Darren Shan - Mitternachts Zirkus 5 - Die Zukunft der Vampire

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12
11.01.2013
12.02.2013
5
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11.01.2013 759
 
Vorwort

In dieser Geschichte möchte ich die Zeit nach Darren`s Tod erzählen und zwar als Version in der er nicht die Personen der Geschichte verändert hat, sondern sich dazu entschieden hat, das niemand anderes seinen Part und den seiner Freunde übernehmen muss . Ich möchte dort anfangen ,wo die Geschichte praktisch geendet hat .
Naja , das ist mein erstes FF also seid nachsichtig .


1. Ankunft

   Mr. Crepsley

Ich ging grade über eine der Wiesen in der Welt , die die Menschen “Himmel“ nennen
würden , als ich den Lichtblitz bemerkte . Er traf am Ende der Wiese ein , wo diese an den  Nadelwald grenzte .
In der Mitte des Lichts sah ich ein bekanntes Gesicht , Darren .
Darren hatte den Blick auf den Himmel gerichtet , er sah genauso aus wie damals in der Zeit seiner Purifikation nachdem er sich ordentlich zurechtgemacht hatte .
Ich rannte auf ihn zu , während er langsam den Blick vom Himmel löste und sich umschaute . Als er mich bemerkte stand ich schon fast vor ihm .
Ein überraschtes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus .
Auch lächelnd blieb ich nun vor ihm stehen , ich hatte ihn inzwischen erreicht  .
Ich wusste nicht was ich sagen sollte und guckte ihn nur abwartend an .
Nach einiger Zeit platzte es aus ihm heraus »Du siehst total jung und zugegebener Maßen gut aus«
»Danke du auch . Was treibt dich hier hin , an diesen Ort ? Erzähl , was ist passiert , seit ich tot bin  ?«
Er lachte »Mit einer angemessenen Begrüßung , hältst du dich nicht auf  . Naja ich habe nicht wirklich etwas anderes erwartet . Aber bevor ich dir meine Geschichte erzähle , habe ich noch ein paar Fragen an dich .«
Ich brummte mein Missfallen vor mir hin antwortete dann aber doch »Wenn es sich nicht vermeiden lässt«
Immer noch grinsend  stellte er seine Fragen »Wo genau bin ich hier ? Wie sieht das mit den Göttern aus ? Warum siehst du so jung aus ? Woran bin ich hier ? …«
Ich unterbrach ihn Kopfschüttelnd .  »Eine Frage nach der Anderen . Also du bist in der Welt der Toten  . Um weitere Fragen dazu auszuschließen : Du kannst hier hingehen wo du willst . Es gibt hier alles , vom Eisgeschäft bis hin zur Druckerpresse und Beamautomaten . Nein , du kannst nicht von hier aus das Geschehen auf der Erde beobachten ,  was logisch ist,den dieser Ort ist durch und durch zeitlos .  
Wenn du wieder  Leben willst musst du nur deinen Charakter aufgeben und als jemand anderes, ohne Erinnerungen an all das was passiert ist, ein neues Leben beginnen . Wie das genau geht, dass bestimmst du aus dir heraus, wenn du aufpasst, spürst du bestimmt in dir drin, das du Augenblicklich alles auflösen kannst .
Würde ich vorerst aber von abraten, hier ist es gar nicht so schlimm. Regeln gibt es nicht ,  den stehlen wäre sinnlos und jemanden Toten zu töten kann nicht jeder, man kann auch niemanden verletzen, geht einfach nicht . Und wenn man sich nicht benimmt , bekommt man die natürlichen Folgen zu spüren. Sich hier Feinde zu machen ist unratsam .  Deine Frage nach den Götter kann ich dir nicht beantworten, hier ist noch niemand je einem über den Weg gelaufen . Ich sehe so jung aus , weil jeder so jung aussieht . Ist halt so . Genauso gut könnte ich dich fragen warum du eine Nase hast . Nein unterbreche mich nicht! Ach das habe ich vergessen, wenn wir auf andere warten, bis sie sterben und hier hin kommen, vergeht hier oben genau so viel Zeit wie unten auf der Erde . Habe ich jetzt alle Fragen beantwortet ?«
Darren überlegte kurz . Dann antwortete er »Grade fallen mir keine weiteren ein , aber später fällt mir bestimmt noch was ein. Ok , dann bin ich wohl dran …«
Und er erzählte von dem Moment  an  an dem Ich gestorben bin, bis hin zu dem Moment , an dem er die Augen aufschlug und sich im Cirque du Freak  wiederfand . Dort zögerte er kurz, bevor er weiter redete .
» Nun ja , dort wurde ich im Prinzip  vor die Entscheidung gestellt, ob ich mich und vielleicht auch dich und vielleicht auch andere, aus der ganzen Sache heraushalten sollte  und dafür die ganze Aufgabe jemand anderen in die Schuhe schieben sollte. Ich konnte mich nicht dazu durch ringen, quasi für das Leid anderer Schuld zu sein . Ich hoffe du kannst mir verzeihen, schließlich hätte ich dich wahrscheinlich aus der Sache raus halten können .«
Ich blieb still und überlegte » Hm , ich akzeptiere deine Endscheidung Junger Fürst . Deine Schuld sei dir vergeben .« Dann grinste ich . »Ich bin gespannt welche Story uns die anderen vorstellen werden, wenn sie hier sind«
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