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„Ich warte auf dich“

von LenjaKa
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Het
Balin Dwalin Fili Kili OC (Own Character) Thorin Eichenschild
11.01.2013
16.08.2013
90
211.136
62
Alle Kapitel
470 Reviews
Dieses Kapitel
27 Reviews
 
 
11.01.2013 642
 
"Ich warte auf dich" ist meine erste Fanfiktion im Fandom "Hobbit". Die Idee kam mir nachdem ich den ersten Teil der Trilogie im Kino gesehen habe. Weitere Inspirationen folgten aus dem Buch. Die Handlung spielt sowohl vor Smaugs Herrschaft im Erebor, während der Reise als auch zum Teil danach.
Da die Geschichte im ersten Halbjahr 2013 entstand, nimmt sie keine Bezüge auf den zweiten sowie dritten Teil der Hobbit-Filme. Dennoch sind Ähnlichkeiten nicht ausgeschlossen, aber eher dem Zufall geschuldet.
Ich hoffe, euch wird meine erste FF gefallen.
Auch wenn diese Geschichte schon lange beendet ist, freue ich mich immer über eine Rückmeldung. Diese wird natürlich auch zeitnah beantwortet. :)

-> Es gibt jetzt auch eine Übersetzung!! Whitey22 ist so fleißig und übersetzt die Geschichte im Moment ins Französische. Der Prolog ist bereits online. Je t'attendrai
-> Neue Leser sollten vielleicht nicht unbedingt mit den Reviews beginnen, um sich die Spannung nicht nehmen zu lassen. Nur so als kleiner Tipp. ;)
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Mit kreisenden Bewegungen streiche ich über meinen Bauch. Nie hätte ich daran gedacht eines Tages von einer derartigen Glückseligkeit erfüllt zu sein. Selig. Ja, das scheint das richtige Wort für meinen Umstand zu sein. Ein Lächeln umspielt meine Lippen, wie es nur von werdenden Müttern gelächelt werden kann. Eine Gelassenheit, die ich noch nie zuvor gespürt habe, erfüllt mich seit gut einem halben Jahr. In Gedanken versunken, streiche ich wieder über die Stelle an meinem Bauch, die sich unruhig nach außen wölbt.
Leise summe ich vor mich hin, um dich zu beruhigen. Es ist alles gut, mein Liebling. Niemand wird dir etwas zu Leide tun. Wie stolz und voller Freude werden dein Vater und ich erst sein, wenn du endlich das Licht der Welt erblickt hast. Bis dahin bleibt aber noch ein wenig Zeit, die du dir unbedingt in Mamas Bauch gönnen solltest, mein Liebling. Es tut mir leid, dass ich manchmal in wenig glückliche Zeiten zurückblicke. Falls ich dich damit beunruhige, tut es mir von Herzen weh. Du bist mein größtes Glück und ein Kind der Liebe. Eigentlich hätte ich dich schon sehr gern früher bekommen, doch dieses Geschenk blieb mir einst verwehrt. Es ist so wie es ist. Manchmal könnte ich deinen Vater dafür ohrfeigen, dass er mich solange warten lassen hat. Dennoch sollte ich aufhören in der Vergangenheit zu leben; für dich und für ihn. Die Vergangenheit kann nicht mehr geändert werden, aber die Zukunft gestalten wir zusammen.

Wer hätte das gedacht, mein Spatz? Wer hätte erwartet, dass sich unser fast hoffnungsloses Unternehmen zum Einsamen Berg zurückzukehren doch noch zum Positiven wenden würde? Zu viel Zeit war bereits ins Land gezogen, doch wir haben es irgendwie geschafft. Wie, bleibt mir manchmal immer noch ein kleines Rätsel.
Die zärtlichen Berührungen scheinen dich für den Moment wieder zufrieden gestimmt zu haben. Wieder umspielt dasselbe Lächeln von vorhin meine Lippen. Ein Windhauch spielt mit einer meiner losen Haarsträhnen während ich gedankenverloren auf dem steinernen Balkon stehe und in die Ferne sehe. Von der Umgebung nehme ich nicht viel wahr. Du bist mein kleiner Protagonist. Das muss sich dein Vater in Zukunft gefallen lassen. Aber er wird schon seine Liebe für uns beide gerecht zu verteilen wissen. Da bin ich mir sicher.

Dein Vater ist ganz vernarrt in dich, obwohl wir beide dich erst in einigen Monaten zu Gesicht bekommen werden. Ich muss auflachen, wenn ich daran denke, wie es wohl werden wird, wenn du da bist und ein jeder versucht herauszufinden von wem du die Augen, die Nase und alles andere hast. Dabei bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob du nun ein kleiner Junge oder ein zierliches Mädchen bist. Anhand deiner kleinen, stürmischen Bewegungen kann ich nichts ablesen. Falls du ganz nach deiner Mutter kommen wirst, sollten sich alle Zwergenjungs schon einmal in Acht nehmen.
Papa kann ein Liedchen von Mamas Temperament singen.
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