You´re still the one

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
24.01.2013
28.08.2013
123
198525
1
Dieses Kapitel
15 Reviews
 
 
 
Hey, danke erst einmal, dass du meine FF liest. Über Reviews würde ich mich sehr freuen.
Und jezt viel Spaß beim lesen :)
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Meli´s POV:

Ich stopfte gerade mein letztes T-Shirt in den Koffer, als meine beste Freundin Felicitas, kurz Lici genannt, in mein Zimmer kam.
"Ich vermisse dich schon jetzt" seufzte sie und nahm mich in den Arm.
"Lici, jetzt mach es mir doch nicht noch schwerer" sagte ich und grinste sie schief an.
"Du hast gut reden. Du fliegst zu deinem Freund und bist glücklich. Und ich? Ich werde hier alleine alt" sagte sie, doch ich merkte, dass sie sich ein Grinsen verkneifen musste.
"Ich habe gesagt, dass du mitkommen kannst, aber du wolltest nicht" erwiederte ich und wollte meinen Koffer schließen, doch es ging nicht. Er war einfach zu voll.
"Ich wollte schon, aber ich durfte nicht. Ich habe eben nicht das Glück, dass ich schon 18 bin" rief sie und ließ sich auf mein Bett fallen.
"Lici, in zwei Monaten bist du auch endlich 18. Dann kannst du ja nachkommen" sagte ich und setzte mich neben sie.
"Ich kann´s immer noch nicht glauben. Meine kleine, schüchtern, verrückte Meli ist die Freundin von Louis Tomlinson" seufzte sie und sah mich kopfschüttelnd an. "Hey, ich bin vielleicht nicht ganz groß aber sicher nicht klein. Und schüchtern und verrückt bin ich auch nicht" rief ich empört und sah in Lici´s grinsendes Gesicht.
"OK, manchmal bin ich etwas verrückt, aber nich so verrückt wie du" rief ich und streckte ihr die Zunge raus.
Aber sie hatte Recht, es war echt unglaublich, dass ausgerechnet ich die Freundin von dem süßen One Direction Sänger Louis war.
Seufzend dachte ich daran, wie das alles passiert war. Vor einem Jahr machten Lici und ich uns auf zum Schüleraustausch nach London. Wir kamen in die gleiche Familie und diese Familie wohnte neben One Direction. Wir freundeten uns sehr schnell mit den Jungs an und aus mir und Louis ist eben mehr geworden als nur Freundschaft.
"Meli, dein Handy klingelt" rief Lici und erschrocken sah ich sie an. "Hallo?" rief ich und sah Lici glücklich an. "Ich bin gerade am packen. In vier Stunden geht der Flug. Holst du mich am Flughafen ab?" fragte ich und Lici verdrehte die Augen. "Ok, bis dann. Ich liebe dich" sagte ich und hauchte einen Kuss ins Handy, dann legte ich auf.
"Wer war denn das?" fragte Lici grinsend und ich warf ihr ein Kissen an den Kopf.
"Spar dir deine blöden Kommentare und hilf mir lieber, den Koffer zuzubekommen" sagte ich und versuchte mit aller Gewalt den Reißverschluss zuzumachen.
"Geh zur Seite und lass den Profi ran" grinste sie und sprang mit Anlauf auf meinen Koffer.
"Spinnst du?" fragte ich sie entgeistert, als es in meinem Koffer krachte. Das war bestimmt der Bilderrahmen mit den Bildern von mir und Louis, den ich auf jede Reise mitnahm.
"Ups" sagte Lici entschuldigend und rutschte vom Koffer herunter.
"Egal, wir müssen jetzt los" sagte ich und zerrte das schwere Ding in den Flur.
"Na, bist du bereit?" fragte Mama und lächelte mich an.
"Nein" murmelte ich und sie nahm mich in den Arm.
Für meine Eltern war es bestimmt nicht leicht, dass ich einen so berühmten Freund hatte. Als ich letztes Jahr meinen Abschluss gemacht hatte und dann ein Jahr in London war, waren sie schon nicht begeistert. Andererseits hatte ich in London mein Studium begonnen, das ich hier in München weitergemacht habe.
"Du weißt, ich unterstütze dich in allem, aber das mit deinem Studium finde ich nicht gut" seufzte Mama und half mir, den Koffer nach unten zu tragen.
Ich verstand sie ja, ich hatte vor einem Jahr angefangen zu studieren und jetzt würde ich fast drei Monate Pause machen, weil ich mit One Direction um die Welt reisen würde. Hätte mir das jemand vor zwei Jahren gesagt, den hätte ich ausgelacht.
"Hier, das ist noch ein kleines Geschenk für dich" sagte Lili. Lili war meine kleine 13-jährige Schwester, die ein absoluter Fan von One Direction war.
"Danke" sagte ich gerührt und umarmte sie. Es würde mir nicht leichtfallen, meine Familie hier zurückzulassen. Vorallem wollten die Jungs, dass ich nach der Tour nach London zog, damit ich bei ihnen war.
"Wir müssen jetzt echt los" rief Lici und zog sich die Schuhe an.
Seufzend nahm ich Lili noch einmal in den Arm und lief dann zum Auto. Papa wartete schon ungeduldig und warf mir einen genervten Blick zu.
"Sorry" murmelte ich und setzte mich neben Lici auf die Rückbank.
"Schöne Jacke" grinste sie mich an.
"Ja, das ist meine absolute Lieblingsjacke" grinste ich zurück und zog den Reißverschluss bis ganz oben zu. Ich liebte diese Jacke, denn sie gehörte Louis und roch so gut nach ihm. Ach, wie sehr ich ihn doch vermisste.
"Hast du wirklich nichts vergessen?" fragte Mama unruhig und kramte in meiner Tasche herum.
"Mama, ich habe alles noch einmal durchgesehen" seufzte ich und schüttelte den Kopf.
Dann wurde es still im Auto. Mama und Papa achteten darauf, dass wir uns nicht verfuhren, Lici chattete mit ihrem Freund Simon und ich war total aufgeregt. In ein paar Stunden würde ich alleine nach Paris fliegen und dann mit One Direction um die Welt reisen.
"Ich wusste gar nicht, dass du fünf Geschwister hast" riss mich Lici aus meinen Gedanken.
Verständnislos sah ich sie an und sie drückte mir ihr Handy in die Hand.
Seufzend gab ich es ihr zurück. Das war einer der Nachteile, die man als Freundin eines berühmten Jungen hatte: Es wurden überall Fotos und Infos über dich verbreitet, die zu 75% nicht einmal stimmten. Aber das war noch das geringste Problem. Ein viel größeres waren die weiblichen Fans von Louis: Auf Twitter schrieben sie mir immer wieder, wie sehr sie mich doch hassten. Tja, aber damit musste ich mich abfinden.
"In zwei Monaten fliege ich zu euch" sagte Lici und grinste mich an. Sie konnte es überhaupt nicht erwarten, dass sie auch endlich 18 wurde, denn ihre Eltern waren ziemlich streng und erlaubten ihr so gut wie gar nichts.
"Cool, dann feiern wir deinen Geburtstag in Irland" grinste ich sie an.
"Was, ich dachte, da seid ihr dann in Spanien" rief sie enttäuscht.
"Lici, glaub mir, ich kann den Tourplan auswendig" sagte ich und wuschelte durch ihre blonden Haare.
"Aber wenn du wirklich nach London gehst, musst du dich um dein Studium kümmern und nicht die ganze Zeit mit den Jungs Party machen" sagte Papa streng. Ihm war es gar nicht recht, dass ich mit Louis zusammen war. Er hielt ihn für einen eingebildeten Musiker, der nur Mädels, Geld und Musik im Kopf hatte. Mama und Lili mochten Louis ziemlich gern, sie hatten ihn zwar erst einmal gesehen, aber sie sagten immer, dass sie ihn echt nett fanden.
"Ich freue mich schon, wenn wir in London unsere WG machen" lachte Lici und ich sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen an. Sie wollte jetzt dann auch Mode studieren, genauso wie ich.
"Ihr werdet viel zu schnell erwachsen" seufzte Mama und sah mich an. Ich wusste, dass sie stolz auf mich war, aber trotzdem fiel es ihr nicht leicht mich gehen zu lassen.

Dann waren wir endlich am Flughafen Salzburg angekommen.
Das Wetter war trüb und mit gemischten Gefühlen stieg ich aus dem Auto.
"Jetzt wird´s ernst" sagte Papa und hob den schweren Koffer aus dem Kofferraum.
Ich schluckte und folgte dann meiner Mama zum Check-in-Schalter.
"Hallo" begrüßte uns eine junge Frau.
"Hallo, meine Tochter fliegt jetzt dann nach Paris" sagte Mama aufgeregt und legte meinen Ausweis und die Tickets vor die Frau.
"Ja, du hast einen Fensterplatz" sagte die Frau und aufgeregt sah ich meinem Koffer hinterher, der jetzt auf dem Rollband davonfuhr.
"Ich wünsche dir einen angenehmen Flug" sagte die Flughafenangestellte und wir schlenderten noch ein wenig herum.
"So, wir müssen jetzt wieder nach Hause" sagte Mama und umarmte mich.
"Tschüss" murmelte ich und umarmte auch Papa.
"Schreib mir jede Stunde eine SMS" rief Lici und fiel mir um den Hals.
"Nicht jede Minute?" fragte ich sie grinsend und sie boxte mir in die Seite. Ich winkte ihnen nach, bis sie in der Menschenmenge verschwunden waren. Jetzt war ich auf mich alleine gestellt.