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When two Gangs collide

von -Fighter
GeschichteDrama / P16 / MaleSlash
Infinite U-KISS
29.01.2013
26.03.2013
4
4.512
 
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29.01.2013 1.453
 
Monic´s Sichtweise

Still lief ich neben den Typen hinterher. Das einzige was zu hören war, waren die Schritte auf den nassen Boden unter uns. Wie viele Typen das wohl insgesamt sind? Oder waren sie nur zu siebt? .......obwohl möchte ich das wirklich so genau wissen? Mir reicht alleine schon das Gefühl, dass sie da sind und ich nicht weiß, was sie mit mir vorhaben.
Diese Unwissenheit macht mich noch verrückt. Der Weg schien endlos zu sein und als ich einmal nach hinten schaute wurde mir bewusst, wie weit wir eigentlich schon von der Stadt entfernt waren. Was mich aber noch viel mehr wunderte war: wie konnten 7 Typen so leise sein? Und warum war niemand in der Stadt der mir hätte helfen können?
Ist es so alltäglich ein Mädchen, blutend am Hals durch eine Schnittwunde, mit 7 Typen, die sehr wahrscheinlich die Täter davon waren, durch die Gegend laufen zu sehen? Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als mein Babysitter mich wieder ansprach:
„Ich, an deiner Stelle, würde gleich aufpassen, wo du hintrittst. Hier sind ziemlich große Pfützen, durch den Regen, entstanden." Stumm nickte ich mit meinem Kopf. Vorhin wollte er mich mit umbringen und auf einmal sorgt er sich darum das ich schmutzig werde? Aus den Jungs soll mal einer schlau werden.
Ich richtete meinen Blick nach vorne und erkannte dass wir uns auf einem verlassenen Fabrikplatz befanden. Vor uns war ein Stacheldrahtzaun an dem ein großes Schild angebracht war, wo in großen Buchstaben stand "Zutritt verboten. Einsturzgefahr" und darunter war ein Totenkopf abgebildet.  Ich blieb stehen und die Jungs schauten mich verwirrt an. „Ihr wisst schon, was das heißt? Das ist lebensgefährlich dort reinzugehen!" „Sehen wir so aus, als würde uns das was kümmern?", fragte L.
,,Und das ist auch ein Vorteil. So erhalten wir keine unerwünschten Gäste. Du musst wissen es gibt zwei Sorten von Menschen: die einen, die sich vor Angst fast in die Hose machen, sowie du und die Anderen, die gar nicht erst von diesen Ort wissen", antwortete Sunggyu genervt. Ich glaube der mag mich nicht besonders. Gut so, denn er scheint ihr Anführer zu sein, denn wenn ich ehrlich bin, möchte ich überhaupt nicht das sie mich mögen.
,,Ach so", antwortete ich. Die Anderen begannen zu lachen über meine Frage. War es so komisch das jemand diese Frage stellt? ,,Wollen wir hier nun Wurzeln schlagen oder weitergehen?", fragte ich genervt. „Warum auf einmal so angepisst?", fragte ein rothaariger Junge. Er erhielt aber keine Antwort von mir. Warum auch?
Damit ich weiterhin, als Witzfigur dargestellt werden kann? Ne, das mache ich nicht mit. Als hätte er meine Gedanken lesen können wandte er sich an die Anderen: „Leute, lasst mal reingehen. Ich frier mir hier gerade mein Arsch ab." Verständnisvoll nickten die Anderen und gemeinsam führten sie mich in die Fabrikhalle. Die Halle war riesengroß. An der Seite befand sich eine Treppe, die zur nächsten etwas kleineren Etage hochführte.
In der Mitte der Halle stand eine Couch und an den Wänden waren Bilder angebracht oder irgendwelche Graffiti-Sprüche zierten die Wände. Kurz gesagt: Es sah hier karg, trist und traurig aus. Kein Ort an dem man, freiwillig lange bleiben wollte. Die Jungs setzten sich nieder auf die Couch und schauten mich erwartungsvoll an. Was erwarten die von mir? Das ich anfange zu singen und zu tanzen damit sie unterhalten werden? Ohne mich. Mein Ziel ist es so schnell wie möglich hier heraus zu kommen. „So, war nett mal euer "zu Hause" zu sehen. Ich geh dann aber auch mal wieder.", sagte ich und drehte mich um, um zurück zur Tür zu gehen, als mich dieser Sunggyu, wenn ich es richtig in Erinnerung hatte, festhielt.
,,Wo willst du denn noch um diese Uhrzeit hin?" ,,Ähmmm .... Wo will ich hin? ...Äh genau, nach Hause." ,,Für wie dumm hältst du mich? Ich will keine bescheuerten Lügen hören ", antwortete er kalt. „Das war keine Lüge.", antwortete ich ihm. ,,Ach ja? Was hast du dann auf der Straße gesucht? Und warum hast du einen Freund von mir gefragt, ob er eine Unterkunft und Arbeit für dich hat?" „Da liegt ein Irrtum vor.
Ich habe niemanden um Arbeit gefragt." „Lüg mich nicht an!", schrie Sunggyu, holte mit der flachen Hand aus und wollte mich schlagen, als ein Junge, der definitiv nicht zu ihnen gehörte dazwischen ging und die Hand abfing. ,,Nanana. Sunggyu, das hätte ich nicht von dir erwartet. Man schlägt doch keine Mädchen", sagte er spöttisch und ließ Sunggyu´s Hand los. ,,Halt doch die Klappe", antwortete er. Die anderen Jungs kamen auch hinzu und alle schauten böse ihren Neuankömmling an. Was hatten die jetzt nur wieder für ein Problem?
Die waren deutlich in der Überzahl haben aber Angst sich gegen EINE verdammte Person zu wehren. Lächerlich, wenn ihr mich fragt. „Ihr solltet eure Kräfte lieber darin investieren, mir mein Geld zu besorgen. Ich werde so langsam ungeduldig. Wenn ihr es nicht schafft in 20 Tagen 5.000.000 Won aufzutreiben, werde ich  euch, einen nach dem anderem umbringen und ich werde auch nicht vor eurer kleinen Freundin halt machen." „Halt sie daraus. Sie hat damit nichts zu tun", knurrte Woohyun.
„Man geht als Team unter. Wenn einer stirbt, sterben alle.", sagte der blondhaarige Typ spöttisch. Was war da wohl vorgefallen? ,,Na dann meine Herren. In 20 Tagen komm ich wieder und dann mit mehr Leuten. Überlegt euch schon mal, was auf eurem Grabstein stehen soll", mit diesem Worten verschwand er genauso schnell, wie er gekommen war. ,,Ach scheiße!", schrie Hoya.
„Sunggyu, wie sollen wir es schaffen innerhalb so weniger Tage das ganze Geld aufzutreiben? Das schaffen wir doch nie", sagte der kleinste von ihnen, den Tränen nahe. Planlos schaute Sunggyu durch die Gegend und rannte hin und her.
Die Anderen folgten seiner Bewegung. Nach einiger Zeit kam er wieder zu uns zurück und blieb direkt vor mir stehen. Erschrocken wich ich ein paar Schritte zurück. War ihm jetzt wieder eingefallen, dass er mich schlagen wollte? ,,Wir brauchen deine Hilfe", sagte er ernst. Ich begann laut los zu lachen. Meine Entführer brauchten meine Hilfe? Wie witzig ist das denn. ,,Und wie?" fragte ich, als ich mich wieder eingekriegt habe.

U-Jin´s Sichtweise

Ich fing an zu lachen. Das soll wohl ein Scherz von denen sein. Ich schaute die Jungs wieder an und konnte erkennen, dass das ihr voller ernst war.
„Sorry, ich bin eher ein Einzelgänger und kein Gruppengänger. In einer Gruppe ist die Chance, erwischt zu werden, weit aus größer, als würde man alleine unterwegs sein. Also ein ganz klares ‘Nein‘." „Aber das kannst du uns doch nicht antun", begann einer von ihnen. Wieder fing ich an zu lachen. Das kann ich ihnen nicht antun? Seit wann habe ich den überhaupt mal versprochen, irgendetwas für sie zu tun? Ich war erst seit kurzen wieder frei, konnte tun und lassen was ich will und wann ich will. Da lass ich mir diese Freiheit doch nicht einfach von 9 dahergelaufenen Jungs nehmen. Ohne mich.
„Nein heißt nein. Vielleicht gibt es das Wort nicht in eurem Wortschatz, aber das ist nicht meine Schuld. Ich habe andere Sachen, um die ich mich kümmern muss", sagte ich noch. Ich hörte noch, wie sie probierten auf mich einzureden und mich vom Gegenteil zu überzeugen, aber das werden sie nicht schaffen. Ich ging auf den Jungen, den sie vorher zusammen geschlagen haben zu und kniete mich neben ihn. ,,Bist du in Ordnung?" Er war überall Blut verschmiert. Schwach nickte er. Sein ganzes Gesicht hatten diese Idioten zerstört. Sollte ich vielleicht doch ihnen "beitreten" um herauszufinden, wie ich ihnen das am besten heimzahlen kann? Ich verbannte meinen Gedanken und widmete mich wieder den Jungen zu.
Ich hielt 3 Finger vor seinen Augen und fragte "Wie viele Finger halte ich?" „3", antwortete er schwach, wobei er gleich anfing Blut zu husten. Ich bin zwar kein Arzt, aber ich war mir so ziemlich sicher, dass das nicht sehr gesund ist. ,,Ruft sofort einen Krankenwagen!", rief ich den Jungs zu, die immer noch da standen oder lagen und nichts taten.
,,Das können wir nicht ", begann einer von ihnen. So langsam riss mir mein Geduldsfaden. Wo bin ich hier gelandet? Im Kindergarten? Ich ging auf den Jungen, der das eben gesagt hatte zu, und stellte mich vor ihn hin. ,,Und wer oder was sollte es bitte verhindern, dass ihr einen Krankenwagen ruft?". Ein Anderer kam dazu und stellte sich vor mich hin.
,,So sind die Regeln in unserem Territorium." „Was für Regeln gibt es denn?", fragte ich die beiden verwirrt.
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