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When two Gangs collide

von -Fighter
GeschichteDrama / P16 / MaleSlash
Infinite U-KISS
29.01.2013
26.03.2013
4
4.512
 
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
29.01.2013 1.404
 
Hi ^-^
ja, wir melden uns auch mal wieder ^^ ich weiß ihr habt verdammt lange auf ein neues Kapitel gewartet, aber mir wollte einfach nichts einfallen -.-  aber jetzt ist es ja da :P Also wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und vergesst die Reviews nicht ;)

GLG setosgirl und Jukiko31815
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4. Beitritt und Hilfe?

U-Jin´s Sichtweise

Verwirrt sah ich die beiden Jungs an, die vor mir standen. Diese erwiderten meinen Blick.
Was sind das bloß für Regeln? „Erklär ihr mal die Regeln, Soohyun.“, sagte der Rothaarige
vor mir und wandte sich an den größten der Bande. Dieser kam schnellen Schrittes zu uns
und baute sich vor mir auf. Ist er etwa der Anführer dieser Gang? „Folgende Regeln sind zu
beachten, wenn man sich in unserem Territorium aufhält:

1.     Wenn man uns sieht oder trifft darf man nicht sagen wann und wo das war
2.     Innerhalb des Territoriums gelten unsere Befehle als Gesetz
3.     Wer diese Gesetze missachtet, muss dafür bezahlen
4.     Gibt es Verletzte in dem Gebiet darf nicht geholfen werden
5.     Es dürfen sich keine Nebengruppen in dem Gebiet bilden
6.     Anderen Gangs ist der Zutritt verboten



Wenn du dem Kerl da helfen willst, verstößt du gegen Regel Nummer 4. Jetzt liegt es an dir zu wählen.
Schließt du dich uns an oder rebellierst du gegen uns?“, fragte mich Soohyun und sah mich ernst an.
Etwas perplex und überrascht sah ich in die dunklen Augen ihres Anführers. „Ich trete nur unter
einer Bedingung bei.“, erwiderte ich ernst. Ich sah in Soohyun´s Augen Überraschung aufblitzen.
„Welche Bedingung hast du?“, wollte der Blonde, mit dem ausländischen Akzent, wissen.
„Ihr ruft, ausnahmsweise, einen Krankenwagen für den Jungen. Ansonsten gehen wir getrennte
Wege.“, beantwortete ich seine Frage. „Aber du kennst doch jetzt die Regeln. Also…“, fing AJ an,
wurde aber von Soohyun zum Schweigen gebracht. „In Ordnung! Du rufst den Krankenwagen und
kommst dann gleich mit uns. Der Kerl wartet alleine auf die Sanitäter.“ „Einverstanden. Kann ich mit
deinem Handy telefonieren?“, fragte ich und hielt meine Hand hin. Ohne ein weiteres Wort griff er in
seine Jackentasche und reichte mir sein Handy. Wortlos drehte ich denen den Rücken zu und wählte
die Notrufnummer. Danach ging ich zu dem Jungen. „Ganz ruhig. Ich hab den Krankenwagen gerufen.
Bleib einfach ganz ruhig hier sitzen. Die Sanitäter werden bald eintreffen. Leider kann ich nicht bleiben.
Aber es wird alles gut.“, erklärte ich dem Jungen beruhigend. Er nickte schwach und warf mir einen
dankbaren Blick zu. Dann holte ich meinen Koffer, den ich zuvor fallen gelassen hatte, und kehrte dann
zu den Jungs zurück. „Kibum, nimm du ihren Koffer und Eli, du passt auf sie auf, damit sie keinen
Unsinn macht.“, ordnete Soohyun an. Die Angesprochenen nickten nur und der Blonde gesellte sich zu mir.
Dann gingen wir schweigend los. Ich drehte mich nochmal zu dem Jungen um. Er sah uns hinterher.
Ich legte einen Finger an meine Lippen, um ihm so zu signalisieren nichts zu sagen. Er verstand es und
nickte. Danach sah ich wieder nach vorne.

Monic´s Sichtweise

Ich konnte es immer noch nicht glauben. Die gleichen Kerle, die mich vor knapp einer Stunde noch ins
Jenseits befördern wollten, brauchten jetzt meine Hilfe? Das ist das verrückteste was ich je gehört habe.
Sunggyu sah mich immer noch mit ernsten Augen. Doch dann tat er etwas, womit ich nie im Leben gerechnet
hätte: Er ließ sich auf die Knie nieder und faltete bettelnd seine Hände vor seinem Körper. „Bitte hilf uns!“,
flehte er mich förmlich an. „Das ist ein Witz, oder? Noch vor ein paar Minuten wolltest du mich schlagen
und jetzt kniest du vor mir nieder? Wo ist der Haken?“, fragte ich skeptisch. „Es gibt keinen. Aber wenn du
uns hilfst, stehst du tief in unserer Schuld!“, erklärte mir Sunggyu. Auch die anderen Mitglieder seiner Gang
knieten sich jetzt vor mich hin. Klingt es komisch, wenn ich sage, dass ich mich gerade voll überfordert fühle?
Ich hoffe nicht. Trotzdem komme ich mit dieser Situation gerade nicht klar. Ich meine, wann knien schon sieben
Typen vor einem? Würdet ihr euch nicht genauso fühlen wie ich jetzt?

„Also ich weiß nicht. Immerhin wolltet ihr mich ins Grab bringen. Wieso sollte ich euch dann helfen?“, hakte ich
nochmal nach und warf einen Blick auf L. dieser bemerkte meinen Blick und sah beschämend auf den Boden.
Sunggyu bemerkte es ebenfalls und sagte: „Ich versichere dir, dass das nicht noch einmal passieren wird.
Aber bitte hilf uns, an das Geld zu kommen. Sonst werden wir alle sterben! Glaub mir, der Typ meint es ernst!“
Ich seufzte einmal und bereute es sofort. Meine Wunde am Hals tat immer noch höllisch weh. Als ich meine
Hand dagegen legte, sah ich dass die Wunde immer noch blutete. „Sungjong, hol den Verbandskasten!“,
ertönte Woohyun’s Stimme. Alle, auch meine Wenigkeit, sahen ihn an. Er stand auf, nahm meine Hand und
führte mich zum Sofa. Er gab mir zu verstehen das ich mich setzen sollte und dies tat ich auch. Kurze Zeit
später kam der Junge namens Sungjong wieder und überreichte Woohyun den Verbandskasten. Als er anfing
meine Wunde zu säubern, kamen auch die anderen zu uns. „Wie ist eigentlich dein Name?“, fragte mich Hoya.
„Monic“, sagte ich knapp und zuckte einmal zusammen als Woohyun wieder meine Wunde berührte. „Bianhae.“,
kam es leise von ihm. Ich lächelte ihn an und teilte ihm so mit, dass es okay ist. Ich muss sagen, ich fühl mich in
seiner Gegenwart recht wohl. Sunggyu setzte sich neben mich und fragte: „Also Monic. Wirst du uns helfen?“
„Wie soll ich das anstellen? Warum schuldet ihr diesem Kerl überhaupt Geld?“, fragte ich ihn. Es schon hilfreich
zu wissen, worum es überhaupt geht. Wenn sie schon meine Hilfe wollten, dann sollten sie mir wenigstens die
Wahrheit sagen. „Sunggyu, ich weiß nicht, ob das eine so gute Idee ist, ihr alles zu erzählen. Ich will sie da
nicht mit reinziehen.“, erwiderte Woohyun, der ein Pflaster auf meinen Schnitt klebte. „Dafür ist es bereits zu
spät Woohyun und das weißt du. Hyeongkon hat sie bereits mit ins Visier genommen. Wir können sie da nicht
mehr raushalten.“, sagte der Anführer. Mein Pfleger nickte einmal traurig und bat dem Jüngsten ihm zu helfen.
Dieser trat hinter mich und hielt meine Haare hoch damit Woohyun den Verband anbringen konnte. Irgendwie
komisch, das dieselben Typen von der Straße, sich jetzt um mich kümmerten. „Also gut. Ich werde dir alles
erzählen, aber du darfst es niemanden erzählen und du musst jetzt immer bei uns bleiben! Nicht einfach so,
sondern als Mitglied unserer Gang.“, wandte sich Sunggyu wieder an mich. Als ich hörte, dass er wollte, dass
ich ein Mitglied seiner Gang werden sollte, entglitten mir alle Gesichtszüge. Entrüstet erhob ich mich. „Das ist
nicht dein Ernst! Ich bin durchaus bereit euch zu helfen, aber ich werde mich euch nicht anschließen. Ich bin zu
sowas nicht fähig!“, erwiderte ich lautstark und deutete auf meinen Hals. „Ach komm. So schlimm war es doch
auch wieder nicht.“, warf Hoya ein und erhielt von mir einen eisigen Blick als Antwort. Sofort verkroch er sich
hinter einem größeren Jungen, der ihn schützend in die Arme nahm. „Musste das sein?“, fragte er  mich mit
einer verärgerten Stimme, die mich zusammen zucken ließ. „Mach ihr keine Angst, Dongwoo! Ich hab den
Schnitt gesehen. Er war recht tief.“, verteidigte mich Woohyun. Dann begann Sunggyu mit dem erzählen:

„Der Typ der vorhin hier war, ist der Anführer einer mächtigeren und größeren Gang als unsere. Sie nennen
sich „Headbangers“ und sind extrem gefährlich. Diese alte Fabrik gehört ihnen. Wir haben uns hier einfach
ohne ihre Erlaubnis einquartiert. Das ging ein paar Monate gut, aber dann haben sie uns durch einen dummen
Zufall erwischt. Tja, und jetzt will Hyeongkon, dass wir ihm 5.000.000 Won als Miete zahlen. Wenn nicht...
du weißt ja was uns dann erwartet.“ Geschockt ließ ich mich auf das Sofa fallen. Das musste ich erstmal verdauen.

Nach einer Weile Schweigen, sagte ich: „Okay. Wie soll ich euch helfen?“ Alle sahen mich an, als hätte ich
was Falsches gesagt. „Du... du wirst uns wirklich helfen? Nach allem was ich dir angetan habe?“, fragte L
ungläubig. „Ja das werde ich. Ich mein, ich habe sowieso keinen Platz wo ich hin könnte.“, sagte ich schnell und wahrheitsgemäß. Komischer Weise wurde ich von allen umarmt.
Sind diese Jungs vielleicht doch nicht so übel wie ich gedacht hatte? Dann überlegten wir, wie wir so schnell wie
möglich an Geld kamen.
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