia in den Flur, wo er ihr ihre pinkfarbenen Sandalen anzog.
„Danke“, quietschte sie und sprang auf. „Lass uns endlich gehen.“
,,Mum! Sofia und ich gehen in den Park!“, rief Roland im Vorbeigehen in die Küche. Dann standen seine kleine Schwester und er auch schon auf der Straße vor dem Haus.
„Seit wann gehst du gerne in den Park?“, erkundigte sich Roland, während sie nebeneinander her gingen.
„Ich bin schon immer gerne in den Park gegangen“, erwiderte Sofia.
„Davon weiß ich nichts.“
„Ist aber so“, behauptet Sofia nachdrücklich und schien ein bisschen schneller zu werden. „Beeil dich ein bisschen.“
Kaum zehn Minuten später betraten sie einen kleinen, gepflegten Park mit bunten Wiesen, einem seltsam geformten Brunnen in der Mitte und einem kleinen Spielplatz, auf den Sofia zielstrebig zu steuerte. Roland folgte ihr in ein paar Meter Entfernung.
„Hey, Roland!“, rief auf einmal eine helle Mädchenstimme hinter ihm.
Roland drehte sich um und entdeckte Mona einige Meter hinter ihm. Sie kam mit großen Schritten näher und blieb schließlich direkt vor ihm stehen.
„Du bist einfach an mir vorbei gegangen, obwohl ich genau in deinem Blickfeld stand und wie eine Irre mit den Armen gewedelt hab. Mach das nicht noch mal.“
„Sorry. Ich hab auf Sofia geachtet.“
„Natürlich. Und wo ist sie jetzt?“
„Vermutlich schon beim Spielplatz.“
„Dann sollten wir da schnell hin, bevor sie sich irgendwo verletzt.“
Nebeneinander liefen die beiden zum Spielplatz, wo Sofia mit ihrem Teddy im Sandkasten hockte und wie hypnotisiert einen etwa gleichaltrigen Jungen beim Bauen einer Sandburg beobachtete.
„Wie’s aussieht ist deine kleine Schwester verliebt“, stellte Mona mit einem Schmunzeln fest und ließ sich auf eine der Bänke am Rand des Spielplatzes fallen.
Roland setzte sich neben sie und schüttelte den Kopf. „Ich glaube nicht, dass man bei sechsjährigen schon von verliebt sein reden kann.“
„Dir gefällt es nur nicht, dass Sofia dabei schneller ist, als du“, spöttelte Mona lachend.
„Schneller bei was?“
„Du weißt genau wobei. Immerhin warst du noch nie verliebt.“
„Woher willst du das wissen?“, wollte Roland beleidigt wissen.
„Du hättest es mir erzählt.“
„Nicht unbedingt.“
„Hey! Ich bin seit dem Kindergarten deine beste Freundin. Natürlich hättest du es mir erzählt. Außerdem wäre es nicht fair, wenn du mir etwas verschweigen würdest. Ich erzähle dir auch alles.“
„Wovon mich dreiviertel meist überhaupt nicht interessiert“, grummelte Roland.
Monas Faust traf völlig ohne Vorwarnung seine Schulter. Allerdings nur leicht.
„Du bist manchmal echt fies“, bemerkte Mona beleidigt und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Und du schlägst wie ein Mädchen.“
„Haha. Ich bin ein Mädchen. Im Gegensatz zu dir und du schlägst schlimmer als alle Mädchen.“
Roland wollte grade eine angemessen kontern, als Sofia plötzlich laut zu schreien begann.
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