A Scheming Dynasty

GeschichteDrama, Krimi / P16 Slash
Ansgar von Lahnstein Elisabeth von Lahnstein Helena von Lahnstein Rebecca von Lahnstein Tanja von Anstetten Tristan von Lahnstein
30.01.2013
08.02.2017
317
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Hallo!

Freut mich wirklich sehr, dass ihr euch entschlossen habt, hier reinzulesen. Ihr werdet es sicher nicht bereuen. :)

Ein Großteil der Charaktere, Settings sowie die Grundstory gehören selbstverständlich nicht mir, sondern der Grundy UFA, der ARD und wer noch so alles an der Fabrikation dieser Serie beteiligt ist. Es soll ja niemand glauben, dass ich mir den Schwachsinn ausgedacht hätte - ich habe mir nur den Schwachsinn genommen und daraus meine eigene Geschichte gestrickt. Was allerdings zu einem Zeitpunkt geschehen ist, als die "Verbotene Liebe" noch sehenswert war. ;)

Und nun - viel Spaß mit dem, was ich mit den Charakteren - im Besonderen Ansgar, Tristan, Helena, Rebecca, Marlene, Sebastian, Elisabeth, Clarissa, Tanja, Carla, Bella und Dana - wie man sieht, die Geschichte ist umfangreich und nahezu ebenso enorm wie mein Hang zur hypotaktischen Schreibweise, deren häufigen Gebrauchs ich mich schuldig bekennen möchte - angestellt habe.

Zum Thema Reviews - ich bin niemand, der zwingend Kommentare sammeln will. Aufrufe und Favoriteneinträge zeigen bereits, dass sich mit der Geschichte auseinandergesetzt wird, aber Kommentare sind natürlich trotzdem ein schöner Weg der Rückmeldung. Dann sollten sie aber bitte auch mehr als "Gut gemacht" oder "Absoluter hirnrissiger Dünnpfiff" beinhalten, sondern vielleicht auch eine kleine Begründung. Und wenn es etwas zu meckern gibt, ich beiße nicht, im Gegenteil, ich bin ganz handzahm (meistens). Es wird niemandem der Kopf abgerissen, und von kritischer Rückmeldung kann man sich nur verbessern. :)

Liebe Grüße und viel Spaß mit der Geschichte,
Lahni


Prolog

Die Sonne verschwand mit einem letzten Aufflackern vom düsteren Horizont. Dunkle Wolken überzogen das Firmament und verschluckten das Glühen der Sterne. Eine Krähe flog krächzend über den einsamen Schlosspark hinweg. Im Schlossteich plätscherte das Wasser, nachdem ein schwarzer Schwan sich mit langen Schwingen in die Luft erhoben hatte. Mit angehaltenem Atem zeichnete Tristan mit seiner Hand die Umrisse der Rose nach, die er in seiner linken Faust hielt; die Dornen schürften seine Haut auf und ließen das Blut aus ihr heraustreten.
Die Rose war schwarz wie die Nacht, und die tiefe Stille der Nacht war zu seinem Zuhause geworden. Zu seinem letzten Zuflucht inmitten von Verrat, Hass und Wut, Wut auf sich selbst, Wut auf die Menschen in seiner Nähe, Wut auf seine Familie, vor allem aber Wut auf Marlene und Rebecca, auf die beiden Personen, die ihm am nächsten standen. Und die ihn verraten hatten, die ihn verletzt hatten, als wäre er ein gefühlloses Monster, das nichts anders verdient hätte.
"Sie werden bluten für das, was sie mir angetan haben", flüsterte Tristan der Rose in seiner Hand entgegen. Blut tropfte aus seiner Haut und färbte das Gras rot, während sein Schatten sich über das Grün erhob, das von der Dunkelheit verschlungen wurde.
Er ließ die Rose sanft aus seiner Hand gleiten. Sie wurde von der Schwerkraft der Erde angezogen, bis sie auf der Wasseroberfläche auftraf und schäumende kleine Wellen verursachte.
Ein Gefühl der Genugtuung erfüllte Tristan, während die Rose auf dem schwarzen Wasser hinabschwebte und von der Strömung davongetragen wurde. Die Wolkendecke öffnete sich und das Licht des Mondes erfüllte den Park mit gespenstischer Helligkeit, spiegelte sich auf dem Wasser und blendete Tristan in seinen Augen.
Die Zeit war gekommen, sich endlich gegen die Menschen zu wehren, die ihn verletzten. Und ich werde sie verletzen, wie sie mich verletzt haben. Bis sie bereuen, was sie getan haben, und erkennen, was sie angerichtet haben.
Langsamen Schrittes kehrte er in die Geborgenheit des Schlosses zurück, bis er sich vor dem aufflackernden Kamin wiederfand. Atemlos blieb er vor dem wärmenden Feuer stehen, glaubte einen Augenblick lang, Rebecca in den züngelnden Flammen zu erkennen. Tristan spürte, wie ein Gefühl des Entsetzens in ihm aufstieg. Sie ist deine Schwester, sagte eine Stimme, die tief in seinem Inneren gegen die Macht des anderen Teils seines Körpers anzukämpfen versuchte. Doch ihr Echo verhallte in den Weiten seines Inneren und wurde verschluckt von den hasserfüllten Gedanken, die ihn umwoben wie das Netz einer giftigen Spinne.
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