Liebe in Silentium

GeschichteDrama, Fantasy / P16
06.02.2013
15.12.2013
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06.02.2013 626
 
Noch viele Jahre später als schon ihre Arbeit und die Veröffentlichung ihres Buches „E-Medialen: Empathische Gaben und ihre Schattenseiten“ beendet war und sie sich einer neuen Medialen Kategorie den X-Medialen zugewandt hatte, hörte sie noch immer die Stimme ihrer Mutter in Hinterkopf.
„Du wirst irgendwann bei einen Emphaten landen“ hatte ihre Mutter fröhlich lachend gesagt. Dabei hatten ihre dunklen schräg stehenden Augen gestrahlt, die sie genauso von ihrer Mutter geerbt hatte.
Es war viel zu sehr zu sehen, dass ihre Mutter nur zu gerne Enkelkinder gehabt hätte und ihr Vater war da sogar noch schlimmer.
Alice erinnerte sich noch sehr genau, wie sie in der heißen Sonne bei ebenso heißen Tee sich lachend mit ihren Eltern gestritten hatte.
Sie sei doch noch zu jung um an Kinder oder überhaupt an eine Beziehung zu denken. Sie wollte sich noch eine ganze Zeit vollkommen auf ihre Forschungen konzentrieren und anderen damit vielleicht sogar helfen ehe sie sich um Kinder kümmern würde.
Natürlich sagte ihr Vater dann immer dass sie doch auch ins Ungewisse hineingeboren währe. Aufgewachsen zwischen geheimnisvollen Ruinen hatte sie gespielt und dass ganze umherreisen und dass selbständige auf sich achtgeben habe ihr ja auch nicht geschadet.
Alice hatte das immer etwas anders gesehen. Sie liebte ihre Eltern wirklich über alles, aber als sie ganz klein war hätte sie doch lieber Eltern gehabt die ein wenig mehr Zeit für einen gehabt hätten und später wäre sie gerne in einen wirklichen Haus aufgewachsen als in einen Internat.
Darum hatte sie sich vorgenommen dass sie ihre Kinder immer in der Nähe haben wollte. Sie wollte auf Elternsprechtagen erscheinen, mit den Kindern Hausaufgaben machen und ihnen beim Spielen zusehen.
Natürlich würden dann ihre Forschungen darunter leiden und sie würde es mit einen lächeln in Kauf nähmen, wenn es dann so war. Doch all das hatte noch Zeit bis sie denn passenden Mann gefunden hatte. Solange würde sie an allen was einmal ihre Aufmerksamkeit gepackt hatte weiterforschen und damit vielleicht sogar Leben retten.
So waren dann einige Jahre vergangen und sie hatte George kennengelernt. Er war ein Telepath mit starken Emphatischen Fähigkeiten noch dazu. Und als sie George ihren Eltern vorgestellt hatte, so war das nur eine Bestätigung für ihre Mutter gewesen.
Ihre Eltern hatten ganz und Garnichts gegen Mediale. Sie sahen denn wachsenden Wahnsinn im Volk besorgt gegenüber, so wie die meisten Menschen und Gestaltwandler aber sie wussten auch das Empathen so gut wie kaum denn Wahnsinn verfielen.
Der Sympathische und gut erzogene George würde ihrer Tochter nie etwas antun.
Es war schön mit George und sie verliebte sich sogar etwas in ihm. Doch leider war der funken nicht stark genug um dauerhaft zu sein. Sie beide bemerkten es früh genug um sehr gute Freunde bleiben zu können.
Und dann begab sich Alice in Gefährliche Gebiete. Die X-Medialen waren so anders als die Emphaten. Sie trugen Schatten, Narben und Angst in sich. Mussten viel zu schnell erwachsen werden…
Alice dachte an ihre X-Medialen die sie brauchten, denen sie vielleicht helfen konnte. Verdammt nochmal, sie konnte sie nicht sterben lassen, nicht wenn es nur eine kleine Möglichkeit gab sie zu retten.
Wütend krallte sie ihre Finger in den Brief denn sie erhalten hatte. Eine zweite sehr nachdrückliche Warnung und Anordnung ihre Forschungen über die X-Mediale einzustellen.
Sie stand in der Dunkelheit ihres Vorgartens des kleinen Hauses dass sie sich Gemietet hatte. Die nässten Nachbarn waren zehn Minuten Fußweg von ihr entfernt. Es war ruhig genug um sich ganz auf ihre Forschungen konzentrieren zu können.
Wieder dachte Alice an den Worten ihrer Mutter. Sie und ein Emphat. Dass wäre schön gewesen und so einfach verglichen mit denn was sie jetzt vor sich hatte
Sie sah in die bewegungslose Nacht und sagte leise.
„Nicht mit mir Zaid“
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