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Inferno

von Nathaira
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Dante Eva Mundus Sparda Vergil
06.01.2013
26.02.2015
46
233.039
14
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Dieses Kapitel
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06.01.2013 2.585
 
Kapitel 1 : Anubis  

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¨Anubis? Wer zum Teufel soll das sein? ¨

¨Der Chef der Presse-Abteilung, die die Menschen mit falschen Informationen füttert“, erläuterte Kat ihm geduldig.“Ihm gehört die Redaktion des Hell-Guardian, der meistgelesenen Zeitung überhaupt. Er lässt Mundus, also seine Menschenform Kyle Ryder, in einem guten Licht dastehen und sorgt somit für dessen Bekanntheitsgrad. In der Öffentlichkeit tritt er als ein alter Mann namens Robert Cambridge auf. Er ist in Wahrheit ein Dämon und dein nächstes Ziel.¨
Dante runzelte die Stirn als er das Foto betrachtete, welches auf dem Computerbildschirm angezeigt wurde.
Er kannte diesen Kerl aus diversen Klatschzeitschriften, die ihn nur zu gerne auf deren Covern platzierten.  Mittelgroß und schmal gebaut, stets ein wohlwollendes Lächeln auf dem faltigen Gesicht, die Hände dabei stets hinter seinem Rücken verschränkend. Dante nannte ihn in Gedanken die lebende Vogelscheuche.

Abschätzig musterte er die dünnen Arme und das graue Jackett, das um die schmale Taille flatterte. Der Alte sah gebrechlich aus, langsam und verbraucht. Doch der Nephilim wusste, dass menschliches Aussehen spielend leicht über die wahre Gestalt eines Dämons hinwegtäuschen konnte. Er hatte sich diese Erkenntnis schon von Kindesbeinen an schmerzhaft einprägen müssen.
Nur er und Kat befanden sich im Raum, Vergil schien andernorts etwas erledigen zu müssen. So hatte es ihm zumindest Kat gesagt, als er sie danach fragte. Irgendwie enttäuschte Dante diese Antwort ein bisschen. Es wäre ihm lieber gewesen, wenn er Vergil noch einmal gesehen hätte, bevor er sich zu einer neuen Mission aufmachte. Er wusste nicht genau warum, aber paradoxerweise verschaffte ihm die Vorstellung, dass jemand auf die Rückkehr von Kat und ihm wartete, einen winzigen Motivationsschub, der ihn die Dämonen noch schneller von der Erde tilgen ließ. Aber er verwarf diese Überlegungen gleich wieder, als Kat an der ihnen gegenüberliegenden Wand ein Portal öffnete, das die beiden aus dem HQ führen würde.

"Kommst du?" fragte Kat, während sie ihre Kapuze über den Kopf zog. Eine ihrer dunkelbraunen Haarsträhnen schob sich vor ihr linkes Auge und versperrte ihr damit die Sicht. Rasch strich Sie sie weg und ging ein paar Schritte vor, dabei peinlich genau darauf achtend, dass Dante ihr folgte. Dieser ging ihr hinterher ohne zu antworten. Er hatte sie bereits als Wegweiser und Verbündete des Ordens akzeptiert, doch so etwas wie tiefgehende Sympathie hatte sich zwischen den beiden nicht entwickelt; auch wenn er zugeben musste, dass er sie bereits jetzt relativ gut leiden konnte, was ziemlich selten bei ihm vorkam.
Um ehrlich zu sein legte es Dante auch nicht gerade darauf an seine Gesellschaft als angenehm zu gestalten. Er war sein ganzes Leben lang ein Einzelgänger gewesen. Daraus resultierend schien es schwer, in Windeseile soziale Kontakte zu knüpfen. Ganz im Gegensatz zu seinem Zwilling, der wortgewandt und charmant sein konnte, sobald es der Anlass erforderte.

Ein letztes Mal sah sich Dante im spärlich eingerichteten Computerraum des Hauptquartiers um. Dann ging er durch das Portal, beschleunigte seine Schritte um mit Kat mithalten zu können. Kaum war der letzte Zipfel seines Mantels über die Schwelle geglitten, baute sich das verschwundene Mauerwerk von selbst wieder auf. Als Dante rasch hinter sich blickte, schien das Hauptquartier des Ordens plötzlich nur der müde Abklatsch eines Traum, den er zu oft geträumt hatte. Für einen Moment erfasste ihn ein Gefühl der Beklommenheit. Aber Kats ungeduldige Stimme drängte ihn gleich wieder aus seinen Gedanken.
Er folgte ihr, ohne sich noch einmal umzudrehen.  


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Sie schlichen durch die dunklen Gassen der Stadt wie Diebe, die einen Einbruch planten.
Dante hielt nicht viel davon, sich unauffällig zu benehmen, aber diesmal musste es sein. Jedes Dämonenauge kannte sein Gesicht und verfolgte in der Kleidung einer Videokamera alle Schritte, die auf den Straßen getan wurden. Sie mussten bedeckt bleiben, nahezu unsichtbar. Das hieß, sich wenn, dann nur im Schatten zu bewegen, durch enge Nischen zu zwängen und vorbeigehende Passanten komplett zu ignorieren. Leichter gesagt als getan, denn es dauerte nicht lange und Kat führte ihn durch eine U-Bahnstation, die noch in vollem Betrieb war.

Kaum hatte Dante sich über die Absperrungen gezwungen lief eine U-Bahn ein. Aus ihren geöffneten Türen zwängten sich schwitzende und schimpfende Menschen, die sich nur mit Mühe aus ihren Abteilen quälten, da jeder der Erste sein wollte, der ins Freie gelangte. Schließlich aber brach ein kleiner, dicker Mann aus der undurchdringlichen Masse hervor. Somit war der Damm gebrochen und Andere folgten ihm in Strömen hinterher. Ein alltägliches Bild, eine alltägliche Situation. Nur hatte Dante nie viel von Platzmangel gehalten.

Er hasste es, wenn Gedränge herrschte und das Vorankommen durch den Egoismus und die Gewaltbereitschaft einer dummen Menschenmeute erschwert wurde. Er hatte früh gelernt sich niemandem zu beugen oder ihm aus dem Weg zu gehen. Er trat jeder Gefahr und jedem Hindernis mit offenen Armen entgegen, so war es bei Dämonen, so war es beim Pöbel. Er versuchte gar nicht  erst sich durch die kommenden Flüsse aus Körpern und Stimmen durchzuschlängeln, wie Kat es vorhatte.
Der erste Mann, der ihn anrempelte, war in den Dreißigern, hatte eine zu große Nase und Hängebacken. Er schnaubte empört, als Dante ihn mit seinem Ellbogen in die Menge zurückdrängte. Weitere Zwischenfälle folgten im Sekundentakt. Kat, die wenige Meter vor ihm herging, warf ihm immer wieder warnende Blicke zu. Dante grinste sie nur frech an. Jeder, der dem Nephilim den Weg versperrte, wurde unsanft zurückgeschubst. Das ging einigermaßen gut bis ein junger Bursche Mitte 20 sich nicht so leicht abfertigen ließ. Seine Wut über die abfällige Behandlung, die ihm zuteil wurde, manifestierte sich in einer geballten Faust, die auf Dantes Wangenknochen traf. Die Wucht des Schlages riss Dante den Kopf zur Seite. Ein vernehmliches Knacken ertönte.
Er blieb stehen.

Kat, die Dantes hitziges Temperament bereits bei der Abschlachtung sämtlicher Dämonen beobachtet hatte, erkannte die Situation sofort. Eine üble Vorahnung auf das, was gleich geschehen würde, beschlich sie. Der Zwillingsbruder ihres Chefs war leicht zu provozieren und hieß jede Einladung eines Kampfes mit einem angriffslustigen Spruch willkommen. Wenn sie nicht eingriff, würde das erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. Nicht nur für den Mann, der sich gerade fluchend die pochende Faust hielt, sondern auch für ihre indes leicht beschädigte Anonymität.

Dante drehte langsam seinen Kopf in die Richtung, aus der der Schlag erfolgt war. In seinen Augen funkelte es schelmisch. Er spürte er bereits, wie sich sein Kiefer von selbst wieder einrenkte und der Wangenknochen zu heilen begann. Sein Interesse war geweckt.
"Na, sind wir heute mutig?" Der Hohn glitt ihm leicht von der Zunge. Es machte ihm Spaß, potenzielle Gegner bis aufs Blut zu reizen. Der Junge starrte ihn hasserfüllt an.
"Wie heißt du, Wichser?" giftete er. Dante schenkte ihm ein süßliches Grinsen.
"Dante, Arschloch."
Und damit rammte er ihm die Faust in den Bauch. Kats Nein folgte zwei Sekunden später, doch da war es längst zu spät.

Abrupt löste sich der Teenager in Luft auf und die Welt um sie herum veränderte sich. Die U-Bahn Station um Dante schwand dahin, wie  ein Wachskabinett, das man in Flammen gesetzt hatte. Der altbekannte Gestank von Schwefel und geronnenem Dämonenblut wehte ihm um die Nase.
"Na toll." kommentierte der Nephilim genervt.
Man hatte ihn wieder in den Limbus gezogen. Er ahnte, dass er sich erst eine Route durch die kleinen Fische metzeln musste, um zu Robert Cambridge, dem weißen Hai zu gelangen. Und das alles nur weil er einem scheinbaren Rotzlöffel seine Frage beantwortet hatte. Die Jugend heutzutage konnte man in der Pfeife rauchen. "Ich sollte mir langsam wirklich einen Decknamen zulegen." murmelte er halblaut, "Oder mich als Vergil ausgeben. Einen gebleichten Wischmopp aufsetzen und fertig. Heh. Das würde ihn sicher aufregen." Grinsend stellte sich Dante vor, wie sein Zwilling reagieren würde, wenn er als sein vermeintliches Ebenbild mit platinblonder Perücke umhertänzelte.

Doch anscheinend hatte man Spaß daran gefunden, ihn immer wieder aus seinen Gedankengängen zu reißen. So auch die dämonischen Skelettsoldaten, die brüllend auf ihn zuliefen. Ein Lächeln in den rechten Mundwinkel gehakt,  ließ Dante seine geliebten Pistolen um seine Zeigefinger rotieren.
"Kommt nur her, ihr Drecksviecher!"  rief er lachend und begann zu schießen.  


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¨Was hast du dir nur dabei gedacht!?¨ zeterte Kat ärgerlich, die Hände in die Hüften gestemmt.
Dante grinste sie nur an. ¨ Gar nichts. ¨ erwiderte er gelassen, ¨Das müsstest du doch langsam gewöhnt sein.¨.
Die Dämonen hatten ihn im Limbus quer durch die monströse Stadt gejagt und schließlich vor einem gigantischen Hochhaus entlassen, dessen Schild am Eingang praktischerweise Hell Guardian zeigte. Die neonroten Buchstaben leuchteten spöttisch auf, als er breitbeinig vor der Eingangstür stand. So wie es schien, erwartete ihn dieser Anubis wohl bereits und wollte ihn womöglich mit dieser blutigen ¨Wegbeschreibung¨ willkommen heißen.

Kat wollte schon zu einer weiteren Beschwerde ansetzen, als sie plötzlich die langen Risse sah, die an Dantes Rücken klafften. Dünne Rinnsale von Blut tropften auf den dunklen Stoff seines Mantels. ¨Verdammt! Dante, du blutest! ¨ sagte sie erschrocken. Verschwunden war ihre leichte Wut auf den Nephilim, nun machte sie sich ernsthafte Sorgen. Desinteressiert drehte Dante den Kopf, um seine Wunden zu begutachten, auf die Kat aufgeregt deutete.
Und er reagierte sofort darauf.
Nur nicht so, wie Kat sich das vorgestellt hatte.
¨Scheiße! Diese verfluchten Mistviecher haben meinen Mantel zerfetzt! ¨

Kat glaubte sich verhört zu haben. Hatte Dante das tatsächlich ernst gemeint ? Anscheinend ja, denn er zog sofort seinen Mantel aus, um mit Schrecken die Risse im Stoff näher betrachten zu können. Dabei fluchte er unablässig. Schließlich wurde es dann selbst Kat zu blöd und sie begann einen kläglichen Versuch, den Nephilim zu beruhigen.
¨ Jetzt reg' dich mal ab, Dante. Das ist doch nur ein Mantel.¨
Noch ehe sie die letzten Worte ausgesprochen hatte, wusste sie, dass sie einen Fehler begangen hatte. Dante stoppte abrupt mit seinem Wortschwall und drehte sich zu Kat um. Sein Gesicht war wutverzerrt.
¨Nur ein Mantel?¨ NUR ein Mantel!?¨ Er presste den Mantel an sich, als wäre es seine Kuscheldecke. ¨Jetzt hör mir mal zu,¨ erwiderte der Nephilim scharf, ¨dieser Mantel und ich, wir führen eine innige Beziehung zueinander, okay?! Wir haben zusammen millionen Schlachten geschlagen und tausende Mädels klargemacht, die du dir kaum vorstellen kannst! Also sag' nicht, das ist NUR ein Mantel. Wenn, dann ist es MEIN Mantel, klar!? ¨

Kat hob abwehrend die Hände, halb verwundert, halb belustigt über die Art, wie sich Dante plötzlich gebärdete. Anscheinend waren ihm seine Wunden, die immer noch heftig bluteten, im Gegensatz zu dem Zustand seines Mantels völlig gleichgültig. Zu ihrer Verwunderung hatten die Kratzer nicht einmal im Mindesten angefangen, sich zu schließen, geschweige denn abzuheilen.
Das war merkwürdig.
Normalerweise besaß der Nephilim gut ausgebildete Regenerationsfähigkeiten.

<<Ob man ihm mit einer präparierten Klinge Gift iniziiert hat?>> überlegte sie im Stillen, doch sie zögerte noch, ihre Theorie dem beleidigten Halbdämon zu erläutern. Bis jetzt ging es ihm ja prächtig. Sie entschied, dass wenn die Wunden nach Beendigung der Mission immer noch nicht abgeheilt waren, sie Vergil darauf aufmerksam machen würde. Sie waren immerhin Zwillinge, Verwandte also, obwohl sie mehrere Jahre lang getrennt voneinander aufgewachsen waren.Vielleicht würde sich Dante ja lieber von seinem Bruder belehren lassen, als von ihr selbst.
 
¨Schon gut, schon gut.¨ beschwichtigte sie also den Nephilim, um ihre Mission endlich voranzutreiben. Sie musste da wohl einen wunden Punkt getroffen haben. Das versuchte sie gleich wieder gutzumachen, denn sie war nicht sonderlich scharf darauf,  sich wegen solch einer Belanglosigkeit mit Dante in die Wolle zu kriegen.  
¨ Wenn wir die Mission erledigt haben, kann der Mantel ja wieder genäht werden.¨
Dante horchte auf. Verwundert hob er die Augenbrauen.
¨DU kannst nähen? ¨ Kat schmunzelte.
¨Nein, aber mein Boss.¨
¨VERGIL kann NÄHEN? ¨

Das irritierte Dante zutiefst. Er hätte nie gedacht, dass der Sohn einer reichen Familie des Nähens kundig gewesen wäre. Außerdem war es eine befremdliche Vorstellung für ihn, seinen Bruder wie ein altes Mütterchen an einer Nähmaschine sitzen zu sehen. Aber schließlich, und das kam ihm eher in den Sinn, wusste er natürlich so gut wie gar nichts über seinen Bruder. Noch nicht. Das sollte er wohl schleunigst ändern.
¨Er kann also meinen Mantel wieder zusammenflicken? ¨ fragte der Nephilim noch einmal nach. Kat nickte ihm lächelnd zu und deutete gleichzeitig auf das riesige Gebäude vor ihnen.
¨Doch zuerst müssen wir Anubis da oben ausschalten. Bist du dafür fit genug? ¨  

Dante konnte bei dieser Frage nicht anders als zu grinsen.
¨Ich bin immer fit genug um einem Dämon in den Arsch zu treten.¨  
Er wusste nicht, dass eine Kamera ihn bei diesen Worten filmte. Eigentlich filmte sie die beiden Personen die ganze Zeit über, seit Dante aus dem Limbus geflohen war. Ein älterer Mann, dem Aussehen nach zu urteilen kaum 60 Jahre alt, führte ein Glas Rotwein an seine Lippen, während er dem Gespräch der beiden lauschte. Ein nachdenkliches Grinsen machte sich auf seinen faltigen Gesichtszügen breit, nachdem er das Glas zur Hälfte geleert hatte.

¨Vergil, hm? ¨ fragte der Mann in den Raum, wohlwissend, dass kein anderer außer ihm zugegen war. Er stellte den Rotwein ab und langte in seine Hosentasche, aus der seine knochigen Finger ein Handy zogen. Ohne hinzusehen tippte er eine Nummer ein, die er auswendig kannte. Nach dem zweiten Klingeln nahm eine helle Stimme ab.
¨ Anubis, was willst du ?¨
Anubis kicherte leise. Sein kleiner Bruder schien in denkbar schlechter Stimmung zu sein. Seine Stimme war sonst nicht so schroff. Doch das er den Gemütszustand des Kleineren allein anhand seiner Tonlage ausmachen konnte, war nur eine weitere Bestätigung für ihn, dass es richtig gewesen war, ihn in das Polizeipräsidium zu stecken, während er selbst die Presse übernommen hatte. Sein Bruder ließ sich viel zu leicht von seinen Gefühlen einnehmen, was ihn im Umgang mit Menschen nicht gerade behilflich war. Deswegen hatte er sich auch nicht für die Presse geeignet. Da konnte man keine schlechte Publicity gebrauchen, die durch sein aufbrausendes Temperament und seine unüberlegten Aussagen mit Sicherheit aufgetreten wären. Anubis dagegen ging jedes Problem mit Fingerspitzengefühl an. Er überlegte und analysierte alles ruhig und sachlich, zumindest seiner Meinung nach. Daher hatte er den Posten des Chefredakteurs überrnommen, während sein Brüderchen als Polizeipräsident seine Stimmungsschwankungen an gefangenen Menschen ausleben konnte. Obwohl, Folter war nicht unbedingt sein Metier.
 
¨ Hallo, Ossi,¨ flötete Anubis lächelnd, ¨Du suchst doch schon seit Ewigkeiten nach dem Kopf dieser Organisation, ach wie hieß sie doch noch gleich-¨
¨Der Orden.¨ unterbrach Osiris seinen Bruder ungeduldig.  ¨Ja, und? ¨.
Anubis war nah dran genervt aufzuseufzen, verkniff es sich dann aber im letzten Moment. Da wollte er seinem kleinen Bruder aus reiner Gutmütigkeit helfen und wurde so dermaßen kalt angeschnauzt. Nun, wahrscheinlich hatte es ihm Osiris immer noch nicht ganz verziehen, dass er ihn vor 4 Wochen aus einer Laune heraus in betrunkenem Zustand fast vergewaltigt hatte.
(Natürlich nicht in seiner Menschen-Form sondern in seiner eigenen Haut). Für einen Dämon konnte sein Bruder in dieser Hinsicht ein ziemliches Weichei sein. Dabei war er schon 294 Jahre alt.

Anubis überlegte. Er hatte den Kleinen für seinen Geschmack viel zu lange nicht mehr gesehen. Vielleicht sollte er ihm mal wieder einen Besuch abstatten, wenn er diesen Dante, diese mickrige Kröte, in Augenschein genommen hatte.  
¨Nun, ich denke, ich kenne jetzt seinen Namen. Und ich weiß sogar, wie man ihn möglicherweise aufspüren könnte." ließ Anubis lockend verlauten.
Für wenige Minuten war es still am anderen Ende der Leitung. Dann hörte Anubis seinen kleinen Bruder aufseufzen.

"Ich höre? "

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Hey^^
Review?

" Pizza und Limonade hinstell"

Eure Jazmine
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