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Cross the Border

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Adrian Ivashkov Christian Ozera Dimitri Belikov Eddie Castile Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
12.01.2013
26.02.2013
2
3.111
 
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7 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
12.01.2013 1.451
 
Eyy!!

Diese Story widme ich Rose 16, die mich eindringlichst bat, diese Story nochmals on zu stellen.
Dise Story war schon mal unter "What the hell happened?" hier, aber aus privaten Gründen habe ich sie gelöscht und habe ihr versprochen sie nochmals zu schreiben.
Ich hoffe sie gefällt euch!!

Glg Dark Rose17


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„Kommst du mit oder soll ich alleine laufen gehen?“, fragte ich Dimitri und sah ihn fragend an. Er wandte sich lächelnd mit einem Buch in der Hand zu mir um und kam auf mich zu.
„Natürlich komme ich mit.“, sagte er und warf den Roman auf den Tisch neben  sich.
Ich hatte mich ordentlich von dem Schuss erholt und konnte jetzt wieder Sport betreiben, aber Dimitri ließ mich dennoch noch nicht aus den Augen, obwohl er es musste wenn er zur Arbeit ging. Ich konnte meinem Beruf als Wächterin wieder antreten und war stets an Lissas Seite.
Gemütlich gingen wir die Treppe hinab und wärmten uns ein wenig aus, bevor wir losliefen. Es stand die Sonne noch hoch am Himmel, doch Dimitri und ich genossen diese Tageszeit. Es gab nichts Schöneres wenn einem noch die letzten Sonnenstrahlen auf das Gesicht schienen.
Zusammen liefen wir in den Park und joggten gemütlich den Weg entlang. Eine Weile sagte niemand etwas und es war auch gut so. Oft konnte die Stille sein bester Freund sein.  „Was glaubst du wäre geschehen wenn wir uns nie getroffen hätten?“, fragte ich ihn urplötzlich und ich hätte mir am liebsten in den Arsch gebissen.
Dimitri verlangsamte sein Tempo und blieb schließlich stehen. Er sah mich etwas schockiert an, denn er hatte diese Frage sicherlich nie erwartet. „Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich wärst du jetzt mit Mason zusammen oder sonst wem.“ Als er Mason erwähnte verzog ich das Gesicht, denn die Erinnerung an meinen besten Freund schmerzte immer noch. „He, tut mir leid, ich hätte dir nicht antworten sollen.“, flüsterte er entschuldigend und nahm mich in den Arm.
Ich schmiegte mich an seine Brust und starrte für eine Weile ins Nichts, bis er sich wieder von mir löste. „Tut mir wirklich leid.“, sagte er nochmals und ich schenkte ihm ein trauriges Lächeln.
„Schon gut.“, meinte ich leise und gab ihn einen kurzen Kuss, doch wir liefen nicht mehr weiter.

Wir schwiegen noch eine Weile, bis ich mich endlich rührte und weiterging. Dimitri folgte mir sofort und legte mir einen Arm um die Taille. Ich lächelte ihn an und er erwiderte es wie immer. Ich konnte mir keine Welt mehr ohne ihm denken, wie wäre es wirklich gewesen?
Nach einiger Zeit erreichten wir einen kleinen See, der sich vor uns ausbreitete. Der Anblick war faszinierend, wie sich das Wasser in der Abendsonne spiegelte. Ich lehnte mich an Dimitri, der mich enger an sich zog. Ich blickte zu ihm auf und ein leichtes Grinsen legte sich auf mein Gesicht. „Komm mit!“, sagte ich und schnappte mir seine Hand.
Ich zog ihm zu einem kleiner Hütte, wo ein Boot festgebunden war und machte es los. „Rose, ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist.“, meinte er etwas misstrauisch, doch ich warf ihm nur einen belustigten Blick zu und er half mir ins Boot.
Er nahm die Ruder in die Hand, während ich mich zurücklehnte und ihn die ganze Zeit lachend musste.
Nach einiger Zeit wurde mir langweilig und ich ließ eine Hand ins Wasser hängen. Mit einem kräftigen Hieb spritzte ich Dimitri mit Wasser voll, der mich verdutzt ansah. Meine Augen wurden groß, als er die Ruder ins Boot holte. Verdammt, das hätte ich wohl nicht machen sollen.
Ich rutschte bis ins letzte Eck, doch Dimitri kam immer näher und grinste mich belustigt an. „Das hätte ich wohl nicht tun sollen, hab ich recht?“, fragte ich ihn leicht beängstigt als er sich vor mich hinhockte. Er ließ genauso wie ich eine Hand ins Wasser hängen und im nächsten Moment war ich nass.
Ich quietschte leise auf als das kalte Wasser mich traf und funkelte Dimitri böse an. „Das hast du jetzt nicht wirklich gemacht.“, knurrte ich.
„Oh doch.“, sagte er und lächelte mich an. Ich sprang auf und nahm dabei noch eine Handvoll Wasser mit. Das Wasser klatschte Dimitri ins Gesicht und er zuckte kaum merklich zusammen. Ich begann zu lachen, da sein Gesichtsausdruck unbezahlbar war, doch er schlang die Arme um mich und ich begann mich gegen seinen Griff zu wehren, da er glitschnass war.
Es hatte sowieso keinen Sinn, als ich ihn schließlich nahe an den Rand trieb und mit einem leichten Stoß flogen wir beide in das Schweine kalte Wasser. Dimitris Griff löste sich und ich begann zu schwimmen. Ich tauchte etwas später als er auf, als er mich etwas erstaunt ansah.
„Bist du jetzt zufrieden?“, fragte er mich mit hochgezogener Augenbraue. Ich lächelte ihn an und nickte. Langsam begann ich zu schwimmen und das Ufer kam immer näher.
Dimitri war schnell an meiner Seite und lachend erreichten wir das Seeufer. Schwerfällig zogen wir uns ans Land und ich legte mich ins Gras. Meine Kleidung klebte an mir und Dimitri beugte sich über mich. „Du siehst umwerfend aus.“, flüsterte er mir ins Ohr und ich lächelte an seine Lippen, als er den Kopf senkte, um mich zu küssen. Ich legte eine Hand auf seine Brust und genoss das Gefühl von seinen Lippen auf den meinen.
Nach einer gefüllten Ewigkeit löste er sich von mir, als es langsam dunkel wurde und wir uns entschieden nach Hause zu gehen.

Zuhause angekommen, lag ein Päckchen vor unserer Wohnungstür. Fragend hob ich es auf, während Dimitri die Tür aufschloss. „Von wem ist das?“, fragte er mich und schlang die Arme von hinten um mich.
„Ich weiß es nicht. Soll ich es öffnen?“, fragte ich ihn und sah ihn fragend an. Er nickte und ich riss es auf. Ein Brief flog augenblicklich heraus und Dimitri hob ihn auf. „Was steht darauf?“, fragte ich ihn.
„Wir sollen Lissa, Christian, Adrian,  Eddie und Alberta anrufen, damit sie hierher kommen.“, informierte er mich und ich sah ihn etwas verwirrt an.
„Kannst du das machen, ich möchte erstmals eine heiße Dusche nehmen.“, sagte ich grinsend und er nickte.
„Ich kümmere mich darum.“, meinte er und ich gab ihm noch einen schnellen Kuss.
Im Bad zog ich mir meine nassen Sachen aus und stellte mich sofort unter die Dusche. Das heiße Wasser was auf mich herabrieselte entspannte meine Muskeln und ich seufzte einmal auf vor Wonne.
Nach etwa einer halben Stunde stellte ich das Wasser ab und wickelte mich in ein warmes Handtuch und ging ins Wohnzimmer, wo bereits alle anwesend waren, was mich etwas wunderte.
„Hey Leute.“, begrüßte ich sie und verschanzte mich schnell ins Schlafzimmer um mir schnell etwas anzuziehen. Schnell hatte ich ein paar Hot Pants gefunden und dazu ein schwarzes Tanktop und ging zurück zu den anderen. Dimitri hatte sich schon umgezogen und sich zu den anderen gesellt.
„Um was geht es den überhaupt?“, fragte mich Lissa und sah mich fragend an.
Ich zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Dieses Päckchen lag vorhin vor unserer Tür und wir sollten euch anrufen damit ihr kommt.“, erklärte ich ihnen und nahm das Päckchen auf den Schoß. Ich begann darin zu wühlen und zog sieben kleine Fläschchen heraus. „Was das wohl zu bedeuten hat?“, murmelte ich und musterte sie.
„Wer ist der Absender?“, fragte Alberta geschäftlich und sah uns fragend an.
„Es stand keiner darauf.“, antwortete Dimitri formell.
Erneut fiel ein Zettel heraus und ich hob ihn auf um zu sehen, was darauf stand. „Wir sollen das trinken und dann würden wir schon erfahren was es zu bewirken hat.“, las ich vor und sah fragend in die Runde. Langsam wurde ich misstrauisch und sah Alberta an. „Was hältst du davon?“
„Ich weiß nicht. Irgendjemand sollte es austesten.“, meinte sie, doch Christian schüttelte den Kopf.
„Wenn schon denn schon alle.“, sagte er ernst und nahm mir eines der Fläschchen aus der Hand. „Was kann schon schreckliches passieren?“
Wo er Recht hat, hat er Recht. Ich teilte jedem der Anwesenden ein Fläschchen aus und wir öffneten es. „Alle auf drei?“, fragte ich in die Runde. Sie nickten und hielten es an die Lippen.
„Eins.“, begann Adrian und schluckte einmal schwer.
„Zwei.“, zählte Eddie weiter.
„Drei!“, rief ich als Letzte und alle stürzten diese Flüssigkeit hinunter. Für einen Moment geschah gar nichts, bis Lissas Augen langsam zufielen und sie lautlos in die Kissen fiel. Christian und Adrian ging es genauso und ich klammerte mich an Dimitri.
Er zog mich an seine Brust und Alberta und Eddie verabschiedeten sich ebenfalls. Nur noch wir beide waren noch bei Sinnen, doch langsam überkam auch mich ein seltsames Gefühl und meine Augen wurden schwerer.
Ganz langsam sank ich in die Schwärze der Vergangenheit…
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