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„Ich warte auf dich“

von LenjaKa
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Het
Balin Dwalin Fili Kili OC (Own Character) Thorin Eichenschild
11.01.2013
16.08.2013
90
211.136
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11.01.2013 2.550
 
Lenja hatte in den vergangenen Tagen kaum mehr ein Auge zugetan. Sie war mit ihren Nerven am Ende. Ihre Gedanken drehten sich nur noch um das, was Thrór als Arkenstein bezeichnete. Ein Entwurf musste her, ob sie es wollte oder nicht. Und dieser unbändige Druck tat ihrer Seele nicht gut.

Sie hatte es zugleich bemerkt. Eine innere Unruhe suchte sie heim und brachte sie in immer kürzer werdenden Intervallen zu Gefühlsausbrüchen. Es tat ihr Leid. Kaum waren ihre Zweifel und Ängste in einem heftigen Wutausbruch über sie ergangen, fühlte sie sich schlecht. Es schmerzte sie zu sehen, wie sie Ári für nichtige Dinge anherrschte. Kleinigkeiten, über die sie sich im Normalfall niemals in dieser Intensität aufgeregt hätte. Manchmal reichte schon seine bloße Anwesenheit, um das seelische Fass zum Überlaufen zu bringen.

Auch Balin und Dwalin blieben von Lenjas Gefühlsschwankungen nicht unberührt. Sie fühlte sich in ihrer Situation allein gelassen. Die beiden brachten ihr kein Verständnis entgegen. Jedenfalls nicht ein solches, welches sie sich erhofft hatte. Sie konnten es nicht nachvollziehen, warum ihre Nichte so sehr zu leiden schien. Balin versuchte es immerhin noch mit einem halbherzigen Versuch an Diplomatie und Verständnis. Doch auch das konnte Lenja in ihrer Unruhe nicht besänftigen. Dwalin hingegen machte keinen Hehl daraus sein Unverständnis ihr so umfangreich und präzise wie möglich an den Kopf zu werfen. Er kannte seine Nichte nicht mehr. Er hatte das Gefühl, dass sie sich von Minute zu Minute veränderte. Und es bereitete ihm Bauchschmerzen. Er wusste nicht, was in sie gefahren war. Sie hatte noch nie sehr viel über das gesprochen, was sie bewegte. Sehr selten gewährte sie ihm einen kurzen Blick in ihre Seele. So war Lenja. Das wusste er. Doch es machte ihn schier verrückt zu sehen, wie sehr sie unter der Situation litt, in die sie sich selbst gebracht hatte.

Doch am meisten musste ein anderer Zwerg spüren, was es hieß, Lenjas Seele in Aufruhr gebracht zu haben. Nach einem anfänglichen Versuch sich ihm gegenüber etwas mehr im Zaun zu halten, stürzte das Konstrukt dieser Fassade schneller ein als die Frau gedacht hatte. Ihre Zurückhaltung Thorin gegenüber verschwand somit schneller als ihr lieb war.
Für Lenja war er der Grund ihres Leidens. Er allein war es gewesen, der sie über den Arkenstein informierte. Er war es gewesen, der sie förmlich bekniete den Auftrag seiner Bearbeitung zu übernehmen. Er war es auch gewesen, der sie überhaupt erst in diese missliche Situation gebracht hatte. Und warum auch immer, schien er nun ohne Unterlass in ihrer direkten Nähe zu sein.

Lenja wusste nicht, warum er bald täglich mehrere Stunden bei ihr in der Arbeitsstube verbrachte. Es war ihr mittlerweile auch ziemlich gleichgültig. Vielleicht war es das schlechte Gewissen, welches den Zwerg umtrieb. Vielleicht auch seine Neugier über den Fortbestand von ihrem Entwurf. Und damit verbunden, auch seine eigenen Blöße, die er sich vor dem König, seinem eigenen Großvater, nicht geben wollte? Sie konnte es sich nicht erklären. Sie hatte ihn auch noch nicht danach gefragt. Sie wusste auch nicht, ob sie wirklich danach strebte. Viel zu groß war ihre Angst, dass er doch nur bei ihr war, um sie zu überwachen.


So ließ sie wie nur allzu oft in der letzten Zeit ihren Kohlestift mit einem Krachen auf das Pergament fallen. Wieder hatte sie sich bei ihrem Entwurf verzeichnet. Sie schnaubte. Mit den Ellenbogen auf der Werkbank abgestützt, ließ sie ihren Kopf in ihre Hände gleiten. Ihr von Gedanken geplagtes Haupt schien heute noch schwerer zu sein als sie es gebrauchen konnte. Mit zwei Fingern massierte sie sich ihre Schläfen. Ein kurzer, heftiger Schmerz durchfuhr sie. Immerhin war sie noch am Leben. Sie fühlte sich so dumpf, so leer. Sie hatte das letzte Fünkchen Hoffnung verloren.
Dieser dumme Entwurf! Konnte sie nicht einfach einen schlechten einreichen und damit war dann das Problem gelöst? Eine leise innere Stimme schalt sie für diesen Gedanken. Auch schlecht durchdachte Ideen würden schneller die Runde machen als es ihr lieb war. Keiner würde sich von ihr, Lenja, die unkreativste Goldschmiedin in ganz Mittelerde, auch noch eine Brosche herstellen lassen, wenn sie dem König keinen vertretbaren Entwurf vor die Nase legte.

Mit einem Krachen ließ Lenja den Holzschemel, auf dem sie eben noch gesessen hatte, hinter sich fallen. Es war wieder so weit. Ihre Zweifel waren im Begriff sie zu überlaufen. Und das passende Opfer war bereits ausgemacht. Thorin hob mit wohl wissendem Blick seinen Kopf. Er schien bereit für das, was ihn sogleich wie bereits so oft heimsuchen würde.
Und wie auf das Stichwort wartend, begann die Frau ihrem seelischen Druck freien Lauf zu lassen.

„Wie konnte ich nur auf dich hören? Warum habe ich nicht auf meine Vernunft geachtet und dieses Unterfangen von Anbeginn bereits nicht zugelassen? Aber nein! Ich bin viel zu gutmütig. Zu glaubwürdig. Kaum beredet man mich, folge ich auch schon wie ein Schoßhündchen aufs Wort. Wie konnte ich nur so dumm sein und dir helfen wollen? Du hast selbst gesagt, dass dieser Stein, dieser Arkenstein, dir bei jedem Blick Kummer bereitet. Und warum sollte dann ausgerechnet ich etwas anderes aus ihm herausholen? Du weißt genauso wie ich, dass an ihm etwas ist, was nicht glücklich machen kann! Es ist eine unbeschreibliche Kälte, die ihn umgibt. Wenn dein Großvater nicht aufpasst, wird er seine Seele schneller gefangen nehmen als euch allen lieb sein wird. Als uns, dem normalen Volk, lieb sein wird. Dieser Edelstein wird uns alle ins Verderben reißen! Und dabei interessiert es keinen, ob Déndin oder ich ihn bearbeite. Es wird an seinem Wesen nichts ändern. Thorin, die Situation ist ausweglos! Dieser mistige Stein hätte auf ewig in den Tiefen des Erebors schlummern sollen. Oder immerhin solange, bis es dich und mich nicht mehr auf dieser Welt geben wird. Hätten doch nur andere Generationen nach uns dieses Problem an ihrer Seite und nicht wir.“

Thorin konnte nicht anders. Ein Lächeln auf seinen Lippen wollte sich einfach nicht unterdrücken lassen. Lenja, diese kleine Schwarzseherin!

Er musste zugeben, dass sie in der Hinsicht Recht hatte, was seine eigenen Bedenken betraf. Auch er hatte nicht die besten Gefühle, wenn er den Blick seines Großvaters auf dem Stein ruhen sah. Er wusste, dass dieser besondere Edelstein eine sehr spezielle Anziehungskraft auf Thrór besaß. Um ehrlich zu sein, besaß er das auf jeden, der ihn bereits zu Gesicht bekommen hatte. Und gerade weil den Arkenstein eine derartige Aura umgab, sah er in Lenjas unschuldigen, aufrichtigen Händen den richtigen Platz diese Magie ins Positive umzuleiten. Das dieses Unterfangen nicht einfach werden würde, war ihm bewusst. Doch dass die Zwergin ein solches Temperament an den Tag legen würde, überraschte Thorin dann doch.

Nicht, dass es ihm nicht gefiel, wenn Lenja im Begriff war sich in ihrer Rage um Kopf und Kragen zu reden. Doch er hatte noch nie in seinem Leben eine Frau derlei Ausdrückte über ihre zarten Lippen kommen gehört, die diese Zwergin ihm in ihrem Gefühlschaos an den Kopf warf. Andere hätten es wahrscheinlich als wenig weiblich empfunden, wenn sie eine Frau fluchen hörten oder sie ihnen vorwarf, ein Idiot zu sein. Es waren unfreundliche Dinge, die diesen lieblichen Mund verließen. Und doch gaben sie Thorin einen Weg in Lenjas Inneres preis, von dem die Frau gedacht hatte, ihn vor allen Augen gut verschlossen zu haben.

„Was grinst du so dümmlich? Machst du dich wieder über mich lustig? Wenn du das witzig findest, solltest du vielleicht deinem Großvater selbst einen Entwurf kreieren!“, schimpfte Lenja als sie Thorins Mundwinkel zucken sah.

Ihre Lautstärke erschrak keinen mehr. Auch Hungstarri ließ sich seit Beginn ihrer rasenden Emotionen nur im höchsten Notfall noch in ihrer Arbeitsstube blicken. Mit einem mitleidigen Blick hatte er den Prinzen bedacht, der dieses Theater - warum auch immer - auszuhalten schien.

„Nein, gewiss nicht. Wie könnte ich mich nur über deine Gefühle belustigen. Es steht mir nicht zu über deine Zweifel und Ängste in der Hinsicht zu urteilen.“

„Und warum hast dann so einen Schalk in deinen Zügen? Erzähl das doch deinen Dienern, die nichts Besseres zu tun haben als dir jeden deiner noch so dümmlichen Wünsche innerhalb von Sekunden zu erfüllen! Ich glaube dir kein Wort! Warum bist du eigentlich immer hier bei mir? Willst du mich überwachen? Vertraust du dem Weib hier nicht?“, brachte Lenja ihm vor Wut entgegen und wandte ihm kurz darauf den Rücken zu.

Hatte Thorin das eben richtig gesehen? Lief ihr eine Träne über die rechte Wange?

Er erhob sich von seinem Platz und trat auf die Zwergin zu. Ihre Arme hatte sie fest um ihren Oberkörper geschlungen. Ihr Körper schien unter ihrer schweren Atmung zu beben.
Was war es, das sie so sehr quälte? Waren es wirklich nur Zweifel am möglichen Auftrag? Oder war es doch etwas ganz anderes, das ihre sonst so helle Seele immer dunkler zu färben schien?

Der Zwerg trat an Lenja heran. Wenige Zentimeter trennten sie voneinander. Er war kaum größer als sie. Neben allen anderen ungewöhnlichen Dingen, die diese Zwergin umgaben, gehörte ihre Körpergröße zu jenen, die sie noch einzigartiger machten.
Er blieb stehen und zögerte einen Moment. Sollte er es wirklich wagen? Sollte er das Risiko eingehen und von Lenja, der Frau, die ihn dermaßen faszinierte, abgewiesen werden?

Er atmete tief durch. Um dies herauszufinden, musste er es einfach wagen.
Mit einem Ruck nahm er Lenja in die Arme und zog sie fest an sich heran. Seinen Kopf bettete er zärtlich auf ihrer rechten Schulter.

„Sag mir jetzt bitte endlich, was dich wirklich umtreibt, Lenja“, flüsterte Thorin in ihr Ohr.

Die Frau wusste im ersten Augenblick nicht, wie ihr geschah. Was sollte das werden? Er sollte sie gefälligst wieder loslassen! Was erlaubte er sich überhaupt? Dachte er wirklich, er könne sich alles erlauben, sich alles nehmen, nur, weil er zum Geschlecht Durins gehörte?
Sie stemmte sich gegen die Umklammerung. Sie versuchte sich aus ihr herauszuwinden. Mit voller Kraft wollte sie sich aus seinem Armen lösen. Doch so sehr sie sich wehrte, so sehr schien auch sein Griff an Stärke zu zunehmen. Sie lag sprichwörtlich in seinen Armen und konnte sich keinen Millimeter rühren.

„Was soll das, Thorin? Was willst du von mir?“, zischte Lenja in die Richtung aus der sie zuvor seine tiefe Stimme vernommen hatte.

„Du sollst mir endlich sagen, was da noch in dir brodelt! Du kannst es nicht länger vor mir verheimlichen! Ich sehe doch, dass dich etwas umtreibt, was nichts mit dem Stein und mir zu tun hat! Lass deine Wut ruhig an mir aus. Aber mach endlich deinen Mund auf!“

Diese Frau brachte ihn noch um den Verstand! Er fragte sich just in jenem Moment, ob es überhaupt eine gute Entscheidung gewesen war so nah bei ihr zu sein. Nichts hatte er in der letzten Zeit mehr ersehnt als einen solchen Moment. Doch war ihm bewusst, dass seine Gefühle für sie ihn noch in Schwierigkeiten bringen konnten, wenn er sich nicht vorsah.

Lenja entspannte sich für einen kurzen Moment in seiner Berührung. Er hatte ja Recht. Es gab etwas, dass ihr noch mehr Angst bereitete als der Edelstein. Nur wusste sie nicht, wie sie darüber sprechen sollte. Sie vertraute dem Zwerg zwar, aber es war ein sehr intimes Eingeständnis, welches sie sich selbst zu machen hatte.

Er spürte, wie die Anspannung in ihren Körper wieder zurückkehrte. Er merkte, wie ihr Atem wieder unruhiger wurde, wie selbst ihr Herz anfing in einem Takt zu schlagen, welcher auf Dauer nicht gesund sein konnte. Sie atmete tief durch bevor er zaghaft ihre Stimme vernahm.

„Ich habe Angst so zu werden, wie er.“

„Von wem sprichst du?“

„Von Ásgrímur“, entgegnete Lenja. Kaum darauf entfuhr ihren Lippen ein Wimmern.

Ohne es bewusst zu wollen, zog Thorin sie noch tiefer in die Umarmung.

„Ist es das? Du hast Angst, dass der Stein dich verändert? Zum Schlechten verändert?“

Sie nickte.
„Ich habe mich kaum mehr unter Kontrolle. Ich herrsche Ári für Kleinigkeiten an. Balin, Dwalin und selbst dich drangsaliere ich mit meinen unbeschreiblichen Launen. Ich habe Angst so zu werden, wie dieses Monster.“

Die Intensität war aus der Umarmung verschwunden. Es wurde ihm nun klar. Die Umstände hatten in Lenjas Seele eine Art Kettenreaktion verursacht, die, einmal Fahrt aufgenommen, nicht mehr zu bremsen war.

„Hab keine Angst. Es lässt dich keiner allein. Und du wirst auch nicht zudem, was er einst war.“

„Doch... es liegt fest verankert in meinen Genen. Keiner kann mich retten“, wimmerte Lenja bis sie etwas stutzig wurde. „Was meinst du eigentlich mit 'war'?“

„Du weißt es nicht?“

„Was sollte ich wissen?“, kam es nun wieder eine Spur härter über ihre Lippen.

„Was mit ihm geschah. Damals als Dwalin ihm gegenüber stand?“

Mit einem Ruck hatte sie sich nun doch aus Thorins Umarmung befreit. Sie drehte sich zu ihm um und schaute in seine Augen, aus denen sie Überraschung entgegen blickte.

„Was ist passiert? Wie ist es ausgegangen? Mir hat nie jemand etwas über seinen Verbleib berichtet.“

„Dann ist es vielleicht auch besser, wenn wir es dabei belassen.“ Thorin wollte sich von Lenja abwenden.

Sie hielt ihm am Arm fest. „Nein! Du kannst mich jetzt nicht auch noch im Dunkeln tappen lassen! Sag es mir! Bitte!“

Der Zwerg atmete kurz durch bevor er zum Sprechen ansetzte. „Er hat es nicht lange überlebt. Noch bevor er über die Grenzen des Königreiches in die Verbannung gebracht werden konnte, hatte er sein Leben ausgehaucht.“

Lenja schluckte schwer. Er war also tot. Und das durch Dwalins Hand. Sie konnte ihm keinen Vorwurf machen. Er hatte sie beschützt. Das Monster, was einst ihr Vater gewesen war, musste die Konsequenzen für sein schändliches Leben tragen. Doch eine Frage brannte auf ihrer Seele. Vielleicht konnte Thorin sie ihr beantworten.

„Warum hat mir keiner etwas gesagt? Warum haben sie geschwiegen? Vielleicht hätte ich dann niemals damit angefangen Dwalin mit meinen Wünschen zu drangsalieren.“

„Ich kann es dir nicht sagen. Wahrscheinlich hatten sie Angst dich in deinem jungen Alter zu verlieren, wenn sie dir die Wahrheit sagten. Du hast das Kämpfen wirklich nur angefangen, um stark genug zu sein falls er dich wieder aufsuchen sollte?“

Sie nickte und blickte ihm direkt in sein Gesicht.

„Ich bin froh, dass du das gemacht hat. Sonst wärst du nicht die Person, die nun vor mir steht“, sprach der Zwerg und versiegelte ihr mit einem zarten Kuss die Lippen.

Lenja wusste nicht, wie ihr geschah. Mit vielem hätte sie gerechnet. Aber mit einem Kuss? Ihre Blicke hatten sich während Thorins Annäherungsmanöver nicht getrennt. Nur hatten ihre Augen mehrmals von einem Entsetzen zur puren Neugier gewechselt.

Ihre Lippen lösten sich so schnell wie sie sich einst fanden. Lenja blinzelte verwirrt auf. Thorin direkt vor ihr schien ebenfalls etwas verwirrt über sein eigenes Verhalten.

„Es tut mir Leid... ich wollte dich nicht bedrängen... du...“

Der Zwerg konnte nicht weitersprechen. Lenja hatte ihm im Eifer des Gefechts als Antwort ihre Lippen auf seinen Mund gedrückt. Vorsichtig berührten sie sich. Erst unsicher, dann immer fordernder. Es gefiel der jungen Frau als die zarten Berührungen leidenschaftlicher wurden. Sein Bart kitzelte frech an ihrem Kinn, sie zog seinen Geruch bei jedem Atemzug in sich ein.

Sie wusste es nicht. Sie konnte nicht sagen, ob es die pure Neugier war, die sie in diesem Kuss zu suchen schien. Ob es die Situation gewesen war, die sie so handeln ließ oder ob es nicht doch ein Verlangen aus ihrem tiefsten Innern war.

Was sie aber wusste, war, dass sie diesen, ihren ersten Kuss, immer gut in Erinnerung behalten würde.
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